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WortGottesFeiern
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einer Wort-Gottes-Feier
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Leseprobe 1
Vierter Fastensonntag
Lesejahr B
Retter, nicht Richter

Die österliche Bußzeit stellt die Frage nach der Rettung des Menschen aus Versagen und Schuld. Wie kann der Mensch vor dem allmächtigen Gott bestehen? Die erste Lesung interpretiert die Zerstörung Jerusalems und das Exil in Babylon als Strafe Gottes für das Fehlverhalten des Volkes. Zugleich kommt das Erbarmen Gottes zum Tragen, der nach einiger Zeit das Schicksal des Volkes wendet und es zurückführt in die Heimat und zu einem Neuanfang. Dass sich dieser Vorgang von Versagen, Strafe und Erbarmen immer wiederholt, belegen nicht nur viele Stellen des Alten Testaments. Paulus kennt den Grund dafür: Der Mensch ist zu schwach, um von sich aus gerecht und fehlerfrei zu leben. Nur das Eingreifen Gottes, letztlich die Menschwerdung seines Sohnes kann uns retten. Nicht unser Tun, sondern unser Glaube und das grenzenlose Vertrauen in Gott ist die Voraussetzung für unsere Erlösung. Wer glaubt, ist jetzt schon im Heil, so der Evangelist Johannes.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 621/Unterwegs 104 »Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr« oder
EH 152 »Suchen und Fragen«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruss mit Christusrufen
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

4 Einführung
Liebe Gemeinde, mit dem Ruf nach Erbarmen haben wir diesen Gottesdienst begonnen, zu dem ich Sie herzlich begrüße. Mit leeren Händen stehen wir vor Gott. Nicht unsere Leistungen halten wir Gott entgegen, sondern unsere Ohnmacht, unser Suchen und Fragen. Mit leeren Händen stehen wir vor Gott – in der festen Hoffnung, dass Gott sie füllt mit seinem Erbarmen, mit seinem Trost und mit seinem Frieden – jetzt, in dieser Feier.

5 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 85 oder
Darum wollen wir beten.
Kurze Stille.
Gott, in dieser österlichen Bußzeit bereiten wir uns vor auf das Gedenken des Leidens deines Sohnes Jesus Christus und auf das Fest seiner Auferstehung zu neuem Leben. Führe uns wie Christus durch alle Dunkelheit hindurch zu deinem Licht. Erneuere uns, damit wir in dir das Leben haben und es in Fülle haben. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.

6 Hinführung zur Ersten Lesung: 2 Chr 36,1416.1923
Jerusalem wird zerstört und seine Einwohner nach Babylon ins Exil verschleppt. So hatten es die Propheten angekündigt, weil das Volk die Gebote Gottes nicht befolgte. Erst nach einer Zeit der Buße wird der Tempel in Jerusalem wieder hergestellt und die Verbannten dürfen in ihre Heimat zurückkehren.

7 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem zweiten Buch der Chronik.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

8 Antwortgesang
GL 754/1 »Meine Seele dürstet nach dir, mein Gott« mit GL 754/2 (Psalm 137)

9 Hinführung zur Zweiten Lesung: Eph 2,410
Kann sich der Mensch durch gute Werke die Liebe Gottes verdienen? Nein, sagt Paulus, dazu ist der Mensch zu schwach. Wer aber auf Christus vertraut, der wird durch ihn in die Liebe Gottes hineingenommen.

10 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

11 Ruf vor dem Evangelium
Zum Christus-Ruf steht die Gemeinde.
GL 562 »Lob dir, Christus, König und Erlöser«
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Christusruf findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

12 Evangelium: Joh 3,1421
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

13 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.

Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Wer glaubt, lebt besser. Das versprechen zumindest Studien. Sie zeigen, dass gläubige und betende Menschen ausgeglichener und gesünder sind. Das mag so sein. Aber was ist der Grund dafür? Ist es der Lohn des Allerhöchsten für ein gottgefälliges Leben? Tatsächlich haben Religionen immer wieder versprochen: Wer die Gebote hält und gute Werke tut, dem wird ein gesegnetes Leben geschenkt. Wer sich aber von Gott abwendet, wird dafür bestraft. Das Alte Testament deutet die Geschichte des Volkes Israel immer wieder auf diese Weise. Das Volk hört nicht mehr auf Gott, gehorcht seinen Weisungen nicht. Die Propheten tadeln es deswegen und sprechen Warnungen aus. Dennoch sündigen die Menschen weiter. Als Folge ereilt sie die Strafe Gottes. Die Feinde fallen in ihr Land ein, zerstören Jerusalem und verschleppen die Bevölkerung in die Sklaverei. Dabei scheint es einen klaren Zusammenhang zu geben zwischen dem Tun und seinen Folgen: Wer Böses tut, dem ergeht es schlecht. Wer dagegen Gutes tut, dem ergeht es gut.

Gerecht gemacht durch Glauben

Aber stimmt das? Nicht nur dem frommen Hiob ist ein anderes Schicksal wiederfahren. Die Erfahrung zeigt, dass auch tadellosen Menschen Unglück und Leid widerfährt. Und so mancher Missetäter kommt ganz gut davon. Lohnt es sich da noch, ein guter und ehrlicher Mensch zu sein? Den Apostel Paulus wundert es wenig, dass die Welt so ist, wie sie ist. Er stellt fest, dass alle Menschen zu Sünde und Versagen neigen. Niemand von uns hat die Kraft, so heilig zu leben, dass wir uns ein von Gott gesegnetes Leben verdienen könnten. Allerdings lässt dies den Apostel nicht resignieren, im Gegenteil. Die Einsicht, dass man sich auf seine Werke nichts einbilden kann, führt zum wahren Gottesglauben. Denn es bleibt nichts anderes übrig als nur von Gott Rettung und Segen zu erwarten, nicht von sich selbst. Das ist ein großer Trost, denn wir dürfen darauf vertrauen, dass wir wegen unseres Versagens nicht bestraft, sondern trotz unseres Versagens erlöst werden – aufgrund des Glaubens.

Retter, nicht Richter

Deswegen muss der gläubige Mensch auch nicht die große Abrechnung fürchten. Das Gericht am Ende der Zeit diente lange als Erklärung, was denn mit jenen passiert, die auf Erden als Schufte leben und damit auch ganz gut davon kommen. Sie werden ihre Strafe später erhalten. Das ganze Leben wurde damit zu einem Test, den es zu bestehen galt. Schaffen wir es, nach Gottes Willen zu leben, oder nicht? Diese Sichtweise korrigiert das Johannesevangelium. Gott liebt die Welt und ihre Geschöpfe, stellt es fest. Ja, so sehr liebt Gott die Menschen, dass er selbst Mensch wird, damit wir das Leben haben und es in Fülle haben. Gott will unser Bestes, Gott will unser Glück – nicht unser Unglück. Er will uns nicht testen, er will uns retten. »Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird«, das ist der Kernsatz des Johannesevangeliums und das ist wahrlich eine frohe Botschaft. Wer sich aber Gott nicht öffnet, nicht an Christus glaubt, der sperrt sich selbst aus vom Angebot der Liebe Gottes und stellt sich selbst ins Dunkel statt ins Licht. »Wer nicht glaubt, ist schon gerichtet.«
Freilich, auch der Glaube ist keine Versicherung für ein nach irdischem Verständnis gutes Leben in Wohlstand und Gesundheit. Aber der Glaube ist sehr wohl eine Haltung, die es ermöglicht, dieses Leben so anzunehmen und zu bestehen, wie es sich entwickelt: weil es nicht alleine ausgehalten werden muss, sondern mit Christus an der Seite, der es selbst durchlebt hat. Von Gott her kommt uns die Kraft zu, unser Leben mit seinen Höhen und Tiefen zu bestehen. Darum leben gläubige Menschen besser, weil sie aus der Gewissheit leben, trotz Versagen und Schuld und trotz Schicksalsschlägen unendlich geliebt und geborgen zu sein bei Gott.
Stille

14 Antwort der Gemeinde: Schuldbekenntnis
Gott will uns retten, nicht richten. Darum gestehen wir ihm und uns untereinander unsere Schuld ein und bitten um Vergebung. Wir beten gemeinsam das Schuldbekenntnis:
Gemeinde: Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen …
Der allmächtige Gott erbarme sich unser. Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.
Gemeinde: Amen.

15 Friedenszeichen

Eigene Fehler einzugestehen und die Betroffenen um Vergebung zu bitten, ist eine wichtige Grundlage für den Frieden untereinander. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und der Versöhnung.

16 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Durch gute Werke können wir uns die Liebe Gottes nicht erkaufen. Aber gute Werke sind ein Zeichen, dass die Liebe Gottes in uns schon wirksam ist. Die Kollekte ist heute zugunsten von …
Orgelspiel oder
GL 165/Unterwegs 102 »Sag ja zu mir« oder
EH 147 »Meine engen Grenzen«

17 Sonntäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Der Sonntag ist der Tag des Herrn. Dieser Tag erinnert daran, dass wir von Gott geschaffen sind. So wollen wir Gott loben für die Schöpfung und danken dafür, dass wir im Geist Gottes neu erschaffen werden. Zu Gott, unserem Schöpfer, rufen wir:
Siehe Werkbuch S. 174–177 .
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: Wir loben dich, wir preisen dich, wir beten dich an. (nach GL 426)

Gepriesen bist du, Herr, unser Gott,
für die Gabe des ersten Tages der Woche.
Dies ist der Tag,
an dem du das Werk der Schöpfung begonnen hast,
indem du Licht und Finsternis trenntest.
Dies ist der Tag,
an dem du durch die Auferweckung deines Sohnes
mitten in der alten Schöpfung
die neue Schöpfung schon begonnen hast.
Dies ist unser Tag
der Ruhe und Unterbrechung,
den du uns allen am Berg Sinai
durch dein Sabbatgebot geschenkt hast.
Denn du hast uns deinem geliebten Volk Israel
im Neuen Bunde zugesellt.
So halten auch wir einen Tag der Woche für dich frei.
Wie dein Volk Israel
sehnen wir uns nach der Erfüllung deiner Verheißungen.
Wir vereinen uns mit allen, die deinen Namen kennen,
und rufen:
V/A: Wir loben dich, wir preisen dich, wir beten dich an.

Als die Zeit ihre Fülle erreicht hatte,
hast du uns Jesus, den Christus, geschenkt,
dein ewiges, nun sichtbares und Leben schaffendes Wort.
Seiner vor allem gedenken wir am Sonntag.
Es ist der Tag,
an dem er den Geist auf die im Saal Versammelten sandte
und so deine Kirche schuf.
Als deine Gemeinde (von …)
sind wir versammelt (in der Ortskirche/im Bistum von …),
um auf deinen Sohn zu hören
und ihm im Glauben zu folgen.
richtet auf, was gebeugt ist und darniederliegt,
er ruft die Menschen ins Reich deines Friedens.
Er hat Erbarmen mit uns Menschen.
Sein Wort ruft uns zu Umkehr und Buße.
Seine Botschaft schenkt uns Hoffnung und Vergebung.
Seine Taten eröffnen Heil und Leben.

Als die Gemeinde Jesu Christi,
die er aus der Zerstreuung und Vereinzelung sammelt,
folgen wir ihm auf seinem Weg durch die Zeit.
In ihm geschwisterlich verbunden,
teilen wir die Sorgen und Nöte,
die Hoffnungen und Freuden aller Menschen guten Willens.
Sie stehen vor uns an diesem Tag,
und im Geist Christi beten wir.
Wir bitten dich, Gott, um den Heiligen Geist,
den Tröster und Befreier,
den Atem und Wind.
Als deine heilige Versammlung rufen wir:
V/A: Sende aus deinen Geist, und das Antlitz der Erde wird neu. (GL 253)

Wir feiern (diesen …) Sonntag.
Du hast uns heute zusammengerufen,
dass wir dein Wort hören
und dir das Lob singen konnten.
(Das Brot zu brechen, ist uns nicht gegeben,
doch deine Nähe ist uns zugesagt.)
Herr, es ist die Kirche,
die Jesus als dein Volk aus allen Völkern gesammelt hat.
Als seine Kirche halten wir Ausschau
nach seinem endgültigen Kommen.
Mit allen, die den Weg auf dein Reich hin gehen,
geben wir dir, Gott, die Ehre.

18 Hymnus
GL 637,1/Unterwegs 136,1 »Lasst uns loben« oder
EH 261 »Misericordias Domini« (mehrmals)

19 Fürbitten
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Wir leben nicht allein auf dieser Erde. Darum wollen wir auch für andere beten:

- Für alle, die unter ihrer Schuld und unter den Fehlern leiden, die sie begangen haben. Christus, höre uns.
Gemeinde: Christus, erhöre uns.
- Für alle, die in ihrer Verantwortung für andere versagen, in Politik und Kirche, in Familien und Beziehungen. Christus, höre uns.
- Für alle Menschen in Not, für die Hungernden, die Armen und die Kranken. Christus, höre uns.
- Für alle die um einen geliebten Menschen trauern. Christus, höre uns.

Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 26

20 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Lasst uns beten, wie der Herr uns zu beten gelehrt hat.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

21 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 266 »Nun danket alle Gott« oder
EH 270 »Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn« oder
Unterwegs 65 »Ein Danklied sei dem Herrn«
Gestaltungselement siehe 27

22 Mitteilungen

23 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auflegen.
Der Herr segne uns und behüte uns. Der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten und sei und gnädig. Der Herr wende uns sein Angesicht zu und schenke uns seinen Frieden.
Gemeinde: Amen.
Und der Segen des barmherzigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, komme auf uns herab und bleibe bei uns allezeit.
Gemeinde: Amen.

24 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

25 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

26 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Guter Gott, höre unsere Bitten und stehe denen bei, für die wir beten. Denn unsere Kräfte reichen nicht, um die Welt zu retten. Du aber schaffst das Heil der Welt. Wir danken dir, dass du uns deinen Sohn geschickt hast, der nicht gekommen ist, um zu richten, sondern um zu retten. Dafür preisen wir dich jetzt in dieser Stunde und allezeit.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 547 »Das Heil der Welt« oder
EH 224 »Das eine Brot« oder
Unterwegs 197 »Das Weizenkorn muss sterben«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.
Stille Anbetung

Herr Jesus Christus, anbetend knien wir vor dem Brot, dem Zeichen deiner Gegenwart. Gemeinsam rufen wir zu dir: Herr, wir beten dich an.
Gemeinde: Herr, wir beten dich an.
Der du unseren Glauben stärkst.
Gemeinde: Herr, wir beten dich an.
Der du unsere Hoffnung weckst.
Gemeinde: Herr, wir beten dich an.
Der du unsere Liebe vollendest.
Gemeinde: Herr, wir beten dich an.
Der du unseren Hunger stillst.
Gemeinde: Herr, wir beten dich an.
In der Stille bringen wir unsere eigenen Gebete vor den Herrn.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Lasst uns beten, wie der Herr uns zu beten gelehrt hat.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 266 »Nun danket alle Gott« oder
EH 270 »Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn« oder
Unterwegs 65 »Ein Danklied sei dem Herrn«

Schlussgebet
Gestaltungselement siehe 27
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Guter Gott, das heilige Brot hat uns Anteil gegeben an deinem Sohn. Es gebe uns auch Anteil an seiner Auferstehung und wecke in uns das neue Leben. Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 22

27 Gestaltungselement
Fasten des Wortes: Ein Moment der Stille wird in den Ablauf des Gottesdienstes eingebaut, um an Texten und Musik bewusst für einige Minuten zu fasten. Es empfiehlt sich, die Dauer dieser Ruhephase anzukündigen und auf der Uhr zu überwachen.
Die Stille kann mit folgenden Worten eingeleitet werden:
Eine Form des Fastens ist das Fasten der Worte. Halten wir zwei Minuten Stille. Werden wir in dieser Zeit ruhig und öffnen wir uns für die Gegenwart Gottes.

Die Ruhephase kann an Stelle des Danklieds 21 bzw. nach der Kommunion an Stelle des Schlussgebetes stattfinden. Sie endet mit folgendem Schlussgebet:
Guter Gott, hinter all unserem Reden und viel Lärm überhören wir oft deine Stimme, die in aller Ruhe zu uns spricht. Schenke uns in dieser österlichen Bußzeit Momente der Stille, in denen wir unser Leben bedenken. Lass uns in der Stille hören, was du uns zu sagen hast.
Gemeinde: Amen.

Oliver Schütz

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