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WortGottesFeiern
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einer Wort-Gottes-Feier
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Leseprobe 1
Sechster Sonntag im Jahreskreis
Lesejahr B
Gotteskrisen

Krankheiten wie Aussatz hatten im Alten Israel zur Konsequenz, dass sich die Betroffenen von ihrer Umwelt absondern mussten. Sie galten als unrein und damit des Kultes unfähig. Der Verlust dieser Würde und die soziale Ausgrenzung besiegelten das Schicksal der Aussätzigen. Das ist nicht nur eine soziale Krise für einen Erkrankten, sondern auch eine Gotteskrise, ein drohender Verlust des Vertrauens in das Leben. Nicht zu schnell sollten wir darauf antworten, dass Gott uns nicht vergisst. Viele Schicksale unserer Zeit erzeugen ebenso Gotteskrisen. Das Evangelium kann Hinweise geben, auf Gottes Zuwendung zu bauen und den eigenen Beitrag auf der Suche nach Heil nicht zu unterschätzen.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 505 »Du hast uns, Herr, gerufen« oder
EH 152/Unterwegs 43 »Suchen und fragen«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruss
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Der auferstandene Herr Jesus Christus ist bei uns heute und alle Tage bis in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Im Gottesdienst kommen wir zusammen, um uns auf Gott auszurichten, um von seiner Botschaft zu hören und ihm in unserem Leben Raum zu geben. Doch auch für Krisen ist diese besondere Zeit da: wahrzunehmen, was das Leben mit uns macht; wahrzunehmen, wo wir mit Gott rechneten, aber enttäuscht worden sind; wahrzunehmen, was unserer Seele fehlt zur Fülle und zum Heil.
Dies will uns Gott schenken, so wollen wir Gottesdienst feiern.

5 Christusrufe
Herr, Jesus Christus,
Du hast Mitleid mit allen, die körperliche oder seelische Not leiden. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Du willst, dass unser Leben gelingt. Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Du bist uns nahe und schenkst uns Heil. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 102 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott, unser Vater,
in unserer heillosen Welt schenkst du uns deine Zuwendung. Mache uns bereit, uns in diesem Gottesdienst von deiner Botschaft berühren zu lassen und lass uns erkennen, wie wir dich finden können. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur Ersten Lesung: Lev 13,1—2.43ac.44ab.45—46
Einige Regeln und Gesetze im Alten Testament sind für uns schwer verständlich. Die Vorschriften für Aussätzige in der folgenden Lesung zielen auf Absonderung vom Rest der Gesellschaft. Nicht nur wegen der Ansteckungsgefahr, sondern auch, weil ein Kranker unrein ist und deshalb dem reinen Gott nicht gegenübertreten darf.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Levitikus.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
Gl 487 »Der Herr ist mein Licht und mein Heil« mit Gl 721/2 (Psalm 32)

10 Hinführung zur Zweiten Lesung: 1 Kor 10,31—11,1
Wie sollen sich die jungen Christinnen und Christen in den frühen Gemeinden verhalten in einem Umfeld, das alles andere als christlich ist? Paulus rät, entgegenkommend auf den Nutzen aller zu achten – zur Verherrlichung Gottes.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
Gl 530/4 oder Unterwegs 167 oder EH 219
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mk 1,40—45
Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.

Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Die Heilung eines Aussätzigen – eine »normale« Geschichte?

Jesus heilt einen Aussätzigen. Es scheint, dass uns hier eine ganz »normale« Wunderheilung im heutigen Evangelium berichtet wird.
Wer im alten Israel an Aussatz erkrankt war, unterlag strengen Regeln, wie er sich zu verhalten hatte. Die kranken Frauen, Männer und Kinder hatten sich von der übrigen Gesellschaft fernzuhalten, wie wir in der Lesung hörten. Die Gesunden durften sie nicht berühren, die Aussätzigen galten als rituell unrein. Das bedeutet, sie hatten sich vom übrigen sozialen Leben abzusondern, denn dem von aller Befleckung freien Gott durften nur die Menschen dienen, die rein waren. Das heißt, nicht nur, weil man Angst vor Ansteckungen hatte, sondern auch, weil man die Reinheit des Volkes vor Gott bewahren wollte, mussten sich die Aussätzigen fernhalten. Daher wies man auch den Aussätzigen keinen Wert zu. Genauso gut hätten sie tot sein können.

Eine Gotteskrise für Aussätzige

Kein Wert für die Menschen, kein Wert vor Gott. Immer stand bei Krankheiten wie Aussatz oder anderem Leid im Raum, ob es sich hier nicht um eine Strafe Gottes handelte. Immer steht eine Gotteskrise im Raum.
Die Krise hier ist so groß, dass der Kranke Jesus gefährlich nahe kommt und damit alle Regeln bricht.
Das darf er nicht, das ist verboten. Er bricht das Gesetz. Und er hat Erfolg.

Was tut Jesus?

Für diejenigen, die auf die Reinheit bedacht sind, muss es ein Affront sein, dass Jesus den Unreinen berührt. Aus Mitleid, wie es im Evangelium heißt, bricht er das Gesetz der sozialen Ausgrenzung. Durch die Berührung, weil Jesus es will, wird der Aussätzige rein, und noch dazu verschwindet auch der Aussatz.
Das Wunder der Heilung geschieht in der Kraft Gottes. Jesus wendet sich den Armen und Notleidenden zu; in ihm wird Gottes Güte gegenüber den Kranken und Leidenden sichtbar. Diese Zuwendung ermöglicht im Aussätzigen Vertrauen und Hoffnung. Dieses Vertrauen und diese Hoffnung sind der erste Schritt der Heilung.
Und Jesus schärft dem Geheilten ein: Zeig dich dem Priester. Denn erst wenn die zuständigen Priester den Kranken gesehen und die Heilung festgestellt haben, ist die Rückkehr in die alte Lebensgemeinschaft wieder erlaubt. Damit sagt Jesus, dass er die Regeln des Zusammenlebens zwar gebrochen hat, aber nicht aufhebt. Sein Ziel ist es offenbar nicht, den Verantwortungsträgern zu sagen, dass es mehr Leid verursacht, die Kranken auszugrenzen als mit einem Unreinen in Kontakt zu kommen. Sein Ziel ist das Heil für diesen einen.

Eine Gotteskrise für uns?

Darin steckt für uns heute eine weitere Gotteskrise. Jesus heilt nur den einen. Noch dazu einen, der sich vordrängelt, die Gesetze bricht, da er auf seinen Vorteil bedacht ist. Was ist mit den vielen anderen, die nicht so egoistisch waren? Was ist mit denen, die sich an die Regeln hielten? Was ist mit jenen, die geduldig warten, bis sie erlöst und gesund werden?
Die Krise besteht in der Frage, ob Gott mich nicht vergisst. Ob er das hält, was er vermeintlich in diesen Erzählungen von Wunderheilungen verspricht.
Das Evangelium enthält dafür einen Hinweis. Jesus »schleppt« seine »Wunder« nicht als Anschauungsmaterial mit sich, weil er sich nicht als Wunderheiler versteht. Jesus war immer in der Gefahr, missverstanden zu werden. Er solle König werden, er solle der Heiler aller sein. Aber er ist kein Produkt der Erwartungen geworden.

Die Gotteskrise besteht einmal mehr darin, dass wir Gott unsere Erwartungen aufzwingen wollen.
Stattdessen sagt uns das Evangelium: Der Weg zum Heilwerden geht über die Zuwendung und Berührung Gottes. Für jeden Einzelnen anders. Uns bleibt, unsere Wirklichkeit anzunehmen, die mit Leiden, Tod und Krankheit untrennbar verbunden ist. Dass wir dabei nicht schicksalsergeben abwarten müssen, zeigt uns der Aussätzige: Bleibe wach, im richtigen Moment die Regeln und Gesetze zu brechen, um Gott entgegenzugehen. Sieh den entscheidenden Augenblick, in dem Gott wirken kann.
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Glaubensbekenntnis
Jedes Ich in dem Glaubenssatz »Ich glaube an Gott« ist ein anderes Ich und in anderer Weise wendet sich Gott jedem Einzelnen zu. Im Wissen um diese Vielfalt des Suchens und Glaubens vereint uns das Gebet unserer Väter und Mütter. Wir beten gemeinsam:
Gemeinde: Ich glaube an Gott …

16 Friedenszeichen
Die Zeit für das Reich Gottes ist jetzt. Der Ort für den Anfang ist hier. Sein Friede kann heute beginnen.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Wie Gott sich uns zuwendet, so sind wir bereit, uns einander zuzuwenden. Die Kollekte ist heute bestimmt für …
Orgelspiel oder
GL 618 »Brich dem Hungrigen dein Brot« oder
EH 234/Unterwegs 47,1.3–5 »Wenn wir das Leben teilen«

18 Sonntäglicher Lobpreis

Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
In Jesus Christus offenbart sich die Zuwendung Gottes. Ihn wollen wir im gemeinsamen Gebet loben und preisen.
Siehe Werkbuch S. 178–179.

Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters. (GL 174)

Menschenfreundlicher Gott,
Vater unseres Herrn Jesus Christus,
so sehr hast du die Welt geliebt,
dass du uns deinen einzigen Sohn gabst,
damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht zugrunde geht,
sondern das ewige Leben hat.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
für die Menschwerdung deines Sohnes,
für seine Geburt aus der Jungfrau Maria,
für sein Leben in unserer Mitte.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
für Jesu Leben in Nazaret,
für die Offenbarung deines Sohnes am Jordan,
für seinen Sieg über den Versucher in der Wüste.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
für jedes Wort aus dem Munde Jesu,
für sein heilendes Wirken,
für die Zeichen seiner Herrlichkeit.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
für das Abendmahl deines Sohnes,
für sein Leiden und Sterben,
für seine Grabesruhe
und seine Auferstehung.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
für alle Macht,
die du Christus gegeben hast,
im Himmel und auf Erden,
für seine Auffahrt zu dir,
für die Sendung des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
dass dein Sohn uns nicht allein lässt;
dass er gegenwärtig ist,
wo zwei oder drei
in seinem Namen versammelt sind;
dass er alle Tage bei uns ist
bis zum Ende der Welt.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
Herr des Himmels und der Erde,
in Dankbarkeit, in Ehrfurcht und in Liebe
durch deinen Sohn im Heiligen Geist
und stimmen ein in das Loblied der himmlischen Chöre:

19 Hymnus
GL 458 »Herr, Gott im Himmel« oder
EH 15 »Ehre sei Gott« oder
Unterwegs 166 »Gloria, Ehre sei Gott«

20 Fürbitten
Gott ist der Vater aller Menschen.
Seine Liebe ist grenzenlos und schließt niemanden aus.

Ihn bitten wir:
- Für alle Menschen, die an den Rand unserer Gesellschaft gedrängt worden sind.
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
- Für diejenigen, deren Herz kein Mitleid spürt, die besiegt sind von der Gleichgültigkeit.
- Für alle in der Gesellschaft und in der Kirche, die ihr Vertrauen in das Leben verlieren, die an ihren Krisen zu zerbrechen drohen.
- Für unsere verstorbenen Angehörigen und Freunde.

Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.

Gestaltungselement siehe 28
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Alle unsere Bitten bringen wir vor Gott, dessen Name wir heiligen im Gebet, das uns Jesus gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 268/Unterwegs 78 »Nun danket alle Gott« oder
EH 103 »Herr, ich danke dir«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte
Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auflegen.
Großer Gott,
deine Zuwendung schenkt uns neues Leben. Mache uns aufmerksam für dein Wirken in den unscheinbaren Momenten des Alltags. Stärke unser Vertrauen in deine Gegenwart, das uns Antwort geben kann auf unsere Fragen. Segne und begleite uns im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
All dies und die Gebete, die hier in Stille gesprochen wurden, legen wir dir vor, Gott, der du uns Vater und Mutter bist.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 298/Unterwegs 108 »Herr, unser Herr« oder
EH 33 »Du rufst uns, Herr«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Jesus Christus, im Brot bist du uns nahe.
Gemeinde: EH 261 »Misericordias Domini« (Mehrmals wiederholen)
Jesus Christus, deine Zuwendung verwandelt unser Herz.
Gemeinde: EH 261 »Misericordias Domini«
Jesus Christus, du gibst dich für uns, du gibst uns Halt.
Gemeinde: EH 261 »Misericordias domini«
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Lasst uns beten, wie der Herr uns zu beten gelehrt hat.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 268/Unterwegs 78 »Nun danket alle Gott« oder
EH 103 »Herr, ich danke dir«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott, unser Vater. Wir danken dir, dass du uns Nahrung bist im Wort und im Brot. Hilf uns, unser Leben in all seinen Facetten anzunehmen und uns zur rechten Zeit für dein Wirken zu öffnen. Zeige uns immer wieder neu Wege des Vertrauens. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement
Alternative Fürbitten:
In den Bänken liegen Körbe mit Steinen, Steinbrocken oder Mauerbrocken bereit. Ministrant/inn/en oder Helfer/innen verteilen diese an die Gottesdienstteilnehmer/innen. Der/die Gottesdienstleiter/in lädt mit folgenden Worten zum fürbittenden Gebet ein:
Sie erhalten nun einen Stein von den Ministrant/inn/en.
Steine sind Teile von Mauern, die ausgrenzen, Zugänge versperren, Menschlichkeit verhindern. Sie sind nun eingeladen in den Fürbitten, sich der Steine und Mauern in ihrem Leben bewusst zu werden und sie Gott vorzulegen.
Wir denken an die Ausgrenzungen in unserer Gesellschaft, an diejenigen, die keiner bei sich haben will, die mühsam und anstrengend sind.
Wir denken an die Ausgrenzungen in unserer Kirche, an diejenigen, die nicht vorkommen dürfen, an diejenigen, denen schon lange ein Zugang zu Gott verschlossen ist.
Wir denken an die Ausgrenzungen in unserem persönlichen Umfeld, an diejenigen, die wir ausschließen; an diejenigen, die uns ausschließen.
Wenn Sie möchten, können Sie jetzt bei einer leisen Orgelmusik ihren Stein vor den Altar legen. Wir wollen Gott bitten, dass er aufbreche und wandle, was verhärtet ist.

Abschluss 21 bzw. 27

Tobias Gfell

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