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WortGottesFeiern
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Leseprobe 1
Christi Himmelfahrt
Lesejahr B

Was schaut ihr zum Himmel?

Die Vorstellung fällt heutzutage schwer: Jemand fährt leibhaftig zum Himmel. Jesus als der von den Toten Auferstandene ist mit seinen engsten Freunden zusammen und entschwebt zum Himmel hin. »Ihr Männer von Galiläa«, heißt es dann auf einmal. »Was schaut ihr zum Himmel?« Jesus, der Christus, ist in seinem Gottsein bei seinem Vater. Von dort wird er uns allen den Beistand, seine Liebe, senden. Er bleibt mit ihr anwesend. Und zugleich sind alle, die mit ihm glaubend in Verbindung sind, Dazugehörige und miteinander die Kirche hier auf Erden. Das Leben findet konkret hier auf Erden statt. Wer lebt, verkündet und bewahrheitet die machtvollen Taten Gottes in dieser Welt.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 229, 1–2.4 »Ihr Christen, hoch erfreuet euch« oder
EH 268,1–3 »Dass du mich einstimmen lässt« oder
Unterwegs 30 »Manchmal feiern wir«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Die Freude des Auferstandenen und die Befreiung von aller Angst vor dem Tod seit Jesus Christus sei mit euch.
Gemeinde: Und mit deinem Geiste.

4 Einführung
Wir sind zusammengekommen, um in unserem Glauben zu feiern. Wir kennen die Erzählung: Jesus war im Kreis seiner engsten Freunde. Und auf einmal erhob er sich zum Himmel, und sie konnten ihn nicht mehr sehen. In der Zeit nach seiner Auferstehung von den Toten hatte er sich ihnen immer wieder gezeigt. Er ließ sich berühren, er redete mit ihnen. Sie bekamen von ihm den Auftrag, nach vorne zu schauen und im Vertrauen auf ihn sein Werk fortzusetzen.

Zwei Männer in weißen Gewändern fragten sie jetzt in ihrer Verwunderung: »Ihr Männer von Galiläa. Was steht ihr da und schaut zum Himmel empor?« Der Frage wollen wir uns heute in unserem Gottesdienst zum Fest Christi Himmelfahrt stellen.

5 Christusrufe
Jesus, wir erkennen dich in unserem Herzen. Dich grüßen wir.
Kyrie eleison.
Gemeinde: Kyrie eleison.
Jesus, deine Nähe bestärkt uns im Leben. Dir danken wir.
Christe eleison.
Gemeinde: Christe eleison.
Jesus, du bist bei uns heute und an jedem Tag. Du glaubst in
uns. Kyrie eleison.
Gemeinde: Kyrie eleison.

6 Eröffnungsgebet

Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 90 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Guter Gott,
wir sind da und feiern deine Gegenwart. Unser Leben ist durch deine immerwährende Nähe geheiligt. Wir sind als Mädchen und Jungen, als Frauen und Männer in deiner Menschwerdung Kinder Gottes. Stehe uns bei in Zweifel und Unentschlossenheit, belebe uns in Augenblicken des verwunderten Beharrens und halte unsere fröhliche Zuversicht immer lebendig.
Durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur Ersten Lesung: Apg 1, 1−11
Die Apostel können sich nicht vorstellen, wie es ohne Jesus weitergehen soll. Immer wieder hat er ihnen von der Verheißung des Vaters erzählt und von allem, was sie von ihm gehört haben. Es geht auch nicht um Zeitabläufe und irdische Festlegungen. Aber die Kraft des Heiligen Geistes wird immer bleiben und bis an die Grenzen der Erde reichen.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus der Apostelgeschichte.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 232/5 »Gott steigt empor, Erde jauchze« mit Versen aus Psalm 47 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur Zweiten Lesung: Eph 1, 17−23
Paulus betet für seine Schwestern und Brüder in Ephesus. Es geht um die Kirche und ihre Größe. Gott ist in ihr gegenwärtig und damit in allen menschlichen Möglichkeiten und Begabungen. Christus ist der Maßstab und die Verheißung für alles Tun der Kirche in dieser Welt.

11 Zweite Lesung

Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser.
Nach der Lesung: Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 530/7
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium Mk 16, 15−20
Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt. Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Sich stark machen für das Reich Gottes

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben!
»Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!« Das ist eine zumutende Aufforderung, die an uns heute gerichtet ist, damals aus dem Mund Jesu direkt an seine Jünger, heute an uns, die wir hier beisammen sind. Auch an alle anderen, die mit uns zusammen heute in der ganzen christlichen Welt dieses Fest Christi Himmelfahrt feiern, auch wenn dieser Tag nicht in jedem Land ein offizieller Feiertag ist.

Und dann heißt es auch noch: »Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.« Jesus stellt das unmissverständlich klar. Es geht um Perspektive, um Zukunft, um Rettung. Die Alternative ist Verdammnis. Starke Worte. Es geht weiter. Und dazu braucht es Menschen, konkrete Gesichter und Personen, die sich für das Reich Gottes in dieser Welt und für Gott stark machen. Diese werden glaubwürdig sein. Sie handeln nicht aus sich heraus. Sie sind geschickt und beauftragt. Und sie werden mit Macht auftreten und mit starken Zeichen aufwarten können. Da kann dann nur noch Gott dahinter stehen. Wie sonst wären solche Zeichen möglich?

Die Kraft des Heiligen Geistes


Vorhin in der Schilderung des Geschehens aus der Apostelgeschichte war das auch so: »Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde.« Eine zusichernde Zumutung an alle seine Anhänger und Freunde.

Manchem von uns geht es da wie den Aposteln selber: Etwas ungläubig hören sie, was ihnen da gesagt wird. Allein, wie soll das möglich sein? Ich kenne mich doch. Ich weiß um meine Unlust und meine Ängstlichkeit, mein Zögern und Zaudern, mein Bedürfnis nach sicheren Abläufen, meine Angst vor Blamage und Ablehnung, mein Streben nach vorbehaltloser Anerkennung und Harmonie.

Während der ganzen Zeit seiner Gegenwart konnten sie sich hinter ihm verstecken und leicht ihm zustimmen. Selten einmal, dass sie selber Rede und Antwort stehen sollten. Jesus wusste immer, was es mit dem Reich Gottes auf sich hat. Er hatte die besten Geschichten und Vergleiche parat. Er hat sich auch nach seinem Leiden und Sterben immer wieder gezeigt und Beweise erbracht für sein Leben und seine Gottessohnschaft. Und jetzt sollen wir auch so sein, seine Nachfolge antreten, in seinem Namen auftreten, sein Evangelium in unseren eigenen Alltag hereinnehmen, egal, was passiert, über alle Bedenken hinaus, in allen Bereichen des Lebens dieser Welt und bis an die Grenzen der Erde. Wie soll das gehen? Wer steht mir bei?

Eine neue Blickrichtung

Die Apostelgeschichte zeigt die Richtung schon einmal auf: »Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel emporschauten, standen plötzlich zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen und sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.«

Immer wieder geht es einem so: Ich schaue zum Himmel und weiß nicht weiter. Weg ist er. Und nun?

Das Bild ist eigentlich wunderbar: Ich schaue zum Himmel. Dorthin geht meine Sehnsucht. Dorther kommt meine Verheißung und Zuversicht. Was ich gesehen habe, kann nicht trügen. Mit eigenen Augen habe ich gesehen, mit eigenen Ohren gehört. Am eigenen Leib erlebt, wie man sagt. Was ich erfahren habe in meinem Leben, ist wahr. Davon brauche ich mir nichts wegnehmen lassen. Seien es die schmerzlichen Erinnerungen, die Niederlagen und Verluste, seien es die glücklichen und genussreichen Erlebnisse, die Erfolge und Hochgenüsse, die freudvollen Augenblicke und Siege. Sie alle zeigen mir, wie ich täglich lebe. Und auch die schlimmsten Zeiten bedeuten nicht, dass es immer so bleiben wird. Wie ich ihn habe gehen sehen, wird er wiederkommen. Es geht weiter. Und ich brauche nicht stehen bleiben und harrend verweilen. Ich muss nicht ins Leere starren. Ich muss nicht in mir verbittern. Ich bin auch nicht von allen guten Geistern verlassen. Im Gegenteil: Der Heilige Geist wird auf mich herabkommen. Er durchdringt mich und ich bin in ihn eingetaucht. Wie ein Schwamm bin ich voll mit ihm. Ich bin mit Heiligem Geist getauft. Das ist mehr als alles andere, mehr als sonst nur möglich wäre. Es ist wertvoller und zukunftsbildender als alles Geld der Welt.

Eine Mission

Darin liegt meine Mission: Geh hinaus, erzähle, wer du bist. Niemand ist es nicht wert, jedes Geschöpf wird aufhorchen, und lebe. Bleib nicht da oben auf deinem Berg, in deinen eigenen vier Wänden, sondern geselle dich dazu und bezeuge, probiere und ermögliche das Leben. Das geht manchmal allein und auch mit anderen, zusammen mit vielen und in der kleinen Gemeinschaft. Das ist in der Arbeit, in der Familie, in jeder Beziehung und Zuwendung, in der Schule, im Spiel, überall da, wo das Leben passiert. Und wir brauchen keine Angst zu haben, es wäre zu wenig fromm. Das ist fromm: wenn wir uns freuen, wenn wir uns anstrengen, wenn wir anpacken oder singen, wenn wir leise sind und suchend abwarten, auch wenn wir ruhen und uns zurücknehmen, oder wenn wir dabei sind und feiern. Unser Herz fühlt. Zum Hoffen sind wir berufen. Wir sind reich beerbt mit dem Heiligen. Gott ist mit Christus in uns geboren. Darauf bauen wir mit unserem Glauben und lassen nicht nach, seine Gegenwart und sein Wiederkommen durch uns zu bewahrheiten. Das lassen wir uns immer wieder sagen. Von Männern in weißen Gewändern, oder von Kindern, oder von denen, die einfach nicht aufhören, das Leben zu lieben. Und es sind unerschöpfliche Möglichkeiten, in denen das geschieht. Es sind unglaubliche Zeichen, die Er geschehen lässt. Schauen wir also hin, was uns erstaunt. Legen wir die Hände auf und bekommen mit, wie sich Leben öffnet im Kontakt, im Berühren, im Mut. Und lassen wir den Dämon der Angst los. Da gibt es unzählige Sprachen, in denen wir uns verständigen, in denen wir aufleben, jegliche Angst wegwerfen dürfen. Eine davon heißt Zärtlichkeit. Eine andere Zuhören, wieder eine andere Vertrauen oder An-Sich-Glauben. Was schauen wir also zum Himmel? Richten wir unsere Augen zueinander hin, hierher auf diese Erde, und glauben wir den Zeichen, die Seine sind, die Er geschehen lässt und die alle sein Reich ausmachen. Es sind Zeichen des gottgegebenen Lebens. Das ist unsere gottgeschenkte Rettung.
Amen.
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Predigtlied
GL 560,1–3 »Gelobt seist du, Herr Jesu Christ« oder
EH 205 »Was schaut ihr nach oben« oder
Unterwegs 46 »Dach überm Kopf«

16 Friedenszeichen
In der Zusage Jesu, dass er da ist, dass er kommt, dass er uns nie allein lässt, können wir unser Alleinsein und unseren inneren Unfrieden an ihn hingeben. Im Glauben, dass Gottes Liebe in uns wohnt, vertrauen wir auch darauf, dass immer wieder Frieden wird.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Im Teilen und Hergeben wird auch konkret, was Paulus in seinem Brief an die Epheser schreibt: Gott erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt.
Orgelspiel oder
GL 241 »Komm, Heilger Geist, der Leben schafft« oder
EH 212 »Swing low, sweet chariot« oder
Unterwegs 49 »Gott gab uns Atem«

18 Festtäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Lasst uns an diesem Festtag Gott, den Vater, loben für Jesus, unseren Bruder und Herrn.
Siehe Werkbuch S. 178–179.
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters. (GL 174)

Menschenfreundlicher Gott,
Vater unseres Herrn Jesus Christus,
so sehr hast du die Welt geliebt,
dass du uns deinen einzigen Sohn gabst,
damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht zugrunde geht,
sondern das ewige Leben hat.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
für die Menschwerdung deines Sohnes,
für seine Geburt aus der Jungfrau Maria,
für sein Leben in unserer Mitte.
Gemeinde Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
für Jesu Leben in Nazaret,
für die Offenbarung deines Sohnes am Jordan,
für seinen Sieg über den Versucher in der Wüste.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
für jedes Wort aus dem Munde Jesu,
für sein heilendes Wirken,
für die Zeichen seiner Herrlichkeit.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
für das Abendmahl deines Sohnes,
für sein Leiden und Sterben,
für seine Grabesruhe
und seine Auferstehung.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
für alle Macht,
die du Christus gegeben hast,
im Himmel und auf Erden,
für seine Auffahrt zu dir,
für die Sendung des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
dass dein Sohn uns nicht allein lässt;
dass er gegenwärtig ist,
wo zwei oder drei
in seinem Namen versammelt sind;
dass er alle Tage bei uns ist
bis zum Ende der Welt.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
Herr des Himmels und der Erde,
in Dankbarkeit, in Ehrfurcht und in Liebe
durch deinen Sohn im Heiligen Geist
und stimmen ein in das Loblied der himmlischen Chöre:

19 Hymnus
GL 230 »Gen Himmel aufgefahren ist« oder
EH 14 »Gloria« oder
Unterwegs 156 »Gloria«

20 Fürbitten
Unser Herr Jesus Christus lässt uns nicht im Stich. Sein Lieben hat er in unser Herz gelassen und in unsere Hände gelegt. Ihn bitten wir:

- Für alle, die ihren Blick zum Himmel richten und ihrer Sehnsucht nachgehen.
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
- Für alle, die hören und wahrnehmen, die immer wieder nach einem Zeichen der Hoffnung suchen.
- Für alle, die ihrer inneren Stimme und ihren Fähigkeiten trauen und sich dir zuwenden.
- Für alle, die leben und alle, die in der Hoffnung auf Leben gestorben sind und so an Gottes Herrlichkeit teilhaben.

Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.

Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Alles, was uns im Herzen bewegt, bringen wir jetzt in dem Gebet zu Gott hin, das bis an die Grenzen der Erde uns Christen vereint:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 249,1.3 »Der Geist des Herrn« oder
EH 170 »Gib mir deine Hand« oder
Unterwegs 103 »Meine Hoffnung und meine Freude«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Im Segen Gottes gehen wir unseren Weg, schauen mit unseren Augen geradeaus und nach vorne und wagen es, unsere Hände in seinen Dienst zu geben. Wir sind gesegnet. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Denn du bist da und bist bei uns bis ans Ende der Welt. Dafür danken wir dir jetzt und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars - Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 559,1–3 »Mein schönste Zier« oder
EH 153/Unterwegs 128 »Unser Leben sei ein Fest«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.
Stille Anbetung

Jesus, unser Christus, du bist unser Leben.
Gemeinde: Zu dir kommen wir.
Jesus, unser Christus, du kennst unser Leben.
Gemeinde: Mit dir gehen wir.
Jesus, unser Christus, du nährst unser Leben.
Gemeinde: Dir danken wir.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Alles, was uns im Herzen bewegt, bringen wir jetzt in dem Gebet zu Gott hin, das bis an die Grenzen der Erde uns Christen vereint:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied

Die Gemeinde sitzt.
GL 832 »Ein Danklied sei dem Herrn« oder
EH 170 »Gib mir deine Hand« oder
Unterwegs 103 »Meine Hoffnung und meine Freude«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Guter Gott, du bist uns alles in allem. Du kommst in jeder und jedem von uns immerwährend in diese Welt hinein. Schenke uns in der Sehnsucht nach dir und dem Leben mit dir die Fülle der Seligkeit und der himmlischen Freuden und nimm uns zu dir wie deinen Sohn, Jesus Christus, der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

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Otmar Maas

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