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WortGottesFeiern
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Leseprobe 2
Achtzehnter Sonntag im Jahreskreis
Was brauchen wir in unserem Leben?
Lesejahr C

Im heutigen Evangelium erzählt Jesus den Zuhörenden ein sehr eindrückliches Gleichnis: Er spricht von der Gefährlichkeit, sich zu sehr an materielle Dinge und an Geld zu binden, da das aus seinen Augen dazu führen kann, sich von Gott zu entfernen. Damit setzt Jesus seine Warnungen und Mahnungen, die in den Perikopen zuvor schon angeklungen sind, weiter: Nicht auf die Führenden im Glauben sollen die Jünger hören – welche oftmals verfälscht durch persönliche Interessen sprechen – sondern auf Gottes wirkliches Wort, das er verkündet. Die in Jesu Nachfolge Stehenden werden dazu aufgefordert, sich für seine Botschaft einzusetzen und das Wort Gottes zu befolgen, indem sie Gutes tun, die Not anderer Menschen sehen, und sich immer mehr vertrauend in Jesu Beistand hineingeben.

1 Einzug

Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung

GL 144/Unterwegs 148 »Nun jauchzt dem Herren alle Welt« oder
EH 127 »Die Sache Jesu braucht Begeisterte«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Jesus Christus, der uns Menschen liebt, ist in unserer Mitte und stärkt uns.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Sind all die Dinge, die wir besitzen, unentbehrlich und wichtig?
Wenn es nach Jesus geht, hängen Menschen oft viel zu sehr an materiellem Besitz. So manches Mal kann der Fokus auf Hab und Gut nicht nur überflüssig, sondern auch gefährlich sein, wenn er den Blick auf das Wesentliche verstellt.
Deshalb wollen wir uns nun in diesem Gottesdienst neu bewusst machen, was uns wirklich gut tut im Leben und Halt und Sinn gibt.

5 Christusrufe
Jesus Christus, du hilfst uns, den Blick fürs Wesentliche zu bewahren. Kyrie eleison.
Gemeinde: Kyrie eleison.
Du gibst uns die Kraft, zu dir und deiner Botschaft zu stehen. Christe eleison.
Gemeinde: Christe eleison.
Du richtest uns auf und machst uns frei. Kyrie eleison.
Gemeinde: Kyrie eleison.

6 Eröffnungsgebet

Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 126 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott, du kennst auch das Innere von uns. Du bist bei uns und willst, dass wir noch mehr zu liebenden und glaubenden Menschen werden.
Hilf uns dabei, schenke uns deinen Geist, damit wir immer freier werden von Ängsten, Zwängen und unnötigem Ballast.
Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und wirkt in alle Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Kohelet 3,1–5.9–11

Die Vergänglichkeit alles Irdischen ist für Kohelet ein wichtiges Thema. Wenn alles »Windhauch«, also unsicher und letzten Endes bedeutungslos ist; was bleibt dann den Menschen?
Kohelet meint: Alles, was von Gott kommt, ist ein Geschenk und darf von uns im jeweiligen Augenblick genossen werden.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Kohelet.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 50,1 »Unsere Tage zu zählen, lehre uns! Dann gewinnen wir ein weises Herz.« mit Versen aus Psalm 90 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: Kolosser 3,1–5.9–11
In diesem Abschnitt des Kolosserbriefes werden die Gläubigen daran erinnert, dass sie durch ihre Taufe Anteil am Leib Christi haben und deshalb dazu aufgerufen sind, sich von vielen schlechten Angewohnheiten zu trennen. Die Getauften sollen der christlichen Botschaft immer mehr gerecht werden und zu einem Leib zusammenfinden.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Kolossä.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 175,4 oder EH 26 oder
Unterwegs 171
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt. Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Lukas 12,13–21
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt. Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht. Dazu siehe 28 Gestaltungsvorschlag .
Wie viele Dinge besitzen Sie? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht? Wahrscheinlich machen sich die wenigsten Menschen ernsthaft Gedanken, wie viele große und kleine Gegenstände sie besitzen. Im deutschen Schnitt sind es ungefähr 10 000 Dinge, die in jedem Haushalt zu finden sind. Hätten Sie das gedacht? 10 000 Dinge; diese Zahl ist gedanklich schwer zu fassen. Und natürlich ist es so: Je mehr Platz da ist, desto weniger fällt diese Menge erst einmal auf. Alles ist gut verteilt in den Wohnräumen, im Keller, auf dem Dachboden …

Beruhigt es, so viel zu haben?
Wir leben heutzutage in einer großen Fülle. Dinge zu kaufen und zu haben ist alltäglich geworden. Wie oft sehen wir W erbung, die uns zeigen will, wie gut und wichtig es sei, ein gewisses Auto, eine bestimmte Uhr, Kleidung oder anderes zu haben. Besitzen beruhigt und beschert Glücksmomente. Besitz hat in unserer Gesellschaft großes Ansehen: Schon kleine Kinder beginnen, bestimmte Kleidung oder Spielzeuge haben zu wollen, weil diese bei anderen angesehen sind. So kann Zugehörigkeit an eine soziale Gruppe erwirkt werden.

Gibt es überflüssige Dinge?
Vor hundert Jahren, als die finanziellen und wirtschaftlichen Bedingungen noch ganz andere waren, besaß jeder deutsche Haushalt nicht einmal ein Drittel dieser Menge an Dingen. Von daher stellt sich doch die Frage: Brauchen wir alles notwendigerweise – oder ist Manches gar überflüssig? Es ist eine Illusion, glücklicher zu werden, wenn man immer mehr hat. Wenn wir ehrlich sind, haben wir alle sicher Kleidung, die lange schon ungetragen im Schrank hängt, Geschirr, das auf besondere Festtage wartet oder Elektrogeräte, die ewig schon kaputt im Keller stehen, …

Was ist wirklich nötig?
Der Grat, ab wann notwendiger Besitz überflüssiger wird, ist gar nicht einfach zu beantworten. Sich etwas zu gönnen hat auch positive Seiten. Das Entscheidende ist der Maßstab des Konsums und das Wissen darüber, dass dieser Konsum auch ethische Konsequenzen hat. Denn: Viele Dinge sind weder fair noch ökologisch produziert. Die Ausbeutung von Natur und Menschen ist Grundlage vieler Konsumgüter. Ein anschauliches Beispiel ist Kleidung: Durch konventionellen Baumwollanbau werden Böden ausgelaugt, giftige Chemikalien verwendet, Arbeiterinnen für einen Hungerlohn ausgebeutet, … Das Ergebnis ist ein für uns günstiges Kleidungsstück, das auf Kosten der Schöpfung und anderer geht.

Was zählt für Gott?
In den heutigen Lesungstexten wird viel davon gesprochen, wie vergänglich materieller Besitz sein kann. In der ersten Lesung warnt Kohelet davor, sich zu sehr daran festzuhalten. Er meint, dass die Mühe, die man sich macht, um etwas zu erreichen oder zu haben, »Windhauch«, also vergänglich sei. Wenn man sich daran klammern will, führt das für Kohelet zu unfreiem Leben.
Ähnlich sieht es Jesus im Evangelium: Wir sollen nicht unnötig Zeit mit Materiellem verschwenden, sondern unseren Blick auf Gott richten. Mit dem Gleichnis über den reichen Mann wird Jesus dabei deutlich. Dieser ist mit den Gedanken beschäftigt, wie er seinen Besitz sichern und vermehren kann. Mit sich und seiner Zukunft selbst zufrieden, vergisst er die Vergänglichkeit seiner Bemühungen. Dem Reichen wird von Gott prophezeit, noch in derselben Nacht sterben zu müssen. Was bleibt ihm dann übrig? Die Antwort ist einfach wie bitter: Nichts mehr. Menschen sollen den richtigen Dingen nachfolgen: Paulus schreibt den Kolossern, dass die Taufe Kraft schenkt, diesen neuen Lebensweg zu bejahen, der darin besteht, sich von Habgier und Überfluss freizumachen. In Gottes Augen ist es nicht sinnvoll, Besitz anzuhäufen und nur für sich zu leben. Für ihn tragen wir eine Verantwortung für den gesamten Kosmos. Reichtum ist ein Geschenk und dazu da, ihn zu teilen.
Die heutigen Bibeltexte enthalten Gesellschaftskritik, die damals wie heute gültig ist: Sie versuchen schon mehr als 2000 Jahre lang, Menschen vor Augen zu führen, dass das Wichtigste nicht darin besteht, sich zu überlegen: »Wie bekomme ich immer mehr?«. »Was brauchen wir alle miteinander zum Leben?« ist vielmehr die Frage. Mit einem für die Schöpfung verantwortungsvollen Konsum können wir Christen dies immer besser umsetzen. Und der Gedanke an die Taufe, dass wir Menschen alle eins sind, kann uns dabei wachhalten.
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Taufgedächtnis
In der zweiten Lesung wird den Christen in Kolossä noch einmal deutlich gemacht, dass sie durch die Taufe zu neuen Menschen geworden sind, die alte Laster, Verhaltensmuster und ungesunde Gewohnheiten abgelegt haben. Die Zugehörigkeit zu Christus eröffnet ein frei machendes Leben, das sich am Wesentlichen orientiert. Durch das folgende Taufgedächtnis soll uns das auch selbst vor Augen geführt werden.
Der/die Leiter/in geht zum Taufbrunnen oder es wird ein geeignetes Gefäß mit Wasser gebracht.
Lasset uns beten:
– Gott, als deine Kinder sind wir durch die Taufe befreit und aufgerufen, Jesus nachzufolgen. Dieses Wasser ist ein Zeichen dafür, dass du uns in der Taufe dieses neue Leben geschenkt hast.
Stärke uns, Wege zu gehen, die das Leben bejahen, die unsere Mitmenschen respektieren und die ganze Schöpfung achten. Wir wollen uns frei machen von allem, was uns einengt, beherrscht und klein macht. Darum bitten wir dich, durch Christus im Heiligen Geist.
Amen.
Nach dem Gebet wird das Wasser ausgeteilt; dies kann auf verschiedene Weise geschehen, so mit der Besprengung der Gläubigen mit Wasser, Reichen des Wassers und Bekreuzigung, Prozession der Gläubigen zum Taufbrunnen, Aufnahme des Wassers und Bekreuzigung.

16 Friedenszeichen
Frieden stellt sich besonders durch ein gutes Zusammenleben ein. Wenn wir unseren Nächsten achten, dann gelingt uns das immer besser. Schauen wir unsere Nächsten also mit wohlwollenden Augen an und geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Besitz kann Gutes bewirken, wenn wir ihn auch mit anderen teilen. Deshalb geht unsere heutige Kollekte an …
Orgelspiel oder
GL 481/Unterwegs 133 »Sonne der Gerechtigkeit« oder
EH 139 »Jetzt ist die Zeit«

18 Sonntäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Wir sind Gottes Kinder und geborgen in seiner Hand. Deshalb wollen wir ihn loben und preisen.
Siehe Werkbuch S. 182–183.
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: GL 630/4 (nur Responsum) »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«
Oder:
V/A: EH 22/Unterwegs 41 »Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht«

Gott, unser Vater,
wir leben nicht vom Brot allein,
sondern von jedem Wort
aus deinem Munde.
Denn durch dein Wort
hast du die Welt erschaffen;
durch dein Wort hast du alles ins Leben gerufen.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Auf dein Wort hast du den Bund
mit Israel gegründet.
Du hast Mose
das Wort deiner Treue anvertraut
als Halt und Weisung für dein Volk,
als Kraft und Stärke für dein Erbe.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Du hast die Propheten berufen
als Künder deiner Liebe.
Durch dein Wort mahnten sie das Volk
zu Umkehr und Buße,
sagten an dein Gericht,
spendeten Trost in Not und Bedrängnis.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Dein Wort hat Israels Sänger bewegt
und sie erfüllt mit dem Geist des Gebetes.
Deine Weisheit haben sie bekundet,
uns gelehrt, deinen Namen zu preisen.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

In der Fülle der Zeiten
hast du deinen Sohn gesandt:
das ewige Wort am Herzen des Vaters.
Gnade und Wahrheit kamen durch ihn.
Geist und Leben sind seine Worte.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Um das Werk deines Sohnes zu vollenden,
hast du den Heiligen Geist ausgegossen,
damit er uns alles lehre
und uns stärke zum Zeugnis des Glaubens.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Wir preisen dich für dein Wort
und danken dir für dein Wirken.
Ja, dir gebührt unser Lob,
dir unser rühmendes Lied:

19 Hymnus
GL 168.2/EH 110/Unterwegs 164 »Ehre Gott in der Höhe«

20 Fürbitten
Wir kommen zu Gott, dem Spender allen Lebens, mit all unseren Bitten und antworten jeweils mit »wandle sie mit deiner Liebe«.
- Für alle, die krank geworden sind durch Ängste und Sorgen und für alle, die innerlich nicht zur Ruhe kommen können.
Gemeinde: Wandle sie mit deiner Liebe.
- Für alle, deren Gedanken zu sehr um Besitz und Materielles kreisen.
- Für alle, die die Kostbarkeit und die Vergänglichkeit des Lebens schätzen können.
- Für alle, die sich für Einheit und geschwisterlichen Umgang aller Menschen einsetzen.
- Für alle Sterbenden, dass sie gut loslassen können von ihrem irdischen Leben.
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser

Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Gott, alle Menschen und deren Anliegen legen wir vertrauend vor dich und beten miteinander das Gebet, das Jesus selber schon gebetet hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied

Die Gemeinde sitzt.
GL 409/Unterwegs 64 »Singt dem Herrn ein neues Lied« oder
GL 452/EH 236 »Der Herr wir dich mit seiner Güte segnen« oder
EH 76/Unterwegs 266 »Strahlen brechen viele«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte
Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Der gute Gott, der uns immer wieder neu mit seiner Güte beschenkt, mache unser Herz weit für alles Schöne in der Welt.
Er stärke uns, damit wir Wesentliches von Unwesentlichem trennen.
Er begleite uns, damit wir wachsen können im respektvollen Umgang miteinander.
Das schenke uns Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluß der Fürbitten
Gott, wir vertrauen darauf, dass du unsere Bitten in deiner unendlichen Liebe annimmst. Wir loben und preisen dich jetzt und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die Eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 474/EH 234/Unterwegs 47 »Wenn wir das Leben teilen« oder
GL 365/EH 273/Unterwegs 103 »Meine Hoffnung und meine Freude«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/ in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Im gewandelten Brot ist Jesus Christus bei uns in unserer Mitte. Nichts Menschliches ist ihm fremd. Rufen wir unseren Tröster und Retter an:
Dir ist nichts verborgen, du kennst uns in- und auswendig.
Gemeinde: Sei du bei uns.
Du bist unser Leben und führst uns.
Sei du bei uns.
Durch dein Brot gibst du uns Kraft.
Sei du bei uns.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Gott, alle Menschen und deren Anliegen legen wir vertrauend vor dich und beten miteinander das Gebet, wie Jesus uns gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied

GL 409/Unterwegs 64 »Singt dem Herrn ein neues Lied« oder
GL 452/EH 236 »Der Herr wir dich mit seiner Güte segnen« oder
EH 76/Unterwegs 266 »Strahlen brechen viele«

Schlussgebet

Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott, in dieser Feier hast du uns durch dein Wort und dein Brot gestärkt.
Sende uns in diese Welt mit wachem und offenen Herzen, damit wir das Wesentliche erkennen und tun.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungsvorschlag

Das Evangelium wie auch der erste Lesungstext bringen ein wichtiges Thema zur Sprache: Die Haltung zu Besitz und den Umgang damit. Das, was wir haben, ist alltäglich und scheint oft als selbstverständlich. Daher bietet es sich an, die GottesdienstteilnehmerInnen einzuladen, sich dazu in dieser Feier Gedanken zu machen. Dazu können jeweils die Zwischenüberschriften der einzelnen Abschnitte während der Ansprache 14 vorgelesen werden – verbunden mit der Einladung, danach etwas innezuhalten und darüber nachzudenken. Danach wird eine kurze Stille gehalten, bevor die Ansprache weiter geht.
Weiter mit Taufgedächtnis 15 .


Christina Angstenberger

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