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WortGottesFeiern
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einer Wort-Gottes-Feier
Die Herausgeber
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Leseprobe 1
22. Sonntag im Jahreskreis
Von Gesetzen, Verboten und Regelbruch
Lesejahr B
Die Schrifttexte dieses Sonntags werden durch ein gemeinsames Thema zusammengehalten: Regeln und Vorschriften sowie ihre Bedeutung und Funktion. In der ersten Lesung wird die Verpflichtung des Volkes auf Gottes Gebote gefordert. Die zweite Lesung geht einen Schritt weiter: Das Wort Gottes führt zum Guten – es muss aber auch in die Tat umgesetzt werden. Und das Evangelium berichtet von falschen Gesetzesvorstellungen und von der Einschätzung Jesu dieses Verhaltens. Die Schrifttexte machen den Gottesdienstbesuchern deutlich: Die rechte Interpretation des Gesetzes und Wortes Gottes sind Marker und Ausdruck christlichen Glaubens und Lebens.

1 Einzug

Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 149 »Liebster Jesu, wir sind hier« oder
EH 87/Unterwegs 129 »Wo zwei oder drei« oder
Unterwegs 124 »Öffnet euch, Herzen, atmet Gott«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Jesus Christus ist in unserer Mitte und schenkt uns seinen Frieden.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung

In den letzten Monaten hat eine nebensächliche und alltägliche Tätigkeit eine völlig neue Bedeutung gewonnen, die im heutigen Evangelium ebenfalls eine wichtige Rolle spielt: das Händewaschen. Heute ist es ein Teil von Hygieneregeln, die der Verbreitung von Viren vorbeugen. Auch für Pharisäer und Schriftgelehrte gehörte das Händewaschen vor dem Essen zum Regelkanon. Welchen Zweck haben Regeln? Wann ist es geboten, sie einzuhalten, und wann müssen sie gebrochen werden? Das sind Fragen, denen nachzugehen uns die heutigen Schrifttexte einladen.

5 Christusrufe
Herr Jesus Christus, du Wahrheit, die uns offenbart wurde.
Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr erbarme Dich.
Herr Jesus Christus, du Weg, der uns zum Vater führt. Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus erbarme Dich.
Herr Jesus Christus, du Leben, das kein Ende kennt. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr erbarme Dich.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 134f oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Allmächtiger und barmherziger Gott, von dir kommt alles Gute und Schöne. Gib uns die Kraft, das Richtige zu erkennen und gib uns den Mut, Grenzen zu überwinden, damit wir dir nachfolgen und zu Zeugen deiner Liebe in der Welt werden. Darum bitten wir dich durch Jesus Christus im Heiligen Geist.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Dtn 4,1–2.6–8
Weisungen Gottes sind keine erdrückenden Pflichten oder ein Verbotskatalog – so wäre der Lesungstext missverstanden. In der Tradition des Alten Testaments ist weise, wer sich an Gottes Gebote hält. Schließlich sind sie gerecht und stammen von dem Gott, der seinem Volk nahe ist.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Deuteronomium.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
Kehrvers GL 34,1 »Herr, wer darf Gast sein in deinem Zelt« mit Versen aus Psalm 15 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: Jak 1,17–18.21B-22.27
Euer Wort sei Tat – so lässt sich der Aufruf des Jakobusbriefs verstehen. Das Wort Gottes zu hören ist nur der erste Schritt. Die Umsetzung in der Begegnung mit den Nächsten ist der notwendige zweite Schritt.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Jakobusbrief.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium

Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 174,1/EH 24/Unterwegs 169
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mk 7,1–8.14–15.21–23
Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht. Je nach Gottesdienstgemeinde kann auch durch das Bibel-Teilen anstelle der Ansprache das Wort Gottes vertieft und gefeiert werden (s. GL 1/4 oder WGF 2020/2).
Gestaltungsvorschlag siehe 28

Drei Perspektiven auf das Gesetz

Immer wieder kommt es vor, dass manche Menschen Religion mit strengen Regeln und Verboten gleichsetzen. Schaut man auf die heutigen Schrifttexte, könnte man auf die Idee kommen, dass diese Meinung gar nicht so unbegründet ist.

Das Gesetz und das weise Volk
In der ersten Lesung wird das Volk Gottes eindringlich auf die Rechtsvorschriften eingeschworen. Nichts soll den Regeln hinzugefügt werden und nichts an ihnen darf verändert werden. Allerdings sind mit der Einhaltung der Gesetze auch große Versprechen verbunden: Das Volk wird groß sein, es ist weise und gebildet, und allen anderen Völkern überlegen. Es gefällt Gott, wenn das Volk sich an seine Gebote hält. Und schließlich ist er – auch durch sein Gesetz – dem Volk in einer unvergleichbaren Weise nahe. Auch heute noch gibt es dieses Verständnis, wenn wir etwa an das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland denken: Es ist Ausdruck der Humanität und gibt uns Sicherheit. Nichts darf dazu führen, dass diese Gesetze ihre Gültigkeit verlieren würden.

Das rettende Wort

Auch der Autor des Jakobsbriefs hat ein positives Bild von Geboten: Er spricht davon, dass das Wort Gottes in uns eingepflanzt worden ist. Aber nicht, damit wir Marionetten sind, denen ihr Handeln vorgegeben wird, sondern: Das Wort hat die Macht, uns zu retten. Was es heißt, nach dem göttlichen Gebot zu handeln, wird ausbuchstabiert: Es ist ein Dienst an Gott, am Nächsten nicht achtlos vorüberzugehen. Die Hilfe für Witwen und Waisen, zu der aufgefordert wird, ist eine Chiffre für alle Menschen. Es darf nicht sein, dass uns die Nächsten egal sind und wir uns gleichzeitig auf Einhaltung der geltenden Regeln berufen. Euer Wort sei Tat! So lässt sich die Kernaussage zusammenfassen. Auch diese Vorstellung ist uns nicht fremd: »Eigentum verpflichtet« lautet beispielsweise eine Ableitung aus den Grundrechten.

Jesu Verständnis von Reinheit

Und schließlich die Auseinandersetzung zwischen Jesus und seinen Gesprächspartnern, die sich am Verhalten der Jünger stören. Mit ungewaschenen Händen essen die Jünger Brot, so der Vorwurf. Der historische Kontext zeigt, dass solche Reinheitsvorschriften weit verbreitet waren. Im Judentum etwa gibt es den Satz: »Man soll nicht zwei Meter gehen, ohne sich die Hände zu waschen«. Auch im Islam gehört es zur Praxis, vor den täglichen Gebetszeiten sogenannte »Kleine Waschungen« mit der Säuberung der Hände vorzunehmen. Bis heute sind deshalb in Moscheen Wasserstellen zu finden. Und selbst im Christentum hat sich die Handwaschung erhalten: Zum Ende der Gabenbereitung werden die Hände des Priesters gewaschen und er spricht dazu die Worte: »Herr wasch ab meine Schuld, von meinen Sünden mach mich frei.« Der Vorwurf, der an Jesus gerichtet wird, ist also berechtigt. Dennoch ist die Antwort Jesu eindeutig. Mit harschen Worten weist er den Vorwurf zurück und stellt ein eigenes Verständnis von Rein und Unrein entgegen: »Nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt, kann ihn unrein machen, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein,« so antwortet Jesus. Die Worte Jesu sind eine Neuinterpretation dessen, was der Grund für Unreinheit ist. Nicht das Übertreten von menschlichen rituellen Regeln macht unrein. Unrein dagegen sind Unsittlichkeit, böse Gedanken und falsche Absichten. Es hat keinen Wert, äußere Regeln einzuhalten, während man innere Unredlichkeit übt.

Die verbeulte und schmutzige Kirche Christi
Papst Franziskus hat in der Enzyklika Evangelii gaudium davon gesprochen, dass die Kirche zuallererst eine arme Kirche für die Armen sein soll, die an die Ränder der Gesellschaft geht. Ihm sei eine verbeulte und schmutzige Kirche, die auf die Straße geht, lieber als eine Kirche, die sich verschlossen und bequem an die eigenen Sicherheiten klammert, so Franziskus. Wer Jesusnachfolge so versteht, und nach diesem Prinzip handelt, der macht sich die Hände schmutzig. Wer für Waisen und Witwen sorgt, kann sich nicht mit rituellen Reinheitsregeln aufhalten. Und umso mehr – das zeigt uns das Wort von Papst Franziskus – hat das Wort Jesu von der Unreinheit, die aus dem Menschen kommt, auch für uns heute noch eine Botschaft: Das Gesetz ist für den Menschen da – nicht der Mensch für das Gesetz.
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Predigtlied

»Das Böse kommt von innen« – so haben wir im Evangelium gehört. Aber wir müssen nicht in diesen Strukturen verharren.
Jesus hat dem einen eigenen Gegenentwurf gegenübergestellt: die Seligpreisungen. Erinnern wir uns daran, indem wir das Lied singen »Selig seid Ihr«.
Gl 458/EH 85/Unterwegs 50 »Selig seid Ihr«

16 Friedenszeichen
»Selig seid ihr, wenn ihr Frieden macht.« Selig sind auch wir, wenn wir Versöhnung und Verzeihung schenken.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte

Die Gemeinde sitzt.
Für viele Menschen ist das tägliche Brot keine Selbstverständlichkeit. Die heutige Kollekte ist bestimmt für … Danke für Ihre Gaben.
Orgelspiel oder
GL 464 »Gott liebt diese Welt« oder
EH 281 »Wir haben Gottes Spuren festgestellt« oder
Unterwegs 76 »Singt von der Güte, der Weisheit des Vaters«

18 Sonntäglicher Lobpreis

Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Gott hat uns das Leben geschenkt. Stimmen wir ein in das Lob Gottes, und danken wir ihm dafür, dass wir singen, jubeln und uns freuen können.
Siehe »Sonntäglicher Lobpreis. Ergänzung zum Werkbuch für die Sonn- und Festtage«, S. 10 (Lobpreis 2, Lobpreis und Dank für das Leben als Geschenk und Auftrag, Margret Schäfer-Krebs).

Gott, guter Vater,
du schenkst uns das Leben –
du gibst uns den Atem, den Wind und deinen Geist –
du gibst uns die Erde, das Wasser und das Licht –
wir dürfen deine Geschöpfe und dein Abbild sein.
Gemeinde: GL 651/5 »Freut euch: Wir sind Gottes Volk, erwählt durch seine Gnade.«

Gott, unser Vater,
du schenkst uns Jesus Christus, deinen Sohn –
den Heiland der Völker –
den Weg zum wahren Leben –
dein Wort und Licht auf unserem Weg.
Gemeinde: GL 651/5 »Freut euch: Wir sind Gottes Volk, erwählt durch seine Gnade.«

Dir, heiliger Gott,
danken wir
für das Geschenk unseres Glaubens –
für jeden Funken Hoffnung –
für die Kraft zum Guten –
für das Gespür zu Gerechtigkeit und Wahrheit –
für jeden Aufbruch zu Frieden und Versöhnung –
für jeden Trost in dunklen Tagen –
für deine Barmherzigkeit und Treue –
für die Bewahrung in aller Not –
für deinen Geist in jedem Atemzug.
Gemeinde: GL 651/5 »Freut euch: Wir sind Gottes Volk, erwählt durch seine Gnade.«

Gott, wir staunen über deine Güte,
über deine Größe und deine Nähe.
Durch Jesus Christus, deinen Sohn und unseren Herrn, loben wir dich
und stimmen ein in den Lobgesang der himmlischen Chöre:

19 Hymnus
GL 166 »Ehre sei Gott in der Höhe« oder
EH 15 »Ehre sei Gott und Friede den Menschen« oder
Unterwegs 156/EH 12 »Gloria«

20 Fürbitten

Unser Gott will das Gute und hat das Wort in unsere Herzen gepflanzt, das die Macht hat uns zu retten. Zu ihm wenden wir uns mit unseren Bitten.
- Für die Menschen, die Verantwortung tragen in Politik, Gesellschaft und Kultur. Um Weisheit, Klugheit und Einsicht. Du Gott des Lebens:
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
- Für den Papst, unseren Bischof, die Priester und Ordensleute, und für alle, die sich in den Dienst der Botschaft Jesu gestellt haben. Um die rechten Worte, Glaubwürdigkeit und Großherzigkeit. Du Gott des Lebens:
- Für die ÄrztInnen, die Pfleger und Krankenschwestern und für alle, die sich für die Gesundheit und Genesung von Kranken einsetzen. Um Ausdauer und Kraft. Du Gott des Lebens:
- Für die Trauernden, die Notleiden, die Heimatlosen und die Verzagten. Um Trost und Hoffnung. Du Gott des Lebens:
- Für uns selbst. Um die Fähigkeit, das Richtige zu erkennen und zu tun, und den Mut, uns zu dir zu bekennen. Du Gott des Lebens:
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Diese und alle unsere persönlichen Bitten legen wir in das Gebet, mit dem Jesus zu dir, unserem Vater, gebetet hat.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 403 »Nun danket all und bringet Ehr« oder
EH 148 »Mit dir, Herr, hat das Leben neuen Sinn« oder
GL 405/Unterwegs 78 »Nun danket alle Gott mit Herzen«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte
Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auflegen.
Guter Gott – schenke uns deinen väterlichen Segen der Geborgenheit und des Schutzes.
Herr Jesus – schenke uns deinen brüderlichen Segen der Freundschaft und des Mutmachens.
Heiliger Geist – schenke uns deinen schöpferischen Segen der Kreativität und des Zupackens.
Dreifaltiger Gott – schenke uns deinen Segen des liebenden Miteinanders und der unzertrennlichen Gemeinschaft.
So segne uns der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Darum bitten wir dich, guter Gott, der du dich unserer Anliegen annimmst und uns nicht mehr alleine lässt, heute und alle Tage.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 362/Unterwegs 256 »Jesus Christ, you are my life« oder
GL 474/EH 234/Unterwegs 47«Wenn wir das Leben teilen wie das täglich Brot«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Unsere Augen sehen ein Stück Brot. Mit den Augen unseres Herzens sehen wir das verwandelte Brot, das sich uns schenkt: Jesus Christus, für uns hingegeben und in unserer Mitte.
Sei gegrüßt Herr Jesus, im Brot, das Leben schenkt.
Sei gegrüßt Herr Jesus, im Brot, das Kraft gibt.
Sei gegrüßt Herr Jesus, im Brot, das den Hunger stillt.
Sei gegrüßt Herr Jesus, im Brot, das den Tod besiegt.
Sei gegrüßt Herr Jesus, im Brot, das Hoffnung wachsen lässt.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Verbunden im Brot des Lebens beten wir wie Jesus zu dir, unserem Vater, gebetet hat.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 403 »Nun danket all und bringet Ehr« oder
EH 148 »Mit dir, Herr, hat das Leben neuen Sinn« oder
GL 405/Unterwegs 78 »Nun danket alle Gott mit Herzen«

Schlussgebet

Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.

Guter Gott, du weist uns mit deinem Wort den rechten Weg. Wir haben dein Wort mit offenen Ohren gehört. Wir danken dir dafür und bitten dich: Gib uns die Kraft danach zu leben und dein Wort in den Begegnungen mit unseren Nächsten Wirklichkeit werden zu lassen. Schaue gnädig auf unsere Bemühungen, wenn sie uns nicht gelingen. Darum bitten wir dich durch Christus unseren Bruder und im Heiligen Geist.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungsvorschlag
Ein bekanntes Lied thematisiert die Gedanken der Schrifttexte: GL 543 »Wohl denen, die da wandeln«.
Die Strophen können zwischen den Predigtteilen 14 gesungen werden und zur Reflexion des Themas dienen. Verstärkt werden kann dies auch durch den Vortrag einer Kantorin/eines Kantors oder das Vortragen durch einen Lektor/eine Lektorin, während die Melodie leise als Untermalung gespielt wird.
Nach dem Absatz »Das Gesetz und das weise Volk«: Strophe 1
Nach dem Absatz »Das rettende Wort« Strophe 2
Nach dem Absatz »Jesu Verständnis von Reinheit« Strophe 3
Nach der Predigt: Strophen 4 und 5
Wird dieses Element gewählt, sollte statt des Predigtlieds (15) das Glaubensbekenntnis auf die Predigt folgen.

Hinweis:
Bei der Feier der Gottesdienste in Zeiten der Corona-Pandemie sind die jeweiligen behördlichen Regelungen und diözesanen Vorgaben zu beachten. Insbesondere sind die Abstands- und Hygiene Regeln sowie die Vorgaben zur Verwendung von Mund-Nase-Bedeckungen zu berücksichtigen. Solange Gemeinde- und Chorgesang nicht möglich sind, muss sich die musikalische Gestaltung der Gottesdienste auf Instrumentalmusik beschränken. Abhängig von lokalen Regelungen und räumlichen Möglichkeiten kann Kantoren- oder Scholagesang möglich sein.

Lukas Hetzelein

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