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Die Inhalte
der Zeitschrift
WortGottesFeiern
Der Aufbau
einer Wort-Gottes-Feier
Die Herausgeber
Unsere Autoren
Leseprobe 1
Zweiter Adventssonntag
Trost im Glauben
Lesejahr B
Am zweiten Advent wird die Zeit schon allmählich knapp in Hinblick auf das kommende Weihnachtsfest. Viele Menschen erlebten sich in dieser Zeit bisher als belastet: Einkäufe sind zu tätigen, Festvorbereitungen zu planen, Adventsfeiern zu gestalten. Wie erleben wir es in diesem Jahr? Wie leben wir diese Zeit? Das Kirchenjahr setzt andere Akzente. Rund um den zweiten Advent feiern wir traditionell das Barbarafest und den Nikolaustag – in diesem Jahr ist der Nikolaustag am zweiten Advent – beide Feste verlangsamen die unruhige Zeit. Barbarazweige laden ein zur ruhigen Betrachtung der Zeit, die Erinnerung an den heiligen Nikolaus lenkt den Blick auf das Gute, dass zu tun ist im Vertrauen auf Gott. Die Texte des heutigen Sonntags unterstreichen diesen Aspekt: der Aufruf zu Geduld in der Lesung aus dem Petrusbrief, die Zusage von Trost in schwierigen Zeiten (1. Lesung) und die Ankündigung des Wirkens Jesu im Evangelium fordern auf zu mehr Gelassenheit.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 231,1–4 »O Heiland, reiß die Himmel auf« oder
EH 88/Unterwegs 44 » Hoffen wider alle Hoffnung« oder
EH 138/Unterwegs 25 »Alle Knospen springen auf«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Jesu Christus, den wir erwarten, er ist zugleich unter uns.
Er schenk uns Trost und Hoffnung.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Zum Gottesdienst am heutigen zweiten Advent begrüße ich sie herzlich. Zu diesem 2. Advent gesellt sich heute am 6. Dezember der heilige Nikolaus. Hat er sie schon besucht? Der Nikolaustag ist ein tröstlicher Tag: die vielen Legenden lassen einen Menschen lebendig werden, der wohl das Herz am rechten Fleck hatte und deshalb da helfen konnte, wo es gerade nötig schien. Zu allen Zeiten und für uns heute ist es ein Trost zu hören und zu feiern, dass es Menschen gelingen kann, aus einem tiefen Gottvertrauen heraus zu leben.
Wir zünden nun die erste und zweite Kerze an unserem Adventskranz an. (Kinder oder Ministrant/inn/en entzünden die Kerzen.)
GL 223 1–2 »Wir sagen euch an«
Die Kerzen werden entzündet, während die Gemeinde singt.

5 Christusrufe
Wenden wir uns Jesus zu, unserem Heiland. Das ist ein altes Wort, ein altmodisches vielleicht auch – es macht deutlich, wer Jesus für uns ist: der, der uns Heil bringt, der uns heil macht – in und mit allem, was nicht heil ist in uns und um uns herum. So rufen wir zu ihm:
Herr Jesus, du Sohn des ewigen Vaters. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Herr Jesus, du schenkst uns Trost und Hoffnung, bei dir finden wir Frieden. Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Herr Jesus, du willst unser Bruder sein – du gehst unseren Weg mit uns. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 76 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Treuer Gott,
du Urgrund allen Seins: schenke uns das Licht deiner Gegenwart und gib uns so Kraft zur Hoffnung in unruhigen Zeiten; sei du uns Trost, wenn wir ratlos sind, und mache uns stark.
So bitten wir dich, unsern Gott, durch Christus, unsern Herrn.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Jes 40,1–5.9–11

In Zeiten der Gefangenschaft und Bedrohung spricht der Prophet Jesaja dem Volk Trost zu. Er gibt dem Volk Hoffnung. Gott wird sein Volk nicht verlassen, denn er ist treu. Er wird die Verlorenen retten, trotz aller Schuld.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Jesaja.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 633/5 »Frieden verkündet der Herr seinem Volk« mit Versen aus Psalm 85 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: 2 Petr 3,8–14

Es ist ein Trost, ausreichend Zeit zu haben. Vor Gott ist ein Tag wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag! Mehr kann nicht gesagt werden, um Zeit zu relativieren. Wir sind aufgefordert, die uns gegebene Zeit zu nutzen, um das Leben zu gestalten im Blick auf das kommende Reich Gottes.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem zweiten Brief des Apostel Petrus.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium

Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 175/3 oder EH 26 oder Unterwegs 167
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mk 1,1–8

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besserenÜbersicht. Je nach Gottesdienstgemeinde kann auch durch das Bibel-Teilen anstelle der Ansprache das Wort Gottes vertieft und gefeiert werden (s. GL 1/4 oder WGF 2020/2).

Liebe Gemeinde,
»Kommen Sie wieder – Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost« – diese Aufforderung stand im Sommer an einem Kulturzentrum in großen Buchstaben, sodass es auch im Vorbeifahren zu lesen war. Bleiben Sie bei Trost! Wenn jemand nicht bei Trost ist, dann meint es oft: der ist verrückt. Bleiben Sie bei Trost hieße dann: werden sie nicht verrückt, bleiben sie gelassen und besonnen.
Trost brauchen wir alle – mal mehr, mal weniger. Wie angenehm klingt da der alttestamentliche Aufruf: Tröste, tröste mein Volk! Diese Aufforderung gilt dem Propheten. Gott will das Volk trösten, neue Hoffnung geben, auf eine neue Zukunft verweisen.

Was heißt Trösten?

In den vergangenen Monaten waren wir alle – mal mehr mal weniger – des Trostes bedürftig. Was aber kann Trost geben in Zeiten, in denen viele Menschen untröstlich waren. Woher kommt Trost in Zeiten, die so viel Trostloses uns beschert haben? Was gibt wirklich Trost, wenn Angst und Not und Einschränkungen um sich greifen?
Kleine Kinder, die Angst haben, nehmen wir in den Arm, wir summen ihnen ein Lied und reden ihnen gut zu. »Es wird alles gut«, sagen wir, auch wenn wir selbst nur halb daran glauben. Vielleicht hoffen wir in unserem tiefsten Innersten, dass der Satz stimmt. Dann geben wir dem Kind ein Kuscheltier, eine Schmusedecke, einen Schnuller – was immer es gewohnt ist – und es wird sich beruhigen.
So geht Trost! In den Arm nehmen, Worte der Hoffnung finden für denjenigen oder diejenige, die gerade seelischen Schmerz, Trauer oder auch körperliches Leid ertragen muss. In den Arm nehmen, das war seit Ausbruch der Pandemie nicht mehr möglich, aber Gesten der Zuwendung, Worte und Aktionen, die sagen: du bist nicht allein, gemeinsam sind wir stark – das gab es in vielfältiger Form.
Trost will Halt geben, will Zuversicht wecken, will ermutigen, nach vorn zu schauen. Dem Volk Israel verkündet der Prophet das Ende der Strafe, den Erlass der Schuld. Einen breiten Weg durch die Wüste nach Hause wird es geben für alle, die Gott vertrauen. Gott wird seine Verheißung einlösen! Auch im Petruswort hören wir diese tröstende Zusage. Was wir brauchen ist Geduld, denn vor Gott – so hörten wir in der zweiten Lesung – ist ein Tag wie tausend Jahre und tausend Jahre sind wie ein Tag. Geduld haben nicht nur die Politiker von uns gefordert – Geduld lehrt uns auch die Zeit: denn gar nichts konnten wir tun, um der Pandemie Herr zu werden; nichts als in Demut und Gelassenheit den sinnvollen Anordnungen zu folgen und zu vertrauen. Auch das gehört zum Trost: zu ermahnen, zu ermutigen, zum Beispiel zum Durchhalten auch dann, wenn es schwerer wird.

Gott tröstet auch uns

In Zeiten, in denen so viel machbar und sofort umsetzbar erscheint, ist Geduld eine schwere Aufgabe. Wir sind ein ungeduldiges Volk! Vielleicht treibt auch Ungeduld so viele Menschen dazu, schon im Oktober Spekulatius zu kaufen und dazu, am ersten Advent die Wohnung weihnachtlich dekoriert zu haben.
Denn auch das gehört zum Trost dazu: etwas in der Hand zu haben, etwas tun zu können, etwas festhalten zu wollen. So wie das Kind das Kuscheltier an sich drückt, so brauchen auch wir Erwachsenen etwas, das uns sichtbar und handhabbar Trost spendet. Der Adventskranz ist so ein Trostzeichen: er zeigt uns, wie lange es noch bis Weihnachten dauert, bis wir endlich das tröstliche Fest feiern können. Heilige – wie zum Beispiel Nikolaus – sind Tröster, denn sie zeigen uns, dass es möglich ist, Gottes Heil schon jetzt erfahrbar zu machen. Weihnachten ist auch ein Trostfest: wir feiern die Geburt Jesu Christi, das Kommen Gottes in die Welt – Gott, der uns den Tröster schickt, den, der uns aus unserer Not und unserem Leid den Weg weisen will. Jesus verkündet das Reich Gottes, das mit ihm beginnt und seine Vollendung in Gott finden wird. Jesus selbst ist der Tröster, der den Weg weist und Hoffnung sät.
Erinnern wir uns: das Kind wird getröstet durch das Kuscheltier und(!) unsere Hoffnungsworte. Unser Tun in der Adventszeit ist kein Selbstzweck: wir dekorieren unsere Häuser, um uns zu trösten, um gelassen und besonnen zu erwarten und zu hoffen: Jeus kommt – zum Heil der Welt.
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Glaubensbekenntnis
Gott tröstet uns. Er hat uns seinen Sohn gesandt, damit er uns den Weg zu einem guten und heilvollen Leben weist. Er hat uns in Jesus Christus zugesagt, dass sein Reich allen offen stehen wird, die sich zu ihm bekennen. Im Glaubensbekenntnis sprechen wir von diesem unserem Glauben und unserer Hoffnung:
Wir sprechen gemeinsam das Glaubensbekenntnis: Gemeinde: Ich glaube an Gott …
Gestaltungsvorschlag siehe 28

16 Friedenszeichen
Jesus Christus ist unser Friede, unser Trost, unsere Versöhnung. Diesen Frieden, diesen Trost und diese Hoffnung wollen wir weitergeben.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Nikolaus hat Gutes getan mit seinem Vermögen, das er geerbt hatte. Mit einer kleinen Gabe in die Kollekte können wir unseren Anteil geben für das, was in unserer Gemeinde Gutes getan werden soll.
Orgelspiel oder
GL 221 »Kündet allen in der Not« oder
EH 112,1–3 » Durch das Dunkel hindurch« oder
EH 277/Unterwegs 257 »Keinen Tag soll es geben«

18 Sonntäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt
den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Gott tröstet. Immer wieder beauftragte er Menschen, sein Volk zur Umkehr zu bewegen. Er sandte Propheten, Jeus berief die Apostel, der Geist erweckte Menschen zu heiligem Tun, wie Nikolaus. Vor allem aber sandte Gott seinen Sohn zu uns,
Jesus Christus: an Weihnachten feiern wir seine Ankunft, wir erwarten seine Wiederkehr. Er ist uns Trost in dieser Welt.
Lasst uns Gott loben und Danksagen für sein Handeln.
Siehe Werkbuch S. 182–183 .
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: GL 630/4 (nur Responsum) »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«
Oder:
V/A: EH 22/Unterwegs 41 »Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht«

Gott, unser Vater,
wir leben nicht vom Brot allein,
sondern von jedem Wort
aus deinem Munde.
Denn durch dein Wort
hast du die Welt erschaffen;
durch dein Wort hast du alles ins Leben gerufen.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Auf dein Wort hast du den Bund
mit Israel gegründet.
Du hast Mose
das Wort deiner Treue anvertraut
als Halt und Weisung für dein Volk,
als Kraft und Stärke für dein Erbe.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Du hast die Propheten berufen
als Künder deiner Liebe.
Durch dein Wort mahnten sie das Volk
zu Umkehr und Buße,
sagten an dein Gericht,
spendeten Trost in Not und Bedrängnis.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Dein Wort hat Israels Sänger bewegt
und sie erfüllt mit dem Geist des Gebetes.
Deine Weisheit haben sie bekundet,
uns gelehrt, deinen Namen zu preisen.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

In der Fülle der Zeiten
hast du deinen Sohn gesandt:
das ewige Wort am Herzen des Vaters.
Gnade und Wahrheit kamen durch ihn.
Geist und Leben sind seine Worte.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Um das Werk deines Sohnes zu vollenden,
hast du den Heiligen Geist ausgegossen,
damit er uns alles lehre
und uns stärke zum Zeugnis des Glaubens.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Wir preisen dich für dein Wort
und danken dir für dein Wirken.
Ja, dir gebührt unser Lob,
dir unser rühmendes Lied:

19 Hymnus
GL 230, 6 »Lob, Preis sei, Vater, deiner Kraft« oder
Unterwegs 243/EH 70 »Meine Stärke und meine Lied« oder
EH 263 1 »Wäre Gesanges voll«

20 Fürbitten
Lasst uns beten zu Gott, unserem Vater, der uns tröstet und Hoffnung schenkt. Komm, Immanuel, und tröste uns.
Gemeinde: Komm, Immanuel, und tröste uns.
- Wir bitten für alle Menschen, die sich danach sehnen, mit all ihren Schwächen und Leiden angenommen zu werden.
Gemeinde: Komm, Immanuel, und tröste uns.
- Wir bitten für alle Menschen, die sich einsam fühlen und darauf hoffen, angeblickt zu werden.
- Wir bitten für alle Menschen, die sich am Ende ihrer Kräfte fühlen und Worte der Zuversicht und Ermutigung brauchen.
- Wir denken an die Menschen, die Gutes tun und in deren Taten wir deine Zuwendung erfahren können.
- Wir erbitten für uns alle eine Gemeinschaft, die den Glauben an deine Verheißung in uns stärkt.
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Jesus hat uns gelehrt, voll Vertrauen zu Gott zu beten und ihn wie einen guten Vater zu bitten. So beten wir, wie Jesus es uns gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 754,1.5 (Diözesanteil Freiburg/Rottenburg-Stuttgart) »Tauet, Himmel, den Gerechten« oder
GL 233 »O Herr, wenn du kommst« oder
EH 190 »Wir suchen den Weg » oder
GL 405/Unterwegs 78 »Nun danket alle Gott«

23 Mitteilungen


24 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auflegen.
Gott, der uns wahrnimmt, lasse zu unserer Erfahrung werden, was er uns zugesagt hat:
bei uns zu sein in Angst und Unsicherheit,
zu uns zu stehen in Ausweglosigkeit und Verlassenheit,
uns zu trösten, wenn wir bekümmert sind.
Er schenke uns, was wir uns selbst nicht geben können:
wachsendes Vertrauen mitten in den Widersprüchen dieses Lebens.
Dazu segne uns Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Gott des Trostes und des Heils – sei du für uns und mit uns und stärke unsere Zuversicht und unsere Hoffnung.
So bitten wir durch Christus, unsern Herrn.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft

Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird.
Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 218,1.5 »Macht hoch die Tür, die Tor macht weit« oder
GL 389,1–3/EH 268,1–3 »Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel, o Herr« oder
GL 470/EH 154/Unterwegs 130 »Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung

Gott,
sei hier zugegen, du Licht unseres Lebens.
Sei hier zugegen in unserer Mitte.
Zeig deine Nähe, dass wir dich spüren.
Sei hier zugegen, mit deinem Leben in unserer Mitte.
Gott bei den Menschen, gib uns das Leben.
Komm sei uns nahe, erleuchte uns, damit wir leben.
Gott für uns alle, heute und morgen und immer bist du ein Gott für die Menschen.
Wir beten in Stille.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Gott ist bei uns. Wir sind Getröstete durch seine Gegenwart. Jesus hat uns gelehrt voll Vertrauen zu Gott zu beten und ihn wie einen guten Vater zu bitten. So beten wir, wie Jesus es uns gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 754,1.5 (Diözesanteil Freiburg/Rottenburg-Stuttgart) »Tauet, Himmel, den Gerechten« oder
GL 233 »O Herr, wenn du kommst« oder
EH 190 »Wir suchen den Weg« oder
GL 405/Unterwegs 78 »Nun danket alle Gott«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Guter Gott,
wir danken dir und wir loben dich für das, was du uns bist.
Du bist es, der uns liebt, der uns Trost schenkt in Dunkelheiten und wenn wir uns auf unserem Lebensweg verirren.
Lass uns an diesem Glauben festhalten.
Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungsvorschlag
Nach der Ansprache 14 oder nach dem Glaubensbekenntnis unter 15:
Im Advent gibt es viele Zeichen, die uns trösten und die uns helfen wollen, mit Gelassenheit und Geduld die Zeit des Wartens auf Weihnachten zu erleben. Eines dieser Zeichen ist der Barbarazweig. Es ist der Zweig eines eigentlich im Frühjahr blühenden Busches oder Baumes. Wenn er am Tag der heiligen Barbara, das war vor zwei Tagen, am 4. Dezember, geschnitten und dann in lauwarmes Wasser gestellt wird, dann werden an Weihnachten Blüten zu sehen sein. Es ist ein kleines Wunder, wenn mitten im Winter solch ein Zweig blüht.
Wer will, darf nun kommen, um sich solch einen Zweig hiervorn im Altarraum zu nehmen.
Zum Gang nach vorn Orgelmusik, wenn möglich die Intonation von dem Lied:
»Alle Knospen springen auf« in Unterwegs, Nr 25, bzw. in EH, Nr. 138.
Anweisung: am Barbaratag kleine Forsythien-Zweige schneiden, jeden Zweig mit einem kleinen Tannenzweig zusammenbinden und im Altarraum bereitlegen.
Weiter mit 15 Glaubensbekenntnis bzw. 16 Friedenszeichen

Brunhilde Leyener

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