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WortGottesFeiern
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einer Wort-Gottes-Feier
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Leseprobe 1
Sonntag nach dem 6. Januar/Taufe des Herrn
Als Getaufte sind wir Gottes geliebte Kinder
Lesejahr B
Das heutige Fest »Taufe des Herrn« schließt die Weihnachtszeit ab. Es betont noch einmal: Gott ist Mensch geworden. Jesus ist das Kind von Maria und Josef und so sehr Mensch, dass er sich einreiht in seinesgleichen, wenn er sich aufmacht, um sich von Johannes dem Täufer taufen zu lassen.

Durch unsere Taufe gehören wir zu Christus, sind Gottes geliebte Töchter und Söhne, Jesu Schwestern und Brüder, hineingenommen in Jesu Leben, Sterben und Auferstehen. Es liegt auch an uns, wie Menschen Gott erfahren.

An unserem Leben als Christinnen und Christen sollte sichtbar werden, wie Gott ist. Gottes Zuspruch: »Du bist mein geliebtes Kind, an dir habe ich Gefallen gefunden« dürfen wir für uns in Anspruch nehmen und unseren Mitmenschen weitersagen: So groß ist Gottes Liebe, in die wir all unser Vertrauen legen können.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 239 »Zu Betlehem geboren« oder
EH 293 »Menschenkind, im Stall geboren« oder
GL 457/EH 152/Unterwegs 43 »Suchen und fragen, hoffen und sehen«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Jesus Christus ist in unserer Mitte und ermutigt uns, Gott zu vertrauen in Zeit und Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
In der Taufe Jesu am Jordan macht Gott es sichtbar und hörbar:»Du bist mein geliebtes Kind, an dir habe ich Gefallen gefunden.« Das gilt nicht nur Jesus, das gilt uns allen.
»An dir habe ich Gefallen gefunden«. »Schön, dass es dich gibt. Ich freu mich über dich.« In diesen Worten liegt eine große Liebe, aber auch eine große Aufgabe für alle Getauften.

5 Christusrufe
Jesus Christus, menschgewordener Sohn Gottes, du hast uns Gottes Liebe gezeigt. Öffne uns für deine Liebe. Herr, erbarme dich unser.
Gemeinde: Herr, erbarme dich unser.
Jesus Christus, mit der Taufe werden wir Gottes geliebte Töchter und Söhne. Stärke uns in deiner Nachfolge. Christus, erbarme dich unser.
Gemeinde: Christus, erbarme dich unser.
Jesus Christus, du hast die Not der Menschen geteilt. Weise uns Wege zu helfen. Herr, erbarme dich unser.
Gemeinde: Herr, erbarme dich unser.

6 Eröffnungsgebet

Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott des Lebens,
bei der Taufe im Jordan hast du Jesus Christus als deinen Sohn offenbart.
Lass uns nicht vergessen, dass wir als Getaufte auch gesalbt sind.
Gib, dass wir uns als deine Töchter und Söhne einsetzen für ein Leben in Fülle aller Menschen.
Darum bitten wir mit Jesus Christus, deinem Sohn und unseren Bruder in Zeit und Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Jes 42,5A.1–4.6–7

In Form einer Gottesrede beschreibt Jesaja die Berufung des Erwählten »Gottesknechtes«, der für Gerechtigkeit eintritt. Für diese Aufgabe wird er mit Gottes Geistkraft ausgerüstet
Das Neue Testament sieht diese Aussage in Jesus Christus erfüllt.

8 Erste Lsung

Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Jesaja.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang

GL 56/1 »Freut euch: Wir sind Gottes Volk« mit Versen aus Psalm 104 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: 1 Joh 5,1–9

Der Verfasser des Johannesbriefes verknüpft in den Symbolen von Wasser und Blut die Taufe und den Kreuzestod Jesu. Die Welt steht für den Ort der Sünde, die überwunden werden muss. Als Kinder Gottes leitet uns die Liebe zu den Mitmenschen und zu Gott.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem ersten Johannesbrief.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 174/1 oder EH 24 oder Unterwegs 169
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evanglium: Mk 1,7-11
Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besserenÜbersicht. Je nach Gottesdienstgemeinde kann auch durch das Bibel-Teilen anstelle der Ansprache das Wort Gottes vertieft und gefeiert werden (s. GL 1/4 oder WGF 2020/2).

Wenn eine/r sagt: »Ich mag dich!«

Manchmal gibt es Situationen, in denen Menschen einander so nahe sind, dass ihre Zuneigung überfließt. »Ich mag dich!«, sagen sie einander. »Es ist schön, dass es dich gibt! Es ist schön, wenn du da bist!« Wie sich das Leben ändern kann, wenn solche Worte gesagt werden! Da fühlst du dich von innen heraus verändert. Du verspürst neue Energie, die du in dir kaum vermutet hättest. Solche Worte tun gut, geben Sicherheit und innere Kraft.
Es kann sein, dass du dich fragst: Ach, bin ich wirklich so wertvoll? Sollte es zutreffen, dass ich vielleicht doch nicht so unscheinbar, so ungeschickt bin, wie ich mich oft fühle? Da gibt es mindestens einen, mindestens eine, die mich, so wie ich bin, für wertvoll hält. Ist das nicht wunderbar!

Über Erfahrung von Anerkennung, Zuneigung und Geborgenheit

Ganz besonders wichtig sind solche Erfahrungen von Anerkennung, Zuneigung und Geborgenheit für ein kleines Kind. Was ein Kind an Vertrauen und Anerkennung geschenkt bekommt, wird es dazu fähig machen, wiederum selbst Zuneigung, Vertrauen und Anerkennung zu schenken.
Diese Erfahrung ist Voraussetzung für ein gelingendes Leben zu zweit. Sie ist Grundlage für einen unverkrampften Umgang mit den Mitmenschen.Aber immer wieder begegnen wir auch Menschen, in denen dieser Zuspruch, dieses Urvertrauen nie geweckt worden ist. Wie schwierig kann das Leben für solche Menschen sein. Wie schwierig ist es auch, anzunehmen, was Gott im Evangelium von der Taufe Jesu zu uns spricht.

Gottes geliebter Sohn

Jesus lebt bis zu diesem Ereignis ein unauffälliges Leben, von dem uns kaum etwas berichtet wird. Sicherlich wird es in Nazaret, abgesehen von Maria und Josef, Menschen gegeben haben, bei denen er Freundschaft und Geborgenheit erfahren hat. Aus diesem Urvertrauen heraus kann er das Dorf und die Familie verlassen und sich auf den Weg machen. Da geht er, ein dreißigjähriger, erwachsener Mann an den Jordan, um sich von Johannes taufen zu lassen. Und plötzlich tut sich für ihn der Himmel auf. Jesus macht eine völlig neuartige Erfahrung.
Während er betet, öffnet sich der Himmel, Gottes Heilige Geistkraft/Heiliger Geist kommt in Gestalt einer Taube auf ihn herab und eine Stimme aus dem Himmel spricht: »Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.«

Jesus lebt im Urvertrauen auf Gott
Schön, dass es dich gibt. Ich freu mich über dich. Gott spricht es ihm laut und deutlich zu. Ob dieses Wort nur Jesus selbst in seinem Herzen vernommen hat oder es auch die anderen gehört haben, die mit ihm am Jordan standen, davon sagt uns der Evangelist nichts. Wohl aber konnten es viele Menschen fühlen: Dieser Jesus aus Nazaret ist einer, so richtig nach Gottes Wunsch. Dieser Anruf Gottes hat eine Wende in Jesu Leben gebracht, sagt uns der Evangelist. So eindrücklich, dass selbst seine Landsleute und seine nächsten Angehörigen ihn später kaum wiedererkannten. Gottes Zuspruch an Jesu göttliche Sohnschaft und mit Liebe im Herzen geht er in die Wüste; geht in sich, zieht sich zurück. Jesus entdeckt seine Energie im Ringen mit dem Bösen und beginnt, im Urvertrauen auf Gottes Anwesenheit, ein Leben in der Öffentlichkeit, in dem er Gottes Liebe den Menschen weiterschenkt.
In Jesu Worten und Taten zeigt sich, dass Gott uns Menschen nahekommt, uns Menschen als geliebte Töchter und Söhne annimmt. Dies ist für uns als Getaufte eine große Herausforderung: Es liegt auch an uns, wie die Menschen Gott erfahren. An unserem Leben als Christinnen und Christen sollte sichtbar werden, wie Gott ist. Gottes Zuspruch: »Du bist mein geliebtes Kind, an dir habe ich Gefallen gefunden.« gilt auch uns.
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Taufgedächtnis

In diesem Gottesdienst erinnern wir daran, wozu wir in der Taufe berufen sind. Wir bekräftigen, was uns im Leben leitet und uns miteinander als Schwestern und Brüder Christi verbindet. Wenn wir das Taufbekenntniss erneuern, erklären wir, gemeinsam mit allen Christinnen und Christen, was Grund und Mitte unserer Taufe, ja unseres Glaubens ist. Mit diesem Bekenntnis bekräftigen und erneuern wir unsere Bindung an Gott:
Gott hat die Welt in unsere Hände gegeben, dass wir uns darin wohl fühlen und an ihr erfreuen können. Deshalb frage ich euch: Glaubt ihr an Gott, der unser Schöpfer ist und Himmel und Erde erschaffen hat?
Gemeinde: Ich glaube.
Gott will nahe bei uns sein und alle Wege mit uns gehen. Deshalb frage ich euch: Glaubt ihr an Jesus, den Sohn Gottes, der als Freund der Menschen gelebt hat und für uns gestorben und auferstanden ist?
Gemeinde: Ich glaube.
Gott ist mitten unter uns in den Menschen, die uns begegnen, in allen Kräften in uns. Deshalb frage ich euch: Glaubt ihr an die Heilige Geistkraft/den Heiligen Geist, die Kraft und Weisheit Gottes, die zum Guten anleitet und uns zum Leben führt?
Gemeinde: Ich glaube.
Keine und keiner kann allein leben oder allein glauben. Miteinander sind wir auf dem Weg. Deshalb frage ich euch: Glaubt ihr an die Gemeinschaft der Kirche?
Gemeinde: Ich glaube.
Danach kann das Gestaltungselement folgen, siehe 28.

16 Friedenszeichen

Wir sind Gottes geliebte Töchter und Söhne, mit Christus erwählt und aufgefordert, Vertrauen, Frieden und Versöhnung in die Welt zu bringen.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte

Die Gemeinde sitzt.
Wer Frieden stiften will, braucht viele Unterstützer, die wichtige Projekte ermöglichen und fördern. Die heutige Kollekte ist bestimmt für …
Orgelspiel oder
GL 491 »Ich bin getauft und Gott geweiht« oder
GL 446/EH 132/Unterwegs 56 »Lass uns in deinem Namen, Herr« oder
Unterwegs 259 »Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn«

18 Sonntäglicher Lobpreis

Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Lob und Dank sind die ersten Antworten auf Gottes Wort und Zusage. So beten wir voll Freude und Dankbarkeit
Siehe »Sonntäglicher Lobpreis. Ergänzung zum Werkbuch für die Sonn- und Festtage«, S. 19 (Nr. 8, Lobpreis und Dank für Gottes Nähe, Barbara Strifler).
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann vonallen wiederholt.
V/A: GL 619/1 /Unterwegs 243/1 »Alles, was Odem hat, alles, was Odem hat, lobe den Herrn!«

Wir preisen dich, guter Gott.
Du hast uns deine Welt geschenkt.
Du sorgst für uns wie eine Mutter.
Wir dürfen dich Vater nennen.
Gemeinde: GL 619/1 /Unterwegs 243/1 »Alles, was Odem hat, alles, was Odem hat, lobe den Herrn!«

Wir danken dir für Jesus Christus, unseren Bruder.
Er hat den Menschen von dir, seinem Vater, erzählt.
Er hat uns deine Liebe gezeigt, die auch im Tod nicht endet.
Gemeinde: GL 619/1 /Unterwegs 243/1 »Alles, was Odem hat, alles, was Odem hat, lobe den Herrn!«

Wir loben dich im Heiligen Geist.
Er schenkt uns Mut und Kraft.
Er zeigt uns, wie wir heute leben können als Freundinnen und Freunde Jesu.
Gemeinde: GL 619/1 /Unterwegs 243/1 »Alles, was Odem hat, alles, was Odem hat, lobe den Herrn!«
Wir preisen dich, guter Gott, durch deinen Sohn Jesus Christus im Heiligen Geist und jubeln dir zu:

19 Hymnus

GL 400/Unterwegs 252 »Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen« oder
EH 265 »Ich lobe meinen Gott«

20 Fürbitten

Du Gott des Lebens sorgst für uns, deine geliebten Töchter und Söhne. Wir bitten dich:
- Für alle, die getauft sind: dass sie nach dem Vorbild Jesu leben und sich als hilfsbereite Mitmenschen und glaubwürdige Christinnen und Christen bewähren.
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
- Für die Menschen, die sich schwach und zerbrechlich fühlen wie ein Schilfrohr: dass sie nicht zerbrechen in den Stürmen ihres Lebens, sondern Liebe erfahren und mit Vertrauen erfüllt werden.
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
- Für die Menschen, die sich erschöpft fühlen, aus dem die Lebendigkeit zu entweichen droht: dass sie mit Hoffnung und Zuversicht erfüllt werden.
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
- Für die kranken und alten Menschen, die dem Tod immer näher kommen: dass ihnen Aufmerksamkeit und Liebe zuteilwird.
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser

Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Als geliebte Töchter und Söhne Gottes beten wir, wie Jesus es uns gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied

Die Gemeinde sitzt.
GL 405/Unterwegs 78 »Nun danket alle Gott« oder
GL 453/EH 110/Unterwegs 232 »Bewahre uns, Gott, behüte uns Gott«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Gottes Segen gehe mit uns:
Wenn wir nach Hause kommen, dass uns ein Lächeln empfängt.
Wenn wir zur Arbeit gehen, dass uns ein Mensch begegnet, der uns schätzt.
Wenn wir mit den Kindern spielen, dass wir in ihren Augen die Ewigkeit ahnen.
Wenn wir uns schlafen legen, dass wir geborgen sind in Gottes liebender Hand.

So segne uns Gott,
Vater, Mutter und viel mehr, in Jesus, unser Bruder geworden, durch den Heiligen Geist/die Heilige Geistkraft heute und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung

Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Gott, du hast uns erschaffen, du weißt, was uns bewegt. Komm zu uns mit deinem Geist und erfülle uns mit Frieden und Vertrauen, heute und an allen Tagen unseres Lebens bis in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft

Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten

Orgelspiel oder
GL 497 »Gottheit tief verborgen« oder
GL 365/EH 273/Unterwegs 103 »Meine Hoffnung und meine Freude«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung

Christus, du schenkst dich uns.
Im Sakrament des Altares bist du mitten unter uns. Dich beten wir an: Du menschgewordener Sohn Gottes, wir loben dich, –
Gemeinde: wir preisen dich.
Du Bruder und Heiland aller Menschen, wir loben dich,– Gemeinde: wir preisen dich.
Du Wegweiser hin zu einem guten Leben für alle, wir loben dich, –
Gemeinde: wir preisen dich.
Du Brot für das Leben der Welt, wir loben dich, –
Gemeinde: wir preisen dich.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Als geliebte Töchter und Söhne Gottes beten wir, wie Jesus es uns gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang

Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 405/Unterwegs 78 »Nun danket alle Gott« oder
GL 453/EH 110/Unterwegs 232 »Bewahre uns, Gott, behüte uns Gott«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott, der Liebe,
gestärkt mit deinem Wort und dem Brot des Lebens danken wir dir und denken an Jesus, deinen Sohn. Er löschte den glimmenden Docht nicht, sondern brachte das Feuer der Liebe in die Welt.
Er brach die Geknickten nicht, sondern richtete sie auf. Stärke uns mit Jesu Geist, erfülle uns mit Liebe zu den Menschen.
Lass uns deine Menschen sein, heute und an allen Tagen bis in Ewigkeit. Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungsvorschlag
Segenszuspruch

Der Segenszuspruch wird vorzugsweise am Taufbecken empfangen. In größeren Kirchen und bei großer Beteiligung empfiehlt es sich, mehrere Segensstationen einzurichten. Es sollte darauf geachtet werden, dass eine Verbindung zwischen den Segensstationen und dem Taufbecken besteht.
In Zeiten von Covid-19 ist auf die aktuell geltenden Regelungen zu achten. Diese beziehen sich auf das Einhalten eines entsprechenden Abstandes (1,5–2 Meter) und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Außerdem dürfen die Gottesdienstbesucher nicht in das Gefäß mit Wasser greifen. Vielmehr wird das Wasser in einem oder mehreren Krügen gesegnet, das dann – falls es möglich ist – mit dem Zuspruch »Du bist getauft, werde zum Segen!« über die rechte Hand der Feiernden in ein Auffangbecken gegossen wird. Dieses kann im Taufbecken oder auf einem Tisch stehen. Zur Erinnerung an die je persönliche Taufe wird dazu eingeladen, sich zu bekreuzigen. Wenn ein persönlicher Zuspruch nicht möglich ist, kann der Zuspruch auch einleitend vor das Ritual gestellt werden; die rituelle Handlung erfolgt dann wortlos. Auf jeden Fall, ist beim Vollzug des Rituals auch hier auf einen Abstand zu achten. Das gesegnete Wasser, dass nicht mehr benötigt wird, ist im Anschluss an die Feier in das Sakrarium zu gießen. Wenn kein Gang möglich ist, kann die Feiergemeinde auch mit dem Weihwasser besprengt werden.

Wenn wir gemeinsam unser Taufbekenntnis erneuert haben, erinnern wir uns an Gottes Zusage, die uns in unserer Taufe gegeben wurde. Das Wasser der Taufe ist das Symbol des Lebens aus Gott.

Lasset uns beten.
Gott, du Quelle des Lebens.
Du schenkst uns dein Heil in sichtbaren Zeichen.
So ist uns dieses Wasser ein Zeichen für das neue Leben,
das du in der Taufe in uns gewirkt hast.

Erneuere in uns die Gaben deiner Geistkraft/deines Geistes.
Darum bitten wir durch Christus,
der mit uns lebt und liebt in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Mit einem Hinweis den gebotenen Abstand von 1 Meter/2 Meter einzuhalten, lade ich alle, die möchten, zu einem Gang um den Taufstein/um unsere Segensstation ein.
Ich werde dort gesegnetes Wasser mit dem Zuspruch: »Du bist getauft, werde zum Segen!« über ihre rechte Hand in die Wasserschale gießen. Dann können Sie sich selbst mit Wasser bekreuzigen.

ODER
»Du bist getauft, werde zum Segen!« Mit einem Hinweis den gebotenen Abstand von 1 Meter/2 Meter einzuhalten, lade ich alle, die möchten, zu einem Gang um den Taufstein/um unsere Segensstation ein.
Ich werde dort gesegnetes Wasser über ihre rechte Hand in eine Wasserschale gießen. Dann können Sie sich selbst mit Wasser bekreuzigen.

ODER
»Du bist getauft, werde zum Segen!« – Diesen Zuspruch möchte ich verdeutlichen, wenn ich Sie nun mit dem gesegneten Wasser besprenge.

Melanie Wolfers hat eine gesungene Tauferneuerung komponiert. Alle die daran Interesse haben, können unter »www.melaniewolfers.de« mit ihr in Kontakt treten und danach fragen.

Weiter mit 16 Friedenszeichen

Maria Eicher

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