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WortGottesFeiern
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Leseprobe 2
Heilige Nacht
Die Aufgabe von Weihnachten
Lesejahr A
Was man in der Schule nicht schafft, das macht man daheim als Hausaufgabe. Da geht es um Übung, um Wiederholung geht es. Es geht darum, das neu Gelernte zu vertiefen. Und im Idealfall kann ich dieses dann »im Schlaf«. Was wir so verinnerlichen, das ist uns wirklich präsent. Weihnachten gibt uns auch so etwas wie eine Hausaufgabe mit: Uns zu überlegen, wie wir selbst unser Leben einrichten können nach den Maßstäben Jesu, damit er auch in uns geboren werden kann, wie es Mystiker wie Angelus Silesius formulieren. Die Weihnachtsevangelien beschreiben einen einfachen Beginn, der vor allem im Weglassen besteht: Keine Sicherheit, kein gemütlicher Raum, kein gut eingerichtetes und organisiertes Leben, das da auf den Menschensohn wartet. Und doch geht Licht und Freude aus von diesem Geschehen in Betlehem.
Für den Gestaltungsvorschlag 28 bereiten Sie bitte für diesen Gottesdienst kleine Hefte vor, die Sie den Teilnehmenden dann im Rahmen der Ansprache übergeben.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 239 »Zu Betlehem geboren« oder
EH 191 »Geht zu den Ställen heute Nacht« oder
EH 286/Unterwegs 31 »In der Mitte der Nacht«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Jesus Christus, dessen Menschwerdung wir heute feiern, ist in unserer Mitte und schenkt uns seinen Frieden.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Ich begrüße Sie und Euch ganz herzlich zu diesem Weihnachtsgottesdienst, liebe Schwestern und Brüder, liebe Kinder und Jugendliche. Endlich ist es da, dieses Fest, lang ersehnt. Endlich ist Weihnachten, man kann es zuletzt kaum erwarten. Den Kindern wird oft die Zeit zu lang. Und vielen Erwachsenen wird die Zeit zu kurz. Und dann ist es da, das Fest. Ob es genauso wieder verschwindet? Feiern wir diesen Gottesdienst und lauschen wir auf das Echo der Freude in unseren eigenen Herzen.

5 Christusrufe
Herr Jesus Christus, du bist das Licht, auf das wir warten:
Herr, erbarme dich unser.
Gemeinde: Herr, erbarme dich unser.
Herr Jesus Christus, du bist das Kind, auf das wir hoffen.
Christus, erbarme dich unser.
Gemeinde: Christus, erbarme dich unser.
Herr Jesus Christus, von dir kommt der Friede, den wir alle brauchen. Herr, erbarme dich unser.
Gemeinde: Herr, erbarme dich unser.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 78 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.

Herr, unser Gott,
in dieser hochheiligen Nacht strahlt uns das wahre Licht auf. Lass uns dieses Geheimnis im Herzen erfassen und bewahren, immer besser verstehen und hinaustragen in unsere Welt, damit dein Reich des Friedens wachsen kann.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn, der mit dir lebt und liebt bis zum Ende der Zeit.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Jes 9,1–6

Die Wirkungszeit des Propheten Jesaja ist das 8. Jahrhundert v. Chr. Ob Jesaja allerdings ein Heils- oder ein Unheilsprophet ist, das ist in der Forschung umstritten. In der Heiligen Nacht jedoch liegt der Schwerpunkt eindeutig auf der Heilszusage: Das angekündigte Kind ist der Urheber des Friedens – und noch viel mehr.

8 Erste Lesung

Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Jesaja.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 635,3–4 »Heute ist uns der Heiland geboren« mit Versen aus Psalm 96 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: Tit 2,11–14

Der Titusbrief wird den Briefen zugerechnet, für deren Verfasserschaft zwar Paulus beansprucht wird, bei denen aber theologische, sprachliche und auch historische Merkmale im Text klar machen, dass es sich beim Verfasser nicht um Paulus handeln kann. Typisch für diese Briefe ist auch, dass sie sich mit der Erwartung beschäftigen, dass Jesus bald wiederkommt: Diese Parusie galt als unmittelbar bevorstehend, blieb aber dann doch aus. So bildet sich langsam Gemeinde.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an Titus.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 175/6 oder EH 27 oder Unterwegs 167
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Lk 2,1–14
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Wie war´s bei euch denn so?
Liebe Schwestern, liebe Brüder,
»Und, wie war´s bei euch?«, so werden wir fragen, wenn die Feiertage vorbei sind und der Alltag uns wieder in seine Arme genommen hat. War es wie immer? Oder war es vielleicht das erste Mal anders? Mit den Kindern? Oder ohne? Oder in einer anderen Zusammensetzung? Ein neuer Mensch vielleicht oder das Gegenteil nach einer Trennung oder einem Todesfall, und man ist das erste Mal alleine gewesen? Und alles ist anders deswegen. An Heiligabend wird uns das besonders deutlich.Vielleicht ist es aber auch nicht ein tiefgehendes Interesse, sondern ich frage nur, weil ich nicht weiß, was ich sonst fragen soll nach den Feiertagen: Da frag ich dann eben, wie es Weihnachten war.
Die Kinder in der Schule werden gefragt von den Lehrerinnen. Auch die Kinder im Kindergarten. Wir wollen wissen, wie es war, dieses große Fest, das seine Schatten schon so lange vorausgeworfen hat: Weihnachtsmärkte, Weihnachtskonzerte, Adventsfeiern, vieles mehr. Mit dem so viele Erwartungen verbunden sind. Und so viele Erfahrungen. Schöne. Und schwere vielleicht auch.
Wobei es kurz ist, dieses Interesse. Irgendwie passt das nicht so richtig zusammen. Erst diese lange Vorbereitung, wochenlang. Und dann: Wie war es bei dir/bei euch – aber dann nichts mehr. Abgehakt. Als würde der Alltag das Fest irgendwie verschlucken wollen. Gut, die Sternsinger kommen noch. Aber spätestens danach regiert der Fasching.
Was bleibt denn von Weihnachten? Bleibt irgendwas?
Weihnachten ist ein Ereignis. Ein Fest. Und wie jedes Fest ist es halt auch einmal wieder vorbei, könnte man denken.
Aber Weihnachten ist zugleich mehr als irgendein Fest: Weihnachten ist auch etwas, das die ganze Zeit geschieht.
Immerzu. Weihnachten wird eigentlich nie fertig. Ein Werden, das nie ganz fertig ist. Und das schützt unser Weihnachten davor, dass es zum sentimentalen Kitsch wird.

Christus, geboren in mir
Vor 350 Jahren schrieb der Arzt und Mystiker Angelus Silesius: »Wär Christus tausendmal in Betlehem geboren, doch nicht in dir, du wärest ewiglich verloren!«
Wir feiern an Weihnachten, dass Gott Mensch wird – und er soll es auch in mir werden. In mir will Gott Mensch werden. Durch dich, durch mich will er den Himmel auf Erden lebendig werden lassen. Mein Leben: Ein Beispiel für dieses große Ja, das Gott zu den Menschen spricht.
Das große Ja: Jesaja erzählt vom Licht in der Dunkelheit. Dunkle Momente kennt jeder von uns. Wenn ich nicht mehr sehe, wie es weitergehen soll. Und nicht mehr ein noch aus weiß: Da mag es aufstrahlen.
Wenn Christus also in mir Mensch werden möchte, dann heißt das: Auch ich kann ein Mensch werden, der anderen Licht ist. Jeder, jede von uns. Auch wenn das vielleicht für manche Ohren verdächtig nach frommer Phrase klingt: ein Licht sein für andere.

Das bewährte Licht
Nein, es muss sich bewähren, das Licht sein. Und es bewährt sich, indem ich so lebe, dass die Freude bei den Menschen wächst – es war ja von Freude die Rede. Also nicht von Spaß, der ist auch wichtig zu seiner Zeit. Aber er geht so schnell, wie er kommt. Und hinterlässt oft einen komischen Nachgeschmack.
Freude ist mehr. Und tiefer ist sie auch. Irgendwie bleibt da ein starkes Gefühl. Ein Trost. Das Gefühl: Der andere mag mich wirklich. Es ist gut, wie der oder die mit mir umgeht – das ist die Richtung von Weihnachten. Und das ist immer im ganz normalen Leben. Denn genau da will Christus in mir geboren werden. Damit das gehen kann, muss ich aber ein Mensch sein, der einen Sinn hat für das Leise. Ein Gefühl dafür. Oder besser ein Gespür. Ein Mensch, der Weihnachten versteht als eine bleibende Aufgabe, die nie ganz fertig werden kann. Denn Weihnachten ist nicht ein religiöses Sahnehäubchen auf das Leben.

Weglassen
Christus soll in mir geboren werden: Ich muss ihm jedoch die Möglichkeit dazu geben. Einen Weg dazu kennen wir alle aus der Weihnachtsgeschichte. Die Bibel erzählt von der Krippe. Was historisch war, was wirklich in Betlehem passiert ist, über das diskutieren die Fachleute bis heute. Und keiner weiß es wirklich. Auch das Geburtsdatum Jesu ist willkürlich auf diesen Tag festgelegt. Aber das ist auch nicht entscheidend. Die Krippe erzählt unabhängig davon etwas Großes. Etwas Wichtiges, ein großes Bild: Wo Christus geboren wird, da sind die Dinge einfach. Ganz normales Leben. Es sind nicht die vielen Dinge, die ich bei der Krippe sehen kann.
Weglassen. Wenn Gott in der Welt leben soll, dann braucht er dazu den geistlichen Menschen. Und zwar im Sinne des einfachen Menschen. Der einfache Mensch lebt vom Lassen. Was brauche ich denn wirklich zum Leben? Durchaus auch zum schönen Leben, aber noch mal die Frage: Was brauche ich dazu wirklich? Und was könnte ich lassen?
Einfach werden, so wie es die Krippe schildert – ist das nicht ein tragendes Bild für die kommenden Tage wie für das bald anbrechende neue Jahr?
Stille
Gestaltungsvorschlag siehe 28

15 Antwort der Gemeinde: Glaubensbekenntnis

Bekennen wir gemeinsam unseren Glauben an den Gott des Friedens, an dessen Reich jeder von uns mitbauen kann.
Gemeinde: Ich glaube an Gott …

16 Friedenszeichen

Werden wir Träger des Lichtes von Betlehem.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens von Weihnachten

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Damit dieser Friede wachsen kann, braucht es auch Geld.
Darum dürfen wir Sie heute in diesem Gottesdienst um eine Spende bitten für …
Orgelspiel oder
GL 241, »Nun freut euch, ihr Christen« oder
EH 73 »Liebe ist nicht nur ein Wort« oder
EH 162/Unterwegs 109 »Wo Menschen sich vergessen«

18 Festtäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
So wenden wir uns dem Gott des Friedens zu und beten:
Siehe Werkbuch S. 182–183 .
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: GL 630/4 (nur Responsum) »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«
Oder:
V/A: EH 22/Unterwegs 41 »Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht«

Gott, unser Vater,
wir leben nicht vom Brot allein,
sondern von jedem Wort
aus deinem Munde.
Denn durch dein Wort
hast du die Welt erschaffen;
durch dein Wort hast du alles ins Leben gerufen.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Auf dein Wort hast du den Bund
mit Israel gegründet.
Du hast Mose
das Wort deiner Treue anvertraut
als Halt und Weisung für dein Volk,
als Kraft und Stärke für dein Erbe.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Du hast die Propheten berufen
als Künder deiner Liebe.
Durch dein Wort mahnten sie das Volk
zu Umkehr und Buße,
sagten an dein Gericht,
spendeten Trost in Not und Bedrängnis.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Dein Wort hat Israels Sänger bewegt
und sie erfüllt mit dem Geist des Gebetes.
Deine Weisheit haben sie bekundet,
uns gelehrt, deinen Namen zu preisen.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

In der Fülle der Zeiten
hast du deinen Sohn gesandt:
das ewige Wort am Herzen des Vaters.
Gnade und Wahrheit kamen durch ihn.
Geist und Leben sind seine Worte.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Um das Werk deines Sohnes zu vollenden,
hast du den Heiligen Geist ausgegossen,
damit er uns alles lehre
und uns stärke zum Zeugnis des Glaubens.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Wir preisen dich für dein Wort
und danken dir für dein Wirken.
Ja, dir gebührt unser Lob,
dir unser rühmendes Lied:

19 Hymnus
GL 250 »Engel auf den Feldern singen« oder
EH 10 »Ehre sei dir, unser´m Gott« oder
GL 172/Unterwegs 163 »Gott in der Höh sei Preis und Ehr«

20 Fürbitten

Wir haben die Botschaft von der Geburt Jesu gehört. Sie will in unseren Herzen leuchten wie eine Kerze, gegen alles Dunkle und Schwere im Leben. So bitten wir Gott um seine Nähe:
- Erfülle uns mit Dankbarkeit für alles Schöne, das wir in diesen Tagen erleben dürfen.
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
- Begleite du unser Herz auf dem Weg in ein einfaches Leben.
- Stehe den verzweifelten und einsamen Menschen bei, vielleicht auch durch uns selbst.
- Zeige den Politikern Wege zum Frieden.
- Nimm unsere lieben Verstorbenen auf in dein Leben und tröste die Trauernden.
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen. Auch einen Strohstern um die Weihrauchschale legen wäre schön.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
In dieser Heiligen Nacht wissen wir uns verbunden mit allen Christen auf der Welt zum Fest der Geburt Jesu. In diesem Vertrauen, in diesem Bewusstsein, in dieser Freude wollen wir beten, wie Jesus uns zu beten gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 239 »Zu Betlehem geboren« oder
GL 261/EH 193 »Stern über Betlehem« oder
GL 395/Unterwegs 145 »Den Herren will ich loben«

23 Mitteilungen
Am Ende der Mitteilungen:
… und bitte vergessen Sie die Hausaufgabe nicht.

24 Segensbitte
Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auflegen.
Und so segne uns der gute und menschenfreundliche Gott, der in Jesus dem Christus Mensch geworden ist, der uns sein Friedenslicht schenkt und die Freude von Weihnachten ins Herz legt.
Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
GL 249 »Stille Nacht, heilige Nacht«
Dann Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Näher als wir selbst bist du uns in unseren Herzen, du Quelle des Friedens. Bleibe bei uns, weit über Weihnachten hinaus, damit wir Kraft haben und an deinem Reich mitbauen können.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 253 »In dulci jubilo« oder
EH 143 »Komm, lass diese Nacht nicht enden« oder
GL 458/EH 85/Unterwegs 50, »Selig seid ihr, wenn ihr einfach lebt«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Wie ein Bogen steht das Brot über dem Leben Jesu. Betlehem übersetzt man mit »Brothausen« – dort beginnt sein Weg. Und ganz am Ende dieses Weges erkennen seine Jünger ihn wieder in Emmaus, als er das Brot bricht.
So ist er auch jetzt hier unter uns in diesem Brot.
Jesus Christus, Mensch geworden in Betlehem, wir loben dich.
Gemeinde: Wir preisen dich.
Jesus Christus, Licht für alle, die im Dunkeln gehen, wir loben dich.
Gemeinde: Wir preisen dich.
Jesus Christus, Quelle des Friedens, wir loben dich.
Gemeinde: Wir preisen dich.
Lauschen wir gemeinsam einige Momente der Stille von Weihnachten.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
In dieser Heiligen Nacht wissen wir uns verbunden mit allen Christen auf der Welt zum Fest der Geburt Jesu. In diesem Vertrauen, in diesem Bewusstsein, in dieser Freude wollen wir beten, wie Jesus uns zu beten gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 239 »Zu Betlehem geboren« oder
GL 261/EH 193 »Stern über Betlehem« oder
GL 395/Unterwegs 145 »Den Herren will ich loben«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Damit Frieden werden kann, immer mehr; damit das Leben einfach werden kann und immer reicher; damit deine Gegenwart die Quelle unseres Handelns werde, zur Freude der Menschen und so zur Ehre Gottes, darum brauchen wir deinen Geist.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungsvorschlag
Am Ende der Ansprache 14:
Dazu gibt es eine Hausaufgabe für das kommende Jahr. Sie bekommen jetzt ein Weihnachtsgeschenk von uns. Ein kleines Heft. Die Aufgabe: Nehmen Sie sich bitte jeden Monat etwas Zeit, am besten am Anfang des Monats. Und notieren Sie in dieses Heft, was Sie im kommenden Monat lassen könnten.
Damit Platz wird für die Freude von Weihnachten und Christus in mir zu Welt kommen kann. Gott möge uns dazu segnen.
Verteilen, währenddessen Musik
Weiter mit Antwort der Gemeinde 15

Klaus Klonowski

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