WortGottesFeiern – Startseite
Startseite » Archiv » Ausgabe 5/2019 » Leseprobe 2
Titelcover der archivierte Ausgabe 5/2019 – klicken Sie für eine größere Ansicht
Die Inhalte
der Zeitschrift
WortGottesFeiern
Der Aufbau
einer Wort-Gottes-Feier
Die Herausgeber
Alle Leseproben
<<< zur vorherigen Ausgabe zur nächsten Ausgabe >>>
Leseprobe 2
Neunundzwanzigster Sonntag im Jahreskreis
Hat sich Jesus getäuscht?
Lesejahr C

Die Evangelien sind keine Sammlung von Jesus-Kalendersprüchen für alle Gelegenheiten des Lebens, aber auch keine dogmatischen Traktate mit einer systematischen und widerspruchsfreien Lehre über die Person Jesu. Auch wenn sie jeweils eine eigene Theologie über Jesus enthalten, gründen sie doch in seinem gelebten Leben. Und deshalb enthalten sie auch Texte, die in einer bestimmten Situation gesprochen wurden – und von dem Glauben Jesu zeugen, wie er sich gerade in dieser Situation gezeigt hat. Das heutige Evangelium ist ein Paradebeispiel dafür: es erzählt in einer anschaulichen Geschichte von einer ganz bestimmten Hoffnung Jesu und einem großen Vertrauen auf seinen Gott. Spannend – und produktiv für unseren eigenen Glauben – sind in diesem Zusammenhang zwei Fragen: Wie hat sich die Hoffnung Jesu erfüllt? Und: Wurde dieses Vertrauen im Lauf des weiteren Lebens Jesu enttäuscht oder bestätigt?

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 477,1–3/Unterwegs 134,1–3 »Gott ruft sein Volk zusammen« oder
EH 272,1–2. 4–5 »Gott hat das erste Wort« oder
GL 489,1–3/Unterwegs 136,1–3 »Lasst uns loben, freudig loben«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Die Gnade und der Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus sei mit uns allen.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Liebe Mitchristen, schön, dass Sie da sind! Ich grüße Sie mit dem Eröffnungsvers der heutigen Liturgie: »Ich rufe dich an, denn du erhörst mich. Wende dein Ohr mir zu, höre meine Rede! Behüte mich wie den Augapfel, den Augenstern – birg mich im Schatten deiner Flügel!«
Was für schöne Bilder! Ich wünsche Ihnen, dass diese Bilder Wurzeln schlagen in Ihrem Herzen, wenn wir jetzt miteinander feiern.

5 Christusrufe

Jesus, du Bruder der Menschen. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Christus, du Heiland der Verwundeten. Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Jesus, du Bild des unsichtbaren Gottes. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 148 f . oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Verborgener Gott!
Du bist da – in unserer Mitte.
Auch wenn wir dich nicht sehen oder spüren: Wir danken dir für deine Gegenwart.
Und wir bitten dich: Stärke uns, damit wir deinen Willen erkennen und dir aufrichtig dienen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Ex 17,8–13

Es geht ums Überleben: Feinde greifen das Volk Israel an. Nach menschlichem Ermessen sind die Feinde bedeutend stärker. Doch Mose, der Mann Gottes, weiß einen Ausweg: das Vertrauen auf Gott. Der Gott Israels kann dafür sorgen, dass die Kleinen nicht untergehen. Das ist keine Garantie, aber eine letzte Chance.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Exodus.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 67/1 »Der Herr behütet dich vor allem Bösen«
mit Versen aus Psalm 121 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: 2 Tim 3,14–4,2
Im 2. Jahrhundert nach Christus werden die Schriften des Paulus hoch geschätzt – und sind gleichzeitig umstritten.
Der anonyme Verfasser des folgenden Briefes schreibt mit der Autorität des Paulus an seinen Schüler Timotheus. Darin können sich die Christen des 2. Jahrhunderts wiederfinden – und auch wir heute.

11 Zweite Lesung

Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem zweiten Brief an Timotheus.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 175/2 oder EH 27 oder Unterwegs 168
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Lk 18,1–8

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache

Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer:
Welche Bilder haben Sie von Gott und von Jesus? Das heutige Gleichnis zeigt, dass Jesus alltägliche Erfahrungen seiner Mitmenschen für seine Gottesbotschaft genutzt hat. Die Hauptpersonen sind ein ungerechter, gottloser Richter – und eine aufdringliche Witwe. Beide sollen wir uns zum Vorbild nehmen! Denn Gott, sagt Jesus, ist unendlich viel gerechter als der Richter. Wenn Sie also ungerecht behandelt werden und genauso aufdringlich wie die Witwe immer wieder zu Gott kommen und ihn belästigen, dann wird Gott Ihnen zu Ihrem Recht verhelfen. Unverzüglich!, sagt Jesus. Sofort! Hand aufs Herz: Haben Sie das schon einmal ausprobiert? Und haben Sie erlebt, dass Gott Ihnen daraufhin unverzüglich Recht verschafft?
– kurze Stille –
Vielleicht haben Sie es tatsächlich so erlebt. Aber was ist mit den vielen Menschen, die das niemals erlebt haben? Die den verzweifelten Mut besaßen, so aufdringlich wie die Witwe zu Gott zu schreien – und dann keine Hilfe, keine Rettung, keine Gerechtigkeit erfahren haben?

Wenn die Gerechtigkeit ausbleibt
Wir brauchen ja nur im Lukasevangelium ein bisschen weiterzulesen. Jesus ist schon auf dem Weg nach Jerusalem. Dort, spürt er, werden ihm die religiösen Machthaber gefährlich. Deshalb verlässt er jeden Abend die Stadt und übernachtet am Ölberg – offenbar unter freiem Himmel. Eines Nachts, als sich die Schlinge zuzieht, schreit er wie die Witwe zu Gott um Gerechtigkeit und Rettung. Doch Jesus erfährt nicht unverzüglich Gerechtigkeit. Im Gegenteil: Sein Angstschweiß, sagt Lukas, tropft wie Blut auf die Erde … Und gleich danach wird Jesus festgenommen und abgeführt, später grausam gefoltert und schließlich als Terrorist hingerichtet.
Wo ist in dieser Nacht der gerechte Gott, auf den sich Jesus verlassen hat – und auf den wir uns verlassen sollen? Was tut dieser Gott?
Die ehrliche Antwort: Nichts.
Kein Gott bewahrt Jesus vor der Verhaftung. Und kein Gott holt Jesus vom Kreuz.
So stirbt Jesus bei Lukas mit einem letzten frommen Wort in das gottlose, finstere und eisige Schweigen des Todes hinein:»Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist!«
Das war‘s. Jesus hat geschrien – und Gott? Er schweigt. Das ist schlimmer als der gottlose Richter im Gleichnis. Hat Jesus sich getäuscht?
– Stille –

Abschied von einem Gottesbild

Vielleicht ist es nötig, dass wir uns vom Gottesbild des »deus ex machina« verabschieden: dass am Ende, wenn alles hoffnungslos scheint, einer die Welt wieder in Ordnung bringt. Manche Theaterstücke enden auf diese Weise – und gehen nur deshalb gut aus. Heute traut man diesen konstruierten Schluss-Szenen nicht mehr. Und vielleicht sollten auch Christen die naive Hoffnung aufgeben, dass am Ende immer alles gut wird – so, wie es der Kabarettist Helmut Qualtinger formuliert hat: »Der Papa wird‘s scho richten, des g‘hört zu seinen Pflichten, dazu ist er ja da, man kennt ihn ja …« Vielleicht sollten wir uns eingestehen, dass wir Gott nicht kennen, nicht im Griff haben – und nicht vorhersagen können, was er tut. Viele geistlich lebende Menschen haben im Blick auf Gott Dunkelheit, Schweigen und Leere erlebt und erlitten. Sie haben – ehrlich und mutig – das »deus-ex-machina«-Bild verabschiedet. Aber nicht den Glauben an den lebendigen Gott: Ihm sind sie auch mitten im Dunkel treu geblieben.

… und wenn der Menschensohn kommt?
Erst an Ostern enden das Dunkel und das Schweigen Gottes. Aber – wann wird das sein? Ostern lässt sich nicht herbeizwingen. Bis dahin genügt es nicht, bildlich gesprochen, im Glauben nur mal kurz zu sprinten – und dann ist man schon am Ziel. Der Osterglaube gleicht eher einem Marathonlauf. Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe: um durchzuhalten, braucht es Übung, Kondition und Ausdauer … So wird der letzte Satz unseres Evangeliums verständlich: »Wird der Menschensohn, wenn er kommt, noch Glauben finden?«
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Glaubensbekenntnis
Wir sprechen miteinander das Glaubensbekenntnis.
Gemeinde: Ich glaube an Gott …

16 Friedenszeichen
Geborgen im Schatten der Flügel Gottes – das ist Frieden, auch wenn ringsum Unsicherheit, Angst und Misstrauen herrschen. Jesus, der zeigen wollte, wie Gott ist, und der auf diesen Gott sein ganzes Vertrauen gesetzt hat, sagt Ihnen und mir diesen Frieden zu.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Heute ist die Kollekte bestimmt für … (Kollektenzweck nennen).
Ich danke Ihnen für Ihre großherzige Gabe!
Orgelspiel oder
GL 425,1–5 »Solang es Menschen gibt auf Erden« oder
EH 104/Unterwegs 67 »Singt dem Herrn, alle Völker und Rassen« oder
EH 76/Unterwegs 266 »Strahlen brechen viele aus einem Licht«

18 Sonntäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Miteinander stimmen wir ein in den großen Lobpreis, der Himmel und Erde verbindet.
Siehe Werkbuch S. 172–173 .
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt.
V/A: GL 670/8 »Dir sei Preis und Dank und Ehre!«

Gepriesen bist du, Herr, unser Gott,
für das Leben, das du geschaffen hast.
Die ganze Welt hältst du in der Hand,
und wir dürfen dich unseren Vater nennen.
Gemeinde: GL 670/8 »Dir sei Preis und Dank und Ehre!«

Wir danken dir für deinen Sohn Jesus Christus,
unseren Herrn und Bruder.
Durch ihn wurde deine Güte in menschlicher Gestalt sichtbar.
In seinem Tod und seiner Auferstehung hast du uns erlöst
und bleibende Hoffnung geschenkt.
Er ist das Wort, das uns den Weg weist,
er ist die Wahrheit, die uns frei macht.
Gemeinde: GL 670/8 »Dir sei Preis und Dank und Ehre!«

Wir preisen dich für den Heiligen Geist,
der uns zusammenführt und als Kirche eint.
Aus seiner Fülle haben wir empfangen,
aus seiner Kraft dürfen wir leben.
Gemeinde: GL 670/8 »Dir sei Preis und Dank und Ehre!«

Wir danken dir für alle, ie den Weg mit uns gemeinsam gehen
und ihr Leben mit uns teilen.
Für alle, die bei uns bleiben in Stunden der Freude,
aber auch in Stunden der Not und der Angst.
Gemeinde: GL 670/8 »Dir sei Preis und Dank und Ehre!«

Wir preisen dich, Herr, unseren Gott,
durch ihn, Jesus Christus, deinen Sohn, im Heiligen Geist
und stimmen ein in den Lobgesang der himmlischen Chöre:

19 Hymnus
GL 169,1–3/Unterwegs 166,1–3 »Gloria, Ehre sei Gott« oder
EH 10,1–3 »Ehre sei dir, unser´m Gott« oder
GL 172/Unterwegs 163 »Gott in der Höh sei Preis und Ehr«

20 Fürbitten
Fürbitten heißt: die Apathie aufgeben und wünschen, dass die Welt heil wird. Als priesterliches Volk Gottes bringen wir gemeinsam unsere Bitten vor Gott:
- Beten wir miteinander für … (eine Bitte im Blick auf die aktuellen Schlagzeilen in den Zeitungen)
Gemeinde: GL 181/2 »Christus, erhöre uns!«
- Beten wir miteinander für die christlichen Kirchen in unserer Stadt/an unserem Ort, besonders für unsere evangelische(n) Nachbargemeinde(n).
- Beten wir miteinander für unseren Papst Franziskus, wie er es immer von uns erbittet.
- Beten wir miteinander für jene Menschen, die besonders schutzbedürftig sind: die Kinder, die kranken, behinderten und alten Menschen, die Obdachlosen und Fremden.
- In einer kurzen Stille tragen wir unsere ganz persönlichen Bitten vor Gott.
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Alle unsere Bitten, die laut ausgesprochenen und diejenigen, die Sie nur im Herzen tragen, fassen wir in dem Gebet zusammen, das uns Jesus selbst gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel ...

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 405,1–3/Unterwegs 78,1–3 »Nun danket alle Gott« oder
EH 262/Unterwegs 249 »Herr, in deine Hände«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auflegen.
Es segne uns der lebendige Gott: der Vater durch den Sohn im Heiligen Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste.
Orgelnachspiel

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Lebendiger Gott, wir vertrauen darauf: du hörst uns – und du weißt, was für uns Menschen gut ist. Dafür danken wir dir durch Jesus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft

Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier ...
Möglichkeit 1: in ... (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen ... hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten

Orgelspiel oder
GL 387,1–2.5–6 »Gott ist gegenwärtig« oder
EH 74,1–3 »Du bist da, wo Menschen leben« oder
EH 76/Unterwegs 266 »Strahlen brechen viele aus einem Licht«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung

Wir wollen miteinander beten. Bitte wiederholen Sie immer den Satz, den ich vorbete:
Jesus, du bist in unserer Mitte.
Gemeinde: Jesus, du bist in unserer Mitte.
Jesus, du bist unsere Nahrung.
Gemeinde: Jesus, du bist unsere Nahrung.
Jesus, du bist unser Licht.
Gemeinde: Jesus, du bist unser Licht.
Jesus, du bist unser Leben.
Gemeinde: Jesus, du bist unser Leben.
Jesus, wir danken dir.
Gemeinde: Jesus, wir danken dir.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser

Alle stehen.
Miteinander beten wir so, wie es unser Bruder Jesus uns gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel ...
Gestaltungsvorschlag siehe 28

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig ...

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.
Gestaltungsvorschlag siehe 28

Danklied
GL 405,1–3/Unterwegs 78,1–3 »Nun danket alle Gott« oder
EH 262/Unterwegs 249 »Herr, in deine Hände«

Schlussgebet

Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Lebendiger Gott!
Wir haben die heiligen Geheimnisse gefeiert: dein wirksames Wort und das Brot des Lebens. Beide hast du uns geschenkt, weil du durch sie die Welt und unser Leben verwandeln willst. Lass diese Geheimnisse in unserem Alltag wirksam werden.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungsvorschlag
Wenn Kinder an der Liturgie teilnehmen, die noch nicht zur Erstkommunion gegangen sind, kann es während der allgemeinen Kommunionausteilung unter 27 eine besondere Segnung dieser Kinder geben.
Die Kindersegnung findet statt entweder an einem geeigneten Seitenaltar (an dem zu diesem Zweck die Altarkerzen entzündet werden) oder – wenn es der Platz erlaubt – vor dem Volksaltar oder auch vor dem Hauptaltar in der Apsis der Kirche. Die Segnenden gehen auf Augenhöhe zu Kindern, je nachdem sitzen sie auf einem Hocker, die Kinder treten einzeln herzu (kleinere Kinder gerne mit einem Elternteil oder älteren Geschwister), sie werden nach ihrem Vornamen gefragt, und dann legt der/die Segnende die Hand auf den Scheitel des Kindes und spricht beispielsweise:
N., der gute Gott segne und beschütze dich. Er schenke dir Freude und Licht, Leben und Heil!

Vor der allgemeinen Kommunion wird mit ungefähr folgenden Worten zur Kindersegnung eingeladen:
Liebe Kinder, die ihr noch nicht zur Erstkommunion gegangen seid: Heute könnt ihr einen besonderen Segen empfangen. Während der Kommunionausteilung könnt ihr zum (Ort nennen) kommen. Dort werden euch (Personen vorstellen) segnen. Ihr dürft gerne alleine kommen, oder mit eurer Mutter, dem Vater oder einem älteren Geschwister kommen. Wenn euch jemand begleitet, dann kann der- oder diejenige selbstverständlich vor oder nach eurer Segnung selbst die Kommunion empfangen.
Weiter mit Danklied


Max-Josef Schuster

Zurück zur Startseite

pastoral.de


Das bewährte
BasisProgramm
auf CD-ROM


pastoral.de - BasisProgramm

oder

Die
Web-Plattform
im Browser


pastoral.de - Web-Plattform

Vergleichen Sie hier


WortGottesFeiern
Telefon: +49 (0) 711 44 06-134 · Fax: +49 (0) 711 44 06-138
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | Sitemap | AGB | Widerruf | Datenschutz | Impressum