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WortGottesFeiern
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Leseprobe 2
Siebzehnter Sonntag im Jahreskreis
Beten ist …
Lesejahr C
»Beten ist für mich …«
Jeder und jedem kommen eigene Definitionen des persönlichen Gebets, um diesen Satz zu vervollständigen. Wie vielschichtig das Gebet ist, wird in den Lesungstexten des heutigen Sonntags deutlich. Beten heißt: Unermüdliches, gar hartnäckiges Bitten und Einstehen für ein Anliegen vor Gott (Gen 18, 20–32).Beten heißt: Sich einer Verbindung bewusst werden, die alle trennenden Grenzenüberwindet und zu einem Leben in Fülle führen will (Kol 2,12–14). Und Beten heißt: In und trotz allem eine Hoffnung und das Vertrauen zu haben, dass sich etwas zum Guten wenden kann, auch wenn die Situation aussichtslos erscheint (Lk 11,1–13).
Bei der Vorbereitung auf den heutigen Gottesdienst kann vielleicht auch folgendes Zitat der heiligen Teresa von Avila hilfreich sein: »Beten ist Verweilen bei einem Freund, mit dem wir oft allein zusammenkommen, einfach um bei ihm zu sein, weil wir sicher wissen, dass er uns liebt.«

1 Einzug

Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung

GL 140/Unterwegs 147 »Kommt herbei, singt dem Herrn« oder
EH 140 »Einer hat uns angesteckt«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Jesus Christus ist in unserer Mitte, mit ihm dürfen wir Gott Abba – Vater – nennen.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung

Liebe Gemeinde, liebe Schwestern und Brüder, im heutigen Evangelium bittet einer der Jünger Jesus eindringlich:»Herr, lehre uns beten!« Was so viel heißen kann wie: Gib uns doch eine Hilfestellung, wir tun uns so schwer, die richtigen Worte zu finden … Du musst doch wissen, wie das funktioniert …
Überliefert ist daraufhin das Vaterunser – Leitgebet, ja unser »Kerngebet«, welches die Bedeutung von Christsein deutlich macht. Denn allem Beten und Bitten steht die persönliche Anrede »Abba«, Vater, voran. Abba, Vater, so nennt Jesus Gott – und so dürfen auch wir ihn nennen. Diese persönliche Anrede, diese fördernde und fordernde Liebes-Beziehung Jesu darf Grundlage auch unseres Betens und Lebens sein.

5 Christusrufe
Jesus Christus, du schenkst uns Worte, wenn sie uns fehlen.
Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Jesus Christus, mit dir dürfen wir zu Gott Abba, Vater, rufen.
Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Jesus Christus, durch dich haben wir eine einzigartige Verbindung zum liebenden Vater.
Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 124 f. oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Herr Jesus Christus,
du hast deine Jünger das Beten gelehrt.
Öffne auch heute unsere Ohren und unser Herz für deine Stimme und lass uns Worte finden, in Freude und Glück und wo uns Schmerz und Armut quälen.
Darum bitten wir dich, der du lebst und herrschst mit Gott, dem Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Gen 18,20–32
»Das kannst du doch nicht tun …« Abraham bleibt hartnäckig vor Gott und appelliert an dessen Gerechtigkeitssinn. Dieser hört auf Abraham und denkt an seinen Bund mit den Menschen, der auf Ewigkeit hin angelegt ist. Solche Menschen braucht es auch heute. Menschen, die unermüdlich – auch im Gebet – für Unterdrückte und am Rand Stehende eintreten, die ihnen ihre Stimme leihen, wenn alles verloren scheint.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Genesis.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 76/1 »Der Herr ist nahe allen, die ihn rufen« mit Versen aus Psalm 138 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: Kol 2,12–14

Gott macht lebendig. Wie? Die Antwort des Kolosserbriefes lautet: »Mit Christus«. Durch unsere Taufe teilen wir alles mit ihm: Leben, Tod und Auferweckung. Christliche Existenz nimmt allein Maß am Leben und Wirken Jesu, d. h. auch an seiner Art des Betens. Sie nimmt Maß an seiner durchlebten und durchbeteten Beziehung zu Gott, dem Vater, der alles fordert, aber auch alles schenkt.

11 Zweite Lesung

Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Lesung aus dem Brief an die Gemeinde in Kolóssä.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 175/5
oder EH 24 oder
Unterwegs 171
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Lk 11,1–13

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache

Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Verweilen bei einem Freund

»Inneres Beten ist Verweilen bei einem Freund, mit dem wir oft allein zusammenkommen, einfach um bei ihm zu sein, weil wir sicher wissen, dass er uns liebt.« – Ein sehr schönes Zitat der heiligen Teresa von Ávila, in welchem sie die Kostbarkeit des Gebets beschreibt.
Doch, liebe Gemeinde, liebe Schwestern und Brüder, haben Sie sich auch schon einmal im Gottesdienst dabei ertappt, dass sie unüberlegt, völlig unbewusst, mit den Gedanken ganz woanders das Vaterunser mitgebetet haben? Ist uns immerbewusst, was für ein Schatz uns da gegeben worden ist? Was für eine Möglichkeit wir durch das Gebet haben?

Beten heißt für mich …

Wie würden Sie für sich Beten definieren?
Würden wir eine Umfrage durchführen, hier bei uns im Ort/in unserer Stadt – sicherlich würde fast jede und jeder etwas anderes antworten und sogar Situationen aufzählen, in denen sie oder er schon einmal gebetet hat.
Gestaltungsvorschlag siehe 28
Für Teresa von Ávila ist Beten das »Verweilen bei einem Freund, der uns liebt.« Wenn wir ihr folgen, dann ist Beten ein Sprechen im Wissen, dass da einer ist, der mir immer zuhört – egal ob ich schreie, weine, flüstere, lache oder singe …
Jemand, zu dem ich kommen kann mit allem, was mich beschäftigt, niederdrückt und verzweifeln lässt … aber auch mit dem, was mich erfreut, glücklich macht und dankbar sein lässt. So ist Beten wie ein Aufatmen und Ankommen, ein Heimkommen der Seele …

Hörende(r) sein
Beten heißt aber auch, Hörende zu sein, Hörende auf Gottes Wort. Das geschieht zum Beispiel im Beten und Singen der Psalmen, im Meditieren der Heiligen Schrift, im heutigen Gottesdienst, der uns hineinnimmt in die große Gebetsgemeinschaft der Kirche.
Aber das geschieht nicht nur dort, wo Gott uns buchstäblich mit und in seinem Wort begegnet, sondern Orte des Gebetes ereignen sich auch in unserem Alltag. Vielleicht kennen auch Sie die eine oder andere Situation aus Ihrer Erfahrung: Gott kann plötzlich und unvermittelt aufscheinen. Da macht er sich bemerkbar durch Momente, in denen ich spüre: »Ja, das ist die richtige Entscheidung.« Oder: »Jetzt ist es mir leichter, wohler ums Herz.« Oder er scheint auf in anderen Menschen – in ihrem Dasein und Reden, das uns gut tut oder nachdenklich macht.

Gebets-LEBEN
All das kann zum Gebet führen. Denn Beten soll das ganze Leben durchdringen und nicht abgespalten sein von unserem Alltag. Das situative Gebet ist etwas Dynamisches, nichts Starres, Festes, Niederdrückendes … Das Gebet braucht Lebendigkeit, Feuer, innere Bewegung und Einübung.

Beten heißt: Schweigen genießen und aushalten

»Verweilen bei einem Freund, der uns liebt« – in so einer Beziehung ist nicht nur reden, sondern auch Schweigen wertvoll: Einfach mal nichts sagen zu müssen, keinem Rede und Antwort schuldig zu sein – sondern einfach nur da sein im Hier und Jetzt. Ganz bei sich und Gott zu sein. Stille – Was für eine Wohltat in unserer lauten und schnelllebigen Zeit.
Beten heißt aber manchmal auch, die Stille und das Schweigen Gottes aushalten zu müssen. Es heißt, mit Gott zu ringen und ihn anzuklagen. Manches Schicksal nicht verstehen zu können und vielleicht lange auf eine Antwort warten zu müssen.

Abba – Vater

Vielleicht kann uns in diesem quälenden Schweigen die Beziehung Jesu zu Gott eine Antwort geben. Denn Jesus lebt ganz aus dieser Beziehung. Und im Vaterunser lädt er uns ein, daran teilzuhaben.
Jesus nennt Gott »Vater«. Im Aramäischen, der Sprache, die Jesus selbst gesprochen hat, steht da »Abba«. Das ist ein persönlicher, liebevoller Kosename für den eigenen Vater.
Abba, Vater, was für eine kostbare Beziehung!
Liebe Schwestern und Brüder, diese beansprucht Jesus aber nicht für sich selbst. Er ist kein eifersüchtiges Kind, das den Vater ganz für sich alleine haben will – nein, ganz im Gegenteil! Wir alle sind Kinder Gottes und wir dürfen Gott mit Vater ansprechen! Im 1. Johannesbrief heißt es: »Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es.« (1. Joh 1,3)
Diese große Liebe hat Gott uns durch seinen Sohn geschenkt – das soll unser Gebet und unseren Alltag prägen.
Nutzen wir heute die Gelegenheit, das Vaterunser ganz bewusst gemeinsam zu beten! Nämlich im Bewusstsein, dass wir alle mit und durch Jesus Christus geliebte Kinder des einen Vaters sind.
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Predigtlied
Geben wir als geliebte Kinder Gottes Antwort mit dem Lied …
GL 456 »Herr, du bist mein Leben« oder
EH 118 »Von allen Seiten umgibst du mich« oder
Unterwegs 267 »Gott, lass meine Gedanken sich sammeln zu dir« (mehrfach wiederholen)

16 Friedenszeichen
In unserer heillosen Welt beten wir für- und miteinander um Versöhnung und einen Frieden, den nur Gott schenken kann.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Vielen Menschen sind wir durch unser Gebet nahe. Sie erfahren dadurch Hilfe und Ansehen. Denken wir in der Kollekte nun auch an die Menschen, die finanzielle Unterstützung benötigen. Unsere Kollekte ist heute für … bestimmt.
Orgelspiel oder
GL 853 (Diözesanteil Freiburg/Rottenburg-Stuttgart) »Lass die Wurzel unsres Handelns Liebe sein« oder
GL 446/EH 132/Unterwegs 56 »Lass uns in deinem Namen, Herr«

18 Sonntäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Siehe Werkbuch S. 182–183 .
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: GL 630/4 (nur Responsum) »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.« Oder:
V/A: EH 22/Unterwegs 41 »Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht«

Gott, unser Vater,
wir leben nicht vom Brot allein,
sondern von jedem Wort
aus deinem Munde.

Denn durch dein Wort
hast du die Welt erschaffen;
durch dein Wort hast du alles ins Leben gerufen.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Auf dein Wort hast du den Bund
mit Israel gegründet.
Du hast Mose
das Wort deiner Treue anvertraut
als Halt und Weisung für dein Volk,
als Kraft und Stärke für dein Erbe.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Du hast die Propheten berufen
als Künder deiner Liebe.
Durch dein Wort mahnten sie das Volk
zu Umkehr und Buße,
sagten an dein Gericht,
spendeten Trost in Not und Bedrängnis.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Dein Wort hat Israels Sänger bewegt
und sie erfüllt mit dem Geist des Gebetes.
Deine Weisheit haben sie bekundet,
uns gelehrt, deinen Namen zu preisen.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

In der Fülle der Zeiten
hast du deinen Sohn gesandt:
das ewige Wort am Herzen des Vaters.
Gnade und Wahrheit kamen durch ihn.
Geist und Leben sind seine Worte.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Um das Werk deines Sohnes zu vollenden,
hast du den Heiligen Geist ausgegossen,
damit er uns alles lehre
und uns stärke zum Zeugnis des Glaubens.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Wir preisen dich für dein Wort
und danken dir für dein Wirken.
Ja, dir gebührt unser Lob,
dir unser rühmendes Lied:

19 Hymnus
GL 168/2 /EH 11/Unterwegs 164 »Ehre Gott in der Höhe« oder
GL 400/EH 265/Unterwegs 252 »Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen« oder
GL 383/EH 16/Unterwegs 161 »Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt«

20 Fürbitten

Zu Gott, unserem Vater, dürfen wir mit unseren Bitten und Anliegen kommen und beten:

- Für alle, die sich durch ihr Gebet Heilung und Stärkung erhoffen.
Gemeinde: Abba, Vater, wir bitten dich, erhöre uns.
- Für alle, die eine Beziehung zu Gott leben möchten.
- Für uns hier, die wir für uns selbst und unsere Lieben bitten.
- Für alle, die nicht mehr beten können
- Für unsere Verstorbenen und die Menschen, an die niemand mehr denkt.

Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
All unsere Bitten und unser ganzes Leben legen wir nun in das Gebet hinein, das uns zu geliebten Kindern des einen Vaters macht:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 405/Unterwegs 78 »Nun danket alle Gott« oder
EH 104/Unterwegs 67 »Singt dem Herrn, alle Völker und Rassen«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Gott, himmlischer Vater, segne uns als deine Kinder.
Schenke uns festes Vertrauen in dein Wort und die Zuversicht, dass du dieses niemals brechen wirst.
Sei bei uns und allen Menschen, die wir im Herzen tragen und für die wir heute gebetet haben.
So segne uns der dreieinig liebende Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Himmlischer Vater, mit Jesus dürfen wir zu dir mit unseren Anliegen kommen. Sei allezeit bei uns, darum bitten wir durch ihn, Jesus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft

Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten

Orgelspiel oder
GL 414/Unterwegs 108 »Herr, unser Herr, wie bist du zugegen« oder
GL 365/EH 273/Unterwegs 103 »Meine Hoffnung und meine Freude«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Beten wir gemeinsam im Gotteslob die Nummer 674/2.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Legen wir unser ganzes Leben nun in das Gebet hinein, das uns zu geliebten Kindern des einen Vaters macht:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang

Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied

GL 405/Unterwegs 78 »Nun danket alle Gott« oder
EH 104/Unterwegs 67 »Singt dem Herrn, alle Völker und Rassen«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott, unser Vater,
du bist reich an Liebe und Güte. Du willst, dass wir dein Wort hören und aufnehmen, damit es unser ganzes Leben durchdringe.
Mache uns hellhörig, offen und bereit für das Wort deiner Liebe, das Mensch geworden ist in deinem Sohn.
Lehre uns Beten und Leben als deine Kinder, vereint mit Christus, unserem Bruder und Herrn, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und liebt in alle Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.
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28 Gestaltungsvorschlag

Während der Ansprache 14 kann ein kurzer Austausch mit dem Nebensitzer/der Nebensitzerin stattfinden über die Frage: »Beten heißt für mich …?«

Überleitung:

Liebe Gemeinde, trauen wir uns zu einem kurzen Austausch über diese Frage: Was heißt Beten für mich? Nehmen wir uns einen kurzen Augenblick der Stille und kommen dann mit unserem Banknachbarn, unserer Nachbarin ins Gespräch:
Was heißt für mich Beten?
In welchen Situationen war ich froh, ein Gebet auf den Lippen zu haben?

Dorothea Piorkowski

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