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WortGottesFeiern
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Leseprobe 1
Vierter Sonntag in der Osterzeit
Auf seine Stimme hören – auf seine Gegenwart einstimmen
Lesejahr C
Der vierte Sonntag der Osterzeit wird auch »Guter-Hirten-Sonntag« genannt. Im Gegensatz zur Zeit Jesu sind Hirten bei uns sehr selten geworden. Kaum noch haben sie Berührung mit unserer Lebenswirklichkeit. Alte Volkslieder kommen uns vielleicht in den Sinn, idyllische Bilder von Schafherden auf grünen Wiesen. All das hat mit der Verkündigung Jesu und seinem Anspruch dahinter wenig zu tun. Gerade in einer Kirche, die »Pastoren« (lateinisch: Hirten) hat und »pastorale Konzepte«, tut es Not, sich diesem Anspruch immer wieder neu zu stellen und sich danach auszurichten.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 148/Unterwegs 146 »Komm her, freu dich mit uns, tritt ein« oder
GL 472/EH 146/Unterwegs 30 »Manchmal feiern wir mitten im Tag« oder
EH 285/Unterwegs 231 »Aus den Dörfern und aus Städten«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Der auferstandene Herr Jesus Christus ist bei uns, heute und alle Tage unseres Lebens.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Bevor Sie heute die Kirche betreten haben, haben Sie mutmaßlich schon einige Stimmen gehört – Stimmen von Familienangehörigen oder Freunden, Stimmen aus dem Radio, Stimmen am Telefon oder von Sprachnachrichten, Stimmen unterwegs und hier im Kirchenraum … Welche Stimme hat Sie angerührt? Welche Aussage ist Ihnen in Erinnerung geblieben?
Heute haben wir uns versammelt, um auf Gottes Stimme zu hören, uns einzustimmen in seine liebende Gegenwart, die wir in seinem Wort erfahren dürfen.

5 Christusrufe
Jesus Christus, du rufst uns, dir zu folgen. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Jesus Christus, du verkündest uns ewiges Leben. Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Jesus Christus, du sagst uns deine Nähe zu. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 88 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Lebendiger Gott,
Immer wieder aufs Neue gibst du dich uns Menschen zu erkennen. Immer wieder aufs Neue bietest du uns Beziehung an.
Lass uns aufhorchen auf deinen Anruf hin. Lass uns deine Nähe spüren, die uns schützt und birgt.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn und unseren Bruder, der in der Gemeinschaft des Heiligen Geistes mit dir lebt und liebt in alle Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Apg 13,14.43B–52

Nach Ostern wird die Frohe Botschaft in alle Welt hinausgetragen. Paulus und Barnabas sind in Kleinasien, der heutigen Türkei. Als sie in der Synagoge Ablehnung erfahren, verkünden sie das Evangelium den Heiden und setzen so einen markanten Wendepunkt in dem Verständnis, wem die Frohe Botschaft gilt.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus der Apostelgeschichte.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 56/1 »Freut euch: Wir sind Gottes Volk« mit Versen aus Psalm 100 (siehe Lektionar)
Oder Psalmlied (nach Psalm 100):
GL 144/Unterwegs 148 »Nun jauchzt dem Herren, alle Welt«

10 Hinführung zur zweiten Lesung: Offb 7,9.1B–17

Immer wieder blitzt im Buch der Offenbarung zwischen endzeitlichen Gerichtsvisionen auch eine andere Wirklichkeit durch: Die Wirklichkeit einer himmlischen Welt, in der Jesus, das Lamm, liebevoll und zugewandt den Geretteten Leben in Fülle schenkt.

11 Zweite Lesung

Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus der Offenbarung des Johannes.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 176/1 oder EH 24 oder Unterwegs 169
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Joh 10,27–30

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Was die Stimme über mich verrät
Wenn wir einen Menschen sprechen hören, dann können wir aus seiner Stimme in der Regel auf vieles schließen: das Geschlecht, ein ungefähres Alter, die Herkunft.
Gestaltungsvorschlag siehe 28
Auch ob ein Mensch glücklich oder niedergeschlagen, ängstlich oder gelassen, aufgeregt oder entspannt ist, kann uns die Stimme oft verraten. Selbst aus einer Stimme, deren Sprache und Worte wir absolut nicht verstehen, können wir ganz viel heraushören. Und je näher uns ein Mensch steht, je vertrauter er uns ist, desto mehr verrät uns seine Stimme über ihn. Die Stimme Jesu ist den Menschen seiner Zeit in ganz vielen Bezügen und Stimmungslagen ertönt. Sie konnte klar, scharf, abgrenzend und provozierend sein und genauso liebevoll, sanft, einladend und zugewandt. Sie klang befreiend und verurteilend, herausfordernd und bestätigend. In den Versen, die wir heute gehört haben, wird sie wohl eher angespannt, vielleicht auch etwas genervt geklungen haben. Jesus ist in einem Streitgespräch. »Wenn du der Christus bist, dann sag es uns offen« (V24), fordern seine Gegner ihn auf. Und er entgegnet: »Ich habe es euch gesagt … ihr aber glaubt mir nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört.« (V25a.26). Und dann setzt er mit der Aussage ein, die am Anfang des heutigen Evangeliums steht: »Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir.«

Mit meiner Stimme trete ich in Beziehung

Damit weist uns Jesus auf etwas ganz Wichtiges hin, was wir aus unserer Lebenswirklichkeit alle kennen. Unsere Stimme hilft uns dabei, soziale Wesen zu sein, die miteinander in Beziehung stehen, die aufeinander verwiesen sind, die sich untereinander austauschen. Schon Säuglinge nutzen ihre Stimme, um Bedürfnisse auszudrücken, und Eltern reagieren darauf mit ihrer Stimme, die von den Kleinen verstanden wird auch jenseits aller Worte. Computerstimmen dagegen, die ohne jegliche Stimmungslage mit uns sprechen, empfinden wir als leblos und distanziert. Menschen, denen Sprechen oder auch Hören schwer fällt oder versagt ist, erleben sich nicht nur auf der inhaltlichen, sondern auch auf einer emotionalen Ebene von der Kommunikation ausgeschlossen. Unsere Stimme transportiert weit mehr als inhaltliche Aus sagen. Ähnlich wie ein Fingerabdruck ist die Stimme Ausdruck unserer Einzigartigkeit, sie macht uns unverwechselbar.

Sich auf mein Gegenüber einstimmen
Aber wir müssen bereit sein, uns auf den Menschen, der da mit uns spricht, einzulassen, die Zwischentöne wahrzunehmen, die Stimmungsschwankungen, die Betonungen und die kurzen Sprechpausen. Wir müssen bereit sein, unser Gegenüber kennenzulernen, uns darauf einzu»stimmen«. Bezeichnend ist, dass Jesus über seine Schafe sagt: »Ich kenne sie und sie folgen mir«. Und eben nicht: »Sie kennen mich und sie folgen mir«, was vielleicht erstmal logischer wäre. Beziehung ist ein wechselseitiges Geschehen. Jesus ist in Vorleistung gegangen, er kennt uns, er hat sich die Mühe gemacht, uns kennenzulernen, er bietet uns eine Beziehung an und lädt uns ein, ihn kennenzulernen, ihn lieben zu lernen, auf seine Stimme zu hören – mit all ihren Zwischentönen, Stimmungslagen und Ansprüchen.

Hineingenommen in die göttliche Beziehung

Und wer sich darauf einlässt, der kann es nicht überhören: »Ich und der Vater sind eins«. Das spricht aus seinen Worten, das spricht aus seinen Werken, das spricht aus seinen Emotionen, das spricht aus seiner Begeisterung, das spricht aus seiner Liebe zur Schrift, das spricht aus seinem Anspruch an sich selbst und an die Menschen um ihn herum. Das spricht aus seiner Stimme, egal wann und wie er sich uns Menschen zuwendet. Da erübrigt sich jede Frage danach, ob er der Christus ist.
»Ich und der Vater sind eins«, das zu hören bedeutet dann auch: »Wenn du, Mensch, mit mir in Beziehung gehst, dann nehme ich dich mit hinein in die Beziehung, die ich zu meinem Vater habe, dann hörst du in meiner Stimme die Stimme Gottes, dann hörst du das lebendige Wort Gottes, das ganz im Anfang gesprochen wurde, dann bist du in der Hand Gottes sicher geborgen, dann ist dir in Gottes Wirklichkeit ewiges Leben geschenkt.« Denn das Leben Gottes ist Leben in Beziehung. Gottes Wirklichkeit ist die Wirklichkeit gelebter Liebe. Und die Stimme Jesu, die uns dazu einlädt, können wir bis heute hören.
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Glaubensbekenntnis
Die Dreieinigkeit ist ein greifbares und begreifbares Bild für Gottes Wirklichkeit, für die Wirklichkeit gelebter Liebe. Bekennen wir unseren Glauben an den dreieinen Gott.
Gemeinde: Ich glaube an Gott …

16 Friedenszeichen
Gott lebt Beziehung und fordert uns zu Beziehung heraus. Eine wichtige Voraussetzung dazu schenkt er uns immer wieder neu. Seinen Frieden.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte

Die Gemeinde sitzt.
Gemeinschaft entsteht auch durch Teilen und die Sorge füreinander. In der Kollekte setzen wir ein konkretes Zeichen dafür. Sie ist heute bestimmt für …
Orgelspiel oder
GL 458/EH 85/ Unterwegs 50 »Selig seid ihr, wenn ihr einfach lebt« oder
EH 201 »In der Nacht« oder
EH 286/Unterwegs 31 »In der Mitte der Nacht«

18 Sonntäglicher Lobpreis

Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Lasst uns auf den Anruf Gottes antworten mit Lobpreis und Dank für all das, was er uns zum Leben und zu unserer Freude schenkt.
Siehe »Sonntäglicher Lobpreis. Ergänzung zum Werkbuch für die Sonn- und Festtage«, S. 24 (Nr. 12, Das Geschenk des Sonntags, Tobias Haas).
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt.
K/A: »Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn, sei gelobet der Name des Herrn!«
(GL 415/Unterwegs 203) oder
K/A: »Freut euch: Wir sind Gottes Volk« (GL 56/1) oder
K/A: »Der Himmel geht über allen auf« (EH 113/Unterwegs 39)

Gepriesen bist du, unser Gott, für das Geschenk des Sonntags,
den Tag, an dem wir an deine Schöpfung denken,
den Tag, an dem wir von der Mühe des Alltags befreit sind,
den Tag, den wir für dich und für uns frei halten.
Gemeinde: »Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn« (GL 415/Unterwegs 203)

Gepriesen bist du, unser Gott.
Du hast uns Jesus geschenkt.
Er hat uns gezeigt, dass es nur auf die Liebe ankommt.
Gemeinde: »Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn« (GL 415/Unterwegs 203)

Gepriesen bist du, unser Gott,
Du lässt uns in unseren Sorgen nicht allein
und schenkst uns Gemeinschaft, die trägt.
Gemeinde: »Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn« (GL 415/Unterwegs 203)

Gepriesen bist du, unser Gott.
Durch den Heiligen Geist sendest du uns Menschen,
die wie die Sonne unser Herz erwärmen
und wie Farben unser Leben bunt und fröhlich machen,
die unseren Hunger nach Zuwendung und Liebe stillen.
Gemeinde: »Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn« (GL 415/Unterwegs 203)

Gepriesen bist du, unser Gott.
Du lässt uns immer wieder das Leben feiern.
Jesu Auferstehung hat uns gezeigt:
Wir brauchen keinen Tod zu fürchten.
Gemeinde: »Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn« (GL 415/Unterwegs 203)

Gepriesen bist du, unser Gott.
Deine Treue zu uns schenkt uns Hoffnung für alle Tage:
Gemeinde: »Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn« (GL 415/Unterwegs 203)

19 Hymnus
Gepriesen bist du, unser Gott.
Wir loben und preisen dich und stimmen ein in die himmlischen Chöre:
GL 169/Unterwegs 166 »Gloria, Ehre sei Gott« oder
GL 383/EH 16/Unterwegs 161 »Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt« oder
EH 12/Unterwegs 156 »Gloria«

20 Fürbitten
Im Vertrauen darauf, dass Jesus uns und all das, was uns Sorgen macht, kennt, bitten wir:

- Für die Verantwortlichen in Kirche und Gesellschaft, dass sie ehrliches Interesse daran haben, die Menschen, für die sie verantwortlich sind, kennenzulernen.
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
- Für die Familien, deren Kinder in den letzten Wochen Erstkommunion feiern durften, dass sie tragende und begeisternde Gemeinschaften im Glauben erleben können.
- Für alle, die nur schwer oder gar nicht hören und sprechen können, dass sie immer wieder erfahren, dass es Brücken in eine Gemeinschaft hineingibt.
- Für Menschen, die sich schwer damit tun, mit anderen in Beziehung zu treten, dass sie angerührt werden von dem Gott, der Beziehung ist und lebt.
- Für uns alle, dass wir aufmerksam und wach auf die Stimmen unserer Mitmenschen hören und uns berühren lassen von den Botschaften, die sie uns sagen.

Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser

Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Jesus nimmt uns hinein in seine Beziehung zu Gott, den wir alle unseren Vater nennen dürfen. Zu ihm beten wir mit Jesu Worten:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 326 »Wir wollen alle fröhlich sein« oder
EH 298/Unterwegs 40 »Seht der Stein ist weggerückt« oder
GL 321/EH 204/Unterwegs 152 »Surrexit Dominus vere«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Gott segne uns mit offenen Ohren für die Menschen um uns herum.
Gott mache uns wach für die leisen Botschaften seiner liebenden Gegenwart.
Gott schenke uns Aufmerksamkeit für seine Stimme in unserer lauten Zeit.
Dazu segne uns der Gott, der uns durch und durch kennt, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung

Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
In deiner Hand, Gott, fühlen wir uns sicher geborgen – mit all dem, was uns bewegt. Dafür danken wir dir, heute und alle Tage unseres Lebens.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft

Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 425,1.4–5 »Solang es Menschen gibt auf Erden« oder
GL 474,1.4–5/EH 234,1.5–6/ Unterwegs 47,1.5–6 »Wenn wir das Leben teilen wie das täglich Brot« oder
EH 113/Unterwegs 39 »Der Himmel geht über allen auf«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Lasst uns still werden vor Jesus, der uns Gemeinschaft – Kommunion – schenkt im gewandelten Brot.
Jesus, in deiner Gegenwart sind wir geborgen.
Gemeinde: Jesus, in deiner Gegenwart sind wir geborgen.
Jesus, du kennst uns und bist uns zugewandt.
Gemeinde: Jesus, in deiner Gegenwart sind wir geborgen.
Jesus, deine Liebe vermag uns zu wandeln.
Gemeinde: Jesus, in deiner Gegenwart sind wir geborgen.
Jesus, du gibst uns das ewige Leben.
Gemeinde: Jesus, in deiner Gegenwart sind wir geborgen.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Jesus nimmt uns hinein in seine Beziehung zu Gott, den wir alle unseren Vater nennen dürfen. Zu ihm beten wir mit Jesu Worten.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion

Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 326 »Wir wollen alle fröhlich sein« oder
EH 298/Unterwegs 40 »Seht der Stein ist weggerückt« oder
GL 321/EH 204/Unterwegs 152 »Surrexit Dominus vere«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Lebendiger Gott,
gestärkt durch deine Gegenwart in Wort und Brot gehen wir in die neue Woche.
Sei du bei uns. Lass uns deine Nähe spüren. Und hilf uns, diese Nähe anderen Menschen aufzuzeigen, die sie nicht wahrnehmen können.
Darum bitten wir im Heiligen Geist durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungsvorschlag
Wie unterschiedlich Stimmen auf uns wirken können, lässt sich am besten mit unterschiedlichen Stimmen zeigen. Vor dem Gottesdienst werden sieben stimmlich möglichst unterschiedliche Personen (Lebensalter von Kind bis älterer Mensch, Mann, Frau, mit Akzent oder Dialekt) gebeten, die Verse des Evan geliums nochmals vorzulesen. Sie erhalten je einen markierten Text.
Eingefügt wird das zu Beginn der Ansprache 14 nach dem Satz: »Wenn wir einen Menschen sprechen hören, dann können wir aus seiner Stimme in der Regel auf vieles schließen: das Geschlecht, ein ungefähres Alter, die Herkunft.«

Überleitung:
Ich habe vor dem Gottesdienst verschiedene Personen gebeten, uns mit ihren Stimmen den Evangelientext nochmals vorzutragen.
Wer möchte, kann dazu die Augen schließen und versuchen, von der gehörten Stimme auf die Person zu schließen.

Vortrag des Evangeliums:
Stimme 1: V 27a
Stimme 2: V 27b
Stimme 3: V 28a
Stimme 4: V 28b
Stimme 5: V 29a
Stimme 6: V 29b
Stimme 7: V 30
Kurze Stille, dann weiter mit der Ansprache 14

Hanna Günther

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