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WortGottesFeiern
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Leseprobe 2
Aschermittwoch
Verzichte und genieße das Leben
Lesejahr C
Der Aschermittwoch ist die Schwelle zwischen der Zeit im Kirchenjahr und der vorösterlichen Fastenzeit. Wir erinnern uns der Verheißung, die Gott in unser Leben gesprochen hat, und besinnen uns neu. Zeichen dieser Neuausrichtung ist die Segnung mit dem Aschenkreuz. Wir sind Gottes Schöpfung, eingebunden in die Wirklichkeit der Welt und die Geborgenheit Gottes. Um Gottes Liebe wieder neu in der Betriebsamkeit der Welt zu spüren, sind Zeiten des Verzichts, der Besinnung auf das Wesentliche hilfreich.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 422/Unterwegs 104 »Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr« oder
EH 139 »Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Wir beginnen diesen Gottesdienst und damit die vierzigtägige Zeit der Vorbereitung auf Ostern.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Die Gnade Gottes, der Friede Jesu Christi und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes breite sich unter uns aus.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung

Verzichte und genieße das Leben! So lautet die Weisheit von Mystikerinnen und Mystikern verschiedenster Religionen. In der Fastenzeit üben wir Verzicht, um uns wieder neu auf das Wesentliche und auf Gott auszurichten. Die Fastenzeit lädt uns ein, uns freizumachen von Konsum, Zwängen, Überfluss – um das zu verwirklichen, was wir in der Taufe geworden sind: Neue Menschen.

5 Christusrufe

Jesus Christus, in dir grüßen wir die Weisheit, die uns zwischen Wichtigem und Unwichtigem unterscheiden lässt. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Jesus Christus, in dir grüßen wir den Reichtum, der uns mehrerfüllt als Besitz, Geld oder Ansehen. Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Jesus Christus, in dir grüßen wir das Leben, das uns mitten im Alltag und für die Ewigkeit verheißen ist. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet

Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 83 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Barmherziger Gott,
du kommst uns mit deiner Liebe entgegen. Im Vertrauen auf dich beginnen wir die vierzig Tage der Umkehr und Buße. Gib uns die Kraft, uns mit Entschiedenheit immer wieder neu an dir auszurichten.
Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Joel 2,12–18
Der Prophet Joël mahnt angesichts der Zeichen seiner Zeit die Menschen zur Umkehr. Keine äußere Handlung, sondern innere Wandlung soll es sein. Der Mensch soll sich der Barmherzigkeit Gottes zuwenden und sich auf die Güte Gottes vertrauend bekehren.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Joël.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang

GL 639/1 »Erbarme dich meiner, o Gott« mit Versen aus Psalm 51 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: 2 Kor 5,20–6,2
Die frühen Christinnen und Christen lebten in der Erwartung, dass die Wiederkehr Jesu bald bevorsteht und das Reich Gottes Wirklichkeit wird. Zwischen »schon da« und »noch nicht da« mahnt Paulus zur Verkündigung der Frohen Botschaft des barmherzigen Gottes und zur immer neuen Wandlung.

11 Zweite Lesung

Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Korinther.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Ruf vor dem Evangelium steht die Gemeinde.
GL 176/5 »Lob dir, Christus, König und Erlöser«
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt. Der Vers zum Ruf findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mt 6,1–6.16–18

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Gedenke Mensch, du bist Staub
Viele Menschen verbinden das Frühjahr mit putzen, reinigen und Platz schaffen für Neues. In früherer Zeit war Asche ein beliebtes Reinigungsmittel. Daher kommt auch der Bußritus der Aschenbestreuung. Als Zeichen der inneren Reinigung lassen sich Menschen mit dem äußeren Zeichen der Asche bestreuen. »Gedenke Mensch, du bist Staub« – so lautet einer der Sätze, mit denen das Aschenkreuz gespendet wird. Staub sind aber nicht nur wir; die ganze Erde, alle Materie ist Staub. Sternenstaub, wie die Physiker und Physikerinnen sagen. Naturwissenschaftlich denken wir so: Das Leben ist das Normale und der Tod ist die Betriebsstörung. Im Glauben sagen wir: Der Tod ist das Normale und das Leben Wunder Gottes. Gott lässt aus Staub Leben entstehen. Staub ist Gottes gute Schöpfung. So steht der Staub nicht nur für unsere Vergänglichkeit, sondern auch für unsere Würde als Geschöpfe Gottes. So ist die Fastenzeit auch mehr als ein bisschen Frühjahrsputz für die Seele, mehr als ein bisschen Staub abwischen. Es geht um Neuausrichtung und Besinnung. Und die Fastenzeit ist auch eine Zeit der Freude über unsere Geborgenheit in Gott und Gottes Vergebungsbereitschaft.

Verzichte und genieße
Seit Jahrhunderten haben religiöse Menschen die Erfahrung weitergegeben, dass Zeiten des Verzichts helfen, uns wieder auf das Wesentliche zu besinnen. Nikolaus von Flüe betet: »Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir. Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu dir«. Auch wir kennen die Erfahrung, dass es Verhaltensweisen und Dinge gibt, die uns zu Gott führen, und welche, die uns zerstreuen und uns Gott aus dem Blick verlieren lassen. Beliebte Fastenopfer sind seit altersher Verzicht auf bestimmte Speisen wie Fleisch oder Süßigkeiten, Verzicht auf Annehmlichkeiten und Zerstreuungen wie Fernsehen, Handy oder Alkohol oder auch der Rückzug in die Stille. Viele von uns machen die Erfahrung, dass ein guter Vorsatz oft schwer durch die vierzig Tage der Fastenzeit durchzuhalten ist. Gewohnheiten oder Fragen nach dem Sinn des Ganzen, Unachtsamkeit oder Stress können Herausforderungen auf dem Weg des Verzichts sein. Die Kostbarkeit dieser Situationen liegt darin, dass diese uns dabei helfen zu erkennen, wann wir unsere innere Ausrichtung verlieren und welche Rahmenbedingungen wir brauchen, um innerlich bei uns selbst und bei Gott zu bleiben.

Freude über die Barmherzigkeit Gottes

»Wenn ihr fastet, dann macht kein finsteres Gesicht«, sagt Jesus im Evangelium. Und weiter: »dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten«. Beim Fasten geht es nicht um das Fasten an sich, sondern um die Übung des Verzichts. Darum, wieder frei zu werden für Gott. Es geht nicht darum, dass ich etwas schaffe oder dass ich Anerkennung bei mir und anderen finde, weil ich mein Ziel erreicht habe. Die Erfahrung, dass »Gott allein genügt«, so wie es die spanische Mystikerin Teresa von Avila erfahren hat, schenkt innere Freude. Die Erfahrung, dass wir vieles, was uns nötig erscheint, eigentlich gar nicht brauchen, macht uns frei von der Bindung an Äußerlichkeiten und gibt uns Raum für Inneres.
Loslassen, was mich hindert, und wieder frei werden, ganz da zu sein, im Hier und Jetzt, ohne Sorge um den Alltag und die Zukunft, ganz da zu sein, bei mir und bei Gott, ist ein Augenblick von Ewigkeit. Ein Geschenk von Frieden und Glück. Und vergänglich. Wir Menschen sind in der Zeit gebunden und können das Glück der Ewigkeit erahnen.
Wenn wir heute mit dem Aschenkreuz gesegnet werden, dann erinnert uns das daran, was wir sind: Sterbliche. Und wozu wir eigentlich gerufen sind: Zu Gottes geliebten Kindern.
Stille
Gestaltungselement siehe 28.

15 Antwort der Gemeinde: Predigtlied

Gott nimmt uns an, so wie wir sind. Darum lasst uns fröhlich singen:
GL 456 »Herr, du bist mein Leben« oder
GL 365/EH 273/Unterwegs 103 »Meine Hoffnung und meine Freude« oder
Unterwegs 256 »Jesus Christ, you are my life«

16 Friedenszeichen

Durch seinen Tod und seine Auferstehung hat uns Jesus Christus den Weg zu Gott geöffnet und uns Gottes Frieden geschenkt. Schenken wir einander ein Zeichen des Friedens, damit der Frieden Gottes sich immer mehr ausbreitet.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Durch Gottes Gnade sind wir reich beschenkt. Wir denken auch an die, die es nicht so gut haben. Die heutige Kollekte ist bestimmt für …
Orgelspiel oder
GL 457/EH 152/Unterwegs 43 »Suchen und fragen, hoffen und sehn« oder
EH 277/Unterwegs 257 »Keinen Tag soll es geben«

18 Festtäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Lebendiger Gott, du kommst uns entgegen mit deiner Liebe und durch dein Wort. Wir müssen an uns und an der Welt nicht verzweifeln, wir können immer wieder neu werden, wozu du uns rufst. Dein Wort geleitet uns auf all unseren Wegen.
Darum loben und preisen wir dich:
Siehe Werkbuch S. 182–183.
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: GL 630/4 (nur Responsum) »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«
Oder:
V/A: EH 22/Unterwegs 41 »Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht«

Gott, unser Vater,
wir leben nicht vom Brot allein,
sondern von jedem Wort
aus deinem Munde.
Denn durch dein Wort
hast du die Welt erschaffen;
durch dein Wort hast du alles ins Leben gerufen.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Auf dein Wort hast du den Bund
mit Israel gegründet.
Du hast Mose
das Wort deiner Treue anvertraut
als Halt und Weisung für dein Volk,
als Kraft und Stärke für dein Erbe.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Du hast die Propheten berufen
als Künder deiner Liebe.
Durch dein Wort mahnten sie das Volk
zu Umkehr und Buße,
sagten an dein Gericht,
spendeten Trost in Not und Bedrängnis.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Dein Wort hat Israels Sänger bewegt
und sie erfüllt mit dem Geist des Gebetes.
Deine Weisheit haben sie bekundet,
uns gelehrt, deinen Namen zu preisen.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

In der Fülle der Zeiten
hast du deinen Sohn gesandt:
das ewige Wort am Herzen des Vaters.
Gnade und Wahrheit kamen durch ihn.
Geist und Leben sind seine Worte.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Um das Werk deines Sohnes zu vollenden,
hast du den Heiligen Geist ausgegossen,
damit er uns alles lehre
und uns stärke zum Zeugnis des Glaubens.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Wir preisen dich für dein Wort und danken dir für dein Wirken.
Ja, dir gebührt unser Lob, dir unser rühmendes Lied.

19 Hymnus
GL 412 »Die Herrlichkeit des Herrn bleibe ewiglich« oder
GL 407/EH 105/Unterwegs 71 »Te Deum laudamus, wir loben dich, o Gott«

20 Fürbitten

Die Zeit der Gnade ist da. Der Tag der Rettung ist nahe. In den Anliegen unserer Zeit rufen wir zu Jesus Christus, unserem Herrn:

- Leite deine Kirche in dieser Zeit. Schenke ihr die Einsicht, wo neue Wege nötig sind, und den Mut, diese zu gehen. Christus, höre uns.
Gemeinde: Christus, erhöre uns.
- Begleite all jene, die mutlos geworden sind und sich mit Schuldgefühlen quälen. Schenke ihnen Freude und Zuversicht. Christus, höre uns.
- Stärke uns, wenn wir Zweifel haben an dir, an uns selbst und an der Welt. Hilf uns, auf dich zu vertrauen. Christus, höre uns.
- Stärke alle mit deiner Liebe, die Verantwortung tragen für Menschen, in der Familie, in der Gemeinde, im Beruf. Christus, höre uns.

Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Wir sind Schwestern und Brüder im Glauben. Miteinander und füreinander beten wir, wie Jesus selbst gebetet hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 453/EH 110/Unterwegs 232 »Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auflegen.
Bitten wir Gott um seinen Segen:
Es segne uns der barmherzige Gott, damit wir werden, wozu wir geschaffen sind: Liebende, Hoffende, Glaubende, die das Evangelium Jesu Christi für die Welt bezeugen.
Dafür segne uns Gott, der uns Vater und Mutter sein will, durch seinen Sohn Jesus Christus im Heiligen Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Barmherziger Gott, du kennst uns und unser Herz. Du heilst unsere Wunden und hilfst uns, neue Wege zu gehen. Darum loben wir dich und danken dir, heute und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 387 »Gott ist gegenwärtig« oder
EH 279/Unterwegs 210 »Geborgen in dir, Gott, atme ich ein«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
In Jesus Christus ist Gott uns ganz nahe gekommen. Gemeinsam wollen wir ihn anbeten:
Jesus Christus, du bist das Heil aller Völker.
Gemeinde: Wir loben dich, wir preisen dich.
Jesus Christus, du bist das Licht für die Welt.
Gemeinde: Wir loben dich, wir preisen dich.

Jesus Christus, du bezeugst uns die Treue Gottes.
Gemeinde: Wir loben dich, wir preisen dich.
Jesus Christus, du machst unsere Dunkelheiten hell.
Gemeinde: Wir loben dich, wir preisen dich.
Jesus Christus, du bist Gott von Gott und Licht vom Licht.
Gemeinde: Wir loben dich, wir preisen dich.
In der Stille beten wir weiter.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Wir sind Schwestern und Brüder im Glauben. Miteinander und füreinander beten wir, wie Jesus selbst gebetet hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 453/EH 110/Unterwegs 232 »Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott«

Schlussgebet

Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Lebendiger Gott,
stärke uns durch dein Wort und das Brot des Lebens, das wir miteinander geteilt haben, damit wir fasten können.
Lass uns an Leib und Seele gesunden und deine Liebe leben – nicht nur in den vor uns liegenden Wochen auf Ostern hin, sondern unser Leben lang.
Darum bitten wir dich durch Christus, unseren Herrn und Bruder.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement Austeilung des Aschenkreuzes
Nach der Ansprache 14

Material:
1–3 Schalen mit Asche (je nach Anzahl der Segnenden), Weihwassergefäß mit Aspergill, Wasser, Seife und Handtuch für die anschließende Handreinigung bereitstellen.
Die Schalen mit Asche und das Weihwasser stehen seitlich auf dem Altar bereit.

Segnung der Asche
Barmherziger Gott,
du sehnst dich danach, mit uns Gemeinschaft zu haben. Wir bitten dich: +Segne diese Asche und alle, die sich damit bezeichnen lassen. Lass uns dich neu finden in den vierzig Tagen der Fastenzeit. Erneuere uns und unser Vertrauen in dich und Jesus Christus, deinen Sohn, damit wir das Osterfest in Freude und Jubel feiern können.
Darum bitten wir dich durch Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.
Anschließend Besprengung der Asche mit Weihwasser

Austeilung des Aschenkreuzes
Die Gottesdienstteilnehmer und-teilnehmerinnen kommen nach vorn. Die Gottesdienstleiterin/der Gottesdienstleiter und, je nach Gemeindegröße 1–2 Helfer/innen legen allen, die vor sie hintreten, die Asche auf und sprechen zu jedem einzelnen:
»Bekehre dich und glaube an das Evangelium!«
oder:
»Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst!«
Weiter mit Antwort der Gemeinde 15

Andrea Trautmann

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