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WortGottesFeiern
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einer Wort-Gottes-Feier
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Leseprobe 1
Darstellung des Herrn
»Er nimmt sich keineswegs der Engel an, sondern der Nachkommen Abrahams.«
Lesejahr B
Das Fest »Darstellung des Herrn« wird im Volksmund bis heute »Mariä Lichtmess« genannt. In der Ostkirche als Festtag gefeiert, an dem Jesus dem Volk des Alten Bundes im Haus seines Vaters, dem Tempel in Jerusalem begegnet, wurde es im Westen schnell zum Marienfest. Das Zweite Vatikanische Konzil hat sich darum bemüht, den ursprünglichen Sinn des Festes wieder aufleben zu lassen: Die Frage, was das Kommen Jesu für das Volk Israel bedeutet.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 143 »Mein ganzes Herz erhebet sich« oder
EH 102 »Dir, Gott, sei Ehre und Lob« oder
Unterwegs 64 »Singt dem Herrn ein neues Lied«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
Gemeinde: Der Himmel und Erde erschaffen hat.

4 Einführung
»Mariä Lichtmess« – damit verbinden viele von uns Kerzenweihe und Lichterprozession. (Auch wir werden heute am Ende dieses Gottesdienst die Kerzen segnen, die Sie mitgebracht/gegen eine Spende erworben haben/erwerben können, um in dieser dunklen Jahreszeit etwas vom Licht Christi nach Hause zu nehmen.) Lange Zeit feierte die Kirche das Fest als Marienfest. Erst das Zweite Vatikanische Konzil deckte vor 50 Jahren seinen ursprünglichen Gehalt wieder auf und nannte es »Darstellung des Herrn«: Das Evangelium erzählt von der Begegnung Jesu mit Simeon und Hanna im Tempel. – Hoffnungsvoll beantwortet es damit die Frage: Was wird aus Israel? – Die Antwort lautet: Gott bleibt treu. Der Bund bleibt bestehen.

5 Christusrufe
GL 163/1 »Herr Jesus, Sohn des lebendigen Gottes« oder
EH 9 »Kyrie, erbarm’ dich, Herr« oder
Unterwegs 150 »Herr, erbarme dich«

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 162 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Allmächtiger Gott,
dein Volk Israel hast du zuerst geliebt und mit ihm einen ewigen Bund geschlossen. Als Jesus von seinen Eltern in den Tempel gebracht wurde, hast du deinem geliebten Volk offenbart, dass du ihm treu bleibst. Der Prophet Simeon hat deinen Sohn als Licht der Welt gepriesen. Führe alle Menschen auf den Wegen zum Heil, die du ihnen zugedacht hast.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und
Herrn.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Hebr 2, 11
12.13 C18
Der Autor des Hebräerbriefes spricht eine für uns sehr fremde Sprache. Die Empfänger seines Briefes waren wahrscheinlich Mitglieder einer judenchristlichen Gemeinde. Der Autor versucht, in ihnen vertrauten theologischen Bildern das Geheimnis von Tod und Auferstehung Jesu und deren Rolle in der Heilsgeschichte zu erklären.

8 Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Hebräerbrief.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 633/3 »Hebt euch, ihr Tore, hebt euch« mit Versen aus Psalm 24 (siehe Lektionar)

10 Ruf vor dem Evangelium

Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 174/3 oder
Unterwegs 168
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

11 Evangelium: Lk 2,2240
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.

Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

12 Ansprache

Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besserenÜbersicht.

Im Tempel von Jerusalem Jesus ist noch ein Kind, da bringen ihn die Eltern in den Tempel nach Jerusalem. Sie sind gläubige Juden und möchten erfüllen, was ihr Glaube ihnen nach der Geburt eines Kindes vorschreibt: Sie opfern zwei Tauben. Alles geht seinen gewohnten Gang. Vielleicht hat die Mutter ihre liebe Mühe, den Sohn bei Laune zu halten, damit er nicht anfängt zu schreien; vielleicht müssen sie eine Weile anstehen, bis sie an der Reihe sind, die Tauben zu kaufen und zu opfern; vielleicht ist es heiß und staubig, Mutter und Vater, erschöpft von der langen Reise, suchen erst einmal Schutz in den schattigen Umgängen des ersten Tempelhofes.
Da betritt Simeon den Tempel, ein alter Mann, der in der Hoffnung lebt, vor seinem Tod noch den Messias zu sehen – wie so viele in Israel. Er nimmt Maria das Kind aus dem Arm und preist in einem berührenden Gebet den kleinen Jungen, den er auf dem Arm hat. Er sieht sein Leben erfüllt. Den Messias, auf den er so lange gewartet hatte, hält er nun in den Armen. Das kleine Kind ist die Erfüllung seiner Sehnsucht. Und auch Hanna, die vierundachtzigjährige Prophetin preist das Kind gegenüber allen als die Erlösung Israels.

Ein ganz normaler Tag?
Ist es wirklich ein ganz normaler Tag? Vielleicht hat der Evangelist den Text bewusst komponiert – auf jeden Fall versucht er die Frage zu beantworten: Wenn Gott in Jesus Christus einen neuen Bund stiftet für alle Menschen – was ist dann mit Israel? Mit dem ewigen Bund, den Gott in der Wüste mit seinem geliebten Volk geschlossen hat?
Es betritt nicht nur eine gläubige jüdische Familie an diesem Tag den Tempel, es geschieht viel mehr: Der Sohn Gottes kommt in das Haus des Vaters. Der Gesalbte des Neuen Bundes erweist sich als treu gegenüber dem Alten Bund – er bricht ihn nicht, sondern er bestätigt ihn.
Simeon und Hanna bekennen die Treue Gottes zu seinem Volk, ohne diejenigen auszuschließen, die den Messias nicht bekennen.

»Er nimmt sich keineswegs der Engel an, sondern der Nachkommen Abrahams«
Beide bekennen einen Gott, der treu ist, der seinen Bund nicht bricht. Der Messias bringt nichts Neues, er ist Teil des alten, des ewigen Bundes Gottes mit seinem Volk. Paulus ist in seinem Brief an die Römer davon überzeugt: Gott wird das Volk seines ersten Bundes auf einem eigenen Weg zum Heil führen, aber es ist nicht verworfen, es wird seine Erlösung finden. Der Hebräerbrief ringt um Worte, wer Jesus für Israel ist und findet sie im Bekenntnis zum ewigen Hohepriester.
Für uns heute klingt im Wort des Hebräerbriefes: »Er nimmt sich keineswegs der Engel an, sondern der Nachkommen Abrahams« viel Hoffnung mit. Gott ist den Menschen nahe, er bleibt treu, er führt zum Heil. Nicht nur Juden und Christen, auch die Muslime bekennen Abraham als ihren Stammvater. Die drei großen monotheistischen Religionen berufen sich auf ihn und mit ihm auf die treue Wegbegleitung durch Gott. Es war Gottes großer Auftrag an Abraham »Zieh weg aus deinem Vaterhaus, in ein Land, das ich dir zeigen werde.« – Und es war sein großes, bleibendes Versprechen: Ich bin dabei.
Wie die ersten Christen bekannten: Wir kennen Gottes Wege nicht, aber wir glauben an seine Treue, die Treue zu seinem Volk. Wir dürfen die Hoffnung haben, dass Gott alle Menschen, denen er mit Abraham das Versprechen seiner treuen Wegbegleitung gegeben hat, auf uns unbekannten Wegen zum Heil führen wird. Und wenn Gott uns alle führt, sind wir dann nicht verpflichtet, jedem Menschen in Freundschaft und Liebe zu begegnen, um so von der verborgenen Gegenwart des treuen Gottes Zeugnis abzulegen?
Jeden Abend preist die Kirche in ihrem Nachtgebet, der Komplet, mit Simeon die Treue Gottes zu seinem Volk und seine Liebe zu allen Menschen. Hören wir ihm noch einmal zu: »Nun lässt du Herr deinen Knecht wie du gesagt hast in Frieden scheiden, denn meine Augen haben das Heil gesehen, dass du vor allen Völkern bereitet hast. Ein Licht das die Heiden erleuchtet und Herrlichkeit für dein Volk Israel.«
Stille

13 Antwort der Gemeinde: Glaubensbekenntnis
Bekennen wir miteinander unseren Glauben.
Gemeinde: Ich glaube an Gott …

14 Friedenszeichen
Jesus Christus hat uns den Frieden zugesagt.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

15 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Lasst uns unsere Gaben spenden zum Wohl aller Menschen.
Orgelspiel oder
GL 425 »Solang es Menschen gibt auf Erden« oder
EH 129 »Du hast keine Hände« oder
Unterwegs 34 »Wir erwarten einen neuen Himmel«

16 Festtäglicher Lobpreis

Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Lasst uns Gott loben und danken, dass er in seinem einzigen
Sohn seine Treue zu uns Menschen offenbart hat.
Siehe Werkbuch S. 178–179 .

Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf
auch jeweils gesprochen werden.
V/A: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Menschenfreundlicher Gott,
Vater unseres Herrn Jesus Christus,
so sehr hast du die Welt geliebt,
dass du uns deinen einzigen Sohn gabst,
damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht zugrunde geht,
sondern das ewige Leben hat.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus
Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für die Menschwerdung deines Sohnes,
für seine Geburt aus der Jungfrau Maria,
für sein Leben in unserer Mitte.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus
Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für Jesu Leben in Nazaret,
für die Offenbarung deines Sohnes am Jordan,
für seinen Sieg über den Versucher in der Wüste.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus
Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für jedes Wort aus dem Munde Jesu,
für sein heilendes Wirken,
für die Zeichen seiner Herrlichkeit.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus
Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für das Abendmahl deines Sohnes,
für sein Leiden und Sterben,
für seine Grabesruhe
und seine Auferstehung.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus
Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für alle Macht,
die du Christus gegeben hast,
im Himmel und auf Erden,
für seine Auffahrt zu dir,
für die Sendung des Heiligen Geistes.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus
Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
dass dein Sohn uns nicht allein lässt;
dass er gegenwärtig ist,
wo zwei oder drei
in seinem Namen versammelt sind;
dass er alle Tage bei uns ist
bis zum Ende der Welt.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus
Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
Herr des Himmels und der Erde,
in Dankbarkeit, in Ehrfurcht und in Liebe
durch deinen Sohn im Heiligen Geist
und stimmen ein in das Loblied der himmlischen Chöre:

17 Hymnus

GL 167 »Dir Gott im Himmel Preis und Ehr« oder
EH 11 »Ehre Gott in der Höhe« oder
Unterwegs 71 »Te Deum laudamus, wir loben dich, o Gott«

18 Fürbitten
Rufen wir zu Gott, unserem gemeinsamen Vater.
- Für die Christen aller Konfessionen, für Juden und Muslime, die den einen Gott bekennen, für die Angehörigen anderer Religionen und für alle Menschen guten Willens, die versuchen, eine friedlichere und lebenswertere Welt zu schaffen.
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
- Für alle, die Verantwortung tragen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
- Für alle, die verfolgt werden aufgrund ihrer Religion oder ihrer Zugehörigkeit zu einer Volksgruppe, aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung.
- Für alle, die krank sind oder im Sterben liegen und für unsere Verstorbenen.
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 25

19 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.

Lasst uns beten, wie Jesus uns zu beten gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

20 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 500 »Nun lässest du, o Herr« oder
EH 104/Unterwegs 67 »Singt dem Herrn, alle Völker und Rassen«

21 Mitteilungen

22 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Der Herr segne uns und behüte uns, der Herr lasse sein Antlitz über uns leuchten und sei uns gnädig, der Herr wende uns sein Antlitz zu und schenke uns seinen Frieden.
Gemeinde: Amen.
Gestaltungselement siehe 26

23 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

24 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

25 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Allmächtiger Vater, erhöre unsere Bitten, die ausgesprochenen und die unausgesprochenen, die Bitten deiner Gemeinde und aller Menschen. Darum bitten wir im Heiligen Geist durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 95 »Du Licht vom Lichte« oder
EH 240/Unterwegs 69 »Sei gegrüßt, Herr Jesus«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en/ mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Knien wir nieder vor unserem Herrn, in dem Gott seine unumkehrbare Treue zu uns Menschen offenbart hat.
Herr Jesus Christus, du bist das Heil aller Völker.
Gemeinde: GL 264/2 »Du bist das Licht, die Völker zu erleuchten«
Herr Jesus Christus, du bist das Licht aller Menschen.
Gemeinde: GL 264/2 »Du bist das Licht, die Völker zu erleuchten«
Herr Jesus Christus, du bezeugst die ewige Treue Gottes.
Gemeinde: GL 264/2 »Du bist das Licht, die Völker zu erleuchten«
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser

Alle stehen.
Lasst uns beten, wie Jesus uns zu beten gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion

Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied

GL 500 »Nun lässest du, o Herr« oder
EH 104/Unterwegs 67 »Singt dem Herrn, alle Völker und Rassen«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Allmächtiger Gott,
in deinem Sohn hast du deine Treue zu uns Menschen offenbart. In ihm hast du uns verkündet, dass du uns nicht von der
Seite weichst, so wie du es in deinem Bund mit Adam, Noah und Abraham versprochen hast. Durch ihn hast du einen
unverbrüchlichen Bund mit allen Menschen geschlossen, ohne den Bund mit deinem geliebtesten Volk zu brechen.
Führe alle Menschen auf den Weg zum Heil, den du für sie bestimmt hast.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 21

26 Gestaltungselement
Kerzensegnung
Vor der Segensbitte 22 kann eine Kerzensegnung stattfinden.
Die Segnung von Kerzen gehört traditionell zu Mariä Lichtmess, wurde durch das Konzil übernommen und ist nun auch Bestandteil des Festes Darstellung des Herrn. Zur Kerzensegnung können Kerzen mitgebracht werden. Dies sollte aber am vorhergehenden Sonntag oder im Kirchenblatt angekündigt werden. Ansonsten besteht auch die Möglichkeit, Kerzen durch die Kirchengemeinde bereitzustellen und sie entweder zu verschenken oder für einen guten Zweck zu verkaufen. Diese Kerzen können entweder vor oder nach der Wortgottesfeier verteilt werden. Werden die Kerzen mitgebracht oder vor dem Gottesdienst verteilt, so werden sie während der Segnung in der Hand gehalten. Ansonsten können sie etwa auf einem kleinen Tischchen vor dem Altar stehen.
Wenn eine Kerzensegnung stattfinden soll, dann wird dies am besten in der Einführung 4 angekündigt.
Material: Es wird Weihwasser benötigt.

Ich lade Sie nun ein zur Kerzensegnung. (Ich möchte sie bitten, Ihre Kerzen dazu in die Hand zu nehmen./Die gesegneten Kerzen werden nach dem Gottesdienst von den Ministranten (gegen eine kleine Spende) verteilt).
Die brennenden Kerzen sind das Symbol für das Licht Christi, das wir in die Welt tragen. Er hat die Welt erhellt, er ist das Licht das niemals erlischt.
Bitten wir um den Segen für diese Kerzen:
Allmächtiger Gott, du bist der Ursprung allen Lichts. Du hast deinen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt, um von dir Zeugnis abzulegen, damit die Welt Hoffnung hat.
Wir bitten dich: Segne diese Kerzen und mache sie uns zum Zeichen deiner verborgen-leuchtenden Anwesenheit in unserer Welt.
Wir bitten dich: Lass uns auch selbst zu Lichtern werden, damit Wärme und Hoffnung, Freundschaft und Frieden zwischen uns wohnen.
Darum bitten wir im Heiligen Geist durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.

Die Leiterin/Der Leiter besprengt Kerzen und Gemeinde mit Weihwasser.
Währenddessen kann das Lied gesungen werden:
GL 374 »Volk Gottes, zünde Lichter an«

Christina Riese

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