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WortGottesFeiern
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Leseprobe 1
Palmsonntag
Jesus, wer bist du für uns?
Lesejahr B
Der Palmsonntag ist der Auftakt der Heiligen Woche, der Karwoche. Beginnend mit der Feier des Einzuges Jesu in Jerusalem, die in dieser Wortgottesfeier als Gestaltungselement 28 angeboten wird, gedenkt die Kirche in der Liturgie dem Leiden und Sterben Jesu. Sie vollzieht Szenen nach wie zum Beispiel den Einzug in Jerusalem, aber auch das letzte Abendmahl oder die Fußwaschung. Wie in der Ansprache ausgedeutet wird, begegnet uns hier die Dramaturgie eines Schauspiels, ein Spannungsbogen, der auch im Markusevangelium durchscheint. Anders jedoch als bei einem Passionsspiel bekennt sich die Kirche dazu, dass das Leiden und Sterben Jesu wahrhaftig in unsere Gegenwart hineinwirkt und auch uns verändern, ja erlösen und frei machen kann. Die Menschen, die Jesus beim Einzug nach Jerusalem »Hosanna dem Sohne Davids« zujubelten, ahnten schon die erlösende Kraft, die von Jesus ausgeht. Das hebräische Wort Hosanna ist ein Zitat aus dem Psalm 118, es bedeutet »Bring Hilfe« und war zur Zeit Jesu schon eine religiöse Formel, mit der Gott verehrt und sein Erbarmen angerufen wird.

1 Einzug
Gestaltungselement siehe 28
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 280 »Singt dem König Freudenpsalmen« oder
EH 104 »Singt dem Herrn« oder
Unterwegs 146 »Komm her, freu dich mit uns«

Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Hosanna dem Sohne Davids. Er ist in unserer Mitte und schenkt uns seinen Frieden.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Jesus zieht in die Stadt ein. Nicht mit einer Staatskarosse fährt er vor, nicht mit militärischen Ehren wird er empfangen. Er führt keine Verhandlungen über Krieg und Waffenstillstand. Seine Botschaft ist so einfach wie sein Reittier, ein Esel: Er bringt den Frieden. Die Menschen in Jerusalem sehen in Jesus den Nachfolger von König David und jubeln ihm zu. Denn David hatte das Reich Israel gefestigt und ihm Sicherheit verliehen. Doch zahlreiche Schlachten gingen dem voraus. Verstanden die Menschen, dass Jesu Frieden ganz anderes bewirkt? Verstehen wir es? Bitten wir Christus um sein Erbarmen.

5 Christusrufe
Hosanna dir Christus, du bist der wahre König des Friedens.
Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Hosanna dir Christus, wie die Kinder Jerusalems, so singen
auch wir dir heute unser Lob. Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Hosanna dir Christus, du begegnest deinem Volk in Demut.
Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 86 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Barmherziger Gott,
wenn wir in diesen Tagen dein Wort hören, so betrachten wir damit Jesu Weg der Liebe und der Treue.
Öffne unsere Herzen, damit die Botschaft dieser heiligen Woche unser Leben zu verwandeln vermag.
Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Jes 50,4– 7
Der Gottesknecht, der im Buch Jesaja besungen wird, hat ein inniges Vertrauen zu Gott. Täglich weckt Gott ihm das Ohr. Täglich hört er auf Gott wie ein Jünger. So kann er seine Mitmenschen stärken und selbst in größter Not stark bleiben. Die christliche Tradition sieht im Gottesknecht Jesus Christus.

8 Erste Lesung

Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Jesaja.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 293 »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen«
mit Versen aus Psalm 22 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: Phil 2,6–11
In einem Hymnus besingt Paulus, wie kompromisslos Jesus Mensch unter Menschen geworden ist. Jesus hat sich konsequent auf die menschlichen Grenzen eingelassen, bis hin zum Tod am Kreuz. Der Apostel stellt den demütigen Weg Jesu den Christen als Vorbild für das eigene Leben dar.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Christusruf steht die Gemeinde.
GL 176/5 oder GL 584/9 »Lob dir, Christus, König und Erlöser«
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Christusruf findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mk 15,1–39
Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Gehen Sie gerne ins Theater? Ein gutes Schauspiel zeichnet sich durch seinen Spannungsbogen aus. In diesen Tagen nimmt uns die Heilige Schrift mit in eine besondere Szenerie. Der heutige Palmsonntag bildet den ersten Akt. Schon zum Auftakt tritt die Hauptperson auf: Jesus. Er wird so eingeführt, dass wesentliche Züge seines Charakters deutlich werden. Der Esel als sein Reittier dient als Sinnbild für Friedfertigkeit und Demut. Auch die vorläufige Beziehung der Mitmenschen zu Jesus wird skizziert: Sie jubeln ihm zu und feiern ihn als ihren König.

Fröhliche Feierlichkeiten – Biblische Zwischenrufe
Die Liturgie des Palmsonntag lädt ein, es den Menschen gleichzutun. In vielen Gemeinden wird am Beginn des Gottesdienstes der Einzug in Jerusalem gefeiert. Die Gläubigen begeben sich dabei in die Rolle der jubelnden Menge. In diese liturgische Feieratmosphäre mischen sich nun verstörende Hinweise durch die Lesungen. Ein Sprecher aus dem Buch des Propheten Jesaja kommt zu Wort. Er berichtet über seine Leiderfahrungen und seine Standhaftigkeit, sein Gottvertrauen. Der Hymnus im Brief des Apostels Paulus an die Philipper bezieht sich deutlich auf Jesus. Der Ritt auf einem einfachen Esel ist nur der Auftakt seines Weges. Diesem Weg wird Jesus bis zum Tod am Kreuz treu bleiben.
Wesen und Bedeutung der Hauptperson Jesus werden durch die beiden Einschübe der Lesungen und auch durch die des Psalmes ausdruckstark dargestellt.

Die Stimmung ändert sich
So sind wir vorbereitet auf eine dramatische Entwicklung, die sich im Evangelium abzeichnet: Der gefangene Jesus wird seinen Richtern vorgeführt. Durch die zögerliche oder vielleicht auch nur berechnende Haltung des Pilatus gerät der Verlauf der Handlung ins Stocken. Das lässt die Spannung steigen. Es ist schließlich die Volksmenge, die das Schicksal Jesu besiegelt. Mit ihrem Geschrei setzt sie ihren Willen durch. Damit ist der Bogen zum Anfang gespannt. Wir erinnern uns an die Menschen, die Jesus beim Einzug in Jerusalem zujubelten! Mit ihnen konnten wir gut identifizieren. Aber wie stehen wir zur Volksmenge im Hof des Statthalters Pilatus?

Der einsame Weg Jesu
Die Entscheidung zur Kreuzigung fällt. Der dramatischen Entwicklung wird kein Einhalt mehr geboten. Verschiedene Menschen bestimmen nun den weiteren Weg Jesu. Da sind die Soldaten. Sie treiben ihren billigen Spott mit Jesus, wenn sie ihm Purpurmantel und Dornenkrone anlegen. Die Leute, die vorbeigehen, die Schriftgelehrten und Hohenpriester, jeder fällt sein eigenes Urteil über Jesus. Selbst die Mitgekreuzigten spotten über ihn. In der Leidensgeschichte nach Markus bleibt Jesus auf seinem Leidensweg alleingelassen. Sogar von Simon von Zyrene heißt es, dass die Soldaten ihn zwangen, das Kreuz zu tragen.
Im Gipfelpunkt der Spannung schreit Jesus selbst seine Einsamkeit heraus: Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Wie um diese Spitze der Verlassenheit noch zu steigern, äußern sich die Umstehenden nur mit dumpfem Unverständnis. Diese Hauptszene bis zum dramatischen Höhepunkt von Jesu Tod verstört. Wenn Jesus von niemanden mehr verstanden, ja von allen im Stich gelassen wird, was ist dann mit uns? Uns werden keine guten Figuren angeboten, mit denen wir uns identifizieren könnten.
Können wir diese Spannung aushalten, die Frage, ob wir auch zu jenen Menschen gehören würden, die Jesus, wenn alles darauf ankommt, offen ablehnen? Oder gehören wir zu denen, die schweigend in den Hintergrund treten? Mit dem Tod Jesu wird der Vorhang zerissen und die Spannung der vorangegangenen Szenen aufgelöst. Ein Hauptmann, mehr Beobachter als Beteiligter, teilt knapp die Botschaft mit, die er verstanden hat. An wen richtet er sie? Es ist die Botschaft, die uns gilt: Wahrhaftig, dieser Mensch ist Gottes Sohn.

Wer ist Jesus für mich?
Mit diesem Satz werden wir aus dem Drama entlassen. Wir können uns nun wie nach einem einem ergreifenden Passionspiel mit einem wohligen Schauer nach Hause begeben. Und uns auf eine Fortsetzung in den Gottesdiensten der Karwoche freuen.
Oder wir glauben. Wir glauben an die Kraft jenes Ereignisses, die bis in unsere Gegenwart wirkt. Die Worte des Hauptmanns laden uns ein, uns einzumischen und anhand des Leidensweges Jesu zu ergründen: Wer ist dieser Mensch wahrhaftig für mich?
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Apostolisches Glaubensbekenntnis
Bekennen wir uns im Glaubensbekenntnis zu Jesus Christus, der für uns den Weg des Leidens gegangen ist.
Gemeinde: Ich glaube an Gott …

16 Friedenszeichen
Die Menschen jubelten Jesus zu, als er in Jerusalem einzog. Ihre Sehnsucht nach Frieden war groß; und groß war die Hoffnung, dass er ihn bringt. Auch wir erbitten den Frieden Christi. Wir sind bereit, unseren Anteil dazu beizutragen, dass Frieden werde.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Durch das Ende seines irdischen Lebens hat Jesus gezeigt, dass er ganz auf der Seite der Menschen steht, vor allem derer, die Not leiden müssen. Mit Jesus wollen auch wir uns solidarisch zeigen mit den Menschen, die der Hilfe bedürfen.
Die Kollekte ist bestimmt für …
Orgelspiel oder
GL 460 »Wer leben will wie Gott auf dieser Erde« oder
EH 129 »Du hast keine Hände« oder
Unterwegs 56 »Lass uns in deinem Namen, Herr«

18 Sonntäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Jesus Christus war Gott gleich. Aber er wurde ganz Mensch und als Mensch dem Willen Gottes gegenüber bis zum Tod gehorsam. So haben wir es in der Lesung gehört. Sie schließt mit dem Lob auf Jesus Christus, in das auch wir jetzt einstimmen wollen.
Siehe Werkbuch S. 178–179 .
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Menschenfreundlicher Gott,
Vater unseres Herrn Jesus Christus,
so sehr hast du die Welt geliebt,
dass du uns deinen einzigen Sohn gabst,
damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht zugrunde geht,
sondern das ewige Leben hat.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für die Menschwerdung deines Sohnes,
für seine Geburt aus der Jungfrau Maria,
für sein Leben in unserer Mitte.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für Jesu Leben in Nazaret,
für die Offenbarung deines Sohnes am Jordan,
für seinen Sieg über den Versucher in der Wüste.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für jedes Wort aus dem Munde Jesu,
für sein heilendes Wirken,
für die Zeichen seiner Herrlichkeit.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für das Abendmahl deines Sohnes,
für sein Leiden und Sterben,
für seine Grabesruhe
und seine Auferstehung.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für alle Macht,
die du Christus gegeben hast,
im Himmel und auf Erden,
für seine Auffahrt zu dir,
für die Sendung des Heiligen Geistes.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
dass dein Sohn uns nicht allein lässt;
dass er gegenwärtig ist,
wo zwei oder drei
in seinem Namen versammelt sind;
dass er alle Tage bei uns ist
bis zum Ende der Welt.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
Herr des Himmels und der Erde,
in Dankbarkeit, in Ehrfurcht und in Liebe
durch deinen Sohn im Heiligen Geist
und stimmen ein in das Loblied der himmlischen Chöre:

19 Hymnus
GL 638,4 »Dir, höchster Gott, Dreifaltigkeit« oder
EH 68/Unterweg 74 »Laudate omnes gentes«

20 Fürbitten
Die Menschen auf dem Weg nach Jerusalem riefen Jesus zu:
Hosanna, dem Sohne Davids. Sie baten, Gott möge durch Jesus Hilfe bringen. Heute beten wir in den Nöten unserer Zeit:
- Für die Menschen, deren Alltag von Streit und Friedlosigkeit bestimmt ist. Sohn Davids, bring doch Hilfe.
Gemeinde: Sohn Davids, bring doch Hilfe. (Oder: Wir bitten dich, erhöre uns.)
- Für die Menschen, die alleingelassen sind. Besonders beten wir für die Kinder, die Kranken und die alten Menschen, die auf Fürsorge angewiesen sind.
- Für die Menschen, die sich leicht durch Meinungen anderer beeinflussen lassen. Vor allem beten wir für die Jugendlichen, die nach Orientierung für ihr Leben suchen.
- Für die Sterbenden. Wir beten für die Kranken auf den Palliativstationen und den Hospizen und für ihre Pfleger. Und wir beten für die Menschen, die einsam sterben.
- Für die Verstorbenen aus unserer Gemeinde und auch für jene, an die niemand mehr denkt.
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Unsere Bitten haben wir an Jesus gerichtet, im Vertrauen auf seine Hilfe. Denn er ist der Sohn Gottes. Als Jesu Schwestern und Brüder dürfen wir Gott unseren Vater nennen und so beten:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 366 »Jesus Christus, guter Hirte« oder
EH 263 »Wäre Gesanges voll unser Mund« oder
Unterwegs 270 »Vor dir stehn wir«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte
Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Bitten wir Gott nun um seinen Segen:
Gott, himmlischer Vater, du willst das Heil aller Menschen. Dein Sohn Jesus Christus hat darum in seinem Tod am Kreuz all das auf sich genommen, was in dieser Welt noch gebrochen
und unheil ist.
Wir bitten dich um deinen Segen.
Lass uns deine Menschenliebe heute und in diesen Tagen ganz besonders erfahren.
Und so segne uns der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Jesus Christus, du bist der Sohn des Höchsten. Wir vertrauen, dass du unsere Bitten hörst und preisen dich jetzt und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinemWort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten

Orgelspiel oder
GL 414 »Herr, unser Herr, wie bist du zugegen« oder
EH 196 »Bleibet hier« oder
Unterwegs 267/1 »Ad te Jesu Christe«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Jesus Christus, Brot des Lebens, als Mensch hast du dich klein gemacht.
Gemeinde: Gelobt sei, der kommt im Namen des Herrn.
Jesus Christus, Brot des Lebens, du bist der König des Friedens.
Gemeinde: Gelobt sei, der kommt im Namen des Herrn.
Jesus Christus, Brot des Lebens, am Kreuz bist du erhöht
worden.
Gemeinde: Gelobt sei, der kommt im Namen des Herrn.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Als Jesu Schwestern und Brüder dürfen wir Gott unseren Vater nennen und so beten:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 366 »Jesus Christus, guter Hirte« oder
EH 263 »Wäre Gesanges voll unser Mund« oder
Unterwegs 270 »Vor dir stehn wir«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Guter Gott,
Jesus Christus hat im letzten Abendmahl sich selbst zur Lebensspeise für seine Jünger gemacht. Wir danken dir, dass er uns auch heute im heiligen Brot begegnet und bitten dich:
Hilf uns, das wir unser Herz und unsere Gedanken in diesen Tagen ganz auf das Geheimnis der Passion Christi ausrichten können.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement
Feier des Einzugs in Jerusalem
Die Gemeinde steht am Anfang des Gottesdienstes vor der Kirche (bei schlechtem Wetter im hinteren Teil der Kirche). An die Gemeindemitglieder werden Buchsbaumzweige ausgeteilt. Kinder können selbstgeschmückte Buchsbaumstecken o. Ä. mitbringen. Die Ministrant/inn/en tragen Weihwasser, Leuchter und das Vortragekreuz.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Hosanna dem Sohne Davids. Er ist in unserer Mitte und schenkt uns seinen Frieden.
Gemeinde: Amen.
Liebe Gemeinde, wie die Menschen damals vor den Toren Jerusalems zusammengekommen sind, so haben wir uns heute hier an dieser Stelle versammelt. Die Leute damals haben Jesus zugejubelt und ihm gehuldigt. Denn sie haben erwartet, dass er als ihr König in die Stadt einzieht. Wir huldigen Jesus mit den grünen Zweigen in unseren Händen. Doch blicken wir offenen Auges auf seinen weiteren Weg bis ans Kreuz. Durch seine Erhöhung am Kreuz ist er zum wahrenKönig geworden, der der Welt neues Leben bringt. Zeichen des Lebens und des Sieges Christi sind die Zweige in unseren Händen. Wir wollen Gott bitten, sie zu segnen.
Allmächtiger Gott, segne diese Zweige, mit denen wir Christus heute verehren. Segne uns, die wir die Zweige in den Händen halten und begleite uns in diesen heiligen Tagen durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Über die Zweige wird Weihwasser gesprengt.

Ruf vor dem Evangelium

GL 263 »Seht, unser König kommt«

Evangelium: Mk 11,110
Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

Prozession
Die Menschen von Jerusalem haben Jesus in die Stadt begleitet und ihm zugejubelt. Wir wollen nun, im Vertrauen, dass er auch heute in unserer Mitte ist, in die Kirche einziehen und dabei unser Loblied singen.
Die Ministrant/inn/en mit dem Vortragekreuz und den Leuchtern gehen voran.
Dann folgt die Gemeinde, zum Schluss gehen die übrigen Messdiener und die Leiter/innen.

Lied während der Prozession
GL 280 »Singt dem König Freudenpsalmen« oder
EH 104 »Singt dem Herrn« oder
Unterwegs 146 »Komm her, freu dich mit uns«
Weiter mit 6 Eröffnungsgebet.

Marion Bexten

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