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WortGottesFeiern
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einer Wort-Gottes-Feier
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Leseprobe 2
22. Sonntag im Jahreskreis
VIP sind wir alle
Lesejahr C

»Von der neuen Ordnung im Reich Gottes« sind die Texte im Kapitel 13,22−14,27 im Lukas-Evangelium überschrieben. Eine Ordnung, die die gewohnten gesellschaftlichen Gepflogenheiten, damals wie heute, auf den Kopf stellt. Das Evangelium des 22. Sonntags macht diese neue Praxis der Herrschaft Gottes in einer Beispielerzählung von der Tischordnung beim Hochzeitsfest sehr anschaulich. Die Geachteten und Geehrten verlieren ihre angestammten Privilegien, die an den Rand Gedrängten erfahren Gottes Anerkennung. Das ist angesichts der konkret erfahrenen Wirklichkeit, auch in unserer Gesellschaft, eine Provokation, die herausfordert, unsere gesellschaftlichen Gepflogenheiten kritisch in den Blick zu nehmen.

1 Einzug

Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung

GL 644,1–3 »Sonne der Gerechtigkeit«
oder EH 139,1–3.7–8 »Jetzt ist die Zeit«
oder Unterwegs 133,1–3.5 »Sonne der Gerechtigkeit«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Jesus Christus hat uns an seinen Tisch geladen – wir sind jetzt seine Gäste.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Wenn sich Menschen bei einer offiziellen Einladung oder bei einem Empfang zusammenfinden, kann man spannende Beobachtungen machen. Wer setzt sich wohin? Welche Plätze sind für wen reserviert? Wer präsentiert sich wie? Wer ist überhaupt eingeladen?

Von solch einer Zusammenkunft im Haus eines führenden Pharisäers erzählt uns der Evangelist Lukas heute. Jesus stellt bei dieser Begebenheit alles auf den Kopf. Was damals galt, hat an Aktualität nichts verloren. Öffnen wir unser Herz und lassen uns von seiner Botschaft berühren und anstecken.

5 Christusrufe
Herr Jesus Christus, du bist ein Gott der Gerechtigkeit. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich. Herr Jesus Christus, du schenkst jedem Menschen Würde und Ansehen. Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich. Herr Jesus Christus, du bist Mensch geworden zu unserem Heil. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 134f oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Herr unser Gott, weil du uns eingeladen hast, sind wir jetzt hier. Wir kommen fröhlich und traurig, ausgeruht und erschöpft, glaubend und zweifelnd und sehnen uns nach deiner heilenden Nähe. Öffne unser Herz für deine Botschaft, die uns einen neuen Blick schenkt. Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Sir 3,17−18.20.28−29

Dem Verfasser des Buches Jesus Sirach liegt in einer Zeit des kulturellen Umbruchs daran, Regeln und Hilfen für die Bewältigung des Alltags zu geben. Eine solche Lebensregel ist die Bescheidenheit, eine wohlwollende Grundhaltung des Menschen gegenüber Gott und dem Nächsten.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Jesus Sirach.

Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 527/4 »Der Herr ist mein Hirt« mit Versen aus Psalm 68 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: Hebr 12,18−19.22−24A
Die Begegnung mit Gott hat in Jesus Christus eine neue Dimension bekommen. Die Menschen stehen nicht mehr vor einem lodernden Feuer und hören nicht mehr die Stimme Gottes. Die Bilder, in denen von Gott gesprochen wird, verändern sich.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Hebräerbrief.

Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 530/1 Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Lk 14,1.7−14
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.

Nach dem Evangelium: Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Von der Ordnung in unserer Gesellschaft
Unsere Gesellschaft hat ihre Rituale und ihre Ordnung. Damit bringt sie den Wert und das Ansehen eines Menschen zum Ausdruck. Die Rangfolge bei einem Einzug, bei Tisch und bei der Begrüßung gestaltet sich je nach der beruflichen und gesellschaftlichen Stellung, nach Titel, Besitz und Einfluss. Es ist gesellschaftliche Gepflogenheit, dass die vorderen Ränge von den »VIP«, den »very important persons« eingenommen werden, um Wertschätzung, Ehre und gesellschaftliche Stellung zum Ausdruck zu bringen. »Oben« und »Unten« ist schließlich ein Dauerthema in der gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung um Gerechtigkeit.

Von den Zumutungen Jesu
Auch Jesus setzte sich damit auseinander. Für ihn war unstrittig, dass die Trennung der Menschengemeinschaft in solche, die sich »oben« wähnen aufgrund ihres Wissens, Besitzes oder der gesellschaftlichen Stellung und solchen, die aufgrund ihrer Herkunft oder eingeschränkten Möglichkeiten »unten« sind, der Gerechtigkeit Gottes im Wege steht. Im Haus eines Pharisäers, eines führenden Theologen der damaligen Zeit, der ganz oben in der Gesellschaft angesiedelt war, mischt er mit dieser Botschaft die Tischgesellschaft auf. In seiner Zumutung ruft er erstens zu einem Platzwechsel auf. »Wenn du eingeladen bist, setz dich lieber auf den untersten Platz.« Jesus erinnert uns Menschen daran, dass wir immer in Gefahr stehen, unsere Macht und vermeintliche Vorrangstellung zu missbrauchen. Vor Selbsterhöhung und Überheblichkeitsgefühlen sind wir nicht gefeit. Er empfiehlt denen, die »oben« sind, den Blick von unten zu lernen und einen Perspektivwechsel zu vollziehen. Und in seiner Zumutung, diejenigen einzuladen, die nichts vergelten können, warnt Jesus überdies davor, die Beziehung zwischen Menschen zum berechnenden Tauschhandel verkommen zu lassen.

Von der Gleichheit und Würde aller
Dass es im Evangelium heute nicht um einen Anstandsunterricht geht, das wissen wir, wenn wir Jesus kennen. Hinter und über allem steht die gute Nachricht von der Gleichheit und Würde eines jeden Menschen, die mit Jesus Christus in die Welt gekommen ist. Gott ist in Jesus ganz zu uns Menschen heruntergekommen, er hat sich uns gleich gemacht und sich denen zugewandt, die unten sind und nichts einbringen können – nichts an Ehre, an Einfluss und Ansehen. Sie sind es Jesus wert, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen.

Von der Provokation der Botschaft Jesu

Das Evangelium heute ist eine Provokation, die herausfordert, unsere eigenen und unsere gesellschaftlichen Gepflogenheiten in den Blick zu nehmen und zu hinterfragen. Respektieren wir auch gegenseitig diese Würde, die Gott uns allen verliehen hat? Bestimmt sie unseren alltäglichen Umgang miteinander? Sind wir daran interessiert, dass jede und jeder Ehre erhält? Haben wir ein Bewusstsein nicht nur unserer eigenen Würde, sondern auch der unveräußerlichen Würde der anderen? Wie kann verhindert werden, dass aus der Ordination der einen die Subordination der anderen wird, also eine Über- und Unterordnung? Dabei geht es nicht um die Gleichmachung von unterschiedlichen gesellschaftlichen Stellungen oder gar um die Abschaffung von Führungspositionen und Leitungsämtern. Die hohe Kunst besteht darin, die Position und das Amt so auszuüben, dass die anderen daneben groß und nicht klein werden.

Es wäre ein Segen, wenn die Botschaft Jesu uns einen neuen Blick füreinander schenken würde. Es wäre ein Segen, gerade für eine Menschheit, in der die Menschenwürde oftmals mit Füßen getreten wird. Wir könnten den entscheidenden Grund glaubhaft machen: den einen Gott aller Menschen, den mit jeder und jedem eine unverwechselbare Liebesgeschichte verbindet.
Stille

15 Antwortgesang der Gemeinde: Glaubensbekenntnis
Stehen wir jetzt zu unserem Glauben und bekennen wir:
Gemeinde: Ich glaube an Gott …

16 Friedenszeichen
Friede ist da, wo Menschen sich mit Interesse und Achtung begegnen. Oft sind wir aber nur mit uns selbst beschäftigt und kreisen um unser eigenes Ansehen und unseren eigenen Vorteil. So bitten wir: Herr gib uns den Frieden, den wir uns selbst nicht geben können.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Ein Zeichen unserer Achtung und unserer Wertschätzung für den anderen ist die konkrete Hilfe, die wir mit der Kollekte geben.
Orgelspiel oder
GL 624 »Auf dein Wort, Herr, lass uns vertrauen«» oder
EH 166 »Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehen«» oder
Unterwegs 109 »Wo Menschen sich vergessen«

18 Sonntäglicher Lobpreis

Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Gottes Wort ist wie ein Licht für unsere Leben. Ihn loben wir.
Siehe Werkbuch S. 182–183 .
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: Dein Wort, o Herr, geleitet uns auf allen unseren Wegen. (GL 508)

Gott, unser Vater,
wir leben nicht vom Brot allein,
sondern von jedem Wort
aus deinem Munde.
Denn durch dein Wort
hast du die Welt erschaffen;
durch dein Wort hast du alles ins Leben gerufen.
Gemeinde: Dein Wort, o Herr, geleitet uns auf allen unseren Wegen.

Auf dein Wort hast du den Bund
mit Israel gegründet.
Du hast Mose
das Wort deiner Treue anvertraut
als Halt und Weisung für dein Volk,
als Kraft und Stärke für dein Erbe.
Gemeinde: Dein Wort, o Herr, geleitet uns auf allen unseren Wegen.

Du hast die Propheten berufen
als Künder deiner Liebe.
Durch dein Wort mahnten sie das Volk
zu Umkehr und Buße,
sagten an dein Gericht,
spendeten Trost in Not und Bedrängnis.
Gemeinde: Dein Wort, o Herr, geleitet uns auf allen unseren Wegen.

Dein Wort hat Israels Sänger bewegt
und sie erfüllt mit dem Geist des Gebetes.
Deine Weisheit haben sie bekundet,
uns gelehrt, deinen Namen zu preisen.
Gemeinde: Dein Wort, o Herr, geleitet uns auf allen unseren Wegen.

In der Fülle der Zeiten
hast du deinen Sohn gesandt:
das ewige Wort am Herzen des Vaters.
Gnade und Wahrheit kamen durch ihn.
Geist und Leben sind seine Worte.
Gemeinde: Dein Wort, o Herr, geleitet uns auf allen unseren Wegen.

Um das Werk deines Sohnes zu vollenden,
hast du den Heiligen Geist ausgegossen,
damit er uns alles lehre
und uns stärke zum Zeugnis des Glaubens.
Gemeinde: Dein Wort, o Herr, geleitet uns auf allen unseren Wegen.

Wir preisen dich für dein Wort
und danken dir für dein Wirken.
Ja, dir gebührt unser Lob,
dir unser rühmendes Lied:

19 Hymnus
GL 458 »Herr, Gott im Himmel« oder
EH 16/Unterwegs 161 »Ich lobe meinen Gott«

20 Fürbitten
Wir sind Gottes geliebte Kinder und stehen unter seinem Schutz und in seiner Sorge. Ihn dürfen wir bitten:• Gott, du kennst uns Menschen und du kennst unsere Rangeleien, einen guten Platz zu ergattern. Stärke uns in der Achtung voreinander.
Gemeinde: Wir bitten dich um deine Hilfe.
- Gott, wir denken an die Menschen, die immer wieder an den Rand geschoben werden – Arbeitslose, Kinderreiche Familien, Ausgegrenzte. Lass uns erkennen, wie wir in rechter Weise einander begegnen und uns füreinander einsetzen.
- Gott, wir bitten dich für die Verantwortlichen in Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft. Lass sie in allem Tun und in allen Entscheidungen stets die Würde jedes Menschen und das Wohl aller vor Augen haben.
- Gott, wir bitten dich für die Verstorbenen und für diejenigen, die um sie trauern. Schenke ihnen Heimat und Trost bei dir.
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Wir leben mit der Würde, Kinder Gottes zu sein. Wir dürfen Gott als unseren Vater ansprechen im Gebet, das Jesus uns geschenkt hat.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 269 »Nun saget Dank und lobt den Herren« oder
EH 263 »Wäre Gesanges voll unser Mund« oder
Unterwegs 73 »Danket, danket dem Herrn«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Gott segne und behüte uns.
Er beschütze unser Leben und bewahre unsere Hoffnung.
Er lasse sein Angesicht über uns leuchten und sei mit uns auf unseren Wegen. Er schenke uns Frieden und Heil.
So segne uns der gute und treue Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.
Gestaltungselement siehe 28

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Guter Gott, deine frohmachende Botschaft kann unser Leben verändern. Schenke uns festen Glauben daran und stärke uns in unserem Tun. Darum bitten wir dich heute und alle Tage unseres Lebens.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 300 »Solang es Menschen gibt auf Erden« oder
EH 273/Unterwegs 103 »Meine Hoffnung und meine Freude«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Im gewandelten Brot ist Jesus unter uns gegenwärtig. Zu ihm sprechen wir:
Jesus Christus, deine Gegenwart gibt uns Ruhe, um uns zu sammeln und ganz bei uns und bei dir zu sein.
Herr, wir danken dir.
Gemeinde: Herr, wir danken dir.
Jesus Christus, deine Gegenwart gibt uns Mut, auch unsere Mitmenschen respektvoll in den Blick zu nehmen. Herr, wir danken dir.
Gemeinde: Herr wir danken dir.
Jesus Christus, deine Gegenwart gibt uns Kraft, die nötigen Schritte zu tun.
Herr, wir danken dir.
Gemeinde: Herr, wir danken dir. Jesus Christus, deine Gegenwart gibt uns die Gewissheit, dass wir nicht alleine sind.
Herr, wir danken dir.
Gemeinde: Herr, wir danken dir.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Wir leben in der Würde, Kinder Gottes zu sein. Wir dürfen Gott als unseren Vater ansprechen im Gebet, das Jesus uns geschenkt hat.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten. Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 269 »Nun saget Dank und lobt den Herren« oder
EH 263 »Wäre Gesanges voll unser Mund« oder
Unterwegs 73 »Danket, danket dem Herrn«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Guter Gott, wir danken dir für dein Wort und für dein Brot. Mit beidem hast du uns Kraft gegeben, damit wir uns wieder neu auf den Weg machen können. Lass uns dich und deine Botschaft nicht aus den Augen verlieren. Darum bitten wir durchJesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement
Vor der Entlassung:
Johann Sebastian Bach komponierte 1726 die Kantate »Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden«. Der Vers aus der Heiligen Schrift ist Ausgangspunkt dieser Kantate. Lassen wir mit dieser Musik Jesu frohe Botschaft nachklingen.

Johann Sebastian Bach, Kantate »Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden«, zum 17. Sonntag nach Trinitatis, BWV 47, erster Teil.

(Bezugshinweis: CD »Warum betrübst du dich, mein Herz?«, Kantaten für den 15. bis 18. Sonntag nach Trinitatis. Bestellnummer: 4977235)

Ulrike Neher-Dietz

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