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WortGottesFeiern
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einer Wort-Gottes-Feier
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Leseprobe 1
29. Sonntag im Jahreskreis
Lesejahr C
Glauben heißt Beten

Wo lässt sich auf unserer Erde Glauben finden? Ganz sicher dort, wo Menschen von Gott erzählen, Jesu Botschaft verkünden und sich in ihrem Leben nach ihr orientieren. In den Lesungen und dem Evangelium des heutigen Sonntags wird ein weiterer Ort genannt: dort, wo Menschen beten und in ihrem Gebet nicht nachlassen, auch wenn die äußeren Umstände dies nahe legen würden. Die Kraft des Gebetes ist für Jesus von großer Bedeutung, die er uns weitergeben will. Am Gebet fest zu halten, dazu laden uns die Schrifttexte des 29. Sonntags im Jahreskreis ein.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 291 »Wer unterm Schutz des Höchsten steht« oder
EH 155 »Unsre Zeit in Gottes Händen« oder
Unterwegs 43 »Suchen und fragen«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruss
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Jesus Christus, der uns Beten lehrte, ist in unserer Mitte und schenkt uns seinen Frieden.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Es gibt Zeiten, da gelingt es, regelmäßig zu beten. Es gibt aber auch Zeiten, wo dies schwer fällt. Zuviel hat der Alltag gefordert, anderes war wichtiger und kostete alle Zeit, die zur Verfügung stand.
Jetzt sind wir hier, um zu beten und zu singen. So kann dieser Gottesdienst Anstoß sein, Beten wieder einzuüben im Vertrauen auf Gottes Gegenwart.

5 Christusrufe
Jesus Christus, du lehrst uns beten. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Jesus Christus, du zeigst uns die Barmherzigkeit und Güte Gottes. Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Jesus Christus, du ermutigst uns, unsere Anliegen vor Gott zu tragen. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet
Lasset uns beten:
Kurze Stille.
Siehe Werkbuch S. 148f oder
Gerechter und treuer Gott,
du bist da, wenn Menschen zu dir rufen. Du erhörst unsere Gebete und bist mit uns auf unseren Lebenswegen.
Gib, dass wir im Gebet nicht müde werden. Hilf, dass wir auf Dich vertrauen und von Deinem Wort immer wieder neu erfüllt werden.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Ex 17,8–13

Es klingt fast unglaublich, was die Lesung erzählt: Solange Mose seine Hände zum Gebet erheben kann, liegen die Israeliten im Kampf vorn. Führt Beten also zum Sieg? Zunächst scheint es so, aber es geht im Buch Exodus um mehr: Gott steht zu seinem Volk auch in schwierigen Situationen. Das Gebet ist Festhalten an dieser Treue Gottes.

8 Erste Lesung
Der/die Lektorin trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Exodus.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 752/1 »Vertraut auf den Herrn« mit GL 752/2 (Psalm 121) oder
EH 281 »Wir haben Gottes Spuren festgestellt« oder
Unterwegs 87 »Fürchte dich nicht«

10 Hinführung zur zweiten Lesung: 2 Tim 3,14–4,2
An Gottes Wort festzuhalten ist ein lebenslanges Lernen und eine lebenslange Aufgabe. Es ist gut, wenn wir uns dieses Auftrags immer wieder bewusst werden und uns daran erinnern, welchen Reichtum wir verkünden dürfen.

11 Zweite Lesung

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an
Timotheus.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 530/7 oder EH 27 oder Unterwegs 172
Der/die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Lk 18,1–8
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Lästig oder hartnäckig?


»Frauen können manchmal ganz schön lästig sein. Wenn die etwas wollen, dann machen sie solange rum, bis sie es kriegen.« Bestätigt das Evangelium etwa eine solche Sichtweise von Frauen? Man(n) müsste wohl das Wort »lästig« mit »hartnäckig« ersetzen, dann sieht die Sache schon etwas anders aus. Offensichtlich ist der Frau ihr Anliegen so wichtig, dass sie all ihre Möglichkeiten und ihre Kraft dafür einsetzt. Das wirkt oft lästig, zumindest hartnäckig, führt aber genauso oft zum Ziel.

»An etwas dran bleiben«

Die Witwe bleibt dran – sie verfolgt ihre Sache, aus welchen Gründen auch immer. Das ist die einzige Möglichkeit, die sie noch hat, und dafür verwendet sie ihre Kraft. Oder sie fühlt sich im Recht; aber außer ihr setzt sich niemand für ihr Recht ein. Es interessiert die anderen nicht, ist ihr Problem. Also muss sie an der Sache dran bleiben, sonst kümmert sich niemand darum.
Und der Richter? Er fürchtet Gott nicht und scheut keinen Menschen – das klingt nicht gerade gut für einen Richter, der anderen zu ihrem Recht verhelfen soll und von dem man ja Gerechtigkeit und Barmherzigkeit zu Recht erwarten darf. Die Witwe reagiert genau darauf: Sie weiß, dass sie diesem Richter nur mit Hartnäckigkeit beikommt, um ihr Anliegen durch zu setzen. Müsste man also nicht eher die grundsätzliche Einstellung des Richters hinterfragen als das Verhalten der Witwe?

Ein Gleichnis

Warum wählt Jesus diesen Vergleich, um die Wichtigkeit des Betens zu betonen?
Da ist die Witwe auf der einen Seite, die an ihrer Sache fest hält gegen alle Widerstände, gegen alles Unrecht, gegen alle Ohnmacht und gegen alle Gleichgültigkeit. Für sie ist es wichtig, Recht zu bekommen gegen ihren Feind, um weiter in Frieden leben zu können.
Not lehrt Beten – das stimmt. Aber wie bedrängend muss eine Situation sein, dass wir das Beten beibehalten? Dass wir für unsere Anliegen einstehen und für sie kämpfen? Die Witwe lehrt, dass es sich lohnt. Auch wenn sie für lästig und grob erklärt wird, auch wenn die sachliche Ebene schon längst von den anderen verlassen wurde – sie bleibt bei der Sache, konsequent und langatmig.
Beten – das zeigt dieses Gleichnis – braucht dieses Festhalten, dieses Dranbleiben. Es braucht die Regelmäßigkeit, die Übung, die Intensität, auch in Zeiten, wo man das Gefühl hat, ins Leere zu sprechen, wo keine Veränderung sich ereignet. Das ist ganz schön anstrengend und manchmal könnte Gebet leichter sein. Denn immer wieder erfahren wir, dass wir den Faden verlieren oder mit Beten aufhören, weil es uns sinnlos erscheint oder weil wir die Kraft nicht mehr haben oder weil wir bequem geworden sind.
Die Witwe sucht den Richter auf, immer wieder, geht hin und trägt ihr Anliegen vor. Unser Gebet führt uns zu Gott, immer wieder mit unseren Anliegen, unserem Leben. Er ist da und hört uns.
Und auf der anderen Seite ist dieser Richter, ungerecht, menschenscheu, ohne Gottesfurcht. Das Wohl der anderen scheint ihm egal zu sein, es geht ihm vor allem um sich.
Trotzdem wendet sich die Witwe an ihn, jemand anderen hat sie nicht. Kennen wir das nicht auch: dass wir Gott ungerecht empfinden, dass er unser Wohl scheinbar nicht im Blick hat, dass er uns vergessen hat oder nicht hört – grade wenn wir denken, dass unsere Gebete nicht erhört werden? Dass uns unser Glaube dann oft verloren geht, wir das Vertrauen in Gott nicht mehr haben?
Jesus sagt, dass Gott im Unterschied zu diesem Richter
unverzüglich Recht schafft; gerade denen, die zu seinem Volk gehören. Seine Frage lautet eher, ob wir in unserem Glauben durchhalten, an unserem Gebet festhalten?

Glauben heißt Beten

So muss denn die Formel anders lauten: Nicht Not lehrt beten, sondern: Glauben heißt Beten. Regelmäßiges Gebet trägt dazu bei, dass wir nicht nach eigenem Belieben Gott suchen, sondern auf seine dauernde Gegenwart antworten. Intensives Gebet zeigt, dass wir unseren Anliegen treu bleiben und nicht beim ersten Misserfolg aufgeben. Gebet und Glaube gehören zusammen, weil das Gebet uns hilft, unseren Glauben zu leben und lebendig zu erhalten.
Stille
Gestaltungselement siehe 28

15 Antwort der Gemeinde: Glaubensbekenntnis

Bekennen wir unseren Glauben an den dreifaltigen Gott, dessen Güte weit über unsere Vorstellungen hinaus reicht und der unsere Gebete hört. Singen wir miteinander:
GL 489 »Gott ist dreifaltig einer« oder
EH 31 »Wir glauben an Gott, wir glauben« oder
Unterwegs 106 »Mein Hirt ist Gott der Herr«

16 Friedenszeichen
Friede und Versöhnung zu suchen kennzeichnet uns Christen. So richten wir den Blick auf Jesus Christus, der in die Mitte der Jünger trat und ihnen Frieden wünschte. Wir sind eingeladen, diesen Frieden als Zeichen in unserer Zeit zu leben und ihn einander zuzusprechen.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte

Für Witwen und Waisen zu sorgen war in den Anfängen der Christenheit Aufgabe der Gemeinde. Wir sind heute als Gemeinde aufgerufen, andere, die in Not sind, in den Blick zu nehmen und zu unterstützen. Unser Kollekte in dieser Feier ist bestimmt für ....
Wir danken herzlich für Ihre Gabe.
Orgelspiel

18 Sonntäglicher Lobpreis

Der/die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Schwestern und Brüder, kommt, lasst uns den Herrn loben und preisen.
Siehe Werkbuch S. 178f
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes des Vaters. (GL 174)

Menschenfreundlicher Gott,
Vater unseres Herrn Jesus Christus,
so sehr hast du die Welt geliebt,
dass du uns deinen einzigen Sohn gabst,
damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht zugrunde geht,
sondern das ewige Leben hat.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
für die Menschwerdung deines Sohnes,
für seine Geburt aus der Jungfrau Maria,
für sein Leben in unserer Mitte.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
für Jesu Leben in Nazaret,
für die Offenbarung deines Sohnes am Jordan,
für seinen Sieg über den Versucher in der Wüste.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
für jedes Wort aus dem Munde Jesu,
für sein heilendes Wirken,
für die Zeichen seiner Herrlichkeit.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
für das Abendmahl deines Sohnes,
für sein Leiden und Sterben,
für seine Grabesruhe
und seine Auferstehung.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
für alle Macht,
die du Christus gegeben hast,
im Himmel und auf Erden,
für seine Auffahrt zu dir,
für die Sendung des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
dass dein Sohn uns nicht allein lässt;
dass er gegenwärtig ist,
wo zwei oder drei
in seinem Namen versammelt sind;
dass er alle Tage bei uns ist
bis zum Ende der Welt.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
Herr des Himmels und der Erde,
in Dankbarkeit, in Ehrfurcht und in Liebe
durch deinen Sohn im Heiligen Geist
und stimmen ein in das Loblied der himmlischen Chöre:

19 Hymnus
GL 464 »Gott in der Höh sei Preis und Ehr« oder
EH 270 »Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn« oder
Unterwegs 73 »Danket, danket dem Herrn«
Gestaltungselement siehe 28

20 Fürbitten
Jesus Christus ermuntert uns dazu, unser Gebet vor Gott zu tragen. Deshalb bitten wir:

- Lass die Verantwortlichen in Kirche und Staat für Gerechtigkeit sorgen und schenke ihnen offene Ohren und ein offenes Herz für die, denen Unrecht getan wurde.
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
- Lass die Benachteiligten in unserer Gesellschaft nicht den Mut verlieren, für ihre Anliegen zu kämpfen und Gerechtigkeit zu verlangen.
- Gib, dass wir einander im Gebet unterstützen und Lasten miteinander tragen.
- Schenke uns die richtigen Worte füreinander, wenn Glauben immer unwichtiger wird und wir in der Hektik des Alltags keine Zeit für das Gebet mehr finden.

Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Jesus wandte sich selbst im Gebet zu Gott mit seinen Anliegen und in seiner Not. Deshalb sprechen wir jetzt das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel ...

22 Danklied
GL 292 »Herr, dir ist nichts verborgen« oder
EH 88/Unterwegs 44 »Hoffen wider alle Hoffnung«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Gott,
der du zu uns hältst, wenn uns unsere Kraft und unser Mut verlassen:
Bleibe bei uns. Höre unser Beten und Singen, mit dem wir zu dir rufen. Dein Segen stärke uns.
So segne uns Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug

Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Gott,
du schenkst Gerechtigkeit und Frieden und ermöglichst Gemeinschaft auf unserer Erde.
Wir sagen Dank, dass wir dir unsere Anliegen anvertrauen dürfen durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn, der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier ...
Möglichkeit 1: in ... (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen ... hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
GL 298 »Herr, unser Herr, wie bist du zugegen« oder
EH 224 »Das eine Brot« oder
Unterwegs 196 »Du bist das Brot, das den Hunger stillt«
Während das Lied gesungen wird, gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Sei gepriesen, Gott, für deine Gegenwart.
Gemeinde: Sei gepriesen, Gott.
Sei gepriesen, Gott, für deine Barmherzigkeit.
Gemeinde: Sei gepriesen, Gott.
Sei gepriesen, Gott, dass du uns mit deinem Brot stärkst.
Gemeinde: Sei gepriesen, Gott.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Jesus wandte sich selbst im Gebet zu Gott mit seinen Anliegen und in seiner Not. Deshalb sprechen wir jetzt das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel ...

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig ...

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel verschließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 292 »Herr, dir ist nichts verborgen« oder
EH 88/Unterwegs 44 »Hoffen wider alle Hoffnung«

Schlussgebet
Gott, unser Vater, du hast uns durch Wort und Mahl Kraft
für unseren Alltag geschenkt. Unser Beten und Singen ist Antwort und Dank für Deine Gegenwart.
Gib, dass wir in unserem Beten nicht nachlassen, sondern immer mehr nach dir suchen. Lass uns auf Menschen achten, die sich an uns wenden in ihrer Not und ihnen gerecht und ehrlich begegnen.
Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement
Fürbittbuch
In manchen Gemeinden liegt – meist bei der Marienstatue – ein Fürbittbuch aus, in dem Besucher und Besucherinnen der Kirche persönliche und allgemeine Anliegen eintragen können. Dieses Fürbittbuch kann entweder in den Wortgottesfeiern bei den Fürbitten einbezogen werden, indem stellvertretend für alle Anliegen ein oder zwei daraus zu den Fürbitten hinzugefügt werden.
In Gemeinden, in denen noch regelmäßig Rosenkranz gebetet wird, kann auch diese Gruppe gebeten werden, die Anliegen aus dem Fürbittbuch einmal wöchentlich in ihr Gebet einzuschließen.
In Gemeinden, in denen ein solches Fürbittbuch noch nicht vorhanden ist, kann dies in dieser Wortgottesfeier eingeführt werden (in Absprache mit den Verantwortlichen). Dies kann entweder als Antwort der Gemeinde nach der Predigt oder vor den Fürbitten geschehen.
Der/die Leiterin stellt das Fürbittbuch mit folgenden Worten vor:
Als Glaubensgemeinschaft tragen wir gemeinsam unsere Bitten vor Gott. Jede und jeder von uns trägt ganz persönliche Bitten im Herzen, die er, die sie vor Gott bringen möchte. Manche beziehen sich auf uns selbst, auf Verwandte und Freunde, manche auf unsere Gesellschaft und Kirche. Wir haben ein Buch gekauft, in dem Sie hier in der Kirche unter der Woche oder jetzt nach dem Gottesdienst Ihre Anliegen hinein schreiben können. Wir werden diese Bitten in Zukunft in das Gebet in unseren Gottesdiensten einschließen. So können wir als Gemeinde füreinander beten und einander durch unser Gebet unterstützen.
Alternativ kann ein Andachtsbild mitgegeben werden, in das persönliche Anliegen eingetragen werden können.
Weiter mit dem Friedenszeichen 16 oder mit den Fürbitten 20

Barbara Janz-Spaeth

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