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WortGottesFeiern
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Leseprobe 1
Dritter Adventssonntag
Lesejahr A
Freuet euch sehr – schon ist nahe der Herr

»Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!« Dieser Ruf aus dem Philipperbrief hat diesem dritten Adventssonntag seinen Namen gegeben: Gaudete! Der Zuspruch des Apostels Paulus an seine Lieblingsgemeinde ist wie ein sich öffnendes Eingangstor. Das Ende der adventlichen Erwartungen zeichnet sich ab. Die Feier des Hochfestes der Geburt Jesu Christi steht unmittelbar bevor. In vielen Pfarrgemeinden in Österreich ist es üblich für die Kerzen am Adventskranz zwei unterschiedliche Farben zu verwenden: drei sind dunkelrot oder violett – eine hat einen helleren Farbton. Sie wird an diesem Sonntag Gaudete entzündet. Das helle Licht der Freude über die Menschenwerdung Jesu strahlt uns auf.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 107 »Macht hoch die Tür« oder
EH 187 »Machet die Tore weit« oder
Unterwegs 118 »Tochter Zion, freue dich«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruss

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Jesus Christus, dessen Kommen uns mit Freude erfüllt, ist bei uns heute und alle Tage bis in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.
Gestaltungselement siehe 28

4 Einführung
»Freut euch«, so lautet der Leitvers des dritten Adventssonntags. Freut euch, denn der Herr ist nahe! Nur noch wenige Tage trennen uns von der Feier der Geburt Jesu Christi. Die Vorfreude und wohl auch die Ungeduld der Kinder wachsen mit jedem Tag. Manches muss noch getan werden, um nicht nur äußerlich gut vorbereitet zu sein. Aus der adventlichen Unruhe heraus kommen wir als Gemeinde Jesu Christi zusammen. Wir versammeln uns, um sein Wort zu hören. Mit allem was uns bewegt dürfen wir da sein, ruhig werden und ein wenig von der tiefen Wirklichkeit der Nähe Gottes erahnen.

5 Christusrufe

GL 103 »Tau aus Himmelshöhn« oder
Herr Jesus Christus,
du bringst Licht in das Dunkel unseres Lebens.
Gemeinde: Herr, erbarme dich unser.
Du machst den Verzagten Mut.
Gemeinde: Christus, erbarme dich unser.
Dein Kommen erfüllt uns mit Freude.
Gemeinde: Herr, erbarme dich unser.

6 Eröffnungsgebet
Eine/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 77 oder
Lasset uns beten:
Kurze Stille.
Herr, Jesus Christus,
voller Erwartung und Freude gehen wir auf das Weihnachtsfest zu.
Wir bitten dich, komm du uns entgegen in unserer Suche nach dir. Öffne unsere Herzen für die Tiefe der Wirklichkeit, die sich in dir zeigt, in dir, der liebenden Zuwendung Gottes zu uns Menschen.
Darum bitten wir im Heiligen Geist heute und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Jes 35,1–6a.10

Von tiefer Freude durchwirkt ist das 35. Kapitel des Jesajabuches: Gott selbst wird kommen und die Menschen retten. Er heilt die Gebrechen der Kranken, er richtet die Menschen innerlich auf und bringt selbst die Wüste zum Blühen. Dies ist eine handfeste Verheißung.

8 Erste Lesung
Der/die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Jesaja.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 126 »Richtet euch auf und erhebt euer Haupt« mit Versen aus Psalm 146 (s. Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: Jak 5,7–10

Ein Bild aus dem bäuerlichen Umfeld verwendet der Autor des Jakobusbriefes. Geduldig ausharren sollen alle, die ihre Hoffnung auf Gott setzen. Es ist ein »qualifiziertes Warten«, getragen von der Zuversicht, dass die Erwartungen nicht ins Leere laufen. Gott kommt – so verlässlich wie die Erde Frucht hervorbringt.

11 Zweite Lesung
Der/die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Jakobusbrief.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 532/2 oder EH 223 oder Unterwegs 169
Der/die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mt 11,2–11

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Jesus, wer bist du?

Johannes der Täufer stellt an Jesus eine klare Frage: »Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen anderen warten?« »Sag uns, Jesus: Wer bist du?« Bist du wirklich der, den die Propheten verheißen haben? Bist du es, auf dem die Hoffnungen des Volkes Israel ruhen, weil du Frieden bringst und selbst der Friede bist?
Können wir uns darauf verlassen, dass wir uns bei dir nicht täuschen, dass wir dem Richtigen vertrauen und nicht in die Irre geführt werden? Bist du der vom Himmel Erhoffte, in den Gebeten Erbetene, der sich wie ein Hirt um die Menschen kümmern wird, der ihnen den richtigen Weg weist, damit sie in Ruhe und Sicherheit leben? Bist du der, der für Recht und Gerechtigkeit sorgen wird?
Oder – und auch dieser bange Unterton schwingt mit – bist du wie die anderen auch, die viel versprechen und wenig halten, die eine Hoffnung wecken, die doch nur ins Leere geht?

Jesus – der sehnlich erwartete Messias?


»Sag uns, Jesus: Wer bist du?« Eine eindringliche Frage. Eine Frage, die die Menschen bewegt, seit Jesus öffentlich aufgetreten ist. Eine Frage in der sich durch die Kirchengeschichte hindurch bisweilen auch die Geister geschieden haben. Es ist letztlich auch für uns heute die entscheidende Frage. Wer ist Jesus?
Jesus gibt den Abgesandten des Johannes keine direkte Antwort. Stattdessen verweist er sie darauf, die Augen und die Ohren zu öffnen. Genau hinzusehen und hinzuhören. Was er dann aufzählt, sind die Rettungsvorgänge Gottes an seinem Volk, wenn es aus der babylonischen Gefangenschaft heimkehrt. Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören. Und Jesus überbietet beim Evangelisten Matthäus die Liste des Propheten Jesaja noch: Tote stehen auf und den Armen wird das Evangelium verkündet. Eine beeindruckende Aufzählung. Und die Zeitgenossen Jesu wussten damals, was das bedeutete: An diesen Zeichen wird man den erwarteten Messias erkennen, wie es die Propheten verheißen haben.
Jesus weiß, welche Hoffnungen mit dem Messias verbunden wurden, und er weiß auch, dass er sie so, wie sie von den Menschen seiner Zeit erwartet wurden, nicht erfüllen kann. Die Erwartungen an ihn waren groß – übergroß. Wo zu hohe Erwartungen da sind, ist immer latent die Gefahr von größerer Enttäuschung mit gegeben. Das zeigt sich später auch bei den Jüngern Jesu, die Jesus in so manchen Entscheidungen nicht verstehen können. Zum Beispiel darin, dass er in vollem Bewusstsein dessen, was er tut, die drohende Kreuzigung nicht umgeht, indem er seine Positionen verändern würde oder das Land verließe. Dass er keinen Umsturz gegen die römische Besatzung beginnt und nichts dagegen unternimmt, das Joch der Römer abzuschütteln.
Ist er wirklich der Retter, der Erlöser? Wer ist dieser Jesus, dessen Kommen, dessen Menschwerdung wir an Weihnachten feiern?
Jesus: Gott wird Mensch

Wer ist er für uns als Gemeinde, wer ist er für mich?


Er steht für das Leben im umfassenden Sinn, sagt die Heilige Schrift. Leben, das auch dann noch Wert hat, wenn jemand nichts mehr leisten kann, wenn sich die Kräfte verbrauchen oder der Lebensmut entflieht. Das ist die Botschaft Gottes für uns, die uns mit tiefer Freude erfüllen kann: Gott ist ein Liebhaber des Lebens und wird Mensch. Mit Jesus kommt Gott in die Zeit. Mit Jesus ist die Zeit erfüllt, auch wenn dies nicht immer unmittelbar zu spüren ist. Durch Jesus Christus wird Gott anschaulich, und seine Verborgenheit erträglich, denn der Weg zu Gott führt von nun an über die Menschen. In Jesus berühren sich Himmel und Erde, und verbinden sich – unwiderruflich – durch alle Zeiten.
Sagt den Verzagten: Habt Mut, fürchtet euch nicht! Seht: Hier ist euer Gott!
Das ist Jesus für uns! Dieses Wort aus dem Buch Jesaja, wie wir es hörten, kann uns durch die dritte Adventswoche begleiten. Hab Mut und freut euch, denn der Herr ist nahe!
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Predigtlied
Im Vertrauen auf das verlässliche Kommen Jesu, der uns den Rücken stärkt und uns durch alle Tiefen und alles Leid trägt, singen wir:
GL 106 »Kündet allen in der Not«

16 Friedenszeichen
Jesus Christus ist unsere Hoffnung und unser Friede. Er ist der, der kommen soll. Deshalb bitten wir:
Herr Jesus Christus, wäge nicht unsere Versagen und unsere Schuld, sondern schau auf unseren Glauben und mache zum Werkzeug deines Friedens.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Wir wissen uns in der Menschheitsfamilie verbunden mit den Vielen, die nur das Nötigste zum Leben haben. Wir tragen unseren Teil dazu bei, dass unsere Schwestern und Brüder ein wenig aufatmen können.
GL 110 »Wachet auf, ruft uns die Stimme« oder
EH 162 »Wo Menschen sich vergessen« oder
Unterwegs 25 »Alle Knospen springen auf«

18 Sonntäglicher Lobpreis

Der/die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Wir stimmen ein in den Lobpreis unseres Gottes:
Siehe Werkbuch S. 174–176 mit GL 117/3 als Kehrvers
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: Freut euch allzeit im Herrn. Freut euch, denn der Herr ist nahe. (GL 117/3)

Gepriesen bist du, Herr, unser Gott,
für die Gabe des ersten Tages der Woche.
Dies ist der Tag,
an dem du das Werk der Schöpfung begonnen hast,
indem du Licht und Finsternis trenntest.
Dies ist der Tag,
an dem du durch die Auferweckung deines Sohnes
mitten in der alten Schöpfung
die neue Schöpfung schon begonnen hast.
Dies ist unser Tag
der Ruhe und Unterbrechung,
den du uns allen am Berg Sinai
durch dein Sabbatgebot geschenkt hast.
Denn du hast uns deinem geliebten Volk Israel
im Neuen Bunde zugesellt.
So halten auch wir einen Tag der Woche für dich frei.
Wie dein Volk Israel
sehnen wir uns nach der Erfüllung deiner Verheißungen.
Wir vereinen uns mit allen, die deinen Namen kennen,
und rufen:
K: Freut euch allzeit im Herrn. Freut euch, denn der Herr ist nahe. (GL 117/3)

Als die Zeit ihre Fülle erreicht hatte,
hast du uns Jesus, den Christus, geschenkt,
dein ewiges, nun sichtbares und Leben schaffendes Wort.
Seiner vor allem gedenken wir am Sonntag.
Es ist der Tag,
an dem er den Geist auf die im Saal Versammelten sandte
und so deine Kirche schuf.
Als deine Gemeinde (von …)
sind wir versammelt (in der Ortskirche/im Bistum von …),
um auf deinen Sohn zu hören
und ihm im Glauben zu folgen.
Er hat den Armen eine gute Nachricht gebracht,
den Gefangenen die Entlassung verkündet,
Blinden das Augenlicht geschenkt,
Tauben die Ohren geöffnet,
Aussätzige rein gemacht.
V/A: Freut euch allzeit im Herrn. Freut euch, denn der Herr ist nahe. (GL 117/3)

Als die Gemeinde Jesu Christi,
die er aus der Zerstreuung und Vereinzelung sammelt,
folgen wir ihm auf seinem Weg durch die Zeit.
In ihm geschwisterlich verbunden,
teilen wir die Sorgen und Nöte,
die Hoffnungen und Freuden aller Menschen guten Willens.
Sie stehen vor uns an diesem Tag,
und im Geist Christi beten wir.
Wir bitten dich, Gott, um den Heiligen Geist,
den Tröster und Befreier,
den Atem und Wind.
Als deine heilige Versammlung rufen wir:
V/A: Freut euch allzeit im Herrn. Freut euch, denn der Herr ist nahe. (GL 117/3)

Wir feiern (diesen …) Sonntag.
Du hast uns heute zusammengerufen,
dass wir dein Wort hören
und dir das Lob singen konnten.
(Das Brot zu brechen, ist uns nicht gegeben,
doch deine Nähe ist uns zugesagt.)
Herr, es ist die Kirche,
die Jesus als dein Volk aus allen Völkern gesammelt hat.
Als seine Kirche halten wir Ausschau
nach seinem endgültigen Kommen.
Mit allen, die den Weg auf dein Reich hin gehen,
geben wir dir, Gott, die Ehre.

19 Hymnus
GL 261 »Den Herren will ich loben« oder
EH 105 oder Unterwegs 71 »Te Deum laudamus«

20 Fürbitten
In seinem Sohn Jesus Christus hat uns Gott gezeigt, wie nahe er uns ist. Ihn bitten wir:

- Für alle, die mit großen Erwartungen auf das Weihnachtsfest zugehen und viel Zeit in die Vorbereitung investieren.
Gemeinde: EH 8/Unterwegs 153 »Kyrie, Kyrie eleison«
- Für alle Menschen, die mit Advent und Weihnachten nichts anfangen können, für alle, die nichts mehr in ihrem Leben erwarten.
- Für die Müden und Kranken, für die Enttäuschten und für die, die eine schwere Last zu tragen haben.
- Für alle Menschen die äußerlich oder innerlich heimatlos sind, für alle die sich nach Frieden sehnen.
- Für die Verzagten; für alle, denen es schwer fällt, sich zu freuen und sich vom Leben Überraschungen zu erhoffen.

Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser

In Jesus Christus hat das Reich Gottes Hand und Fuß bekommen. Auf ihn vertrauen wir und beten, wie er selbst es uns gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied

Die Gemeinde sitzt.
GL 105 »O Heiland reiß die Himmel auf« oder
EH 186 »Lasst uns uns’re Christenfreude tragen« oder
Unterwegs 78 »Nun danket alle Gott«

23 Mitteilungen
Gestaltungselement siehe 28

24 Segensbitte

Der Segen unseres liebenden Gottes begleite uns in die kommende Woche, zu unseren Aufgaben, zu den Menschen mit denen wir leben und denen wir begegnen.
Er öffne uns Augen und Ohren für die, die uns brauchen und schenke den Verzagten Mut.
So segne uns der allmächtige und gütige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug

Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Auf dich, Herr, setzen wir unsere Hoffnung. Dir vertrauen wir uns an jetzt und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft

Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten

GL 539 »Wir alle essen von einem Brot« oder
EH 153/ Unterwegs 128 »Unser Leben sei ein Fest«
Während das Lied gesungen wird, gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Jesus ist unter uns im Wort und im Brot.
Wir rufen: Du Quelle unserer Freude:
Gemeinde: Komm, Herr Jesus, Maranatha.
Du Ziel unserer Erwartung:
Gemeinde: Komm, Herr Jesus, Maranatha.
Du Zeichen der Liebe:
Gemeinde: Komm, Herr Jesus, Maranatha.
Du Brot des Lebens:
Gemeinde: Komm, Herr Jesus, Maranatha.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
In Jesus Christus hat das Reich Gottes Hand und Fuß bekommen. Auf ihn vertrauen wir und beten, wie er selbst es uns gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel verschließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 105 »O Heiland reiß die Himmel auf« oder
EH 186 »Lasst uns uns’re Christenfreude tragen« oder
Unterwegs 78 »Nun danket alle Gott«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Guter Gott,
dein Wort ist tröstend, heilend und befreiend. Wir danken dir für die Gemeinschaft mit dir und untereinander (und für die Stärkung an deinem Tisch).
Lass uns voll Freude dein Kommen erwarten und bleib uns nahe durch alle Tage.
Darum bitten wir durch Jesus Christus unseren Bruder, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt, heute und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement
Wenn viele Kinder beim Gottesdienst anwesend sind, empfiehlt es sich, erst nach der liturgischen Eröffnung die Kerzen am Adventskranz zu entzünden.
Dabei werden die Kinder gebeten, in den Altarraum zu kommen und/oder sich um den Adventkranz zu versammeln. Dies kann mit folgenden Worten geschehen:
An jedem dieser Sonntage im Advent wird eine neue Kerze am Kranz entzündet. Heute entzünden wir also drei Kerzen. Ich bitte die Kinder, zum Adventskranz zu kommen. Zu den drei Strophen des Liedes »Wir sagen euch an den lieben Advent« entzünden wir jeweils eine Kerze.
GL 115,1–3 »Wir sagen euch an«
Weiter mit der Einführung 4

Am Ende der Wortgottesfeier stehen Teelichte bereit. Vor dem Segensgebet werden die Anwesenden dazu eingeladen, sich am Adventskranz jeweils ein Freudenlicht zu entzünden und mit nach Hause zu nehmen oder es jemandem mitzubringen, der/die sich über dieses Zeichen der Verbundenheit freut.
Die Aufforderung kann mit folgenden Worten geschehen:
»Freut euch! Gaudete!« – Das ist in diesen Tag gerufen, und so erscheint uns dieser dritte Advent in der Freude, dass unser Leben in Gottes Licht neu erstrahlt und uns Hoffnung blüht. Nehmen Sie eine Kerze und entzünden diese am Licht dieses Adventskranzes. Tragen Sie dieses Licht in Ihr Zuhause oder zu einem Menschen, dem Sie in Ihren Gedanken und in Ihrem Gebet verbunden sind.

Anna Hennersperger

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