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WortGottesFeiern
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einer Wort-Gottes-Feier
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Leseprobe 2
Darstellung des Herrn
Die entscheidende Perspektive
Lesejahr C
»Maria Lichtmess« – wie der 2. Februar häufig noch benannt wird – ist eines der ältesten Feste der christlichen Kirche. Es wurde in Jerusalem seit Anfang des 5. Jahrhunderts am 40. Tag nach der Geburt Jesu gefeiert. In Rom wurde der Feiertag um das Jahr 650 eingeführt. Aus Rom stammt auch der Brauch, das Fest, das zur damaligen Zeit »Reinigung Mariens« hieß, mit einer Lichterprozession zu verbinden. In der bäuerlich geprägten Zeit war das Fest mit vielfältigem Brauchtum verbunden. Dazu gehörten auch Wachsmärkte, an denen man die Kerzen erwerben konnte, die in den Häusern und Kirchen das Jahr über benötigt wurden. Durch die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils wurde der Akzent wieder dorthin verlagert, wie ihn die liturgischen Texte vorgeben: Weg von einem Marienfest hin zu einem Herrenfest. Zugleich wurde mit dieser Reform auch festgelegt, dass der Weihnachtsfestkreis mit dem Fest der Taufe Jesu endet und nicht – wie es Tradition war – erst an Maria Lichtmess. Dennoch wird in manchen Kirchen der weihnachtliche Schmuck samt der Krippe bis zum 2. Februar beibehalten.

1 Einzug

Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung

GL 142 »Zu dir, o Gott, erheben wir« oder
GL 443/EH 249 »Im Jubel ernten, die mit Tränen säen« oder
GL 409/Unterwegs 64 »Singt dem Herrn ein neues Lied«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Jesus Christus, das Licht, das aller Welt leuchtet, ist in unserer Mitte. Er schenkt uns seinen Frieden, heute und alle Tage bis in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen

4 Einführung

Der Tag ist seit der Wintersonnenwende um eine Stunde gewachsen. Es ist spürbar länger hell. Das zunehmende Licht tut gut und verheißt, dass sich der Lebensraum wieder weitet und mit der Zeit nach draußen verlagern darf. So gut wie alle Lebewesen auf der Erde schöpfen ihre Energie vom Licht der Sonne. Licht ist Leben.
Für uns Christen ist Jesus Christus das Licht der Welt. Sein Licht durchdringt alle Dunkelheit, Ängste und Abgründe. weil er selbst durch das Dunkel hindurch gegangen ist. Er ist die Mitte unserer Versammlung. Auf ihn setzen wir unsere Hoffnung. Wir begegnen ihm in seinem Wort und geben ihm Raum in unserem Leben im Licht der Kerzen, die wir nun entzünden und segnen.

5 Lichthymnus

Von der Osterkerze aus wird das Licht an alle weiterverteilt. Dazu wird der Lichthymnus gesungen und nach jeder Strophe wiederholt:
GL 95 »Du Licht vom Lichte« oder
Kehrvers von GL 474/EH 234/Unterwegs 47 »Jesus Christ, Feuer, das die Nacht erhellt«

Christus,
du Gott von Gott, du Licht vom Licht,
wir preisen dich als Licht der Welt,
du vertreibst die Finsternis aus unseren Herzen.

Christus,
du Gott von Gott, du Licht vom Licht,
wir preisen dich als Licht der Welt,
du bist die Hoffnung für alle Menschen
deren Leben von Sorge und Angst geprägt ist.

Christus,
du Gott von Gott, du Licht vom Licht,
wir preisen dich als Licht der Welt,
weil du das Licht des Lebens
und der Liebe in uns entfachst.

Christus,
du Gott von Gott, du Licht vom Licht,
wir preisen dich als Licht der Welt
durch deine Zuneigung
zu den Armen und Ausgegrenzten.

6 Segens- und Eröffnungsgebet

Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 162 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott, du Quelle und Ursprung allen Lichtes. Du hast am heutigen Tag der Prophetin Hanna und dem greisen Simeon Christus als das Licht der Welt offenbart. Auch wir bitten um Licht für unser Leben.
Segne uns, segne die Kerzen, die wir in unseren Händen tragen und schenke uns wie Simeon und Hanna den Blick für das Wesentliche, so dass wir in unseren Nächsten deinen Sohn erkennen, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen
Geistes mit dir lebt und der uns liebt in alle Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.
Gestaltungsvorschlag siehe 29

7 Christusrufe

Die Christusrufe entfallen, wenn der Lichthymnus und das Segensgebet gesprochen wurden.
Herr Jesus Christus
du bist der Trost aller, die sich nach dir sehnen
Herr, erbarme dich unser.
Du bist das Licht für alle, die deiner Weisung folgen
Christus, erbarme dich.
Du bist die Freude aller, die dir begegnen und dich erkennen.
Herr, erbarme dich.
Oder Kyrielied:
GL 159 »Licht, das uns erschien« oder
EH 173 »In Ängsten die einen« oder
GL 437/EH 147/Unterwegs 93 »Meine engen Grenzen«
wenn es kein Segensgebet gibt, können Teile daraus als Eröffnungsgebet verwendet werden:
Gott, du Quelle und Ursprung allen Lichtes. Du hast am heutigen Tag der Prophetin Hanna und dem greisen Simeon Christus als das Licht der Welt offenbart. Auch wir bitten um Licht für unser Leben.
Schenke uns wie Simeon und Hanna den Blick für das Wesentliche, so dass wir in unseren Nächsten deinen Sohn erkennen, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und der uns liebt in alle Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

8 Hinführung zur ersten Lesung: Mal 3,1–4

Der vom Propheten Maleáchi geweissagte Erlöser und Heiland seines Volkes kommt zum ersten Mal in seinen Tempel. Mit ihm bricht eine neue Zeit an, aber an ihm werden sich auch die Geister scheiden.

9 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Maleáchi.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

10 Antwortgesang

GL 633/3 »Hebt euch ihr Tore, hebt euch« mit Versen aus Psalm 24 (siehe Lektionar)

11 Hinführung zur zweiten Lesung: Hebr 2,11–12.13 C–18

Jesus Christus hat uns in eine neue Beziehung zu Gott geführt. Durch seine Menschwerdung, seinen Gehorsam und seinen Tod hat er die Verheißungen erfüllt und uns erlöst.

12 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Hebräerbrief.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

13 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 174,7/EH 26/Unterwegs 168
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangeliumwiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

14 Evangelium: Lk 2,22–40

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

15 Ansprache

Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Der erste Eindruck ist entscheidend.

»Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.« Dieses Sprichwort fasst kompakt zusammen, was viele aus Erfahrung kennen: Der erste Eindruck ist entscheidend.
Studien belegen, dass Menschen 100 Millisekunden benötigen, um eine Person, die sie zum ersten Mal sehen, einschätzen zu können. 100 Millisekunden sind 0,1 Sekunden. Das entspricht einem kurzen Wimpernschlag.
Die blitzschnelle Einordnung ist eine genetische Errungenschaftaus unserer Entwicklungsgeschichte als Menschheit. Sie hat sich in das kollektive Unbewusste eingeschrieben. Denn für unsere Vorfahren war es überlebensnotwendig, Freund oder Feind auf den ersten Blick zu erkennen und zu unterscheiden.
Immer noch arbeitet unser limbisches System nach diesem Muster und hilft oder hindert uns, offen oder ablehnend, vorsichtig oder vertrauensvoll mit Menschen umzugehen, die wir nicht kennen.
Der erste Eindruck kann aber auch gehörig täuschen, denn esist meist ein optischer Eindruck. Die damit verbundenen Bilder, Erwartungen, Gefühle oder auch Vorurteile können sich bei näherer Betrachtung durchaus als falsch herausstellen. Insofern ist es wichtig, für vieles auch einen zweiten und dritten Blick zu riskieren und genauer hinzusehen oder hinzuhören.

Der tiefere Blick

Das gilt auch für die beiden Menschen, die uns das Lukasevangelium am heutigen Festtag vorstellt. Sie sind auf den ersten Blick alt nach Lebenstagen. So könnte man meinen, sie wären müde und lebenssatt. Aber sie sind voller Hoffnung. Sie erwarten von Gott noch Großes für sich und das Volk Israel. Sie harren voller Geduld und Zuversicht auf Gottes rettendes Wirken, das sich vom religiösen Zentrum aus, dem Tempel, unaufhaltsam ausbreiten wird.
Hanna und Simeon waren beide durch ihre Geschichte dem Tempel eng verbunden. Sie kannten die Abläufe und Riten. Sie wussten um die Sehnsucht des Volkes nach Erlösung durch den verheißenen Messias. Ob sie eine Ahnung davon hatten, in welcher Gestalt oder in welcher Art und Weise er ihnen begegnen könnte? Und was war ihr erster Eindruck von diesem Paar, das da mit ihrem Kind auf den Arm und zwei Tauben den Tempel betreten hatte?
Man kann davon ausgehen, dass – wie immer – viele Menschen im Tempel anwesend waren. Erstaunlicherweise hatten aber offensichtlich nur Simeon und Hanna die Wahrnehmung dafür, in dem Kind den erwarteten Messias zu erkennen. Simeon kommt als erster zu Wort. Er nimmt körperlichen Kontakt zu dem Kind auf, das gerade vierzig Tage auf der Welt ist und dem man sicher nichts Außergewöhnliches ansieht. Simeon sieht tiefer und weiß sich mit dem Kind in seinem Arm am Ziel seines Lebens. Mit seinem Lebensdank an Gott reißt er zugleich den Horizont der Bedeutung Jesu über das Volk Israel hinaus zu allen Menschen auf.
Simeon sieht aber auch, dass sich die Geister an Jesus scheiden werden und seiner Familie Leid nicht erspart bleiben wird.
Im Evangelium des heutigen Festes kommt die Prophetin Hanna manchmal nicht vor, weil die Kurzfassung sie nicht vorsieht. Hanna gilt als einzige Prophetin, die das Neue Testament nennt. Sie hat zwar eine kleine, aber sehr wichtige Rolle im Heilshandeln Gottes. Denn Hanna ist die diejenige, welche die gute Botschaft, dass der verheißene Messias da ist, unter den Menschen verbreitet. Wenn der erste Eindruck eine fromme Witwe am Ende ihres Lebens zeigt, so zeigt der zweite Blick die wache erste Künderin und Verkünderin der frohen Botschaft.

Die entscheidende Perspektive

Zurzeit kann man – auf den ersten Blick – den Eindruck gewinnen, es ginge mit der Kirche in unseren Breiten langsam, aber sicher bergab, wenn nicht gar dem Ende zu. In den Medien leuchtet meist nur das auf, was bei Menschen Leid erzeugt hat und was die Botschaft des Evangeliums für viele verdunkelt. Es war in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts eine brillante Intervention des Theologen Karl Rahners, als er einen bereits aufs Papier gebrachten Satz der Kirchenkonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils berichtigt hat. Dort hieß es ursprünglich: Die Kirche ist das Licht der Völker. Karl Rahner hat dies durchgestrichen und stattdessen richtiggestellt: Christus ist das Licht der Völker.
Bei allen gegenwärtigen oder geschichtlichen Verdunkelungen der Botschaft des Evangeliums durch Mitglieder des Volkes Gottes sind der Blick und die Hoffnung auf Jesus die entscheidende Perspektive. Er ist das unzerstörbare Licht der Welt, der Anker der Hoffnung für Gerechtigkeit und Frieden. Und um das klar zu erkennen, braucht es eben einen zweiten, tiefen Blick.
Stille

16 Antwort der Gemeinde: Glaubensbekenntnis

Wir sprechen das Große Glaubensbekenntnis:
Gemeinde: GL 586/2 Wir glauben an den einen Gott …

17 Friedenszeichen
Wo es hell ist, da kann Frieden unter den Menschen sein.
Jesus Christus ist unser Friede.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

18 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Die im Dunkel sieht man oft nicht. Wir können durch unser Teilen etwas dazu beitragen, dass es für Menschen, die in Not sind, heller wird.
Orgelspiel oder
GL 425 »Solang es Menschen gibt auf Erden« oder
EH 74 »Du bist da, wo Menschen leben« oder
GL 365/EH 273/Unterwegs 103 »Meine Hoffnung und meine Freude«

19 Festtäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Kommt, lasst uns an diesem festlichen Tag Gott den Herrn loben und preisen.
Siehe »Sonntäglicher Lobpreis. Ergänzung zum Werkbuch für die Sonn- und Festtage«, S. 10 (Lobpreis 2, Lobpreis und Dank für das Leben als Geschenk und Auftrag, Margret Schäfer-Krebs).

Gott, guter Vater,
du schenkst uns das Leben –
du gibst uns den Atem, den Wind und deinen Geist –
du gibst uns die Erde, das Wasser und das Licht –
wir dürfen deine Geschöpfe und dein Abbild sein.
K/A: (GL 651/5) »Freut euch: Wir sind Gottes Volk, erwählt durch seine Gnade.«

Gott, unser Vater,
du schenkst uns Jesus Christus, deinen Sohn –
den Heiland der Völker –
den Weg zum wahren Leben –
dein Wort und Licht auf unserem Weg.
Gemeinde: (GL 651/5) »Freut euch: Wir sind Gottes Volk, erwählt durch seine Gnade.«

Dir, heiliger Gott,
danken wir
für das Geschenk unseres Glaubens –
für jeden Funken Hoffnung –
für die Kraft zum Guten –
für das Gespür zu Gerechtigkeit und Wahrheit –
für jeden Aufbruch zu Frieden und Versöhnung –
für jeden Trost in dunklen Tagen –
für deine Barmherzigkeit und Treue –
für die Bewahrung in aller Not –
für deinen Geist in jedem Atemzug.
Gemeinde: (GL 651/5) »Freut euch: Wir sind Gottes Volk, erwählt durch seine Gnade.«

Gott, wir staunen über deine Güte,
über deine Größe und deine Nähe.
Durch Jesus Christus, deinen Sohn und unseren Herrn, loben wir dich und stimmen ein in den Lobgesang der himmlischen Chöre:

20 Hymnus
GL 167 »Dir Gott im Himmel Preis und Ehr« oder
GL 168,2/EH 11/Unterwegs 164 »Ehre Gott in der Höhe« oder
GL 407/EH 105/Unterwegs 71 »Te Deum laudamus«

21 Fürbitten
Jesus Christus ist das Licht der Welt. Ihm vertrauen wir unsere Bitten an:
- Wir bitten für alle, die in Politik, Forschung und Wirtschaft für das Leben und die Zukunft der Menschheit Verantwortungtragen. Christus, du Licht der Welt:
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
- Wir bitten für alle christlichen Gemeinden, die auf der Suche nach zeitgemäßen Wegen und Möglichkeiten sind, das Evangelium den Suchenden aufleuchten zu lassen.
Christus, du Licht der Welt:
- Wir bitten für alle einsamen Menschen, die sich nach Zuwendung und Angenommensein sehnen. Christus, du Licht der Welt:
- Wir bitten für alle, die aus ihrer Heimat flüchten mussten und kein Licht der Hoffnung für ihre Zukunft erkennen.
Christus, du Licht der Welt:
- Wir bitten für unsere Verstorbenen, dass sie aus dem Dunkel des Todes zum Licht des Lebens gelangen. Christus, du Licht der Welt:
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 28

22 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Alles, was uns an Dank und Bitte am Herzen liegt, fassen wir in dem Gebet zusammen, das Jesus selbst gebetet hat.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

23 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 382/Unterwegs 65 »Ein Danklied sei dem Herrn« oder
EH 256 »Groß sein lässt meine Seele den Herrn« oder
GL 405/Unterwegs 78 »Nun danket alle Gott«

24 Mitteilungen

25 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auflegen.
Gott hat uns aus der Finsternis in sein Licht gerufen; er segne und behüte uns.
Christus ist uns heute als das Licht der Welt begegnet; er mache unsere Herzen hell und stärke uns in der Hoffnung. Gottes Heiliger Geist hat Hanna und Simeon zu Christus geführt; er führe und leite auch uns auf all unseren Wegen.
Das gewähre uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn im Heiligen Geist.
Gemeinde: Amen.

26 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

27 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

28 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Jesus Christus, du bist das Heil, das allen Menschen bereitet ist, die an dich glauben. Dir sagen wir Dank und loben dich jetzt und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 372 »Morgenstern der finstern Nacht« oder
EH 240/Unterwegs 69 »Sei gegrüßt, Herr Jesus«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Jesus Christus ist in der Gestalt des Brotes in unserer Mitte.
Wir beten ihn an und halten danach eine Zeit der Stille:
Jesus, du bist die menschgewordene Liebe Gottes.
Gemeinde: Wir preisen dich.
Jesus, du bringst Wärme und Licht in die Dunkelheit der Welt.
Gemeinde: Wir preisen dich.

Jesus, du schenkst dich uns im Brot.
Gemeinde: Wir preisen dich.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Alles, was uns an Dank und Bitte am Herzen liegt, fassen wir in dem Gebet zusammen, das Jesus selbst gebetet hat
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion

Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang

Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied

Die Gemeinde sitzt.
GL 382/Unterwegs 65 »Ein Danklied sei dem Herrn« oder
EH 256 »Groß sein lässt meine Seele den Herrn« oder
GL 405/Unterwegs 78 »Nun danket alle Gott«

Schlussgebet

Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.

Gott, dein Sohn Jesus Christus ist das Licht der Welt, das Licht für alle Menschen. Wir sind durch dein Wort und den Empfang des heiligen Brotes in dieser Feier gestärkt worden. Dafür danken wir dir.
Wie das Licht der Kerzen, die wir zu deinem Lobpreis entzündet haben, das Dunkel erhellt, so mach du unser Leben hell.
Schenke uns in den Nöten und Ängsten des Lebens Zuversicht und Freude und hilf uns, mit dem Licht Jesu Christi auch das Leben anderer Menschen hell zu machen.
Darum bitten wir im Heiligen Geist durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.
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29 Gestaltungsvorschlag
Nach der Kerzensegnung erfolgt eine kleine Prozession im Gotteshaus. Die Kinder sollen nach Möglichkeit vorne gehen. Während der Prozession kann gesungen werden oder eine musikalische Begleitung durch Orgel oder Gitarre erfolgen.
Nach der Segnung der Kerzen ziehen wir nun in einer Prozession durch unser Gotteshaus (durch unseren Versammlungsraum). So wie Maria und Josef Jesus in den Tempel getragen haben, sind wir mit den brennenden Kerzen auf dem Weg, getragen von der Zuversicht, dass uns Jesus als Licht der Welt nahe ist.
Lied während der Prozession
GL 374 »Volk Gottes zünde Lichter an« oder
GL 219/EH 91/Unterwegs 241.2 »Mache dich auf und werde Licht« oder
GL 84/Unterwegs 201 »Morgenglanz der Ewigkeit«
Nach der Prozession 6 begeben sich wieder alle auf ihre Plätze. Die Feier wird entweder mit den Christusrufen 7 fortgesetzt oder es kann unmittelbar die Hinführung zur ersten Lesung 8 erfolgen.

Hinweis:
Bei der Feier der Gottesdienste in Zeiten der Corona-Pandemie sind die jeweiligen behördlichen Regelungen und diözesanen Vorgaben zu beachten. Insbesondere sind die Abstands- und Hygiene Regeln sowie die Vorgaben zur Verwendung von Mund-Nase-Bedeckungen zu berücksichtigen. Solange Gemeinde- und Chorgesang nicht möglich sind, muss sich die musikalische Gestaltung der Gottesdienste auf Instrumentalmusik beschränken. Abhängig von lokalen Regelungen und räumlichen Möglichkeiten kann Kantoren- oder Scholagesang möglich sein.


Anna Hennersperger

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