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WortGottesFeiern
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einer Wort-Gottes-Feier
Die Herausgeber
Unsere Autoren
Leseprobe 1
Dritter Sonntag der Osterzeit
Tiefes Erkennen
Lesejahr A

In den nachösterlichen Berichten von den Begegnungen mit dem Auferstandenen findet sich immer dieselbe Spannung zwischen Nicht-Erkennen und Erkennen. Es wird deutlich, dass das Erkennen des Auferstandenen immer ein tiefes Erkennen ist, das sich nicht auf die äußere Gestalt Jesu, sondern auf sein Wesen bezieht. Dieses besteht in seiner Zuwendung zu und seiner Hingabe für die Menschen, die in seinem Leiden und Sterben gipfelt. Symbolisch nimmt er diese Hingabe im Brechen des Brotes schon beim letzten Abendmahl voraus. So schließt sich der Kreis, wenn die beiden Emmausjünger ihren Herrn erkennen, als er ihnen das Brot bricht.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung

GL 326 »Wir wollen alle fröhlich sein« oder
EH 194 »Weil Gott in tiefster Nacht erschienen« oder
GL 472/EH 146/Unterwegs 30 »Manchmal feiern wir mitten am Tag«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Der auferstandene Herr Jesus Christus ist bei uns – heute und alle Tage bis in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Wie gut, dass Ostern kein Fest ist, das sich auf zwei Feiertage beschränkt. Der Osterfestkreis unseres Kirchenjahres geht bis Pfingsten. Und so haben wir nicht nur die Zeit, die frohe Botschaft von der Auferstehung auf uns wirken zu lassen, sondern auch in unserem Alltag einen Weg zu gehen, der uns immer tiefer hineinführt in das Geheimnis der Auferstehung.
Ja, der uns hineinführt in die Begegnung mit dem Auferstandenen.

5 Christusrufe
Herr Jesus Christus, in deiner Auferstehung hast du den Schrecken des Todes überwunden. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.
In dir erkennen wir unseren Retter und Erlöser. Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Mit dir an unserer Seite können wir mutig unseren Weg gehen. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 88 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Herr, unser Gott,
in der Auferstehung deines Sohnes hast du für deine Schöpfung einen neuen Tag anbrechen lassen.
Gib, dass wir die Freude des Ostermorgens in unseren Herzen bewahren, damit wir unseren Weg gehen in deinem Licht und im Vertrauen auf die Gegenwart deines Sohnes.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Apg 2,14.22B–33
Manches verstehen wir erst in der Rückschau. So ist es auch mit Jesu Leben. Seine Auferstehung lässt die Jünger sein Leben mit österlichen Augen sehen. Und dabei erkennen sie in Jesus den, auf den schon in den Schriften des ersten Bundes verwiesen wird.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus der Apostelgeschichte.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 649/2 »Behüte mich, Gott, behüte mich« mit Versen aus Psalm 16 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: 1 Petr 1,17–21
Ostern ist kein zufälliges Ereignis, sondern der Dreh- und Angelpunkt der Heilsgeschichte. In der Hingabe Jesu und seiner Auferstehung wird der Heilsplan Gottes mit den Menschen deutlich. Diese weite Perspektive will uns der Petrusbrief eröffnen und damit auch einen hoffnungsfrohen Blick auf die Zukunft hin.

11 Zweite Lesung

Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Petrus.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 174/3 oder EH 27 oder Unterwegs 168
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Lk 24,13–35
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besserenÜbersicht. Je nach Gottesdienstgemeinde kann auch durch das Bibel-Teilen anstelle der Ansprache das Wort Gottes vertieft und gefeiert werden (s. GL 1/4 oder WGF 2020/2).

»So kenne ich dich ja gar nicht!« –


Liebe Schwestern und Brüder, wenn jemand diesen Satz zu uns sagt, ist das immer ein wenig ambivalent. Entweder, die Person ist positiv überrascht von uns, weil sie uns etwas eigentlich nicht zugetraut hätte. Oder sie ist von unserem Verhalten negativ überrascht, weil sie uns positiver eingeschätzt hätte.

Wenn hingegen jemand zu uns sagt: »Genau so kenne ich dich!«, dann ist das meistens ein Lob, mit dem die Person uns sagen möchte: »Ja, genau das schätze ich an dir, dieser Zug an dir gefällt mir so. So kenne ich dich.«

Kennen und nicht kennen

Woran erkennen wir eigentlich eine Person? Wie kommt es, dass wir eine Person mit Gewissheit wiedererkennen? Was macht eine Person aus?

Gerade angesichts der Osterevangelien stellt sich uns diese Frage immer wieder. Sie stellt sich uns als Christen, die wir die Ostergeschichten hören und die wir dem Zeugnis der Jüngerinnen und Jünger vertrauen, dass sie Jesus begegnet sind. Dass sie Jesus als den Auferstandenen erkannt haben. Ist sie nicht faszinierend, diese Spannung zwischen Nicht-Erkennen und einem tiefen Erkennen, die diese österlichen Begegnungsgeschichten immer wieder deutlich werden lassen?

In allen Begegnungen mit dem Auferstandenen steht zuerst das Nicht-Erkennen: Maria, die Jesus zunächst für den Gärtner hält; die Jünger, die ihm am See von Tiberias begegnen und ihn erst für einen Fremden halten; und auch die beiden Jünger des heutigen Evangeliums sehen in dem geheimnisvollen Begleiter zunächst einen Fremden.

Wie können wir uns das vorstellen, dass die Jünger Jesus nicht erkennen? Was mögen sie wohl mit ihren Augen gesehen haben? Auf jeden Fall deuten die Geschichten darauf hin, dass Auferstehung eine wunderbare Verwandlung ist,
die unsere Vorstellungskraft übersteigt.

Tiefes Erkennen

Doch die Ostergeschichten bleiben nicht beim Nicht-Erkennen stehen.

Vielmehr führen sie in ein tiefes Erkennen, das so tief reicht, dass es die Erkennenden selber verwandelt. So, dass die zwei Emmausjünger plötzlich umkehren nach Jerusalem und mit neuem Mut genau dahin zurückkehren, wovon sie sich enttäuscht abgewendet hatten. Was ist es also, was da auf dem Weg passiert, als Jesus ihnen die Schrift auslegt und ihnen das Brot bricht? Was ist es, das die Jünger hineinführt in dieses tiefe Erkennen? Und wie können wir uns dieses Erkennen vorstellen?

Erkennen hat etwas mit Kennen – mit Beziehung zu tun. Beziehung entsteht aber nur da, wo zwei Menschen sich unverstellt begegnen mit ihrem ureigenen Wesen. Da kann etwas zum Schwingen kommen, da können Aufbrüche passieren und sogar Verwandlungen geschehen.

Die Geschichten, die wir von Jesus kennen, erzählen zuhauf von solchen echten und tiefen Begegnungen. In seiner Wahrhaftigkeit und aufrichtigen Echtheit eröffnet Jesus Menschen den Raum und die Chance, auch selbst wieder echt zu werden, sich von Masken zu befreien, ja sogar Wunden zu zeigen.

Durch seine offene Zuwendung macht er es Menschen möglich, sich selber wieder neu zu spüren.

Jesu Zuwendung zu den beiden Jüngern

Genau das passiert auf dem Weg nach Emmaus. Jesus fragt die beiden Jünger nach ihren Sorgen, er hört ihnen zu und er eröffnet ihnen einen neuen Blick: Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen?

Das, was die Jünger als Katastrophe erlebt haben, lässt er in einem neuen Licht erscheinen.

Seine Zuwendung, sein sich selber Schenken gipfelt schließlich darin, dass er den beiden Jüngern das Brot bricht. Diese Geste ist es, in der sich bis heute Jesu Wesen bündelt: sie ist Zeichen für Jesu Hingabe, für sein uneingeschränktes Dasein für uns. Genau an dieser Zuwendung haben die Jünger Jesus als den Auferstandenen erkannt. Und es ist auch heute die Erfahrung dieser Zuwendung, die uns erkennen lässt, dass Jesus lebt und mit uns unterwegs ist.
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Predigtlied
Die Geschichte der Emmausjünger ist auch unsere eigene Geschichte. Immer wieder sind wir blind dafür, dass Jesus ja schon längst mitgeht. Und plötzlich spüren wir, dass unser Herz in uns brennt und wir erkennen: Er ist es. Mit den Emmausjüngern können wir dann beten »Bleibe bei uns.«
Und so wollen wir gemeinsam singen.
GL 325 »Bleibe bei uns, du Wandrer durch die Zeit« oder
GL 89/Unterwegs 212 »Herr, bleibe bei uns; denn es will Abend werden« oder
EH 64/Unterwegs 96 »Bleib mit deiner Gnade bei uns«

16 Friedenszeichen
Die Begegnung mit dem Auferstandenen ist eine tiefe Quelle des Friedens.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Die Freude des Ostermorgens, die uns erfüllt, geht über unsere Gemeinde hinaus. Dies wird auch in unserer Kollekte sichtbar, die heute bestimmt ist für …
Orgelspiel oder
GL 323/EH 81 »Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt« oder
GL 321/EH 204/Unterwegs 152 »Surrexit dominus vere« oder
EH 298/Unterwegs 40 »Seht der Stein ist weggerückt«

18 Sonntäglicher Lobpreis

Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Schwestern und Brüder, wir haben Gottes frohmachende Botschaft gehört. Im sonntäglichen Lobpreis geben wir ihm Antwort. Wir vereinen uns mit allen auf der Erde, die heute den Tag des Herrn feiern, und beten.
Siehe Werkbuch S. 178–179 .
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Menschenfreundlicher Gott,
Vater unseres Herrn Jesus Christus,
so sehr hast du die Welt geliebt,
dass du uns deinen einzigen Sohn gabst,
damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht zugrunde geht,
sondern das ewige Leben hat.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus

Herr in Ewigkeit.«
Wir preisen dich, Vater,
für die Menschwerdung deines Sohnes,
für seine Geburt aus der Jungfrau Maria,
für sein Leben in unserer Mitte.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für Jesu Leben in Nazaret,
für die Offenbarung deines Sohnes am Jordan,
für seinen Sieg über den Versucher in der Wüste.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König,
Christus Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für jedes Wort aus dem Munde Jesu,
für sein heilendes Wirken,
für die Zeichen seiner Herrlichkeit.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für das Abendmahl deines Sohnes,
für sein Leiden und Sterben,
für seine Grabesruhe
und seine Auferstehung.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König,
Christus Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für alle Macht,
die du Christus gegeben hast,
im Himmel und auf Erden,
für seine Auffahrt zu dir,
für die Sendung des Heiligen Geistes.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
dass dein Sohn uns nicht allein lässt;
dass er gegenwärtig ist,
wo zwei oder drei
in seinem Namen versammelt sind;
dass er alle Tage bei uns ist
bis zum Ende der Welt.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König,
Christus Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
Herr des Himmels und der Erde,
in Dankbarkeit, in Ehrfurcht und in Liebe
durch deinen Sohn im Heiligen Geist
und stimmen ein in das Loblied der himmlischen Chöre:

19 Hymnus
GL 720 »Ehre sei Gott in der Höhe« (Eigenteil Freiburg/Rottenburg-Stuttgart) oder
GL 169/Unterwegs 166 »Gloria, Ehre sei Gott« oder
EH 15 »Ehre sei Gott und Friede den Menschen« oder
EH 12/Unterwegs 156 »Gloria«

20 Fürbitten
Im Mitgehen, Brotbrechen und in seinem Dasein haben die beiden Jünger die tiefe Zuwendung Jesu erkannt, die ihre Herzen neu entzündet hat. In unserer Sehnsucht nach seinem Dasein für uns und für diese Welt bitten wir:
- Um tiefes Erkennen deiner Nähe für alle, deren Blick gerade durch dunkle Wolken verstellt ist. Jesus, du unser Begleiter:
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
- Um Trost aus deiner Nähe und Beständigkeit im Glauben für alle verfolgten Christen. Jesus, du unser Begleiter:
- Um Geborgenheit in der Gemeinschaft deiner Kirche für alle Kinder, die in diesen Tagen zum ersten Mal an deinen Tisch geladen sind. Jesus, du unser Begleiter:
- Um Mut für die Verkündigung deiner Botschaft unter den bescheidenen Umständen unseres alltäglichen Lebens. Jesus, du unser Begleiter:
- Um Zuversicht für alle Sterbenden, dass sie in Erwartung deiner Herrlichkeit leicht und getröstet Abschied nehmen können. Jesus, du unser Begleiter:
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Wir haben den Geist empfangen, der uns zu Kindern Gottes macht. Darum wagen wir zu sprechen:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied

Die Gemeinde sitzt.
GL 318 »Christ ist erstanden« oder
EH 281 »Wir haben Gottes Spuren festgestellt« oder
GL 362/Unterwegs 256 »Jesus Christ you are my life«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auflegen.
Der lebensspendende Gott, der uns durch die Auferstehung seines Sohnes aus Sünde und Tod befreit hat, segne uns und schenke uns seine Freude.
Und Christus, mit dem wir auferstanden sind durch den Glauben, beahre in uns die Gabe der Erlösung.
Das gewähre uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Herr, so wie bei den beiden Emmausjüngern brennt auch unser Herz, wenn wir deine Gegenwart in unserem Leben spüren können. Du entfachst in uns die Glut und bewahrst das Feuer. Darum bitten wir dich und dafür danken wir dir, heute und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 474/EH 234/Unterwegs 47 »Wenn wir das Leben teilen wie das täglich Brot« oder
GL 146/EH 33 »Du rufst uns, Herr, an deinen Tisch« oder
GL 470/EH 154/Unterwegs 130 »Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
So wie die Jünger Jesus beim Brechen des Brotes erkannt haben, erkennen wir ihn in diesem gewandelten Brot in unserer Mitte. Alle Sorgen und alles, was uns bedrückt, dürfen wir vor ihn legen, aber auch allen Dank, der unser Herz erfüllt.
Halten wir nun eine Zeit der Stille.
Herr Jesus Christus, im gewandelten Brot dürfen wir deine Zuwendung erkennen.
Gemeinde: Du Brot des Lebens.
Im gewandelten Brot dürfen wir deine Liebe schmecken.
Gemeinde: Du Brot des Lebens.
Im gewandelten Brot schenkst du uns Leben in Fülle.
Gemeinde: Du Brot des Lebens.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Durch Jesus erkennen wir auch den Vater und wir verstehen, dass wir seine geliebten Kinder sind. So dürfen wir auch zu ihm beten:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …
Gestaltungsvorschlag siehe 28

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 318 »Christ ist erstanden« oder
EH 281 »Wir haben Gottes Spuren festgestellt« oder
GL 362/Unterwegs 256 »Jesus Christ you are my life«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Du Gott des Lebens,
in diesem österlichen Mahl durften wir deine Liebe zu uns aufs Neue schmecken. Gib, dass wir deine Gegenwart auch auf unseren Wegen des Alltags immer wieder neu erkennen, sodass unsere Herzen brennen für dich.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungsvorschlag
In unserer gängigen Liturgie hat die Kommunionausteilung aus praktischen und zeitlichen Gründen ihren Mahlcharakter stark eingebüßt. Nur an Gründonnerstag gibt es noch den Brauch, die Kommunion in kleinen Grüppchen zu empfangen. Dadurch wird die Gemeinschaft, die den Ausgangspunkt jedes Mahls bildet, wieder symbolisch erfahrbar.
Passend zum thematischen Schwerpunkt dieser Wortgottesfeier, dass die Jünger Jesus im Brotbrechen beim gemeinsamen Mahl erkennen, kann bei der Kommunionausteilung die Praxis des Gründonnerstaggottesdienstes aufgegriffen werden, um auch so die Mahlgemeinschaft spürbar werden zu lassen.
Wenn Jesus Mahl gefeiert hat, dann hat er das immer in Gemeinschaft getan. Die Mahlgemeinschaft ist der Ort, an dem Jesus beim letzten Abendmahl die Zeichen von Brot und Wein deutet. Und die Mahlgemeinschaft ist auch der Ort, an dem die beiden Emmausjünger im Brechen des Brotes ihren Herrn erkennen.
Auch wir sind heute solch eine Gemeinschaft, die sich hier um seinen Tisch versammelt hat. Um das spürbar werden zu lassen, lade ich Sie ein, dass Sie sich zum Empfang der Kommunion um den Altar versammeln.
Wenn so viele Leute da sind, dass nicht alle auf einmal in den Altarraum passen, kann folgende Anweisung gegeben werden:
Da sich aus Platzgründen nicht alle auf einmal um den Altar versammeln können, bitte ich Sie, in kleineren Gruppen nacheinander nach vorn zu kommen.
Weiter mit Danklied


Magdalena Henken-Viereck

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