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WortGottesFeiern
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Leseprobe 1
Dritter Sonntag der Österlichen Bußzeit
Begegnung am Brunnen
Lesejahr A
Im Mittelpunkt des dritten Fastensonntags steht die Begegnung Jesu mit der samaritanischen Frau am Jakobsbrunnen. Sie ist nur im Johannesevangelium überliefert. Der Evangelist schildert ein theologisches Lehrgespräch mit verschiedenen Aspekten. Schon die Tatsache, dass Jesus mit einer Frau spricht, steht gegen die Sitten seiner Zeit. Sie zeigt aber, dass Jesus keine patriarchalen Berührungsängste kennt. Auch dass er mit einer Samariterin spricht ist ungewöhnlich, wurde den Samaritanern doch vorgeworfen, den jüdischen Glauben durch Elemente anderer Religionen verfälscht zu haben. Indirekt mag dies hinter dem Hinweis auf die fünf Männer der Frau stecken. Die Botschaft Jesu – das Gespräch gipfelt in einem Messiasbekenntnis – geht hier über das Judentum hinaus. Insofern ist es eine Missions- und Bekehrungsgeschichte. Sie ereignet sich zur sechsten Stunde, als die Sonne an ihrem Höhepunkt steht und der Tag sich wendet. Genauso wendet sich das Leben der Frau durch die Begegnung mit Jesus.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 148/Unterwegs 146 »Komm her, freu dich mit uns, tritt ein«
oder
EH 117 »Wasser vom Himmel«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
Gemeinde: Der Himmel und Erde erschaffen hat.

4 Einführung

Ich begrüße Sie zu diesem Gottesdienst am dritten Sonntag der Fastenzeit. In dieser Feier begegnen wir einander als Gemeinde. Wir begegnen im Evangelium einer interessanten Frau. Und wir begegnen unserem Herrn Jesus Christus, der uns hier zusammenführt. Ihn begrüßen wir in unserer Mitte.

5 Christusrufe
Herr Jesus Christus, du nimmst uns an mit unseren guten und unseren dunklen Seiten. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Durch die Taufe auf deinen Namen sind wir mit dir verbunden.
Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Herr Jesus Christus, du nimmst alles von uns, was uns trennt von dir. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet

Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 84 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Herr Jesus Christus,
in dieser Zeit der Vorbereitung auf Ostern lass uns erkennen, was es bedeutet, deine Jüngerinnen und Jünger zu sein. Durch die Taufe sind wir Christinnen und Christen.
Lass du in uns das lebendige Wasser des Glaubens sprudeln, das unser Leben erfrischt.
Du, ein Gott mit dem Vater und dem Heiligen Geist, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Ex 17,3–7

Ohne Wasser kein Leben. Ohne Vertrauen kein Leben. Ohne Liebe kein Leben.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Exodus.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang

GL 397 »All meine Quellen entspringen in dir« mit Versen aus Psalm 95 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: Röm 5,1–2.5–8

Ohne Glaube keine Hoffnung und keine Gnade. Ohne Gnade keine Gerechtigkeit. Ohne Gerechtigkeit kein Friede.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium

Zum Christus-Ruf steht die Gemeinde.
GL 584/9 »Lob dir, Christus, König und Erlöser«
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt. Der Vers zum Ruf findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Joh 4,5–42 (oder Kurzfassung)

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Können Sie sich das vorstellen? Kein Wasseranschluss zu Hause. Alles Wasser, ob zum Trinken oder Kochen, zum Putzen oder Waschen muss von einem Brunnen geholt werden. In früheren Zeiten war das so. Und in einigen Regionen der Welt ist das immer noch so. Wasser holt man dort vom Brunnen. Weil alle Wasser brauchen, wird der Brunnen zum Treffpunkt. Dort treffen sich Menschen, die sonst nicht unbedingt zusammenkommen. Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Glaubens, unterschiedlichen Geschlechts, der Durst nach dem lebensnotwendigen Wasser führt sie zusammen.

Am Jakobsbrunnen begegnen sich eine Frau und ein Mann, nämlich Jesus. Sie aus der Volksgruppe der Samariter, er ein Jude. Das Besondere daran ist, dass sie miteinander ins Gespräch kommen. Wie ungewöhnlich das damals war, sieht man an der Reaktion der Jünger Jesu. Wie kann er mit einer Frau sprechen? Zudem noch mit einer Person anderen Glaubens? Aber Jesus führt dieses Gespräch ganz bewusst. Drei Dinge macht er uns damit klar.

Anderen begegnen


Erstens: Unterschiede zwischen Menschen sind kein Grund, nicht miteinander zu reden. Im Gegenteil. Gerade wo es Verschiedenheit gibt, ist der Austausch wichtig. Jesus, der auf eine Fremde zugeht, ist uns darin ein Vorbild. Was wissen wir über die Mitmenschen in unserer Umgebung, an unserem Ort? Welche Gelegenheiten gibt es, ihnen zu begegnen, ins Gespräch zu kommen, sich kennenzulernen? Können wir solche Orte der Begegnung schaffen? Miteinander reden, etwas zusammen trinken, bringt Menschen einander näher. Wir brauchen das in unserer Gesellschaft, damit sie nicht auseinanderfällt. Und um Unverständnis und Vorurteile abzubauen. Jesus zeigt uns: redet miteinander.

Sich selbst begegnen Und Jesus zeigt uns etwas Zweites. In der Begegnung mit anderen erfahren wir nicht nur mehr über diese. Durch die Reaktionen anderer auf uns lernen wir mehr über uns selbst. Die Begegnung ist wie ein Blick in den Brunnen. Auf seinem Wasser erkennen wir unser Spiegelbild. Das Gegenüber ist wie ein Spiegel. Von der Kindheit an entwickeln wir unser Selbst durch Begegnungen. So wird der Mensch am Du zum Ich.

Der Brunnen ist ein Symbol für den Blick von der Oberfläche in die Tiefe. Jesus hilft der Frau, von den alltäglichen Bedürfnissen auf die eigentliche Sehnsucht nach erfülltem Leben zu sehen. Der eigentliche Durst ist nicht der nach einem Schluck Wasser. Es ist Lebensdurst, ein Dürsten nach der Quelle des eigenen Seins. Diese Lebensquelle liegt in uns. In der Tiefe des Herzens entspringt das lebendige Wasser, das dauerhaft die Seele erfüllt.

Gott begegnen


Drittens schließlich zeigt Jesus der Frau und uns einen Weg zu Gott. Denn der Blick in die Tiefe des Menschen ist immer auch ein Durchblick auf Gott. In der wahren Begegnung mit anderen begegnen wir Gott. Genauso begegnen wir Gott in der wahren Begegnung mit uns selbst. Das ist eine Herausforderung. Denn der andere ist uns irgendwie fremd. Auch wir selbst sind uns oft fremd. Und fremd scheint uns erst recht Gott. Aber in der Begegnung, die in die Tiefe geht, wird Fremdheit überwunden. In der Begegnung, die in die Tiefe geht, erfahren wir mehr über uns, über andere und über Gott. Jesus hat die Frau am Jakobsbrunnen durch ihr Gespräch in diese Tiefe geführt. Der Weg in die Tiefe ist auch ein Weg durch das Dunkel des eigenen Lebens. Aber am Grund angekommen, findet sich die Klarheit des Lebensquells. Begeistert geht Jesu Gesprächspartnerin davon, um anderen von diesem Weg zu berichten. Den Wasserkrug lässt sie zurück. Sie braucht ihn nicht mehr. Denn sie trägt die Quelle in sich. Diese Quelle sprudelt auch in uns.
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Taufgedächtnis

Am Taufbrunnen oder einem für die Gemeinde einsehbaren Ort wird Wasser in einem Krug und eine Schale oder ein Weihwassergefäß bereitgestellt.
Schwestern und Brüder! Das Wasser ist ein Zeichen: Wir sind in der Taufe von Gott erwählt und zu neuem Leben gestärkt.
Erinnern wir uns nun an dieses Geschenk. Dazu stehen wir.
Das Wasser wird in den Taufbrunnen, in die Schale oder das Gefäß gegossen.
Lasset uns beten.
Kurze Stille
Gott,
du bist die Quelle des Lebens. In Wüstenzeiten beschenkst du dein Volk mit erfrischendem Wasser. Du öffnest uns den Brunnen des lebendigen Wassers.
Lass dieses Wasser für uns zum Zeichen für das neue Leben werden.
Gemeinde: Amen.
Das Wasser wird an die Gemeinde ausgeteilt in einer der beiden folgenden Varianten.

Variante A:
Das Wasser wird mit einem Aspergill ausgesprengt. Nach den folgenden Worten gehen die Ministranten und liturgischen Dienste mit dem Weihwassergefäß durch die Kirche. Dabei werden die Gläubigen mit Wasser besprengt.
In Erinnerung an die Erneuerung unseres Lebens in der Taufe verteilen wir nun das Wasser. Wir laden Sie ein, sich dabei zu bekreuzigen und innerlich das Taufbekenntnis zu sprechen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Variante B:
Das Wasser wird ausgeteilt, indem die Gemeinde zum Taufort oder zur Wasserschale kommt, dort Wasser nimmt und sich damit bekreuzigt.
Sie sind nun eingeladen, hierher zu kommen, vom Wasser zu nehmen und sich damit zu bekreuzigen. In Erinnerung an Ihre Taufe sprechen Sie dazu laut oder leise das kurze Bekenntnis: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

16 Friedenszeichen
Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Schenken wir den Frieden unter uns weiter.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Miteinander teilen, was man hat – auch darin geschieht Begegnung. Die heutige Kollekte ist bestimmt für …
Die Gemeinde sitzt. Orgelspiel oder
GL 489/Unterwegs 136 »Lasst uns loben, freudig loben« oder
EH 141 »Ins Wasser fällt ein Stein« oder
EH 277/Unterwegs 257 »Keinen Tag soll es geben«

18 Sonntäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Am Jakobsbrunnen hat Jesus der Frau das Wort Gottes verkündet, nach dem sie dürstete. Auch unserem Leben gibt das Wort Gottes Sinn und Richtung. Dafür danken wir im Lobpreis.
Siehe Werkbuch S. 182–183.
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: GL 630/4 (nur Responsum) »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«
Oder:
V/A: EH 22/Unterwegs 41 »Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht«

Gott, unser Vater,
wir leben nicht vom Brot allein,
sondern von jedem Wort
aus deinem Munde.
Denn durch dein Wort
hast du die Welt erschaffen;
durch dein Wort hast du alles ins Leben gerufen.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Auf dein Wort hast du den Bund
mit Israel gegründet.
Du hast Mose
das Wort deiner Treue anvertraut
als Halt und Weisung für dein Volk,
als Kraft und Stärke für dein Erbe.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Du hast die Propheten berufen
als Künder deiner Liebe.
Durch dein Wort mahnten sie das Volk
zu Umkehr und Buße,
sagten an dein Gericht,
spendeten Trost in Not und Bedrängnis.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Dein Wort hat Israels Sänger bewegt
und sie erfüllt mit dem Geist des Gebetes.
Deine Weisheit haben sie bekundet,
uns gelehrt, deinen Namen zu preisen.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

In der Fülle der Zeiten
hast du deinen Sohn gesandt:
das ewige Wort am Herzen des Vaters.
Gnade und Wahrheit kamen durch ihn.
Geist und Leben sind seine Worte.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Um das Werk deines Sohnes zu vollenden,
hast du den Heiligen Geist ausgegossen,
damit er uns alles lehre
und uns stärke zum Zeugnis des Glaubens.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«
Wir preisen dich für dein Wort
und danken dir für dein Wirken.
Ja, dir gebührt unser Lob,
dir unser rühmendes Lied:

19 Hymnus
GL 408 »Lobet und preiset, ihr Völker den Herrn« (auch als Kanon) oder
GL 386/EH 68/Unterwegs 74 »Laudate omnes gentes, laudate Dominum«

20 Fürbitten
»Herr, gib mir das lebende Wasser«, bittet die Frau am Jakobusbrunnen den Herrn Jesus, den sie als Christus, als Retter der Welt erkennt. Auch wir kommen zu ihm mit unseren Bitten für diese Welt.
- Für alle, die nach Frieden und Gerechtigkeit dürsten. Christus,höre uns.
Gemeinde: Christus, erhöre uns.
- Um Verständnis der Menschen füreinander und einen respektvollenUmgang miteinander. Christus, höre uns.
- Für die Verantwortlichen, die für eine gerechte Verteilung von sauberem Wasser zuständig sind. Christus, höre uns.
- Für Menschen, die Schwierigkeiten haben zu glauben und auf Gott zu vertrauen. Christus, höre uns.
- Für die Kirche als geschwisterliche Gemeinschaft von Getauften. Christus, höre uns.
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Wir beten gemeinsam mit den Worten, die Jesus uns zu beten gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 453/EH 110/Unterwegs 232 »Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott«

23 Mitteilungen
Gestaltungsvorschlag siehe 28

24 Segensbitte
Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Wir bitten um den Segen Gottes.
Der Herr segne uns und behüte uns.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Der Herr wende uns sein Angesicht zu und schenke uns seinenFrieden.
Gemeinde: Amen.
Und der Segen des allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes komme auf uns herab und bleibe bei uns allezeit.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Guter Gott, du lässt dich auf die Begegnung und das Gespräch mit uns ein. Du hörst unsere Worte und erhörst unser Gebet. Dafür danken wir dir, jetzt und alle Zeit.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 498 »Das Heil der Welt, Herr Jesus Christ« oder
EH 224/Unterwegs 179 »Das eine Brot wächst auf vielen Halmen« oder
GL 210/Unterwegs 197 »Das Weizenkorn muss sterben«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Herr Jesus Christus, anbetend knien wir vor dem Brot, dem Zeichen deiner Gegenwart. Gemeinsam rufen wir zu dir: Herr, wir beten dich an.
Gemeinde: Herr, wir beten dich an.
Der du unseren Glauben stärkst.
Gemeinde: Herr, wir beten dich an.
Der du unsere Hoffnung weckst.
Gemeinde: Herr, wir beten dich an.
Der du unsere Liebe vollendest.
Gemeinde: Herr, wir beten dich an.
Der du unseren Durst und Hunger stillst.
Gemeinde: Herr, wir beten dich an.
In der Stille bringen wir unsere eigenen Gebete vor den Herrn.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Wir beten gemeinsam mit den Worten, die Jesus uns zu beten gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied

GL 453/EH 110/Unterwegs 232 »Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Guter Gott,
du Quelle allen Lebens. Von dir empfangen wir das Brot, das allen Lebenshunger stillt. Von dir strömt das lebendige Wasser, das unseren Lebensdurst stillt. Gestärkt und erfrischt sendest du uns in unseren Alltag. Lass uns auch anderen diese Quelle erschließen, die alle Sehnsucht nach erfülltem Leben stillt.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungsvorschlag

Sieger Köder hat die Begegnung am Jakobsbrunnen in einem Bild dargestellt. Dieses Bild kann am Ende des Gottesdienstes als Meditationsimpuls verteilt werden. Dazu muss es rechtzeitig beim Schwabenverlag bestellt werden unter www.versacrum.de als Postkarte (Bestellnr. 210218) oder als Andachtsbild mit Text (Bestellnr. 618841) oder ohne Text (Bestellnr. 618840).
Bei den Mitteilungen 23 kann darauf hingewiesen werden:

Die Begegnung am Jakobsbrunnen hat der Maler Sieger Köder in einem Bild dargestellt. Sie können dieses Bild gerne am Ende des Gottesdienstes mitnehmen als Impuls für Ihr eigenes Nachdenken. Das Bild zeigt die Begegnung der Frau mit Jesus aus einer ungewöhnlichen Perspektive, nämlich aus der Tiefe des Brunnens. Von oben schaut die Frau allein in die Tiefe des Brunnenschachts und damit in die Tiefe ihrer Seele. Erst dort, in ihrem Spiegelbild auf dem Wasser, erkennt sie die Gegenwart Jesu in ihrem Leben. Sie erkennt, dass sie nicht allein ist, dass diese Begegnung ihre tiefste Sehnsucht nach Nähe und Liebe stillt. Vielleicht kann Sie dieses Bild durch die Fastenzeit begleiten.

Oliver Schütz

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