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WortGottesFeiern
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Leseprobe 2
Ostermontag
… gemäß der Schrift
Lesejahr A

Der Ostermontag steht traditionell im Zeichen des Emmaus-Evangeliums. Es ist eine der bekanntesten Perikopen des Neuen Testaments. Und doch lassen sich immer wieder neue Aspekte darin entdecken; es ist eine schier unerschöpfliche Quelle und sicherlich auch deshalb so beliebt, weil es die Situation vieler Christen zu treffen scheint. Doch nicht nur dies: In allen drei Schriftlesungen dieses Tages geht es darum, dass der Osterglaube seine Voraussetzung hat in den Schriften Israels – schon im Alten bzw. Ersten Testament deutet sich an, was sich im Neuen bzw. Zweiten Testament entfaltet: dass der Gott der Bibel ein Gott der Lebenden ist. Dieser Glaube, die Osterfreude selbst, braucht Zeit, um sich zu entfalten. Ostern ist nicht einfach, Ostern wird.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 326 »Wir wollen alle fröhlich sein« oder
GL 472/EH 146/Unterwegs 30 »Manchmal feiern wir mitten im Tag«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Der auferstandene Herr Jesus Christus ist bei uns heute und lle Tage bis in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.
Gestaltungsvorschlag I siehe 28

4 Einführung
Gemäß der Schrift – so könnte man den roten Faden bezeichnen, der sich durch die Schriftlesungen des Ostermontags zieht. Wir Christen sind es gewohnt, den Auferstehungsglauben als das unterscheidend Christliche anzusehen. Hören wir jedoch aufmerksam auf die Texte des heutigen Tages, dann entdecken wir, dass die frühen Christen, angefangen bei Paulus, die heiligen Schriften Israels als Gewähr für die Wahrheit des Osterglaubens ansehen. Sie erkennen darin bereits deutliche Hinweise auf die Auferstehung – und sie glauben an Gott als den Gott der Lebendigen.

5 Christusrufe
Herr Jesus Christus, auferstanden von den Toten. Herr, erbarme dich. Gemeinde: Herr, erbarme dich. Herr Jesus Christus, du rufst uns alle zum Leben. Christus, erbarme dich. Gemeinde: Christus, erbarme dich. Herr Jesus Christus, du schenkst uns den Geist, der lebendig macht. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 87 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott,
du bist der Gott der Lebenden und wir alle leben in dir. Du hast Jesus auferweckt vom Tod und uns die Hoffnung gegeben, dass auch wir auferstehen.
Lass uns an dieser Hoffnung festhalten, auch wenn unsere Wege durch Trauer und Dunkel gehen.
Öffne du uns dann die Augen unseres Herzens und bleibe an unserer Seite in Jesus Christus, unserem auferstandenen Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Apg 2,14.22B–33
Die Pfingstpredigt des Petrus nimmt einen Gedanken des Evangeliums vorweg: dass schon die Schriften des Ersten Testaments Gott als den Gott des Lebens und der Lebendigen verkünden.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus der Apostelgeschichte.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 175/2 »Halleluja« mit Versen aus Psalm 89 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: 1 Kor 15,1–8.11
Paulus zitiert im ersten Korintherbrief das älteste Bekenntnis zu Jesus, der durch Tod und Auferweckung sich als der Christus erweist. Ist es der Glaube, den auch wir angenommen haben?

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium

Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 175/2 oder EH 24 oder Unterwegs 167
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Lk 24,13−35
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Aufgebrochen

Ein Gemälde des französischen Malers Arcabas lässt den etrachter einen Blick in das leere Zimmer von Emmaus werfen, in dem gerade noch die beiden Jünger mit Jesus zu Tisch saßen. Im Hintergrund eine offene Tür, die den Blick auf den nächtlichen Sternenhimmel freigibt. In der Mitte des Raumes ein Tisch mit Leuchter, Gefäßen, Tellern und Besteck. Davor ein umgeworfener Stuhl, auf dem eine zerknüllte Serviette abgelegt wurde. Die Tischdecke, die nicht glatt herunterhängt, sondern verzogen ist, wirft Schatten – einen Schatten, in dem man drei Köpfe erahnen kann.

Jemand ist hier hastig aufgebrochen und hat sich noch nicht einmal die Mühe gemacht, die Tür zu schließen.

Man kann vermuten, dass die Jünger noch nicht weit gekommen sind, aber dass nichts sie gehalten und niemand sie am überstürzten Aufbruch gehindert hat.

Der Weg nach Jerusalem

Das Evangelium von der Begegnung der Emmaus-Jünger mit Jesus erzählt nur wenig vom Rückweg der Jünger nach Jerusalem. Doch nach all dem, was es über den Weg nach Emmaus berichtet, liegt es nahe zu vermuten, dass die beiden wiederum unterwegs miteinander »über all das sprachen, was sich ereignet hatte« – jetzt allerdings aus anderer Perspektive: In der Begegnung mit Jesus haben sie plötzlich die Schriften neu verstanden. Ein leidender Messias war für sie als gläubige Juden nicht vorstellbar gewesen. Doch Jesus weitet ihren Blick und ihren Horizont, wie der Verfasser des Evangeliums annimmt. Darin zeigt sich sein eigener Glaube, der es gelernt hat, die alten Schriften mit neuen Augen zu lesen. Haben die Jünger auf ihrem eiligen Rückweg darüber gesprochen, dass sie neu lesen und hören gelernt haben, dass Jesus ihnen den Sinn der Schrift erschloss?

Ostern ist nicht, Ostern wird

Oder – auch das ist eine wichtige Bemerkung des Evangeliums – darüber, dass sie Jesus zunächst erkannten, dann jedoch nicht mehr sahen? Die Erfahrung, dass Jesus nicht festzuhalten ist, beschreiben alle Ostererzählungen. Erfahrung und Nicht-Erfahrung wechseln sich ab, liegen eng nebeneinander.

Darin mögen wir selbst den Emmaus-Jüngern nahe sein oder gar unseren eigenen Platz in der Erzählung finden: Erfahrungen Gottes, Erfahrungen Jesu sind flüchtig wie ein Duft, wie eine Bewegung der Luft, des Windes. Sie sind da, aber sie bleiben nicht. Ostern ist nicht, Ostern wird. Ein tröstlicher Gedanke, gerade dann, wenn wir selbst uns in Phasen der Trauer befinden. Viele Menschen entdecken dann, wenn ein nahestehender Mensch gestorben ist: Ja, es gibt diese Momente, in denen sich zaghaft Hoffnung zeigt.

Ein herausfordernder Gedanke aber auch: Wir Menschen wollen gute Momente festhalten, das Schöne nicht lassen, es greifen und begreifen. Doch der Auferstandene fordert heraus zum Vertrauen darauf, dass diese Momente immer wieder kommen werden, aber unverfügbar sind. Das Brot reicht für alle, der Wein reicht für alle, die Liebe Gottes reicht aus für alle – dann, wenn Menschen auf das Leben vertrauen. Den Jüngern, die hinausgelaufen sind in die Nacht, mögen die Augen dafür aufgegangen sein, dass sie voller Sterne ist.

Nichts festhalten, aber vertrauen

Ostern: eine Nacht voller Licht, voller Sterne. Gespräche werden möglich über Erfahrungen des Glaubens. Brot wird geteilt, Gäste werden bewirtet. Die Schrift wird neu verstanden, Horizonte eröffnen und weiten sich.

Haben wir in diesen Tagen ähnliche Erfahrungen gemacht? Wann und wo erscheint Jesus uns als der Auferstandene, Gott als der Gott der Lebendigen? Werden wir in der kommenden Osterzeit aufmerksam für diese Erfahrungen – und vertrauen wir darauf, dass sie sich immer wieder ereignen, auch wenn wir nichts festhalten können und wir Jesus nicht mehr sehen. Und vor allem: Gehen wir neue Wege, auch neue Denkwege, denn Ostern zeigt auch, dass Jesus uns in ganz anderer Gestalt begegnet, als wir ihn erwarten …
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Großes Glaubensbekenntnis
Seit Jahrhunderten bekennen Christen den Glauben an den Gott, der große Dinge tut, an den Gott, der Leben schafft und schenkt. Sprechen wir miteinander die Worte, die unsere Väter und Mütter im Glauben getragen haben.
GL 586/2 »Wir glauben an den einen Gott«

16 Friedenszeichen
Nach seiner Auferstehung trat Jesus in die Mitte der Seinen und sprach ihnen den Frieden zu. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Die Kollekte ist heute bestimmt für …
Orgelspiel oder
GL 337 »Freu dich, erlöste Christenheit« oder
GL 470/EH 154/Unterwegs 130 »Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht«

18 Festtäglicher Lobpreis

Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Lasst uns unsere Osterfreude mit dem Lob Gottes bezeugen.
Siehe Werkbuch S. 182–183 .
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: GL 630/4 (nur Responsum) »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«
Oder:
V/A: GL 450/EH 22/Unterwegs 41 »Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht«

Gott, unser Vater,
wir leben nicht vom Brot allein,
sondern von jedem Wort
aus deinem Munde.
Denn durch dein Wort
hast du die Welt erschaffen;
durch dein Wort hast du alles ins Leben gerufen.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Auf dein Wort hast du den Bund
mit Israel gegründet.
Du hast Mose
das Wort deiner Treue anvertraut
als Halt und Weisung für dein Volk,
als Kraft und Stärke für dein Erbe.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Du hast die Propheten berufen
als Künder deiner Liebe.
Durch dein Wort mahnten sie das Volk
zu Umkehr und Buße,
sagten an dein Gericht,
spendeten Trost in Not und Bedrängnis.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Dein Wort hat Israels Sänger bewegt
und sie erfüllt mit dem Geist des Gebetes.
Deine Weisheit haben sie bekundet,
uns gelehrt, deinen Namen zu preisen.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

In der Fülle der Zeiten
hast du deinen Sohn gesandt:
das ewige Wort am Herzen des Vaters.
Gnade und Wahrheit kamen durch ihn.
Geist und Leben sind seine Worte.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Um das Werk deines Sohnes zu vollenden,
hast du den Heiligen Geist ausgegossen,
damit er uns alles lehre
und uns stärke zum Zeugnis des Glaubens.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Wir preisen dich für dein Wort
und danken dir für dein Wirken.
Ja, dir gebührt unser Lob,
dir unser rühmendes Lied:

19 Hymnus
GL 170 »Allein Gott in der Höh sei Ehr« oder
GL 168/2 /EH 11/Unterwegs 164 »Ehre Gott in der Höhe« oder
GL 173/1 /EH 217/Unterwegs 165 »Gloria, gloria in excelsis Deo«

20 Fürbitten
Tragen wir unsere Hoffnung auf ein gelingendes Leben für alle Menschen vor den Gott, der die Toten lebendig macht. Ihn bitten wir:
- Für die Menschen, die einander begleiten auf ihrem Lebensweg und die auch im Dunkel der Trauer füreinander da sind. Lebendiger Gott:
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
- Für die Menschen, denen sich kein Sinn erschließt, die gefangen sind in Trauer und Dunkelheit, die kein Licht sehen und keine Freude empfinden. Lebendiger Gott:
- Für die Menschen, die anderen Mut zusprechen und glaubwürdige Zeugen der Osterbotschaft sind. Lebendiger Gott:
-  Für die Kinder in unserer Seelsorgeeinheit, die sich auf hre Erstkommunion vorbereiten, für ihre Familien und für alle, die mit ihnen feiern. Lebendiger Gott:
-  Für unsere Verstorbenen und für alle, die um einen lieben Menschen trauern. Lebendiger Gott:
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Unsere Bitten seien sie ausgesprochen oder unausgesprochen, münden in das Gebet, das Jesus uns geschenkt hat.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied

Die Gemeinde sitzt.
GL 329 »Das ist der Tag, den Gott gemacht« oder
EH 263/Unterwegs 272 »Wäre Gesanges voll unser Mund«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Segne uns, du Gott des Lebens.
Segne uns, wenn wir einander trösten in den dunklen Stunden.
Segne uns, wenn wir miteinander das Brot und das Leben teilen.
Sei du bei uns, lass uns dich und deine Gegenwart spüren und schicke uns auf neue Wege, du, der Vater, der Sohn und der
Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Lebendiger und treuer Gott, stärke unseren Glauben und unser Vertrauen in deine lebendig machende Kraft. Dir vertrauen wir alles an, was in uns Menschen tot ist. Du kannst es wandeln in Leben. Dafür danken wir dir, heute und unser Leben lang.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft

Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 325 »Bleibe bei uns, du Wandrer durch die Zeit« oder
EH 170 »Gib mir deine Hand« oder
GL 365/EH 273/Unterwegs 103 »Meine Hoffnung und meine Freude«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Jesus, wie mit den Jüngern von Emmaus bist du auch mit uns auf dem Weg. Halleluja.
Gemeinde: Halleluja.
Jesus, du deutest uns die Schrift und hilfst uns, Gott zu erkennen.
Gemeinde: Halleluja.
Jesus, du bist unser Gast und der Gastgeber zugleich. Du teilst mit uns das Brot.
Gemeinde: Halleluja.
Jesus, du öffnest uns die Augen des Herzens für deine Gegenwart.
Gemeinde: Halleluja.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.
Gestaltungsvorschlag II siehe 28

Vaterunser
Alle stehen.
Lasst uns mit den Worten Jesu beten:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied

GL 329 »Das ist der Tag, den Gott gemacht« oder
EH 263/Unterwegs 272 »Wäre Gesanges voll unser Mund«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Du Gott des Lebens,
du Gott der Lebenden,
begleite unsere Wege. Öffne die Augen unseres Herzens, damit wir die Zeichen des Lebens entdecken auch in Trauer und Dunkelheit. Lass unsere Osterfreude wachsen und sich entfalten, die Freude darüber, dass du Jesus auferweckt hast, und die Hoffnung, dass du auch uns und unsere Toten auferwecken wirst zum Leben in dir.
Darum bitten wir dich durch ihn, Jesus Christus, unseren Bruder und unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungsvorschlag

I: Entzünden der Osterkerze
Es bietet sich an, die Osterkerze nach dem liturgischen Gruß feierlich zu entzünden. Dies kann durch eine Ministrantin/einen Ministranten geschehen.
Weiter mit 4 Einführung

II: Anbetung unter 27
Die Antwort der Gemeinde auf die Anrufungen zur Anbetung kann auch gesungen werden. Beispielsweise kann der Kehrvers des Eingangsliedes »Wir wollen alle fröhlich sein« (GL 326) gesungen werden oder aus Lied GL 325 der Vers »Bleibe bei
uns, du Wandrer durch die Zeit«.


Annette Traber

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