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WortGottesFeiern
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Einführung
Vielfältiges Feiern der Gegenwart Gottes
Das Zweite Vatikanische Konzil charakterisierte 1963 die Liturgie als »der Höhepunkt, dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt« (SC 10). Mit »Liturgie« meinten die Bischöfe die Eucharistie. Auch in unseren Gemeinden sind es viele gewohnt, bei den Begriffen »Liturgie« oder »Gottesdienst« ausschließlich an die Eucharistiefeier zu denken. Doch in Zeiten von Seelsorgeeinheiten und Großgemeinden gibt es schon lange keine tägliche Eucharistie in den einzelnen Kirchen und oftmals auch keine regelmäßige sonntägliche. Die Bilder von Quelle und Höhepunkt lassen sich ausmalen. Denn wie eine Quelle sich in einen Fluss ergießt, der immer mehr Wasser führt, so entfaltet sich die Liturgie in viele verschiedene Formen.

Und so wie ein Höhepunkt etwas ist, das aus einer bestimmten Menge herausregt oder das Ziel verschiedener Etappen ist, so ist die Eucharistie der Höhepunkt aus einer Vielzahl von unterschiedlichen gottesdienstlichen Versammlungen.

Um die Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils umsetzen zu können, gab es von 1971–1975 eine gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland. Sie veröffentlichte unter der Überschrift »Gottesdienst« unter anderem: »Im Laufe der Geschichte hat die Kirche immer wieder staunend und dankbar neue, sich ergänzende Aspekte ihres liturgischen Handelns wahrgenommen oder wiederentdeckt - in der Feier der Eucharistie, der anderen Sakramente und aller übrigen Arten gottesdienstlicher Versammlung. … Nach der Überzeugung der Christen unterscheidet sich die gottesdienstliche Versammlung wesentlich von anderen Zusammenkünften und kirchlichen Veranstaltungen. Denn in der liturgischen Versammlung wird »die Gegenwart des Herrn« gefeiert. … Liturgie gründet darauf, dass Gott selbst der Handelnde ist. … Im Zentrum des Gottesdienstes steht nicht unsere Aktivität, sondern Gottes befreiende Tat, die in und durch Jesus Christus gegenwärtig wird. Deshalb verstehen Christen ihre gottesdienstliche Versammlung – auch bei schlichten äußeren Formen – als Feier.« Ausführlich steht dieser Text im »Werkbuch Wort-Gottes-Feier«, dem offiziellen Hilfsmittel Ihres Dienstes als Leiterin und Leiter von Wortgottesfeiern (S. 10). Hier wird deutlich: Die Eucharistie ist zwar die Quelle und der Höhepunkt des kirchlichen Feierns, aber auch in der Wortgottesfeier und in anderen gottesdienstlichen Versammlungen wird Gottes Gegenwart und sein befreiendes Handeln an uns gefeiert. Das ist in vielen verschiedenen Formen möglich, ob in einer Wortgottesfeier, in einer Tagzeitenliturgie wie Laudes oder Vesper, ob in einem ökumenischen Gottesdienst, Rosenkranz, Taizégebet, Bußgottesdienst, einer Meditation und Vielem mehr.

Das gilt auch für die »Kleine Feier im Kirchenjahr«, von der es zukünftig in jeder Ausgabe unserer Zeitschrift »WortGottesFeiern« eine geben wird. Sie soll ein Angebot sein, auch kleine Anlässe wahrzunehmen als Gelegenheit, dass sich eine größere oder kleinere Gemeinde vor Ort versammelt und sich in die Gegenwart Gottes begibt: das Wort Gottes betrachtend, betend, singend, meditierend oder segnend.

Im aktuellen Heft finden Sie unter dieser Rubrik einen Blasiussegen. Um Platz für dieses neue Format zu schaffen, wird das Bibelstellen- und Schlagwortregister nicht mehr in jeder Ausgabe aktualisiert und veröffentlicht, sondern einmal im Jahr im Heft 6 für den ganzen Jahrgang.

Ob Sie große oder kleine Feiern vorbereiten – ich wünsche Ihnen dazu Gottes guten Geist!

Beate Jammer

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