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WortGottesFeiern
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Leseprobe 1
Vierundzwanzigster Sonntag im Jahreskreis
Kann etwa der Glaube retten?
Lesejahr B
Der Glaube an Jesus Christus ist mehr als ein Lippenbekenntnis, mehr als die Zustimmung zu bestimmten Formeln oder die Ausübung vorgegebener Rituale. Glaube als ein Für-Wahr-Halten ist zu wenig, sondern er hat sich im Leben zu zeigen, existenziell zu erweisen, ganz konkret – so die Grundaussage der heutigen Verkündigungstexte. Dem Gottesknecht im 50. Kapitel des Jesaja-Buches bringt die gläubige Hingabe an das Wort Gottes Verfolgung und Schmähung. Jesus spricht offen mit den Jüngern über Leid und Tod, die durch ein Leben im Glauben nicht vereitelt werden. Nach dem Zeugnis des Jakobus-Briefes machen die vollbrachten Taten eines Menschen seinen Glauben offenbar. Dagegen hält Martin Luther mit dem »sola gratia« seiner Rechtfertigungslehre. Auch heute müssen sich Christen sich fragen lassen, was und wie sie glauben und wie sich dies in ihren Taten und Werken niederschlägt.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
414 »Herr, unser Herr, wie bist du zugegen« oder
EH 115 »Ich bin der Ich-bin-da « oder
Unterwegs 124 »Öffnet euch, Herzen, atmet Gott«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Jesus Christus ist in unserer Mitte.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Inwiefern ist der Glaube für uns bedeutsam und wird in unserem Handeln sichtbar?
Auf welche Weise und mit welchen Werken sind wir Christen für die Welt als Gläubige erkennbar? Um diese Fragen von Identität und Rechtfertigung haben unsere Vorfahren im Glauben von Anfang an gerungen – und darum geht es auch heute.

5 Christusrufe
Jesus Christus, du bist gegenwärtig in Höhen und Tiefen unseres Lebens. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Jesus Christus, du weißt, was wir zum Leben brauchen. Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Jesus Christus, du zeigst uns den Weg zum ewigen Leben. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 138f. oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Ewiger Gott,
immer wieder werden wir hinterfragt, aber auch angefragt, direkt oder indirekt, wie es um unseren Glauben steht. Wir vertrauen auf deinen Sohn Jesus Christus und auf seine bleibende Gegenwart, die wir in diesem Gottesdienst feiern.
Wir bitten dich: Öffne unser Herz und mache uns bereit, Jesus Christus zu begegnen. Hier und jetzt und in unserem Alltag. Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Jes 50,5–9a
Das große Thema der Kapitel 40–55 des Jesaja-Buches ist, dass Jahwe nach den Zeiten des Exils ein neues Heil für Israel schafft, das auch auf fremde Völker übergehen wird. Der heutige Abschnitt wird auch als drittes Gottesknechtslied bezeichnet. Jesus hat dessen prophetische Aussagen auf sich selbst bezogen. Als Gottes Sohn versteht er sich als Gottes Knecht, der auch in Leid und Tod von Gott gehalten ist.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Jesaja.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 629/1 »Du führst mich hinaus ins Weite« mit Versen aus Psalm 116 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: Jak 2,14–18
Der Jakobusbrief betont, dass sich das kommende Reich Gottes in der Solidarität mit Bedürftigen zeigt. Mit der Verfasserangabe »Jakobus« wird vermutlich der Herrenbruder Jakobus gemeint sein.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Lesung aus dem Jakobusbrief.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 174 oder EH 24 oder Unterwegs 172
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt. Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mk 8,27–35
Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Zeig mir deinen Glauben ohne Werke, und ich zeige dir meinen Glauben aufgrund der Werke
Woran lässt sich erkennen, ob man gläubig ist? Inwiefern dringt das, was jemand an Glauben in sich trägt, nach außen und zeigt Wirkung? In unserer Zeit, in der Individualismus und Subjektivismus eine große Rolle spielen, obliegt es vermeintlich dem Einzelnen, das Wie des eigenen Glaubens zu definieren. »Das muss jeder für sich selber entscheiden und wissen«, heißt es oft lapidar. Damit schirmt man sich vor anderen ab, wird Glaube zur Privatsache. Oder er wird degradiert zu einer belanglosen Form von »Wellness-Religion«. Für den Verfasser des Jakobus-Briefes dagegen stellt die Frage nach dem ›Wie‹ des wahren Glaubens ein existenzielles Anliegen dar. Es geht um die Rettung des Einzelnen. Heute würden wir vielleicht sagen: es geht um das Seelenheil, um Sinnfindung, ja um die Verfehlung oder das Gelingen des je eigenen Lebens.

Glaube ist mehr als ein Für-wahr-Halten

So mag es viele geben, die in Bezug auf Gott etwas Richtiges glauben und dennoch keinen Glauben an Gott besitzen. Glaube heißt ja nicht nur, dass man glaubt, dass etwas stimmt. Wenn jemand glaubt, dass Karl Marx gelebt und das kommunistische Manifest verfasst hat, so ist er nicht gleich ein Kommunist. Ebenso ist jemand der glaubt, dass Jesus gelebt hat, nicht automatisch ein Christ. Glauben meint im aramäischenwie im griechisch-sprachlichen Kontext auch Vertrauen haben, an etwas festhalten – und das ist mehr als bloßes Für-wahr-Halten von katechetischen Inhalten oder dogmatischen Formeln. Vielleicht ist Letzteres der Zustand der großen Masse der Christenheit, die vielen Wahrheiten zustimmt und auch Werke tut, aber ohne den Glauben, der die Seele in eine persönliche Beziehung zu Christus bringt.

Christlicher Glaube als Beziehungsgeschehen
Christlicher Glaube ist also nicht nur etwas, was man sagt, denkt, fühlt oder für wahr hält, sondern scheint auf in einem echten, authentischen Miteinander mit Christus. Christlicher Glaube ist daher ein Beziehungsgeschehen, das sich im Alltag ereignet, sich dort auch niederschlägt und zeigt, von Mensch zu Mensch, von Angesicht zu Angesicht.
Die Zusammenschau der heutigen Lesungstexte macht deutlich, dass christlicher Glaube nicht auf die Berechnung von geleisteten Werken abzielt. Seine Qualität liegt in einem innerlichen Angerührt-Sein vom lebendigen Gott, der in Jesus Christus Mensch geworden ist und bis heute in der Welt unter uns weilt. Und von dem Maß, in dem dieser Berührung Rechnung getragen wird, davon mag sehr wohl das Gelingen des je eigenen Lebens, das Seelenheil, die Verwirklichung des je eigenen Auftrags im Leben abhängen.

Maßstäbe für Werke, die vom Glauben herrühren
So kann es sein, dass man um der Wahrhaftigkeit des Glaubens willen geschmäht oder bloßgestellt wird. Es kann sein, dass es gilt aus Barmherzigkeit herzuschenken oder anzupacken. Es kann sein, dass es die Gerechtigkeit erfordert, zurückzustecken oder Ansprüche loszulassen. Der Gottesknecht aus dem Jesaja-Buch steht dafür. An Jesu Leben liest man es ab. Hier findet man Maßstäbe für Werke, die vom christlichen Glauben getragen sind.

Jeder lebt individuell sein Christsein mit Jesus

Weil jeder mit Jesus sein eigenes, individuelles Christsein lebt, gibt es keine fertigen Rezepte für den »richtigen« Glauben. Denn die könnten Gefahr laufen, seine Weite und Größe engzuführen. Der große evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer drückt es so aus:

»Nicht das Beliebige,
sondern das Rechte tun und wagen,
nicht im Möglichen schweben,
das Wirkliche tapfer ergreifen,
nicht in der Flucht der Gedanken,
allein in der Tat ist die Freiheit.
Tritt aus dem ängstlichen Zögern heraus
in den Sturm des Geschehens,
nur von Gottes Gebot und deinem Glauben getragen,
und die Freiheit wird deinen Geist jauchzend empfangen.«
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Schuldbekenntnis
Zusammen mit unseren Glaubensbrüdern und -schwestern von damals und heute bekennen wir:
Gemeinde: Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen ...
Gestaltungselement siehe 28

16 Friedenszeichen
Wo Menschen in eine lebendige Beziehung zu Gott treten und sich von seiner Liebe anrühren lassen, da entsteht Friede.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Aus der Beziehung zu Christus entsteht gegenseitige Fürsorge und Solidarität mit allen, die in Not sind. Die heutige Kollekte ist bestimmt für ...
Orgelspiel oder
GL 440 »Hilf, Herr meines Lebens« oder
EH 73 »Liebe ist nicht nur ein Wort« oder
Unterwegs 84 »Zeige uns den Weg, wenn der Morgen winkt«

18 Sonntäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Im sonntäglichen Lobpreis treten wir vor Gott, durch den wir auf der ganzen Welt miteinander verbunden sind.
Siehe Werkbuch S. 172–173 .

Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt.
V/A: GL 670/8 »Dir sei Preis und Dank und Ehre!«

Gepriesen bist du, Herr, unser Gott,
für das Leben, das du geschaffen hast.
Die ganze Welt hältst du in der Hand,
und wir dürfen dich unseren Vater nennen.
Gemeinde: GL 670/8 »Dir sei Preis und Dank und Ehre!«

Wir danken dir für deinen Sohn Jesus Christus,
unseren Herrn und Bruder.
Durch ihn wurde deine Güte in menschlicher Gestalt sichtbar.
In seinem Tod und seiner Auferstehung hast du uns erlöst
und bleibende Hoffnung geschenkt.
Er ist das Wort, das uns den Weg weist,
er ist die Wahrheit, die uns frei macht.
Gemeinde: GL 670/8 »Dir sei Preis und Dank und Ehre!«

Wir preisen dich für den Heiligen Geist,
der uns zusammenführt und als Kirche eint.
Aus seiner Fülle haben wir empfangen,
aus seiner Kraft dürfen wir leben.
Gemeinde: GL 670/8 »Dir sei Preis und Dank und Ehre!«

Wir danken dir für alle, die den Weg mit uns gemeinsam gehen
und ihr Leben mit uns teilen.
Für alle, die bei uns bleiben in Stunden der Freude,
aber auch in Stunden der Not und der Angst.
Gemeinde: GL 670/8 »Dir sei Preis und Dank und Ehre!«

Wir preisen dich, Herr, unseren Gott,
durch ihn, Jesus Christus, deinen Sohn, im Heiligen Geist
und stimmen ein in den Lobgesang der himmlischen Chöre:

19 Hymnus
GL 400/EH 265 »Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen« oder
Unterwegs 165 »Gloria, gloria«

20 Fürbitten

»Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach!«, sagt Jesus. So treten
wir mit unseren Fürbitten vor Gott.

- Wir beten für alle Menschen, die verfolgt werden aufgrund ihres Glaubens, ihrer geschlechtlichen Orientierung oder ihrer politischen Anschauung. – Christus, höre uns.
Gemeinde: Christus, erhöre uns.
- Wir beten für alle Menschen, die bedroht sind von Armut, Arbeitslosigkeit oder schwerer Krankheit. – Christus, höre uns.
- Wir beten für alle Menschen, die gefangen sind in Lüge, Selbsttäuschung oder Verbitterung. – Christus, höre uns.
- Wir beten für alle Menschen, die auf der Suche sind nach Halt, Orientierung und einer tragenden Gemeinschaft. – Christus, höre uns.
- Wir beten für alle Menschen, die keinen Sinn in ihrem Lebens finden, die im Sterben liegen, und wir beten für unsere Verstorbenen. – Christus, höre uns.

Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vater unser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Alle unsere Anliegen, insbesondere die, die uns die Sprache verschlagen, legen wir in das Gebet, das Jesus uns vermacht hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel ...

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt. GL 382
»Ein Danklied sei dem Herrn« oder
EH 110/Unterwegs 232 »Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Gott, segne uns mit deiner Treue, die uns Beständigkeit verleiht.
Segne uns mit deiner Gegenwart, die uns Gemeinschaft schenkt.
Segne uns mit deiner Zuversicht, wenn wir wieder in den Alltag gehen.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Gott, wir danken dir und wir vertrauen dir, heute und alle Tage unseres Lebens.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft

Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier ...
Möglichkeit 1: in ... (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen ... hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 378 »Brot, das die Hoffnung nährt« oder
EH 133 »Herr, zeige uns den Weg« oder
Unterwegs 98 »Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/ in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Jesus Christus ist im Brot des Lebens mitten unter uns.
Jesus Christus, du bist schon da, wenn wir nach dir fragen und dich suchen.
Gemeinde: Der Herr ist nahe allen, die ihn rufen.
(Gesungen: GL 76/1)

Jesus Christus, du begegnest uns, wenn wir verzweifelt und voller Trauer sind.
Gemeinde: Der Herr ist nahe allen, die ihn rufen.
Jesus Christus, du bist gegenwärtig, wenn unser Herz voll ist vor Freude und Dank.
Gemeinde: Der Herr ist nahe allen, die ihn rufen.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Alle unsere Anliegen, auch die, die uns sprachlos machen, legen wir in das Gebet, das Jesus uns gegeben hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel ...

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig ...

Kommunionempfang

Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 382 »Ein Danklied sei dem Herrn« oder
EH 110/Unterwegs 232 »Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Ewiger Gott,
wir danken dir, dass du uns stärkst mit deinem Brot, mit deinem Wort und mit der Gemeinschaft untereinander.
Lass deine Gegenwart aufscheinen, wo wir Menschen einander begegnen und uns einlassen auf eine echte Beziehung.
Darum bitten wir dich durch Jesus den Christus, unseren Bruder und unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement: Schuldbekenntnis

Manchmal ist es gut, Altbekanntes ein wenig quer zu formulieren. Das folgende»umgekehrte« Schuldbekenntnis entstammt einem schwedischen Gottesdienst:

Christus, ich bekenne vor dir, dass ich keinen Glauben an meine eigenen Möglichkeiten gehabt habe.
Dass ich in Gedanken, Worten und Taten Verachtung für mich und mein Können gezeigt habe.
Ich habe mich nicht gleich viel geliebt wie die anderen.
Ich habe mein Leben steuern lassen.
Ich habe mich verachten lassen.
Ich habe mehr auf das Urteil anderer vertraut als auf mein eigenes.
Ich habe zugelassen, dass Menschen bösartig mir gegenüber gewesen sind, ohne ihnen Einhalt zu gebieten.
Ich bekenne, dass ich zu feige gewesen bin, um in einer gerechten Sache Streit zu wagen, dass ich mich gewunden habe, um Auseinandersetzungen zu vermeiden.
Ich bekenne, dass ich nicht gezeigt habe, wie tüchtig ich bin.
Gott, unser Vater und Schöpfer, Jesus, unser Bruder und Erlöser, Geist, unsere Mutter und Trösterin, vergib mir meine Selbstverachtung, richte mich auf, schenke mir den Glauben an deinen Beistand und deine Liebe.
Gemeinde: Amen.

Anke Schmitzer

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