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Leseprobe 2
Allerheiligen
Lesejahr A
Heilig. Jetzt!

Am Ende des Kirchenjahres, zu Beginn der dunklen Jahreszeit, steht ein spannungsvolles Doppelfest: Allerheiligen und Allerseelen. Es erinnert an eine Gemeinschaft »quer durch Raum und Zeit«, die Lebende und Tote (und auch die Kommenden) umfasst. Es nennt die Lebenden schon heute heilig und die Toten bis heute lebendig, weil Gottes verwandelnde Kraft Sünder heilig und Tote lebendig macht. Deshalb ist Allerheiligen ein Fest ohne jedes elitäre Gehabe. Denn: Wir sind nicht die ersten. Und wir sind nicht allein. Im bergenden Raum der Heiligkeit und Liebe Gottes sind wir verbunden mit Menschen aller Zeiten. Wir sind Glieder einer Kette vieler Menschenleben, die die Vergangenheit mit der Zukunft verbindet. Heilig werden wir und alle anderen Menschen nicht durch unsere eigene Leistung – sondern allein durch die Gnade Gottes, die uns Christen ausdrücklich in der Taufe geschenkt ist.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 608,1–5 »Ihr Freunde Gottes allzugleich«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruss
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Der Name des Herrn sei gepriesen.
Gemeinde: Von nun an bis in Ewigkeit. Amen.

4 Einführung

Liebe Gemeinde, das Lied, das wir gerade gesungen haben, passt zum heutigen Fest »Allerheiligen« und kommt doch aus einer anderen Zeit und Welt. Denn es zählt die »Freunde Gottes«, die Heiligen, unvollständig auf: Es fehlen die Kinder und Jugendlichen, es fehlen die Eheleute, die starken Frauen und die Singles, es fehlen die Alten und Kranken …
Das ganze pilgernde Volk Gottes gehört in diese Schar. Das feiern wir heute. In diesem Bewusstsein rufen wir zu Jesus Christus, unserem Herrn und Bruder.

5 Christusrufe
Jesus Christus: Du bist empfangen worden von einer unverheirateten heiligen Frau. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Jesus Christus, du hast bis zu deiner Taufe im Jordan in einer ganz normalen heiligen Familie gelebt.
Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Jesus Christus, du hast darauf hingewiesen: »Niemand ist gut außer dem einen Gott!« Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 167 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Heiliger Gott!
Heute feiern wir, dass du heilig bist und uns Menschen Anteil an deiner Heiligkeit schenkst.
Dafür danken wir dir in festlicher Freude
durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur Ersten Lesung: Offb 7,24.914
Die Offenbarung des Johannes entsteht in politisch schwerer Zeit – als ein Trostbuch für Christen, denen womöglich Verfolgung, Folter und Tod bevorstehen. Gott selbst veröffentlicht darin seinen verborgenen Plan für die Welt und für seine Getreuen.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus der Offenbarung des Johannes.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 646/1 »Freut euch, wir sind Gottes Volk« mit Versen aus Psalm 24 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur Zweiten Lesung: 1 Joh 3,13
Der Verfasser des ersten Johannesbriefes betont: Bei all dem, was uns Gott schon heute geschenkt hat, bleibt doch noch ein Rest, ein Grund zur Hoffnung, ein Blick in die Zukunft. Das kann uns trösten, wenn wir erleben: Das Leben läuft überhaupt nicht so, wie wir es uns wünschen.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem ersten Johannesbrief.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 530/6
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mt 5,112a
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer,

wollen Sie heilig werden? Was meinen Sie? Ist das eine attraktive Perspektive? Oder sagen Sie eher: »Heilig werden – das schaffe ich nie!«?
Ganz gleich, wie Sie denken: Als Christ haben Sie gar keine Wahl! Denn Sie sind schon längst heilig. Das glauben Sie nicht? Dann erinnere ich Sie an die traditionelle katholische Lehre: Heiligkeit ist keine Sache der persönlichen Moral, der eigenen Anstrengung und Frömmigkeit, sondern immer eine Gnade, ein Geschenk Gottes! Denn heilig ist zunächst nur Gott. »Gott wohnt in einem Lichte, dem niemand nahen kann. Von seinem Angesichte trennt uns der Sünde Bann«, formuliert Jochen Klepper. Dieses unnahbare Licht ist die Heiligkeit Gottes. Deshalb kann nur er den Abgrund überbrücken und uns sterblichen, sündigen Menschen Anteil geben an seiner Heiligkeit.

Heiligkeit als Geschenk

In der ersten Lesung haben wir davon gehört. In dieser großen Vision wird das entscheidende Grundgesetz der Welt sichtbar, das hinter den Schrecken und der Not des Alltags verborgen ist: das Gesetz der Gnade und der Liebe Gottes. Nach diesem Gesetz ist Heiligkeit nicht eine Belohnung für gutes Benehmen am Ende des Lebens, sondern die unverdiente Mitgift am Anfang.
Das wird zu Beginn jeder Taufe ganz anschaulich: Die Täuflinge werden so, wie es in der Offenbarung des Johannes beschrieben ist, auf ihrer Stirne mit dem Siegel des Kreuzzeichens bezeichnet. Dieses Siegel am Anfang unseres Christenlebens zeigt, dass wir zu Gott und Jesus Christus gehören. Gleichzeitig ist das Kreuz ein Schutzzeichen, das uns ein Leben lang bewahren soll – nicht vor schlimmen Ereignissen, sondern in schlimmen Situationen und durch sie hindurch!
Deshalb schreibt der Apostel Paulus seine Briefe »an alle Heiligen in Christus Jesus, die in Philippi sind« oder »an alle in Rom, die berufenen Heiligen« – und er meint damit nicht die Verstorbenen, sondern die lebendige Versammlung der getauften Christen. Paulus weiß: Heiliger als durch die Taufe kann niemand werden!

Heiligkeit als Herausforderung

Der Seher Johannes betont in der ersten Lesung: Die Menschen »haben ihre Kleider gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht«. Es geht also um Reinheit. Sie ist ein entscheidendes Kennzeichen der Heiligkeit. Weil wir Sünder sind und bleiben, brauchen wir diese Reinigung. Aber sie ist etwas ganz anderes als die sprichwörtliche »weiße Weste«, auf die sich manche etwas einbilden. Denn hier ist nicht die eigene moralische Leistung, sondern allein das Blut des Lammes entscheidend! Sind wir bereit, uns von Jesus selbst »reinigen«, also verwandeln zu lassen?
Der erste Johannesbrief spricht in einer anderen Sprache davon: Heute schon sind wir Töchter und Söhne Gottes, heißt es da. Wenn wir aber darauf hoffen, dass das erst der Anfang ist, dann heiligen wir uns selbst. Das bedeutet: Wir sollen im Kraftfeld der Liebe Jesu Christi bleiben – uns herausfordern und anstecken lassen von seiner Art zu leben, von seiner Liebe, von seiner Ausstrahlung. Uns in sein Licht stellen. Uns von ihm auftauen und erleuchten lassen. Sein Licht weckt garantiert neue Lebenskräfte in uns, die uns anders als bisher handeln lassen – womöglich entschiedener und mutiger, gelassener und barmherziger, auf jeden Fall aber: liebevoller!

Heiligkeit als universale Perspektive

»Allerheiligen« ist allerdings kein exklusives, sondern ein universales Fest: Ein Fest der lichten Heiligkeit und Liebe Gottes. Sie durchstrahlt das Leben der Menschen. Jedes Leben wird auf seine Art durchsichtig auf Gott hin. Jede und jeder von uns zeigt eine Farbe aus dem bunten Spektrum der Heiligkeit Gottes. Doch nicht nur wir sind zur Heiligkeit berufen, sondern »eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen«, die niemand zählen kann – quer durch Raum und Zeit, diesseits und jenseits des Todes.

Gestaltungselement siehe 28

Stille

15 Antwort der Gemeinde: Glaubensbekenntnis

Miteinander antworten wir auf Gottes Wort und sprechen mit allen Christen zusammen das ehrwürdige Große Glaubensbekenntnis. Auch wenn wir nicht alles verstehen und uns manches davon fremd bleibt, stellen wir uns in diese überlieferten Worte und Bilder hinein wie in ein altes Haus, wie in einen Lebensraum:
Gemeinde: Wir glauben an den einen Gott (GL 356)

16 Friedenszeichen
»Selig« sagt Jesus im heutigen Evangelium. »Schalom«, Frieden, ist ein anderes Wort für diese Wirklichkeit, die aus den Herzen der Menschen ausstrahlt – und die Welt verwandelt.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte

Die Gemeinde sitzt.
Die heutige Kollekte ist bestimmt für …
Orgelspiel oder
GL 290,1–5 »Gott wohnt in einem Lichte« oder
EH 85/Unterwegs 50 »Selig seid ihr«

18 Festtäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Wir verbinden uns mit der himmlischen Liturgie, von der die Offenbarung des Johannes uns erzählt hat, und loben mit der gesamten Schöpfung den drei-einen Gott.
Siehe Werkbuch S. 172–173.

Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt.

Gepriesen bist du, Herr, unser Gott,
für das Leben, das du geschaffen hast.
Die ganze Welt hältst du in der Hand,
und wir dürfen dich unseren Vater nennen.
V/A: Dir sei Preis …

Wir danken dir für deinen Sohn Jesus Christus,
unseren Herrn und Bruder.
Durch ihn wurde deine Güte in menschlicher Gestalt sichtbar.
In seinem Tod und seiner Auferstehung hast du uns erlöst
und bleibende Hoffnung geschenkt.
Er ist das Wort, das uns den Weg weist,
er ist die Wahrheit, die uns frei macht.
V/A: Dir sei Preis …

Wir preisen dich für den Heiligen Geist,
der uns zusammenführt und als Kirche eint.
Aus seiner Fülle haben wir empfangen,
aus seiner Kraft dürfen wir leben.
V/A: Dir sei Preis …

Wir danken dir für alle, die den Weg mit uns gemeinsam gehen
und ihr Leben mit uns teilen.
Für alle, die bei uns bleiben in Stunden der Freude,
aber auch in Stunden der Not und der Angst.
V/A: Dir sei Preis …

Wir preisen dich, Herr, unseren Gott,
durch ihn, Jesus Christus, deinen Sohn, im Heiligen Geist
und stimmen ein in den Lobgesang der himmlischen Chöre:

19 Hymnus
GL 257,1–3.5 »Großer Gott, wir loben dich« oder
EH 68/Unterwegs 74 »Laudate, omnes gentes«

20 Fürbitten
In Gottes Augen gehören wir alle zu einer einzigen Menschheitsfamilie. Dieser Glaube fasziniert uns – und setzt uns gleichzeitig unter Druck. Denn wir spüren: Unsere Liebesfähigkeit und unsere Kräfte sind begrenzt. Deshalb bringen wir die Menschen, die zu dieser einen Familie gehören, vor Gott.
Wir bitten für … (ein konkretes Anliegen im Blick auf die Top-Meldungen des Wochenendes): Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

- Wir bitten für die Menschen, die in der dunklen Jahreszeit besonders unter Depressionen leiden.
- Wir bitten für unsere Kirche – und für die Ökumene zwischen den christlichen Kirchen.
- Wir bitten für die Menschen, die auch heute in schlimmen persönlichen, sozialen oder politischen Zuständen leben müssen.
- Wir bitten für unsere Gemeinde(n)– für die Lebenden, aber auch für die Toten.

In einer Zeit der Stille bringen wir unsere ganz persönlichen Bitten vor Gott.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Als geliebte Töchter und Söhne Gottes dürfen wir alle Bitten, die uns am Herzen liegen, zusammenfassen und miteinander beten:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 642/Unterwegs 23 »Eine große Stadt ersteht« oder
EH 268,1.3–6 »Dass du mich einstimmen lässt«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte
Der Friede Gottes, der all unser Begreifen übersteigt,
bewahre unsere Herzen und unsere Gedanken
in der Gemeinschaft mit Jesus Christus.
Das schenke uns der lebendige Gott:
der Vater durch den Sohn im Heiligen Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Du, Gott, hörst unsere Bitten und weißt, was wir brauchen. Dafür danken wir dir durch Jesus Christus im Heiligen Geist.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 264,1–3 »Mein ganzes Herz erhebet dich« oder
EH 105/Unterwegs 71 »Te Deum laudamus«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Gott ist gegenwärtig in unserer Welt. Von ihm kommt die Rettung und von dem Lamm.
Erlöser der Welt, befreie uns!
Gemeinde: Erlöser der Welt, befreie uns!
Dir sei Lob, Lichtglanz und Dank.
Erlöser der Welt, befreie uns!
Gemeinde: Erlöser der Welt, befreie uns!
Dir sei Weisheit, Ehre und Macht.
Erlöser der Welt, befreie uns!
Gemeinde: Erlöser der Welt, befreie uns!
Beten wir in Stille.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Als geliebte Töchter und Söhne Gottes dürfen wir miteinander beten:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 642/Unterwegs 23 »Eine große Stadt ersteht« oder
EH 268,1.3–6 »Dass du mich einstimmen lässt«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Lebendiger Gott!
Du allein bist heilig.
Dich ehren wir, wenn wir uns an heilige Menschen erinnern.
Bleib bei uns mit deiner Gnade und mit deinem Segen
auf all unseren Wegen –
bis wir einst ans Ziel unseres Lebens gelangen
und in dir die Vollendung finden.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.

Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement
Dort, wo an Allerseelen kein Gottesdienst stattfindet oder erfahrungsgemäß nur wenige Gläubige an der Liturgie teilnehmen (können), wird nach der Predigt der Verstorbenen des letzten Jahres gedacht. Dazu werden die Angehörigen dieser Verstorbenen rechtzeitig vorher brieflich eingeladen.

Wird dieses Gestaltungselement gewählt, entfallen das Glaubensbekenntnis und die Fürbitten.
Die brennende Osterkerze steht von Anfang an in der Mitte des Altarraumes. Am Taufstein oder auf einem Tisch/einigen Tischen im Gang/in den Gängen brennen Grablichter – für jede/n Verstorbene/n eines.

Nach der Predigt führt der/die Leiter/in der Feier ins Totengedenken ein.

Gottes Liebe umfasst Lebende und Tote. Als Getaufte haben wir Anteil an seiner Heiligkeit auch über den Tod hinaus. In diesem Vertrauen denken wir jetzt an die Verstorbenen des letzten Jahres aus unserer Gemeinde/unserem Seelsorgeraum. Für jeden Verstorbenen brennt ein kleines Grablicht hier im Kirchenraum/am Taufstein.

Wir begrüßen in unserer Mitte besonders die Angehörigen dieser Verstorbenen.

Liebe Angehörige! Wenn jetzt gleich der Name Ihres Verstorbenen vorgelesen wird, dann können Sie gerne eines der Lichter nach vorne tragen und zur Osterkerze stellen. Alle Lichter, die nicht von Angehörigen zur Osterkerze getragen werden, werden anschließend von Mitgliedern aus unserer Gemeinde stellvertretend zur Osterkerze gebracht.

Aus unserer Gemeinde/Gemeinschaft sind im Lauf des letzten Jahres verstorben:

Es folgt die Verlesung der Namen der Verstorbenen (nicht vom Ambo aus!).
Währenddessen werden alle Grablichter nach und nach von Angehörigen zur Osterkerze getragen
Nach der Verlesung der Namen tragen Mitglieder der Gemeinde die übrig gebliebenen Lichter in großer Ruhe und Sammlung stellvertretend zur Osterkerze. Währenddessen: Stille.

Heiliger Gott! In dir sind unsere Lieben geborgen: Alle Tage ihres Lebens – über ihren Tod hinaus – und bis in Ewigkeit. Amen.

Weiter mit Friedenszeichen 16

Max-Josef Schuster

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