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WortGottesFeiern
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Leseprobe 2
21. Sonntag im Jahreskreis
Lesejahr A
Die apostolische Kirche

Vor allem aus Kirchen, deren Innenausstattung aus der Barockzeit stammt, kennen wir die großen Apostelfiguren. Sie stehen meist rechts und links im Hauptschiff und schauen sozusagen aus der ersten Etage zum Altar hin.
Bis heute werden bei der Kirchweihe die Wände der Kirche an zwölf dafür vorgesehenen Stellen in Kreuzesform mit Chrisam gesalbt als Zeichen der Verehrung der zwölf Apostel. Auf ihrem Zeugnis ruht die »apostolische Kirche«, wie sie im großen Glaubensbekenntnis beschrieben wird. Die gesalbten Stellen werden in der Regel mit Kreuzen gekennzeichnet, manchmal auch mit den darüber angebrachten Apostelleuchtern. Das heutige Evangelium bietet Gelegenheit, in der eigenen Kirche die Apostelkreuze wahrzunehmen.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 640/Unterwegs 134 »Gott ruft sein Volk zusammen« oder
EH 87 »Wo zwei oder drei«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruss
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Jesus Christus, der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes, ist in unserer Mitte.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Der Evangelist Matthäus schreibt für eine kleine Gemeinde. Sie hat zwar schon eine Weile Bestand, lebt aber mit der Gefahr der Unterdrückung und Verfolgung. Woher konnten diese Christen Zuversicht und Hoffnung gewinnen? Matthäus erinnert sie daran, dass sie ihren Glauben durch das Wirken der Apostel empfangen haben. Ihr Zeugnis von Jesus Christus, dem Messias, bildet die Basis des Glaubens. Bis heute sind wir eine »apostolische« Kirche und trauen der Überlieferung, in der Gott selbst zu uns spricht.

5 Christusrufe
Gl 463 »Herr, erbarme dich«
Ein/e Kantor/in sollte den Part des Vorsängers übernehmen. Die Gemeinde wiederholt die Verse.
Nach dem »Herr, erbarme dich« spricht Leiter/in:
Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes.
Nach dem »Christus, erbarme dich« spricht Leiter/in:
Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 132 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott, unser Vater,
wir danken dir für deine Apostel, die als Erste den Glauben an dich und deinen Sohn Jesus Christus bekannt haben. Du hast sie uns als verlässliche Zeugen gegeben, damit unser Glaube wächst und in den Wirren der Zeit nicht untergeht. Öffne unsere Herzen und Ohren für ihr Zeugnis und lass ihr Beispiel unter uns wirksam werden.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur Ersten Lesung: Jes 22,1923
Wer den Schlüssel hat, bestimmt über den Zugang. Deshalb muss der Schlüsselverwalter einen untadeligen Charakter haben und gleichzeitig gütig sein. Gott setzt einen neuen Tempelvorsteher ein, damit der Zugang zu ihm offen bleibt und der Tempel ein Ort der Gewissheit ist in den Stürmen der Zeit.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Jesaja.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
Gl 755/1 »Herr, du kennst mein Herz« mit Versen aus Psalm 138 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur Zweiten Lesung: Röm 11,3336

Paulus ist durchdrungen vom Glauben. Er preist Gott nicht deshalb, weil er ihn versteht, sondern weil er für unseren begrenzten Verstand ein Geheimnis bleibt. Die Verse, die wir in der Lesung hören, bilden den Abschluss seiner Gedanken über das Verhältnis zwischen Juden und Christen.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
Gl 530/6 oder EH 26 oder Unterwegs 171
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mt 16,1320
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Wer ist Jesus?

Die Frage »Was hältst du von mir?« zu stellen braucht einen gewissen Mut. Eine ehrliche Antwort könnte uns mit der einen oder anderen unangenehmen Seite unserer Persönlichkeit konfrontieren. Und wer würde sich trauen, diese Frage ehrlich zu beantworten?
Jesus stellt seinen Jüngern diese Frage. Er möchte wissen, was die Leute über ihn sagen. Die Antworten sind durchaus ehrenhaft. Jesus wird mit großen Propheten in Verbindung gebracht, die Entscheidendes bewirkt und in der Glaubensgeschichte einen wichtigen Platz haben.
Dass Jesus diese Antworten nicht genügen, macht seine nächste Frage deutlich. Seine Wegbegleiter, die von ihm berufenen Männer, müssen es besser wissen als das Volk. »Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes«, gibt Petrus zur Antwort und erlangt durch dieses Bekenntnis eine Art Vorrangstellung unter den Jüngern.

Die Botschaft für die Gemeinde

Der Evangelist Matthäus überliefert das Bekenntnis des Petrus mit Blick auf seine Gemeinde. Er will ihr damit Mut zusprechen. Seine Gemeinde aus Judenchristen und Heidenchristen, Glaubende der zweiten und dritten Generation, hat einen schweren Stand. Unter den Gläubigen gibt es Spannungen. Zu unterschiedlich sind die Traditionen und Kulturen, aus denen die Menschen kommen. Sie reiben sich aneinander. Welcher Weg ist der richtige? Wie viel vom Gesetz des Mose muss eingehalten werden? Was kann jede Gruppe tolerieren? Wo sind die Grenzen, die niemand überschreiten sollte, damit die Gemeinde nicht zerfällt?
Die Umwelt ist auch nicht gerade freundlich zu den Christen. Sie sind eine kleine Gruppe und werden mit Misstrauen betrachtet. Die jüdischen Gemeinden sehen sie als Abtrünnige; den staatlichen Organen sind sie suspekt. Woran soll man sich halten in dieser großen Ungewissheit?

Woran halten wir uns fest?

Matthäus lässt Petrus das Entscheidende sagen. Auf dem Messiasbekenntnis, wie es die Apostel überliefert haben, beruht der Glaube. Der »apostolische« Glaube, wie es 250 Jahre später in der Formulierung des großen Glaubensbekenntnisses heißt. Bei diesem allerersten Konzil der Kirchengeschichte trafen sich die Bischöfe und Verantwortlichen der Kirche und versuchten, einen gemeinsamen Weg in die Zukunft zu finden. Ihnen war bewusst, dass der Glaube Gemeinschaft fordert, auch über die Grenzen der Heimatgemeinde hinaus. Der von den Aposteln überlieferte Glaube war die verlässliche Basis für den Weg in die Zukunft. Ob eine Gemeinde sich auf einen bestimmten Apostel zurückführen konnte oder nicht, ob sie sich von Paulus, Petrus, Thomas oder Matthäus gegründet wusste, spielte keine Rolle. Der apostolische Glaube zählte, das gemeinsame Bekenntnis zu Jesus Christus.

Glaubensbekenntnis in der Einheit aller Christen

Das Glaubensbekenntnis des Konzils von Nizäa ist mittlerweile fast 1700 Jahre alt. Es verbindet uns über die späteren Kirchentrennungen hinweg mit den Christen der verschiedenen Konfessionen und Traditionen. Alle sehen sich in der Nachfolge der von den Aposteln verkündeten frohen Botschaft. Wir können in den Schwestern und Brüdern aller Kirchen die apostolische Weite des Glaubens wahrnehmen, die durch die Zeiten reicht und um die ganze Welt geht. Das soll uns aufrichten und bestärken, wenn wir im Blick auf unsere eigene Lage den Mut und die Hoffnung sinken lassen. Das Bekenntnis des Petrus: »Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes« richtet den Blick aller Christen auf den Herrn, dessen Geist in jeder Gemeinde am Werk ist.

Stille


15 Antwort der Gemeinde

Gestaltungselement siehe 28
Bekennen wir miteinander und mit den Christen aller Konfessionen und Traditionen unseren Glauben, indem wir das große Glaubensbekenntnis beten. Seit 1700 Jahren ist es der gemeinsame Ausdruck des Glaubens der apostolischen Kirche.
Gemeinde: Wir glauben an den einen Gott … (GL 356)

16 Friedenszeichen
Für uns Menschen und zu unserem Heil ist Christus Mensch geworden. Sein Friede versöhnt uns mit uns selbst und miteinander.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
In der Gemeinschaft der apostolischen Kirche stehen wir füreinander ein mit Gebeten und mit Gaben. Unsere Kollekte ist heute bestimmt für...
Orgelspiel oder
GL 644/Unterwegs 133 »Sonne der Gerechtigkeit« oder
EH 131 »Du sendest uns«

18 Sonntäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Lasst uns gemeinsam mit allen Christen am Tag des Herrn Gott loben und ihn rühmen.
Siehe Werkbuch S. 174–177
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: Wir loben dich, wir preisen dich, wir beten dich an. (nach GL 426)

Gepriesen bist du, Herr, unser Gott,
für die Gabe des ersten Tages der Woche.
Dies ist der Tag,
an dem du das Werk der Schöpfung begonnen hast,
indem du Licht und Finsternis trenntest.
Dies ist der Tag,
an dem du durch die Auferweckung deines Sohnes
mitten in der alten Schöpfung
die neue Schöpfung schon begonnen hast.
Dies ist unser Tag
der Ruhe und Unterbrechung,
den du uns allen am Berg Sinai
durch dein Sabbatgebot geschenkt hast.
Denn du hast uns deinem geliebten Volk Israel
im Neuen Bunde zugesellt.
So halten auch wir einen Tag der Woche für dich frei.
Wie dein Volk Israel
sehnen wir uns nach der Erfüllung deiner Verheißungen.
Wir vereinen uns mit allen, die deinen Namen kennen,
und rufen:
V/A: Wir loben dich, wir preisen dich, wir beten dich an.

Als die Zeit ihre Fülle erreicht hatte,
hast du uns Jesus, den Christus, geschenkt,
dein ewiges, nun sichtbares und Leben schaffendes Wort.
Seiner vor allem gedenken wir am Sonntag.
Es ist der Tag,
an dem er den Geist auf die im Saal Versammelten sandte
und so deine Kirche schuf.
Als deine Gemeinde (von …)
sind wir versammelt (in der Ortskirche/im Bistum von …),
um auf deinen Sohn zu hören
und ihm im Glauben zu folgen.

Er hat Großes an uns getan:
Durch seinen Tod und seine Auferstehung hat er uns von der Sünde
und von der Knechtschaft des Todes befreit
und neues Leben geschenkt.
In ihm sind wir ein auserwähltes Geschlecht,
dein heiliges Volk, dein königliches Priestertum.
Als die Gemeinde Jesu Christi,
die er aus der Zerstreuung und Vereinzelung sammelt,
folgen wir ihm auf seinem Weg durch die Zeit.
In ihm geschwisterlich verbunden,
teilen wir die Sorgen und Nöte,
die Hoffnungen und Freuden aller Menschen guten Willens.
Sie stehen vor uns an diesem Tag,
und im Geist Christi beten wir.
Wir bitten dich, Gott, um den Heiligen Geist,
den Tröster und Befreier,
den Atem und Wind.
Als deine heilige Versammlung rufen wir:
V/A: Sende aus deinen Geist, und das Antlitz der Erde wird neu. (GL 253)

Wir feiern (diesen ...) Sonntag.
Du hast uns heute zusammengerufen,
dass wir dein Wort hören
und dir das Lob singen konnten.
(Das Brot zu brechen, ist uns nicht gegeben,
doch deine Nähe ist uns zugesagt.)
Herr, es ist die Kirche,
die Jesus als dein Volk aus allen Völkern gesammelt hat.
Als seine Kirche halten wir Ausschau
nach seinem endgültigen Kommen.
Mit allen, die den Weg auf dein Reich hin gehen,
geben wir dir, Gott, die Ehre.

19 Hymnus
GL 637/Unterwegs 136 »Lasst uns loben, freudig loben« oder
EH 105 »Te Deum laudamus«

20 Fürbitten
Im Vertrauen auf Gott, den Vater, und seinen Sohn Jesus Christus bitten wir:

- Für unsere Gemeinde: Lass uns dem Mut der Apostel und ihrem standhaften Glauben nacheifern, damit der apostolische Glaube Früchte trägt.
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
- Für alle Christen in den verschiedenen Konfessionen und Traditionen: Sende deinen Geist der Weisheit und der Erkenntnis, damit wir uns gegenseitig helfen auf dem Weg durch die Zeit.
- Für alle, die in den Kirchen und Gemeinden Verantwortung tragen: Stärke ihren Glauben, damit sie ihren apostolischen Dienst zum Wohl der Gläubigen und der Welt ausüben können.
- Für alle, die auf der Suche nach der Wahrheit und dem Sinn des Lebens sind: Zeige ihnen die Menschen, die ihnen die Tür zu deiner Kirche öffnen.
- Für unsere Verstorbenen: Schenke ihnen die volle Gemeinschaft mit dir in deinem Reich.

Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Gemeinsam mit allen Christen beten wir das Gebet, das Jesus selbst uns gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel ...

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 614 »Wohl denen, die da wandeln« oder
EH 153/Unterwegs 128 »Unser Leben sei ein Fest«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte
Der Vater umgebe uns mit seiner Liebe.
Gemeinde: Amen.
Der Sohn geleite uns auf unseren Wegen.
Gemeinde: Amen.
Der Heilige Geist stärke uns mit seiner Kraft.
Gemeinde: Amen.
So segne uns der dreieinige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Darum bitten wir Gott, den Vater, durch Jesus Christus im Heiligen Geist.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier ...
Möglichkeit 1: in ... (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen ... hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 298/Unterwegs 108 »Herr, unser Herr, wie bist du zugegen« oder
EH 229 »Heilig bist du«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Wir wollen den Herrn anbeten, der unter uns in der Gestalt des Brotes gegenwärtig ist.
Herr Jesus Christus, du bist die Kraft unseres Lebens.
(Kantor/in) Preiset den Herrn, denn er ist gut
Gemeinde: Danket dem Herrn, denn er ist gut. (Melodie GL 280)
Herr Jesus Christus, du bist die Hoffnung für die Welt.
(Kantor/in) Preiset den Herrn, denn er ist gut
Gemeinde: Danket dem Herrn, denn er ist gut.
Herr Jesus Christus, du bist der Weg zum Vater.
(Kantor/in) Preiset den Herrn, denn er ist gut
Gemeinde: Danket dem Herrn, denn er ist gut.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Gemeinsam mit allen Christen beten wir das Gebet, das Jesus selbst uns gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel ...

Einladung zur Kommunion

Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig ...

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 614 »Wohl denen, die da wandeln« oder
EH 153/Unterwegs 128 »Unser Leben sei ein Fest«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Himmlischer Vater,
du hast uns mit dem Brot des Lebens gestärkt. Wir danken dir für die Gemeinschaft, die durch den Glauben an dich geheiligt wird. Führe alle, die zu dir gehören, in deiner apostolischen Kirche zusammen, damit wir vor der Welt Zeugnis geben können von unserer Hoffnung.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement
Um den apostolischen Glauben auch für die Augen deutlich zu machen, können bei der »Antwort der Gemeinde« (15) die Apostelkreuze des Kirchenbaus ins Bewusstsein gerückt werden.
Falls die Kirche mit Apostelleuchtern ausgestattet ist, können nach der Ansprache die Leuchter von Ministranten entzündet werden. Der/die Leiter/in erklärt dazu:
Als Zeichen des apostolischen Glaubens werden beim Bau von Kirchen bis heute zwölf Kreuze an den Wänden angebracht. In der Feier der Kirchweihe werden sie vom Bischof mit Chrisam gesalbt als Zeichen der Verehrung der Apostel, der Grundpfeiler des Glaubens. Wir entzünden die Kerzen der Apostelleuchter und beten, begleitet vom Licht der zwölf Leuchter, das große Glaubensbekenntnis.
Ministranten entzünden die Leuchter.

In Kirchen ohne Apostelleuchter kann Leiter/in mit folgenden Worten auf die Apostelkreuze aufmerksam machen:
Beim Bau von Kirchen wird auch heute noch der apostolische Glaube durch das Anbringen der Apostelkreuze sichtbar gemacht. An zwölf eigens dafür vorgesehenen Stellen werden bei der Weihe der Kirche die Wände in Kreuzesform mit Chrisam gesalbt als Zeichen der Verehrung der Apostel. Ihr Glaube trägt unseren Glauben.
Je nach der Ausgestaltung der Apostelkreuze können kleine Lichter an den Kreuzen entzündet oder als Zeichen der Verehrung Blumen abgelegt werden. Falls genügend Mitwirkende gewonnen werden können, zieht der/die Leiter/in mit ihnen zu den Apostelkreuzen, wo ein Licht entzündet/eine Blume platziert wird. An jedem Kreuz bleibt eine Person stehen. Dann lädt der/die Leiter/in zum Sprechen des Glaubensbekenntnisses ein.

Carmen Rothermel

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