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WortGottesFeiern
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einer Wort-Gottes-Feier
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Leseprobe 1
15. Sonntag im Jahreskreis
Lesejahr B
Gerufen und gesandt: ohne Netz und doppelten Boden

»Nehmt nichts mit auf den Weg!« Ein provokanter Satz – nicht nur heute. Es ist Jesu Anweisung an die Zwölf, die er jeweils zu zweit aussendet. Immerhin sind sie nicht allein unterwegs und können einander unter die Arme greifen. Aber alles andere, was das Leben und die Aufgabe erleichtern könnte, wird ihnen nicht zugebilligt. Verstellt zu viel Ballast und Lebensgepäck den Blick auf die Mitte?
Wer sich rufen lässt, soll und kann darauf vertrauen, dass es keiner weiteren Sicherheiten bedarf. Gott ist auf der Seite derer, die sich auf ihn einlassen, auch wenn die zu verkündigende Botschaft nicht in jedem Fall auf fruchtbaren Boden bei den Adressaten fällt. Gott will Menschen zum Leben führen, sie aufrichten und heil werden lassen. Das ist die Grundbotschaft der Schrifttexte des heutigen Sonntags.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 520 »Liebster Jesu, wir sind hier« oder
EH 127 »Die Sache Jesu braucht Begeisterte« oder
Unterwegs 43 »Suchen und fragen«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruss
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Christus ist in unserer Mitte. Er schenkt uns seinen Frieden.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Mit allem was uns an Freude, Leichtigkeit und Hoffnung, Trauer, Angst und Sorge bewegt, und mit allem, was uns in der vergangenen Woche beschäftigt hat, sind wir hier. Wir versammeln uns aus unserem Alltag heraus am ersten Tag der Woche als Gemeinde Jesu Christi. Er hat uns gerufen, zu ihm dürfen wir kommen, so, wie wir sind. Er richtet uns auf. Wir stellen uns unter sein Wort.

5 Christusrufe
Herr, Jesus Christus, du rufst uns dir zu folgen.
Herr, erbarme dich unser.
Gemeinde: Herr, erbarme dich unser.
Du sendest uns als deine Boten. Christus, erbarme dich unser.
Gemeinde: Christus, erbarme dich unser.
Wir sollen dich in Wort und Tat bezeugen.
Herr, erbarme dich unser.
Gemeinde: Herr, erbarme dich unser.
oder:
GL 495/7 »Herr Jesus, du rufst die Menschen«

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 120 oder
Lasset uns beten:
Kurze Stille.
Guter Gott.
Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Du hast uns berufen, deine grenzenlose Liebe allen Menschen nahe zu bringen.
Öffne unsere Herzen für deine Botschaft, damit wir sie glaubwürdig verkünden.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt jetzt und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur Ersten Lesung: Am 7,12–15
Im wirtschaftlich reichen Nordreich Israel geht im 8. Jahrhundert v. Chr. die soziale Schere weit auseinander. Gott beruft den Propheten Amos »vom Fleck weg« dazu, zugunsten der Schwachen und Benachteiligten Partei zu ergreifen.

8 Erste Lesung
Der/die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Amos.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 687 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit« oder
EH 80 »Du zeigst mir den Pfad zum Leben« (mit Wiederholung)

10 Hinführung zur Zweiten Lesung: Eph 1,3–14
Gott hat uns erwählt, er trägt uns durch die Zeit und nimmt uns am Ende unserer Tage bei sich auf. Tiefes Vertrauen und große Dankbarkeit prägen die Grundstimmung der ersten Verse des Epheserbriefes. Gedacht für die Menschen, damals und heute.

11 Zweite Lesung
Der/die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Epheserbrief.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 646/5 »Geht in alle Welt, Halleluja«
Der/die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mk 6,7–13
Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Gestaltungselement siehe 28
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Den Lebenswurzeln Raum geben

Wenn ein alter Mensch stirbt, sagen die Leute in Afrika, dann ist das so, wie wenn eine ganze Bibliothek abbrennt.
In der Tat gehören Lebenswissen, Lebenserfahrungen und Alter eng zusammen. In traditionellen Gesellschaften wird dieser Kombination Achtung und Anerkennung entgegengebracht. Wenn ein alter Mensch stirbt, wird mit ihm viel an Geschichte und Erfahrung unwiderruflich ausgelöscht und würde für immer dem Vergessen anheim fallen, falls sie nicht zur rechten Zeit weitergegeben werden konnte.
In Kulturen, die traditionell von mündlicher Überlieferung leben, ist es darum geradezu für das Überleben wichtig, die Alten zu befragen. Es ist wichtig, sich ihre Geschichten erzählen zu lassen – zum Werden der eigenen Geschichte. Die Geschichte der Familie und des Stammes zu erfahren ist nötig um hineinzuwachsen in das, was die jeweilige Identität ausmacht, und um sich zu verwurzeln in das größere Umfeld, in das man hineingeboren wurde.
Ähnliches gilt jedoch auch für uns, die wir aus einer Schriftkultur kommen. Wir leben als Kinder von dem, was uns gesagt und erzählt wird. Wir lernen von klein auf durch das Vorbild anderer soziales Verhalten. Wir ahmen nach, was wir sehen – im Guten und im weniger Guten.
Im Hineinwachsen in die Familie, das nähere Lebensumfeld und die Gesellschaft, im Suchen und Finden der verschiedenen Rollen, die uns im Laufe des Lebens zukommen, erfahren wir Identität und lernen zugleich unsere Wurzeln kennen. Wer nicht weiß, wo er oder sie herkommt, hat es im Leben oft schwer.

Den Glauben erleben

Was für das Hineinwachsen in das Leben gilt, gilt auch für den Glauben. Wir Menschen sind – als Geschöpfe Gottes – von Haus aus »Gott-bedürftig«: auf der Suche nach tieferen Erfahrungen und ausgestattet mit großer Sehnsucht, die in irdischer Sicht letztlich unstillbar ist, auch wenn wir sie an noch so vielem festmachen.
Wir sind darauf angewiesen, dass uns von Gott erzählt wird, dass er uns nahe gebracht wird. Wir haben es nötig zu erfahren, woran und wie andere Menschen ihre Gottsuche festmachen und worin sie ihre Sehnsucht verankern.
Jesus wusste sich in innigster Verbundenheit zu Gott. Seine Botschaft vom nahe gekommenen Gott soll und muss unter die Leute kommen. Aus diesem Grund sendet er – wie es uns der Evangelist Markus berichtet – seine Schülerinnen und Schüler aus. Verblüffend ist: Sie haben wenig im Gepäck. Eigentlich nur seinen klaren Auftrag: Sie sollen das Reich Gottes verkündigen, die unreinen Geister austreiben und den Menschen die Umkehr ansagen. Diejenigen, die gerade noch in der Rolle der Schüler waren, werden nun zu Lehrern und zu beispielgebenden Menschen. Das geht, weil sie Jesus erfahren haben. Aus dem Zusammensein mit ihm kennen sie Momente der Befreiung, der Entlastung, des Trostes und wohl auch der Heilung und Versöhnung. Als Erfahrene können sie das weitergeben, was sie durch ihn kennen gelernt haben und was sie wohl überhaupt erst dazu gebracht hat, ihm nachzufolgen.
Mehr brauchen sie nicht – und mehr brauchen wir nicht.

Mit leichtem Gepäck auf dem Weg zu den Menschen

Wenn wir uns auf Jesus einlassen, erfahren wir Gott. Mehr braucht es nicht. Jesus Christus sendet uns wie die Jünger aus, damit die Menschen zu sich finden, damit sie spüren, woran sie ihre Sehnsucht im Letzten festmachen können. »Nehmt nichts mit!« Es ist gut, wenn ER in unserem Herzen den ersten Platz hat. Wer zu den Menschen gehen will, soll gehen ohne Wenn und Aber.
Man soll gehen und verkünden. Ohne die Sicherung, die für das irdische Leben gilt, und ohne all das in den Mittelpunkt zu stellen, was uns meist so wichtig erscheint: die Kleidung, die gesellschaftliche Stellung, Bildung und Ansehen. Man soll zudem gehen ohne Belastung durch Urteile und Vorurteile. Frei soll man sein, wenn man als Mensch zu den Menschen geht oder bei den Menschen ist. Das ist unser Auftrag.
Gott traut uns zu, dass durch uns die Welt heiler werden kann. Er traut uns das zu, weil er uns in all unserer Gebrochenheit kennt wie kein anderer.
Spuren von Heilung, von Befreiung, von Frieden, Wahrheit und Versöhnung und etwas von der Geborgenheit Gottes spürbar werden zu lassen, darum geht es.
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Predigtlied
Im Vertrauen auf Gottes heilsame Nähe stimmen wir uns ein in ein Lied, das uns von unseren Vorvätern und Vormüttern im Glauben überliefert wurde:
GL 614 »Wohl denen, die da wandeln«

16 Friedenszeichen

Der Friede Gottes ist da sichtbar, wo Menschen einander vertrauen, gut zueinander sind und in Wort und Tat seine Liebe bezeugen. Wir lassen uns von diesem Frieden berühren und geben einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Gott gibt uns unser tägliches Brot und alles, was unsere Not wendet. Wir teilen mit denen, die guter Gaben bedürfen. Die Kollekte ist heute bestimmt für …
GL 618 »Brich dem Hungrigen dein Brot« oder
EH 124 »Den Weg wollen wir gehen« oder
Unterwegs 47 »Wenn wir das Leben teilen«

18 Sonntäglicher Lobpreis

Der/die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Gepriesen sei Gott, der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus:
Siehe Werkbuch S. 174–177
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: Wir loben dich, wir preisen dich, wir beten dich an. (nach GL 426)

Gepriesen bist du, Herr, unser Gott,
für die Gabe des ersten Tages der Woche.
Dies ist der Tag,
an dem du das Werk der Schöpfung begonnen hast,
indem du Licht und Finsternis trenntest.
Dies ist der Tag,
an dem du durch die Auferweckung deines Sohnes
mitten in der alten Schöpfung
die neue Schöpfung schon begonnen hast.
Dies ist unser Tag
der Ruhe und Unterbrechung,
den du uns allen am Berg Sinai
durch dein Sabbatgebot geschenkt hast.
Denn du hast uns deinem geliebten Volk Israel
im Neuen Bunde zugesellt.
So halten auch wir einen Tag der Woche für dich frei.
Wie dein Volk Israel
sehnen wir uns nach der Erfüllung deiner Verheißungen.
Wir vereinen uns mit allen, die deinen Namen kennen,
und rufen:
V/A: Wir loben dich, wir preisen dich, wir beten dich an.

Als die Zeit ihre Fülle erreicht hatte,
hast du uns Jesus, den Christus, geschenkt,
dein ewiges, nun sichtbares und Leben schaffendes Wort.
Seiner vor allem gedenken wir am Sonntag.
Es ist der Tag,
an dem er den Geist auf die im Saal Versammelten sandte
und so deine Kirche schuf.
Als deine Gemeinde (von …)
sind wir versammelt (in der Ortskirche/im Bistum von …),
um auf deinen Sohn zu hören
und ihm im Glauben zu folgen.
Er hat den Armen eine gute Nachricht gebracht,
den Gefangenen die Entlassung verkündet,
Blinden das Augenlicht geschenkt,
Tauben die Ohren geöffnet,
Aussätzige rein gemacht.
V/A: Wir loben dich, wir preisen dich, wir beten dich an.

Als die Gemeinde Jesu Christi,
die er aus der Zerstreuung und Vereinzelung sammelt,
folgen wir ihm auf seinem Weg durch die Zeit.
In ihm geschwisterlich verbunden,
teilen wir die Sorgen und Nöte,
die Hoffnungen und Freuden aller Menschen guten Willens.
Sie stehen vor uns an diesem Tag,
und im Geist Christi beten wir.
Wir bitten dich, Gott, um den Heiligen Geist,
den Tröster und Befreier,
den Atem und Wind.
Als deine heilige Versammlung rufen wir:
V/A: Sende aus deinen Geist, und das Antlitz der Erde wird neu. (GL 253)

Wir feiern (diesen …) Sonntag.
Du hast uns heute zusammengerufen,
dass wir dein Wort hören
und dir das Lob singen konnten.
(Das Brot zu brechen, ist uns nicht gegeben,
doch deine Nähe ist uns zugesagt.)
Herr, es ist die Kirche,
die Jesus als dein Volk aus allen Völkern gesammelt hat.
Als seine Kirche halten wir Ausschau
nach seinem endgültigen Kommen.
Mit allen, die den Weg auf dein Reich hin gehen,
geben wir dir, Gott, die Ehre.

19 Hymnus
GL 259,1.6 »Erfreue dich, Himmel« oder
EH 104,1.4 »Singt dem Herrn« oder
Unterwegs 71 »Te deum laudamus«

20 Fürbitten
Wir tragen vor Gott unsere Anliegen hin. Zu allen Zeiten sendet er Menschen, damit alle mit seinem Wort und seiner heilsamen Nähe in Berührung kommen. Ihn bitten wir:

- Für alle, die ein öffentliches Amt bekleiden; für die Regierenden der Länder unserer Erde; für alle, die ihnen zuarbeiten und sie beraten.
Gemeinde: GL 358/2 »Christus, höre uns. Christus, erhöre uns« (V/A)
- Für alle Menschen, die sich in den Gemeinden darum mühen und dafür einsetzen, dass dein Wort und deine Weisung ins Leben kommen.
- Für alle, die andere unterstützen, sie begleiten und sich in vielfacher Weise um sie kümmern.
- Für alle, die der Heilung und des Trostes bedürfen.
- Für alle Menschen die auf Arbeitssuche sind, für die Überlasteten und die Unterforderten.
- Für die Kinder und Jugendlichen die es schwer haben und die wenig Liebe und Zuwendung erfahren.

Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Gott weiß, was wir brauchen. So beten wir, wie Jesus selbst uns zu beten gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 268 »Singt dem Herrn ein neues Lied« oder
EH 268,1.3.4 »Dass du mich einstimmen lässt« oder
Unterwegs Nummer 59,1-3 »Kleines Senfkorn Hoffnung«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Der Herr segne und behüte uns, er schenke uns Mut und Kraft, in seinem Namen zu handeln.
Er behüte uns vor allem Unheil und gebe uns gute Menschen an die Seite.
Er lasse sein Angesicht über uns leuchten und schenke uns inneren und äußeren Frieden.
Er gebe uns Sicherheit und Zuversicht, dass Ablehnung uns nicht schreckt, und sei uns nahe bei allem was uns ängstigt und verzagt macht.
Er sei uns mit seinem Segen nahe: der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Guter Gott,
du weißt, wessen wir bedürfen. Lass unsere Bitten bei dir aufgehoben sein, durch Christus unseren Bruder und Herrn. Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
GL 547 »Das Heil der Welt« oder
EH 74 »Du bist da, wo Menschen leben« oder
Unterwegs 196 »Du bist das Brot, das den Hunger stillt«
Während das Lied gesungen wird, gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Der Herr ist unter uns im Brot des Lebens.
Wir neigen uns vor diesem Geheimnis des Glaubens und sagen ihm Lob und Dank. Christus, du Wort der Wahrheit:
Gemeinde: Sei uns nahe.
Christus, du Wort der Hoffnung:
Gemeinde: Sei uns nahe.
Christus, du verbindendes Wort:
Gemeinde: Sei uns nahe.
Christus, du fleischgewordenes Wort:
Gemeinde: Sei uns nahe.
Christus, du Brot des Lebens:
Gemeinde: Sei uns nahe.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Gott weiß, was wir brauchen. So beten wir, wie Jesus selbst uns zu beten gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel ...

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel verschließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 268 »Singt dem Herrn ein neues Lied« oder
EH 268,1.3.4 »Dass du mich einstimmen lässt« oder
Unterwegs 59,1-3 »Kleines Senfkorn Hoffnung«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten:
Kurze Stille.
Herr, unser Gott,
du lenkst unser Leben immer wieder hin zu dir. Du bist uns nahe mit deinem Geist.
Begleite uns in die kommende Woche hinein und bleib uns nahe, damit wir in Wort und Tat Zeugnis von deiner heilenden Nähe geben können.
Das erbitten wir durch Christus, der uns sendet im Heiligen Geist.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement
Vor Beginn der Ansprache 14 können Kinder (oder Jugendliche) einen Wanderstab und Sandalen herbeibringen. Diese Utensilien werden – je nach Raum – sichtbar für alle aufgestellt. Während des Hereintragens wird leise auf der Orgel oder Gitarre gespielt.

Anna Hennersperger

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