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WortGottesFeiern
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einer Wort-Gottes-Feier
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Leseprobe 1
Fünfter Sonntag der Österlichen Bußzeit
Glauben – mit dem Tod vor Augen
Lesejahr A
Das Evangelium von der Erweckung des Lazarus wirft viele Fragen auf. Die Ansprache beschäftigt sich nicht mit der Wundertat der Erweckung, sondern mit der Frage, was mit dem Glauben geschieht, wenn der Tod ins Leben eingreift. Die Lesung aus dem Propheten Ezechiel mit ihren hoffnungsvollen Bildern und der machtvollen Zusage Gottes gehört unbedingt zur Verkündigung dieses Tages. Das Bekenntnis der Martha zum Glauben an die Auferstehung ist wie ein Echo auf diesen Text. Sollte aus besonderen Gründen an diesem Tag nur eine Lesung möglich sein, müsste der Abschnitt aus dem Römerbrief entfallen.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 272/Unterwegs 45 »Zeige uns, Herr, deine Allmacht und Güte« oder
EH 23 »Suchende sind wir«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Jesus Christus, Gottes menschgewordenes Wort, ist in unserer Mitte. Er sei gepriesen in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen

4 Einführung
Wir sind unterwegs zum Osterfest. Der Weg führt über den Karfreitag. Jesus geht nach Jerusalem, wo das Kreuz auf ihn wartet. Aber wer wird noch an diesen Jesus aus Nazaret glauben, wenn er den Verbrechertod am Kreuz sterben muss? Wie ist es überhaupt mit dem Glauben, wenn der Tod ins Leben eingreift? Das Evangelium zeigt uns die Antwort der Martha, der Schwester des Lazarus: ihr Vertrauen zu Jesus ist unerschütterlich.
Begrüßen wir Jesus Christus, den Gekreuzigten und Auferstandenen, in unserer Mitte.

5 Christusrufe

Gesprochene Anrufung:
GL 163/4 »Herr Jesus, du rufst die Menschen zur Umkehr«
Oder Kyrielied:
GL 163/4 »Herr Jesus, du rufst die Menschen zur Umkehr« oder
EH 89/Unterwegs 85 »Geh mit uns auf diesem Weg«

6 Eröffnungsgebet

Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 85 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott, unser Vater,
du hast uns zusammengeführt, damit wir dein Wort hören und dich in der Gemeinschaft der Christen verehren. Du stärkst unseren Glauben an deinen Sohn Jesus Christus.
Hilf uns, seine Botschaft mit dem Herzen aufzunehmen. Lass uns nicht in der Angst vor dem Tod bleiben, sondern in der Hoffnung auf dich leben.
Darum bitten wir durch unseren Bruder und Herrn Jesus Christus, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und Leben spendet in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Ez 37,12B–14

Das Volk Israel lebt in der Verbannung. In Babylon ist ihm die Hoffnung abhanden gekommen. Es gibt keine Zukunft mehr, klagt Gottes Volk. In diese Aussichtslosigkeit und Todesverfallenheit lässt Gott den Propheten Ezechiel sprechen.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Ezechiel.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang

GL 518 »Beim Herrn ist Barmherzigkeit und reiche Erlösung«
mit Versen aus Psalm 130 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: Röm 8,8–11
Paulus schreibt den Christen in Rom, um ihren Glauben an das
ewige Leben zu stärken. Mit dem Begriff »Fleisch« sind die
Maßstäbe der Welt gemeint, die Gott nicht kennt. Paulus setzt
dagegen auf das Wirken des Geistes Gottes.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Christusruf steht die Gemeinde.
GL 584/9 »Lob dir Christus, König und Erlöser« oder
Unterwegs 77 »Christus gestern, Christus heute«
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Christusruf findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die
Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem
Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen
rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Joh 11,3–7.17.20–27.33B–45
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.
Gestaltungselement siehe 28

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Die Freunde Jesu und der Tod
»Sie sollen glauben, dass du mich gesandt hast.« So überliefert der Evangelist Johannes die Worte Jesu am Grab des Lazarus. »Sie sollen glauben« – das ist das Ziel des Handelns Jesu.
Allzu leicht geht dieser Satz unter in dem unglaublichen Geschehen, das uns berichtet wird. Jesus ist mit seinen Jüngern unterwegs und die Konfrontationen mit den Vertretern der verschiedenen jüdischen Schulen nehmen an Schärfe zu.
Es kommt zu harten Auseinandersetzungen. Die Ablehnung dessen, was Jesus über seinen himmlischen Vater sagt, schlägt in Wut um. Jesus will der Messias sein – das ist Gotteslästerung. Er muss mit allen Mitteln bekämpft werden. Mitten in dieser Auseinandersetzung erhält Jesus die Nachricht von der Erkrankung seines Freundes Lazarus. Dadurch ändert sich die ganze Situation. Jetzt steht nicht mehr die theologische Debatte im Vordergrund. Jetzt geht es darum, ob die Erfahrung des Todes den Glauben der Freunde Jesu erschüttert. Wie groß ist ihr Vertrauen?

Ganz kurz vor Golgotha

Jesus wird durch den Tod des Lazarus herausgefordert, seine Freunde auf seinen eigenen Tod vorzubereiten. Wie können sie weiter an ihn glauben, wenn er, der Sohn Gottes, am Kreuz zu Tode kommt? Wie groß ist ihr Vertrauen in ihn? Werden sie es wagen, den Tod nicht als letzte Grenze zu sehen? Schaffen sie es, den Tod in dieser Welt zu akzeptieren und an die himmlische Gemeinschaft zu glauben?
Der Tod ist die schwerste und schwerwiegendste Anfrage an Gott. Dass Jesus Lazarus auferweckt, bietet uns keine Antwort auf die Frage nach dem Tod und wie wir damit umgehen sollen. Denn Lazarus kehrt ja in sein irdisches Leben zurück. Und stirbt zu einem späteren Zeitpunkt den Tod, der auf uns alle wartet.

Warum setzt Jesus dieses Zeichen?

Jesus kommt es bei diesem Wunder nicht darauf ein, Eindruck zu machen. Das Entscheidende geschieht nicht in dem Moment, als Lazarus aus dem Grab kommt, sondern im Gespräch zwischen Martha und Jesus.
Martha traut Jesus alles zu. »Wenn du hier gewesen wärest, wäre mein Bruder nicht gestorben«, sagt sie. Und spricht gleich weiter, sodass ihre Worte nicht wie ein Vorwurf klingen.
Sie sagt: »Auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.« Ihr Vertrauen in Jesus wurde durch Lazarus’ Tod nicht erschüttert. Sie hält an Jesus fest, und das Gespräch weitet sich. Jesus bekennt vor ihr, wer er ist, nämlich die Auferstehung und das Leben. Er ist die Tür zum Leben, er ist derjenige, an dem sich alles entscheidet. Und Martha zögert nicht. Sie bekennt sich voll und ganz zum Glauben an diesen Jesus.

Vertrauen gründet in Liebe

Woher nimmt sie das? Wie kann sie in ihrer Trauer so rückhaltlos auf Jesus setzen? Wir erinnern uns, dass sie in weltlichen Dingen durchaus mit ihm diskutiert hat: »Herr, stört es dich nicht, dass mich meine Schwester die ganze Arbeit allein machen lässt?«, hat sie ihn gefragt und musste sich eine Antwort anhören, die ihr nicht gefallen konnte. Was aber viel mehr wiegt und ihr Verhältnis zu Jesus entscheidend prägt, ist, dass sie ihn liebt. So, wie es im jüdischen Doppelgebot der Gottes- und Nächstenliebe gesagt wird: du sollst Gott lieben mit deinem ganzen Verstand, deinem ganzen Herzen und all deinen Kräften. Vollständig. Rückhaltlos. So steht Martha zu Jesus und daher kann sie auch direkt nach dem Tod ihres Bruders sagen: »Ja, ich glaube.«

Wie Martha werden

Wie groß ist unser Vertrauen zu Jesus? Wie steht es bei uns mit dem Lieben mit dem ganzen Verstand, dem ganzen Herzen und allen Kräften? Es ist der einzige Weg, mit der unüberwindlichen Grenze des Todes zu leben. Den Tod auszuhalten, der mir die Menschen nimmt, die ich am meisten liebe. Und die Aussicht auf meinen eigenen Tod auszuhalten. Beides ist so schwer, dass auch Jesus damit zu kämpfen hatte. Als er sieht, wie die Schwestern des Lazarus weinen, kommen auch ihm die Tränen. Und seine Angst vor dem Tod am Kreuz haben uns die Evangelisten nicht verschwiegen. Das Vertrauen auf den Vater hat ihn fähig gemacht, den Weg zu Ende zu gehen. Können wir uns neben Martha stellen und sagen: Ja, Herr, ich glaube?
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Predigtlied

Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Bringen wir ihm unseren Glauben, wie angefochten oder schwach er auch sein mag. Klagen wir ihm im Lied unsere Schwäche und bitten ihn um seinen Beistand.
GL 422/Unterwegs 104 »Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr«
EH 155 »Uns‘re Zeit in Gottes Händen«

16 Friedenszeichen
Christus trägt uns. Er verbindet uns miteinander und stiftet
Versöhnung und Frieden.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
In Christus sind wir Schwester und Brüder, geeint durch den Glauben. In der Kollekte nehmen wir unsere Verantwortung füreinander wahr. Heute ist die Kollekte bestimmt für …
Orgelspiel oder
GL 283 »Aus der Tiefe rufe ich zu dir« oder
EH 88/Unterwegs 44 »Hoffen wider alle Hoffnung«

18 Sonntäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Lasst uns Gott preisen, der uns seinen Sohn gesandt hat, damit wir glauben.
Siehe Werkbuch S. 182–183 .
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: GL 630/4 (nur Responsum) »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«
Oder: V/A: EH 22/Unterwegs 41 »Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht.«

Gott, unser Vater,
wir leben nicht vom Brot allein,
sondern von jedem Wort
aus deinem Munde.
Denn durch dein Wort
hast du die Welt erschaffen;
durch dein Wort hast du alles ins Leben gerufen.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit;
es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Auf dein Wort hast du den Bund
mit Israel gegründet.
Du hast Mose
das Wort deiner Treue anvertraut
als Halt und Weisung für dein Volk,
als Kraft und Stärke für dein Erbe.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit;
es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Du hast die Propheten berufen
als Künder deiner Liebe.
Durch dein Wort mahnten sie das Volk
zu Umkehr und Buße,
sagten an dein Gericht,
spendeten Trost in Not und Bedrängnis.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit;
es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Dein Wort hat Israels Sänger bewegt
und sie erfüllt mit dem Geist des Gebetes.
Deine Weisheit haben sie bekundet,
uns gelehrt, deinen Namen zu preisen.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit;
es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

In der Fülle der Zeiten
hast du deinen Sohn gesandt:
das ewige Wort am Herzen des Vaters.
Gnade und Wahrheit kamen durch ihn.
Geist und Leben sind seine Worte.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit;
es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Um das Werk deines Sohnes zu vollenden,
hast du den Heiligen Geist ausgegossen,
damit er uns alles lehre
und uns stärke zum Zeugnis des Glaubens.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit;
es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Wir preisen dich für dein Wort
und danken dir für dein Wirken.
Ja, dir gebührt unser Lob,
dir unser rühmendes Lied:

19 Hymnus
GL 269,4 »Dir, höchster Gott, Dreifaltigkeit« oder
EH 68/Unterwegs 74 »Laudate omnes gentes« oder
Unterwegs 148,7 »Gott Vater in dem höchsten Thron«

20 Fürbitten
Gott hat seinen Sohn gesandt, damit wir das Leben haben. Ihn dürfen wir anrufen in den Nöten unseres Lebens und der ganzen Welt.

- Guter Gott, du hast jedem von uns das Leben geschenkt. Hilf uns, die Endlichkeit unserer Tage anzunehmen und im Glauben an dich zu wachsen, damit wir hoffende Menschen bleiben.
Gemeinde: GL 182,2/Unterwegs 127,2 »Du sei bei uns in unsrer Mitte« oder EH 62 »Geh mit uns aus unserm Weg«
- Du hast deinen Sohn gesandt, damit alle Menschen das Leben haben. Zeige uns die Wege zu einem guten Miteinander im Kleinen und in der ganzen Welt.
- Sende deinen Geist aus und bewege die Herzen derjenigen, die Entscheidungen treffen, damit sie zum Wohl aller Menschen handeln.
- Lehre uns Christen, gemeinsam Zeugen der Hoffnung zu sein, die den Tod überwindet.
- Schenke unseren Verstorbenen die volle Gemeinschaft mit dir in deinem Reich.

Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser

Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Lasst uns miteinander beten, wie es Jesus selbst uns gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 269 »Du Sonne der Gerechtigkeit« oder
GL 453/EH 110/Unterwegs 232 »Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Gott, der Vater, erhalte unser Leben.
Jesus Christus, der Sohn, bewahre uns in der Liebe.
Der Heilige Geist stärke uns in der Hoffnung.
So segne uns der dreieinige Gott, der Vater, der Sohn und der
Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug

Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier

Abschluss der Fürbitten
Guter Gott, dir vertrauen wir uns an, wie Jesus dir vertraut hat. Stärke unseren Glauben, unsere Hoffnung und unsere Liebe. Darum bitten wir im Namen unseres Bruders und Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 377 »O Jesu, all mein Leben bist du« oder
EH 228 »Wir beten dich an« oder
GL 414/Unterwegs 108,1–3 »Herr, unser Herr, wie bist du zugegen«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Lasst uns Christus verehren, das Brot des Lebens.
Herr Jesus Christus, Brot des Lebens.
Gemeinde: GL 373 »Du bist Licht und du bist Leben«
Herr Jesus Christus, Licht der Welt.
Gemeinde: GL 373 »Du bist Licht und du bist Leben«
Herr Jesus Christus, Anfang und Ende.
Gemeinde: GL 373 »Du bist Licht und du bist Leben«
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Lasst uns miteinander beten, wie es Jesus selbst uns gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 269 »Du Sonne der Gerechtigkeit« oder
GL 453/EH 110/Unterwegs 232 »Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott, du Vater aller Menschen,
in deinem Sohn Jesus Christus hast du uns Freude und Hoffnung gegeben. Wir danken dir für diese Feier. Sie gibt uns Kraft für den Weg, der vor uns liegt.
Bewahre uns im Glauben und in der Zuversicht, damit wir wie Martha sagen können: Ja, Herr, ich glaube. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn, der mit dir in der Einheit des Heiligen Geistes wirkt in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement
Das Evangelium von der Erweckung des Lazarus ist eines der längsten, selbst in der Kurzfassung. Eine intensive Vorbereitung unterstützt eine lebendige Verkündigung und wirkt dem »Abdriften« der Gemeinde entgegen.
Mehr Lebendigkeit erhält die Verkündigung durch die Aufteilung auf drei Sprecher: Evangelist, Jesus und Martha (in der Langfassung zusätzlich: Maria). Dazu werden außer dem Mikrofon am Ambo zwei Plätze im Altarraum bzw. im Blickfeld der Gemeinde benötigt, von denen aus ein verständliches und akzentuiertes Sprechen möglich ist.
Der Sprecher der Jesusworte und die Sprecherin der Martha sollten ihre Texte in ein Lektionar legen oder eine geeignete Mappe (schwarzes Ringbuch o. Ä.) verwenden.
Das gemeinsame Verkünden muss geprobt werden, möglichst mit kundigen Zuhörern, die Hinweise zu Sprechgeschwindigkeit, Pausengestaltung, Satzmelodie etc. geben können. Ziel ist das Verkünden »con anima«, also mit der Seele.

Carmen Rothermel

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