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WortGottesFeiern
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einer Wort-Gottes-Feier
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Leseprobe 1
25. Sonntag im Jahreskreis
Lesejahr A
Dein Reich komme

Die vier Evangelien durchziehen Stichworte wie »Himmelreich«, »Reich Gottes« und »Leben in Fülle«. Sie bilden den Kern der Verkündigung Jesu und versuchen, seine Botschaft in ein prägnantes Bild zu zeichnen. Diese Wirklichkeit erfährt im Leben und Wirken Jesu ihren Beginn: Sein heilsames Begegnen den Ausgegrenzten gegenüber, seine Predigt, ja selbst sein Sterben und Auferstehen zeugen von dieser Wirklichkeit Gottes. Die Idee Gottes vom Mensch-Sein, vom menschlichen Zusammenleben und von der Welt ist im Menschen Jesus von Nazaret konsequent Wirklichkeit geworden; in ihm lebt Gott selbst diese Idee.

Die Berufung der Jüngerinnen und Jünger zur Nachfolge Jesu und sein Auftrag, die Botschaft den Menschen zu verkünden, zeugen davon, dass diese Wirklichkeit dem Menschen zugedacht ist, damit dieser Freiheit erfährt. Damit erfährt das Leben in der Zeit eine neue Dimension: Es ist bereits Teil eines Lebens in der Ewigkeit.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 640/Unterwegs 134 »Gott ruft sein Volk zusammen« oder
EH 277 »Keinen Tag soll es geben«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruss
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Christus ist in unserer Mitte und ruft uns, ihm zu folgen: heute und alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Immer dann, wenn wir uns versammeln zur Feier des Gottesdienstes, feiern wir das Reich Gottes als eine Wirklichkeit, die in unserer Welt, in unserem Leben angebrochen ist. Besonders die Feier des Sonntags bildet in der Erinnerung an Ostern einen Höhepunkt Woche für Woche: Ob in der Feier der Eucharistie oder in der Feier des Wortes Gottes – immer ist Er selbst es, der uns seine Gegenwart zusagt und uns anrühren möchte in Worten und Zeichen, die uns betreffen.
Ihm wenden wir uns zu und rufen voller Freude:

5 Christusrufe
GL 485 »Der in seinem Wort uns hält« oder
EH 5 »Herr, erbarme dich« oder
Unterwegs 150 »Erbarme dich unserer Zeit«

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 140 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Treuer Gott, du rufst uns Menschen in deine Nachfolge, weil du uns liebst. Öffne unsere Herzen, damit wir deinen Willen erkennen und ihn mit deiner Hilfe auch tun können. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Bruder und Herrn, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und Leben schafft als Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur Ersten Lesung: Jes 55,69

Viermal wird im zweiten Teil des Jesaja-Buches der Gottesknecht besungen, der von den Menschen ungerecht behandelt wird, vor Gott aber der Gerechte ist. – Gottes Blick ist ein anderer als der der Menschen. Mit dieser Ermahnung und Verheißung schließt der zweite Teil des Jesajabuchs.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Jesaja.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 698/1 »Der Herr ist nahe« mit Versen aus Psalm 145 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur Zweiten Lesung: Phil 1,20ad24.27a
Aus dem Gefängnis heraus schreibt Paulus an seine erste christliche Gemeinde in Europa. Angesichts der Ungewissheit seiner Zukunft steht für den Apostel eine neue Auseinandersetzung mit seiner eigenen Person und seiner Rolle an. Wie wichtig ist er selbst für die Verbreitung der Botschaft Jesu?

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 530/1 oder
Unterwegs 169
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mt 20,116a
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.

Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Gerechtigkeit – ein großes Wort

Im Grunde müssten wir vor Empörung aufspringen nach dem Gleichnis, das wir gehört haben. Oder entspricht das tatsächlich unserem Gerechtigkeitsempfinden? Ist es gerecht, den gleichen Lohn zu erhalten für die Arbeit eines ganzen Tages und für die von nur einer Stunde?
Wie oft haben wir selbst als Kinder den Satz gesagt: »Das ist ungerecht!«, wie oft haben wir ihn aus dem Mund von Kindern gehört? Und immer wieder ist die Rede von Gerechtigkeit. Von klein an bis ins hohe Alter. Bei der Frage nach der Gerechtigkeit – wo auch immer sie gestellt wird – geht es um die Regelung des Zusammenlebens: ob in der Familie, im Staat oder auf der ganzen Erde.

Der Mensch und sein begrenzter Blick

Aber schaffen wir es, umfassend gerecht zu sein? Können wir das überhaupt leisten? Denn: Wir beurteilen doch – ähnlich wie die Arbeiter aus dem Gleichnis, die den ganzen Tag im Weinberg waren – zumeist aus unserer Warte. Wir werden wohl im Regelfall nicht zu unseren Ungunsten argumentieren, sondern zunächst dafür, dass wir uns gerecht behandelt fühlen.
Noch schwieriger wird es, wenn wir eine Gruppe, ein ganzes Gemeinwesen im Blick behalten müssen: Da gibt es oft unterschiedliche Interessen; viele, manchmal sogar entgegengesetzte Bedürfnisse und Forderungen werden formuliert; diese müssen dann gewichtet werden und es muss zu einer Entscheidung kommen. Und schließlich ist es für uns Menschen wohl unmöglich, alle Konsequenzen und alle Eventualitäten zu berücksichtigen, so dass es immer Grenzfälle und Lücken geben wird, an denen erneut der Streit um Gerechtigkeit entfacht wird.

Das anbrechende Reich

Dem gegenüber steht Gott mit seinem ganz anderen Blickwinkel. Der Botschaft Jesu zufolge beurteilt Gott nicht nach den Kriterien, wie wir Menschen es tun. Nicht die Leistung der Einzelnen steht im Mittelpunkt, sondern das, was gemeinsam erreicht wurde. Honoriert wird die Bereitschaft, sich auf die gemeinsame Aufgabe einzulassen.
Es geht im Gleichnis nicht um die individuelle Verrichtung einer bestimmten Arbeit, sondern um die Reich-Gottes-Botschaft Jesu, um das »Himmelreich«, wie es im Matthäusevangelium heißt. Das Reich Gottes ist die Aufgabe. Es hat die Verkündigung Jesu ausgemacht, seine Worte, seine Taten, sein heilsames Begegnen denen gegenüber, die bislang nur in ihrem Unheil verstrickt und gefangen waren. Und um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser Aufgabe wirbt Gott: Menschen, die bereit sind, dieser neuen Weltordnung ein Gesicht zu verleihen, sie in der Zeit unserer Welt immer wieder Wirklichkeit werden zu lassen. Und dafür kann es kein »Mehr« oder »Weniger« in der Mitarbeit geben. Die Bereitschaft ist gefordert, dann anzupacken, wenn es gilt und so lange es gilt, denn es steht ein Ziel vor Augen, das nur gemeinsam erreicht werden kann.

Kirche als Ort des anbrechenden Reiches

Wenn wir nun als Kirche, als Gemeinde Jesu Christi dieses Gleichnis ernst nehmen, so wird es auch unseren Blick auf unser Kirche-Sein verändern. Es gibt sie nämlich auch bei uns, die Menschen, die sich über lange Zeit hinweg engagieren und manchmal über Jahre und Jahrzehnte mitarbeiten in Gremien und Gruppierungen. Und nicht selten kommen sie sich vor wie die Arbeiter im Weinberg, die seit den frühen Morgenstunden den ganzen Tag über in der sengenden Hitze bis fast an die Grenzen der Belastbarkeit ihre Arbeit tun.
Und es gibt die, die an bestimmten Punkten für eine kurze Zeit ihren Beitrag leisten, und auch die, die bislang noch nicht die Gelegenheit hatten, ihr Engagement für das sichtbare Wirken Gottes in unserer Welt zu entwickeln. – Die Reaktion ist oft genug eine ähnliche wie im Gleichnis: Frust und Empörung. Eine solche Haltung lähmt zunehmend und entfernt den Fokus vom gemeinsamen Ziel.
Es ist ein hoher Anspruch, der im Gleichnis formuliert wird, wenn wir unseren Beitrag leisten zum Werden des Reiches Gottes in dieser Welt ohne den messenden Blick, wer denn nun mehr oder weniger tut als ich. Aber diese Haltung lohnt sich, weil sie befreit vom ständigen Sich-Messen, weil sie befreit von Neid und Frust. – Denn all das sind keine Kategorien des Himmelreiches, sondern einzig der Schalom Gottes, sein befreiender und heilsamer Friede.

Stille

15 Antwort der Gemeinde: Predigtlied
Gott hat sich in Jesus als Bruder an die Seite von uns Menschen gestellt, weil er uns allen Vater sein wollte. So werden wir zu einer großen Menschheitsfamilie. Deshalb wollen wir gemeinsam singen.
Unterwegs 100 »Sind wir nicht alle Kinder des einen Vaters«
(ggf. als Liedblatt)
Gestaltungselement siehe 28

16 Friedenszeichen
Das Himmelreich, das Jesus verkündet hat, ist ein Reich des göttlichen Schalom, seines ewigen Friedens. Dieser Friede ist uns Menschen zugedacht.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Wir tragen Verantwortung füreinander, für die Welt und für die Gemeinschaft unserer Kirche. Dieser Verantwortung kommen wir nach in unserer Kollekte (die für … bestimmt ist).
Orgelspiel oder
GL 622 »Hilf, Herr meines Lebens« oder
EH 181/Unterwegs 49 »Gott gab uns Atem«

18 Sonntäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Stimmen wir ein in den sonntäglichen Lobpreis.
Siehe Werkbuch S. 57–60 .

Oder:
GL 232,4 »Das ist der Tag, den der Herr gemacht«
GL 232,6 »Jubelt dem Herrn alle Lande«
GL 525 »Auf, lasst uns jubeln dem Herrn«

Gepriesen bist du, Schöpfer der Welt:
Am Sonntag gedenken wir deiner Güte,
mit der du Himmel und Erde erschaffen hast.
Du bist die Quelle und der Ursprung allen Lebens.
Du hast am siebten Tag geruht von deinem Werk;
Du lädst auch uns nach den Tagen der Arbeit ein,
an deiner schöpferischen Ruhe teilzuhaben.
Du willst, dass wir das Leben feiern,
das du uns immerfort schenkst.
Du lässt uns ausruhen von Mühe und Hast
und aufatmen im Blick auf deine Treue
zu uns und allen Geschöpfen.
V/A: Ehre sei Gott …
Oder:
V/A: Dir sei Preis …

Gepriesen bist du, Gott, für den Tag,
an dem du Christus, deinen Sohn, aus dem Tod erweckt
und zur Sonne des Heils gemacht hast.
Am Sonntag sammelst du deine Gemeinde um ihn
und stellst sie in das Licht seiner Liebe.
Am Sonntag erneuerst du den Bund der Treue,
den du mit uns geschlossen hast
in Christi Tod und Auferstehung.
Christus, dein Sohn, tritt in unsere Mitte:
Er bringt uns deine Versöhnung und deinen Frieden.
Er schenkt uns immer neu seinen Heiligen Geist,
der uns das Herz aufschließt für das Geheimnis deiner Liebe
und uns den Mund auftut zum Lob deiner großen Taten,
die du für uns und alle Welt vollbracht hast.
V/A: Ehre sei Gott …
Oder:
V/A: Dir sei Preis …

Gepriesen bist du, Vater, für den Tag,
an dem wir die lebendige Hoffnung feiern,
zu der du die Welt berufen hast
durch die Auferweckung deines Sohnes.
Sie ist uns Unterpfand der kommenden Vollendung,
die wir mit der ganzen Schöpfung (voll Sehnsucht) erwarten.
Dein Sohn hat Sünde, Leid und Tod besiegt.
Er lässt uns in dieser Feier den Geschmack der Hoffnung verkosten:
dass deine Liebe stärker ist als alle Mächte des Todes
und deine Herrschaft des Erbarmens sich durchsetzt
in dieser Welt voll Unrecht und Gewalt.
V/A: Ehre sei Gott …
Oder:
V/A: Dir sei Preis …

Gepriesen bist du, Freund unseres Lebens,
für das Geschenk des (dieses) Sonntags.
Wir heißen ihn an diesem Morgen (Abend) dankbar willkommen.
Befreie uns aus aller Enge und Hast,
und lass uns aufatmen in deiner Liebe.
Wir preisen dich mit deinem Sohn im Heiligen Geist
und stimmen freudig ein in das Lied der himmlischen Chöre,
die das Lob deiner Herrlichkeit singen:

19 Hymnus
GL 426 »Ehre sei Gott in der Höhe« oder
EH 11/Unterwegs 165 »Ehre Gott in der Höhe«

20 Fürbitten
Wenden wir unseren Blick weg von uns und unseren Nöten und schauen wir in die Welt zu den Menschen und tragen sie in unserem fürbittenden Gebet vor Gott:
Beten wir für die Gemeinschaft aller, die auf den Namen des dreieinen Gottes getauft sind: um die Bereitschaft, am anbrechenden Reich mitzubauen.
Kurze Stille.
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.

- Beten wir für die Politikerinnen und Politiker in unserem Land und in der ganzen Welt: um die Verantwortung, für das Wohl aller Menschen einzustehen.
- Beten wir für alle, die mit wenig Lohn dafür arbeiten müssen, dass es den Wohlhabenden in der Welt gut geht: um Menschen, die sich ihnen zum Anwalt machen.
- Beten wir für die Kinder in aller Welt: um eine Zukunft, die Frieden und Gerechtigkeit bedeutet.
- Beten wir für die Toten unserer Gemeinde und unserer Familien: um ein Leben in Gottes ewigem Frieden.

Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Alle unsere Anliegen, unsere Bitten, aber auch unser Dank münden in das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 642/Unterwegs 23 »Eine große Stadt ersteht« oder
EH 166 »Dein Reich komme«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte
Der Herr segne uns, und er behüte uns. Er lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig. Er wende uns sein Antlitz zu und schenke uns seinen Frieden.
So begleite uns mit seinem Segen der getreue Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Erhöre uns, Gott, wenn wir zu dir rufen. Erhöre die Bitten deiner Gemeinde und verwandle mit deiner Lebendigkeit das Angesicht unserer Welt. Dir sei Lob und Ehre in alle Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 547 »Das Heil der Welt« oder
EH 234 »Wenn wir das Leben teilen« oder
Unterwegs 46 »Dach überm Kopf«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Nach jeder Anrufung: Unterwegs 196/EH 75 »Du bist das Brot, das den Hunger stillt«
Herr Jesus Christus, du bist in unserer Mitte gegenwärtig.
Herr Jesus Christus, du rufst uns in die Gemeinschaft mit dir und untereinander.
Herr Jesus Christus, du kennst uns und unsere Sehnsucht nach Gerechtigkeit.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Lasst uns mit den Worten Jesu beten:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 642/Unterwegs 23 »Eine große Stadt ersteht« oder
EH 166 »Dein Reich komme«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Treuer Gott, in Dankbarkeit durften wir deine Gegenwart unter uns Menschen feiern: in der Gemeinschaft, die wir erfahren haben, im Wort, das uns neu mit Leben füllt, und im Brot, das uns dein anbrechendes Reich schmecken lässt. Bestärke unseren Glauben, damit wir Mut haben, an deinem Reich mitzuwirken. Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement
Benötigt werden: ausreichend Holzbauklötze (für jede/n Mitfeiernde/n einen), ein Tuch, eine große Kerze.
Die Bauklötze werden vor Beginn des Gottesdienstes an alle Mitfeiernden ausgeteilt. Das Tuch liegt ausgebreitet in der Mitte bzw. vor dem Altar; in der Mitte steht eine Kerze, die den gesamten Gottesdienst über brennt.
Nach dem Predigtlied (Nr. 15):

Jede und jeder von uns ist seit der Taufe Teil unserer Kirche. Uns ist die Botschaft vom anbrechenden Reich Gottes anvertraut, und wir sind in die Nachfolge Jesu gerufen, dieses Reich weiterzubauen.
Sie haben, als Sie in die Kirche gekommen sind, einen Bauklotz erhalten. Dieser steht symbolisch dafür, dass auch wir heute an unserer Kirche, am anbrechenden Reich Gottes mitbauen.
Sie sind nun eingeladen, einen Moment innezuhalten, um zu schauen, was Ihr Beitrag für unser Leben als Gemeinde ist: ob es die Mitwirkung in einer Gruppe oder einem Gremium ist, die regelmäßige Mitfeier der Gottesdienste oder die Unterstützung von kirchlichen Einrichtungen …
Kurze Stille

Ihren Baustein legen Sie dann bei der Kerze ab. So können wir sehen, wie hier bei uns das Reich Gottes am Wachsen ist.
Dazu Instrumentalmusik.

Weiter mit Friedenzeichen 16

Michael Knaus

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