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WortGottesFeiern
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einer Wort-Gottes-Feier
Die Herausgeber
Leseprobe 2
Fronleichnam
Lebensbrot, das uns verbindet
Lesejahr A
Fronleichnam lenkt unseren Blick auf das Herz des christlichen Glaubens: Jesus Christus schenkt sich selbst als Brot des Lebens. In den Schriftlesungen wird deutlich, dass dieses Geschenk Zeichen unseres »All-tags« ist: alle Tage begleitet uns Gott und stärkt uns für den Weg. Gott nährt sein Volk auf dem Weg durch die Wüste, Christus verbindet die Glaubenden zu einem Leib, und im Evangelium verheißt Jesus Leben in Fülle durch sein Fleisch und Blut. Fronleichnam erinnert daran: Gott bleibt nicht fern, sondern geht mit: leibhaftig, nährend und verbindend. Mit dieser Haltung wird in vielen Gemeinden eine eucharistische Prozession gehalten: Das Volk Gottes ist mit Christus auf dem Weg.
»Da die Messfeier Ausgangspunkt und Mitte des gesamten Fronleichnamsfestes ist, kann mit einer Wort-Gottes-Feier keine eucharistische Prozession verbunden werden.« (Pastorale Einführung zur Feier des Fronleichnamsfestes Nr. 35) Stattdessen kann »der Lobpreis an Fronleichnam auch mit einem Christuslob vor ausgesetztem Allerheiligsten gestaltet werden.« (Nr. 32)

1 Einzug


Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung

GL 484 »Dank sei dir, Vater, für das ewge Leben« oder
EH 74 »Du bist da, wo Menschen leben« oder
Unterwegs 146/GL 148 »Komm her, freu dich mit uns«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Der Friede Jesu Christi, der uns als Brot des Lebens geschenkt ist, ist und bleibt mit uns, heute und alle Zeit.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung

Heute feiern wir Fronleichnam – das Fest der Nähe Gottes. Jesus Christus ist gegenwärtig unter uns: im Hören auf sein Wort und im Brot, das uns stärkt, in unserer Versammlung.
Lassen wir uns neu hineinnehmen in dieses Geheimnis des Glaubens.

5 Christusrufe


Herr Jesus Christus, du bist das Brot des Lebens. Herr, erbarme dich unser.
Gemeinde: Herr, erbarme dich unser.

Du stärkst uns auf unseren Wegen. Christus, erbarme dich unser.
Gemeinde: Christus, erbarme dich unser.

Du verbindest uns zu einem Leib. Herr, erbarme dich unser.
Gemeinde: Herr, erbarme dich unser.

Gesungen:
GL 155/Unterwegs 157 »Kyrie eleison«

6 Eröffnungsgebet

Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.

Guter Gott, du schenkst uns deinen Sohn als Brot des Lebens.
Öffne unsere Herzen für seine Gegenwart
und stärke unseren Glauben,
damit wir aus dieser Feier leben und füreinander zum Segen werden.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: 8,2–3.14–16a

Gott begleitet sein Volk durch die Wüste. Er erinnert daran, dass Leben mehr ist als das, was wir selbst machen oder besitzen können. Wir sollen nicht vergessen, dass Gott es ist, der uns immer wieder in die Freiheit führt.

8 Erste Lesung

Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Deuteronomium.

Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang


GL 78,1 »Jerusalem, rühme den Herrn« mit Versen aus Psalm 147 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: 1 Kor 10,16–17

Der Apostel Paulus spricht von der Gemeinschaft, die durch das eine Brot entsteht – eine Gemeinschaft, die für alle Menschen offen ist.

11 Zweite Lesung


Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die
Gemeinde in Korinth.

Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium


Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 175,2 oder EH 219 oder Unterwegs 170
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Joh 6,51–58


Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.

Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache


Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Fronleichnam ist ein Fest des Erinnerns, des Bleibens und der
Beziehung zu Christus. All das gehört für einen Christen oder
eine Christin zusammen. Die biblischen Texte dieses Tages
führen uns auf einen Weg, der durch die Vergangenheit führt
und mitten ins Heute reicht.

Fronleichnam ist Erinnerung


In der Lesung aus dem Buch Deuteronomium wird das Volk Israel aufgefordert: »Du sollst an den ganzen Weg denken, den der Herr, dein Gott, dich geführt hat.« Erinnern ist hier kein nostalgischer Blick zurück. Es ist ein geistlicher Moment. Wer sich erinnert, erkennt: Ich bin nicht aus eigener Kraft hier. Mein Leben ist getragen, geführt, begleitet worden – durch Höhen und Tiefen, durch Wüstenzeiten und Zeiten der Fülle. Und deshalb folgt gleich die ernste Mahnung: »Nimm dich in Acht, dass du den Herrn, deinen Gott, nicht vergisst.« Vergessen heißt hier nicht bloß: etwas aus dem Blick verlieren. Vergessen heißt: den Grund des Lebens aus dem Herzen verlieren und das heißt: die Dankbarkeit verlieren. Fronleichnam bewahrt vor diesem Vergessen. Es ist das Fest des Brotes, das erinnert. Das Manna in der Wüste war nicht nur Nahrung für die Menschen. Es war ein Zeichen: Der Mensch lebt nicht nur von dem, was er sich selbst erarbeitet. Er lebt auch aus dem, was ihm geschenkt wird. Auch wir kennen solche Wüstenzeiten – Zeiten der Unsicherheit, der Überforderung, der Leere. Gerade dort wird deutlich, wie sehr wir auf Brot angewiesen sind, das wir nicht selbst machen können.

Fronleichnam ist Gemeinschaft

Paulus greift diesen Gedanken auf, wenn er schreibt: »Ein Brot ist es. Darum sind wir viele ein Leib; denn wir alle haben Anteil an dem einen Brot.« Das Brot der Eucharistie ist nie nur »mein« Brot. Es verbindet und stiftet Gemeinschaft, wo Menschen verschieden sind. Es erinnert uns daran, dass christlicher Glaube nie Privatsache ist. Wer von diesem Brot lebt, lebt nicht für sich allein. Er oder sie wird Teil eines größeren Ganzen.

Fronleichnam ist Beziehung zu Christus Im Evangelium nach Johannes wird dieser Gedanke noch vertieft. Jesus sagt: »Ich bin das Brot für das Leben der Welt.« Nicht nur für eine fromme Gruppe, nicht nur für die Kirche, sondern für die Welt. Und dann dieses starke Wort: »Wer mein Fleisch isst, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.« Bleiben – das ist mehr als ein kurzer Moment der Nähe. Es ist Beziehung auf Dauer. Treue. Verlässlichkeit. Gegen alle Erfahrungen von Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit setzt Jesus dieses Versprechen: Ich bleibe. Bleib du auch!
Fronleichnam erinnert uns daran, dass Gott nicht auf Abstand bleibt. Er schenkt sich uns im Brot: unscheinbar, zerbrechlich, alltäglich. Auch ohne Prozession bleibt dieser Kern: Christus geht mit uns – nicht nur einmal im Jahr, sondern auf dem ganzen Weg unseres Lebens.
Wenn wir heute das Fronleichnamsfest feiern, dann erinnern wir uns daran, wovon wir leben, was uns nährt, was uns verbindet. Und wir dürfen darauf vertrauen: Wo wir uns erinnern und wo wir bei Christus bleiben, da bleibt auch er bei uns. Er ist Brot für das Leben der Welt – und für unseren eigenen Weg.
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Großes Glaubensbekenntnis


Bekennen wir unseren Glauben an den dreieinen Gott: 
Gemeinde: GL 586,2 »Wir glauben an den einen Gott«

16 Friedenszeichen

Jesus Christus verbindet uns zu einem Leib.
Bitten wir ihn um seinen Frieden und geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte

Die Gemeinde sitzt.
Die Verbundenheit, die wir im Friedensgruß bekundet haben, geht über unsere Gemeinde hinaus. Dies wird auch in unserer Kollekte sichtbar, die heute bestimmt ist für …
Orgelspiel oder
GL 458/EH 85/Unterwegs 50 »Selig seid ihr« oder
EH 75/Unterwegs 196 »Du bist das Brot, das den Hunger stillt« oder
Unterwegs 52/GL 460 »Wer leben will wie Gott auf dieser Erde«

18 Festtäglicher Lobpreis

Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Gott ist uns in Jesus Christus nahegekommen. Ihn wollen wir preisen:
Siehe Werkbuch S. 178–179 .
V/A: GL (alt) 174 »Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters«

Menschenfreundlicher Gott,
Vater unseres Herrn Jesus Christus,
so sehr hast du die Welt geliebt,
dass du uns deinen einzigen Sohn gabst,
damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht zugrunde geht,
sondern das ewige Leben hat.
Gemeinde: »Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters«

Wir preisen dich, Vater,
für die Menschwerdung deines Sohnes,
für seine Geburt aus der Jungfrau Maria,
für sein Leben in unserer Mitte.
Gemeinde: »Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters«

Wir preisen dich, Vater,
für Jesu Leben in Nazaret,
für die Offenbarung deines Sohnes am Jordan,
für seinen Sieg über den Versucher in der Wüste.
Gemeinde: »Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters«

Wir preisen dich, Vater,
für jedes Wort aus dem Munde Jesu,
für sein heilendes Wirken,
für die Zeichen seiner Herrlichkeit.
Gemeinde: »Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters«

Wir preisen dich, Vater,
für das Abendmahl deines Sohnes,
für sein Leiden und Sterben,
für seine Grabesruhe
und seine Auferstehung.
Gemeinde: »Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters«

Wir preisen dich, Vater,
für alle Macht,
die du Christus gegeben hast,
im Himmel und auf Erden,
für seine Auffahrt zu dir,
für die Sendung des Heiligen Geistes.
Gemeinde: »Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters«

Wir preisen dich, Vater,
dass dein Sohn uns nicht allein lässt;
dass er gegenwärtig ist,
wo zwei oder drei
in seinem Namen versammelt sind;
dass er alle Tage bei uns ist
bis zum Ende der Welt.
Gemeinde: »Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters«

Wir preisen dich, Vater,
Herr des Himmels und der Erde,
in Dankbarkeit, in Ehrfurcht und in Liebe
durch deinen Sohn im Heiligen Geist
und stimmen ein in das Loblied der himmlischen Chöre:

19 Hymnus


GL 170 »Allein Gott in der Höh sei Ehr« oder
EH 217/Unterwegs 165/GL 173,1 »Gloria, gloria in excelsis Deo«

20 Fürbitten

Zu Gott, der uns auf allen Wegen begleitet und mit dem Brot des Lebens stärkt, beten wir:

• Wir bitten für deine Kirche: dass sie sich immer wieder an den Weg erinnert, auf dem du sie geführt hast, und dass sie aus dem einen Brot lebt, das verbindet und nicht trennt.
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
• Wir bitten für alle, die Verantwortung tragen in Politik, Gesellschaft und Kirche: dass sie nicht vergessen, wem sie ihr Leben und ihren Auftrag verdanken, und dass sie Entscheidungen treffen, die dem Leben dienen.
• Wir bitten für Menschen in Wüstenzeiten des Lebens: für alle, die sich erschöpft, einsam oder überfordert fühlen, für die Kranken, die Trauernden und für jene, denen das tägliche Brot fehlt. Schenke ihnen Nahrung für Leib und Seele und Menschen, die bei ihnen bleiben.
• Wir bitten für alle, die sich nach Sinn, Halt und Orientierung sehnen: lass sie erfahren, dass du das Brot für das Leben der Welt bist und dass du bei ihnen bleiben willst, auch wenn der Weg unklar scheint.
• Wir bitten für unsere Verstorbenen: nimm sie auf in deine Gemeinschaft des Lebens und lass sie bleiben bei dir in Ewigkeit.

Guter Gott, du bleibst bei uns auf allen Wegen. Dir vertrauen wir uns an, heute und alle Tage unseres Lebens.
Gemeinde: Amen.

Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser

Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
In Christus bleiben wir, wenn wir mit seinen Worten zu unserem Vater im Himmel beten:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied

Die Gemeinde sitzt.
GL 380 »Großer Gott, wir loben dich« oder
EH 263/Unterwegs 272 »Wäre Gesanges voll unser Mund« oder
Unterwegs 71/EH 105/GL 407 »Te Deum laudamus«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte


Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.

Gott, der sein Volk auf allen Wegen begleitet hat,
segne uns mit einem wachsamen Herzen,
das sich erinnert an das Gute, das uns geschenkt wurde.
Christus, das Brot für das Leben der Welt,
bleibe bei uns, stärke uns auf unserem Weg
und mache uns selbst zum Brot für andere.
Der Heilige Geist, Quelle der Gemeinschaft,
verbinde uns zu einem Leib und
schenke uns Vertrauen und Hoffnung.
So segne uns der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung

Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug

Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier

Abschluß der Fürbitten


Dir, Gott, vertrauen wir, heute und alle Tage unseres Lebens.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft


Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten

Orgelspiel oder
GL 492 »Jesus, du bist hier zugegen« oder
EH 234/Unterwegs 47/GL 474 »Wenn wir das Leben teilen wie das täglich Brot« oder
Unterwegs 42 »Andere Lieder wollen wir singen«

Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung

Wir sind vor dem auferstandenen Herrn, der bei uns bleibt im Brot des Lebens. Zu ihm rufen wir mit den Worten »Bleibe bei uns«.

• Christus, Brot für das Leben der Welt, du nährst uns auf dem Weg durch unsere Wüsten.
Gemeinde: Bleibe bei uns.
• Christus, ein Brot für viele, du schenkst Gemeinschaft und verbindest uns zu einem Leib.
Gemeinde: Bleibe bei uns.
• Christus, gegenwärtig im schlichten Brot, du kommst uns nahe in der Stille und im Vertrauen.
Gemeinde: Bleibe bei uns.
Christus, du bist hier. Du bleibst. Wir sind vor dir.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Gestaltungsvorschlag siehe 28

Vaterunser


Alle stehen.
In Christus bleiben wir, wenn wir mit seinen Worten zu unserem Vater im Himmel beten:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion

Eine Hostie wird über der Schale gehalten.

Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang

Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied

GL 380 »Großer Gott, wir loben dich« oder
EH 263/Unterwegs 272 »Wäre Gesanges voll unser Mund« oder
Unterwegs 71/EH 105/GL 407 »Te Deum laudamus«

Schlußgebet

Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.

Herr Jesus Christus,
du hast uns reich beschenkt mit deinem Leben.
Dein Leib und dein Blut mögen uns stärken auf unserer Lebensreise,
und im kommenden Leben lass uns ganz bei dir ankommen.
Der du lebst und herrschst in alle Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungsvorschlag

Da eine Wort-Gottes-Feier an Fronleichnam nicht mit einer Prozession verbunden
werden soll (siehe Einleitung), ist die Anbetung vor dem Allerheiligsten in dieser
Feier mit besonderen Christusanrufungen gestaltet. Dazu kann als Beitrag zur
Festlichkeit Weihrauch verwendet werden (in einer Weihrauchschale vor dem Altar
oder auch im Weihrauchfass, mit dem man während des Liedes das Ziborium und
ggf. die Monstranz, sowie die Gemeinde mit Weihrauch ehrt).

Mögliche Hinführung:
Wir können heute nicht in einer Prozession unterwegs sein. Doch hier sind wir vor dem auferstandenen Herrn, der bei uns bleibt im Brot des Lebens. Wir nehmen uns Zeit, um Jesus Christus in der Gestalt des Brotes anzubeten und in Stille vor ihm zu verweilen. Zu ihm rufen wir mit den Worten »Bleibe bei uns«.

• Christus, Brot für das Leben der Welt, du nährst uns auf dem Weg durch unsere Wüsten.
Gemeinde: Bleibe bei uns.
• Christus, du erinnerst uns an den Weg, den Gott mit uns gegangen ist, und bewahrst uns davor, ihn zu vergessen.
• Christus, ein Brot für viele, du schenkst Gemeinschaft und verbindest uns zu einem Leib.
• Christus, gegenwärtig im schlichten Brot, du kommst uns nahe in der Stille und im Vertrauen.
• Christus, du bleibst in uns und lädst uns ein, in dir zu bleiben, auch wenn Zweifel und Fragen bleiben.
• Christus, du stärkst die Müden und gibst Hoffnung denen, die sich nach Leben sehnen.
• Christus, Brot, das nicht vergeht, du führst uns zum Leben in Fülle und zur Gemeinschaft mit Gott.
Christus, du bist hier.
Du bleibst. Wir sind vor dir.

Jakob Geier

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