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| Die Herausgeber |
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| Leseprobe 1 |
| 25. Sonntag im Jahreskreis |
| Göttliches Grundeinkommen |
| Lesejahr A |
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Eine besondere Eigenart Jesu ist seine Sprache, genauer gesagt: sein unverwechselbarer Redestil, den uns die Evangelien überliefern. Denn wenn es heißt, dass Jesus die Menschen »vieles lehrte« (z. B. Mk 6,34), dann ist nicht gemeint, dass er nüchterne Sachinformationen über Gott vortrug. Nein, Jesus lehrt vor allem durch Gleichnisse und Beispielerzählungen. Typischerweise nimmt er darin Themen aus dem Alltag seiner Zuhörerinnen und Zuhörer auf und lässt diese zu anschaulichen Bildern für die neue Welt Gottes werden, die er verkündet. Viele dieser Gleichnisse sind weltberühmt geworden, man denke nur an den barmherzigen Samariter, den verlorenen Sohn oder den Schatz im Acker. Im Evangelium des heutigen Sonntags hören wir das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg – man könnte es auch nennen: Das Gleichnis vom gerechten und gütigen Gutsherrn (Mt 20,1–16). Es zeigt, wie bei Gott Gerechtigkeit und Güte zusammengehören und warum das für uns Menschen, die wir vom Leistungsprinzip geprägt sind, auch eine Herausforderung ist.
1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.
2 Gesang zur Eröffnung
GL 382/Unterwegs 65 »Ein Danklied sei dem Herrn« oder EH 116 »Gott, deine Liebe reicht weit« oder Unterwegs 30/GL 472/EH 146 »Manchmal feiern wir mitten im Tag«
3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Gemeinde: Amen. Der Name des Herrn sei gepriesen. Gemeinde: Von nun an bis in Ewigkeit.
4 Einführung
Wir haben uns versammelt, um Gottesdienst zu feiern. Das heißt nicht nur, dass wir Gott dienen, sondern auch, dass er, Gott, uns Menschen dient: Er nimmt uns an und trägt mit, was wir an Lob und Dank, an Sorgen und Bitten, an Freud und Leid vor ihn bringen. Und auch in seinem Wort will er uns begegnen und anregen. Heute hören wir ein Gleichnis Jesu über die neue Welt Gottes, in der andere Regeln gelten als die, die wir tagtäglich in dieser Welt erleben. Grüßen wir Jesus nun im Kyrie.
5 Christusrufe
Jesus Christus, du bist in diese Welt gekommen, um uns zu retten. Herr, erbarme dich. Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Du hast Gott den Menschen durch Gleichnisse nahegebracht. Christus, erbarme dich. Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Du willst auch uns mit dem Reich Gottes bekannt und vertraut machen. Herr, erbarme dich. Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Oder gesungen: GL 157/EH 5/Unterwegs 159 »Herr, erbarme dich«
6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 140 oder Lasset uns beten. Kurze Stille.
Gott, du bist unser Vater und Herr. In deiner Schöpfung schenkst du deinen Kindern, was gerecht ist, damit sie zu einer guten Gemeinschaft werden können. Wir bitten dich: Gib uns, was wir zum Leben brauchen, auch wenn wir dies manchmal erst spät erkennen. Zeige uns den Weg zu deinem Reich durch Jesus Christus, unseren Herrn. Gemeinde: Amen.
7 Hinführung zur ersten Lesung: Jes 55,6–9
Der Gott, von dem die Bibel erzählt, ist oft anders als erwartet. Er überrascht, wenn er Rettung gegen alle Erwartungen bringt oder den größten Sünder umkehren lässt. Diese Erfahrung steht auch im Hintergrund der folgenden Propheten-Lesung.
8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt. Lesung aus dem Buch Jesaja.
Nach der Lesung: Wort des lebendigen Gottes. Gemeinde: Dank sei Gott.
9 Antwortgesang
GL 76,1 »Der Herr ist nahe allen, die ihn rufen« mit Versen aus Psalm 145 (siehe Lektionar)
10 Hinführung zur zweiten Lesung: Phil 1,20–24.27
Die Paulusbriefe sind nicht nur Lehrschreiben, sondern geben auch Einblicke in das Leben des Apostels. Seiner Lieblingsgemeinde in Philippi schreibt er einen Brief aus dem Gefängnis. Die Lesung zeigt eindrücklich, wie Paulus auch in Todesgefahr noch ganz in gläubigem Vertrauen auf Gott lebt.
11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper.
Nach der Lesung: Wort des lebendigen Gottes. Gemeinde: Dank sei Gott.
12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde. GL 174,1 oder EH 27 oder Unterwegs 172 Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt. Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.
13 Evangelium: Mt 20,1–16
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus. Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr. Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium: Evangelium unseres Herrn Jesus Christus. Gemeinde: Lob sei dir, Christus.
14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt. Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.
Die Gleichnisse Jesu – kleine Kunstwerke
Jesus war wirklich ein Meister des Wortes. Seine Gleichnisse und Beispielerzählungen erinnern an Kunstwerke, die in einer bestimmten Zeit entstanden sind und trotzdem auch Menschen anderer Jahrhunderte ansprechen. Manche seiner Gleichnisse sind ganz klein und zierlich, andere farbig und raumgreifend. Und wohl immer bleibt uns ein eigenes Bild im Gedächtnis, das wir aus einer Gleichnis-Erzählung Jesu mitnehmen.
Orte und Personen im Gleichnis – wo finde ich mich wieder?
Wie steht es nun mit dem Gleichnis, das wir gerade gehört haben? Die Arbeiter im Weinberg. Welche Bilder kommen uns dabei in den Sinn? Machen wir uns die verschiedenen Orte und Personen noch einmal bewusst! Sehe ich zuerst den Marktplatz vor mir, auf dem die Tagelöhner stehen und warten? Oder doch eher den Weinberg, in dem unter einer brennenden Sonne den ganzen Tag gearbeitet wird? Diese beiden Orte prägen die erste Hälfte der Erzählung. Der dritte Ort hingegen, an dem am Abend der Lohn verteilt wird, bleibt erzählerisch blasser: Befindet er sich in einem Haus? Oder unter freiem Himmel? Es bleibt offen, aber die verschiedenen Personen treten deutlich hervor: Zunächst ist da der Verwalter, später kommt auch der Gutsherr selbst dazu. Den beiden gegenüber stehen die unterschiedlichen Gruppen der Arbeiter, vor allem zwei davon: Diejenigen, die den ganzen Tag gearbeitet haben, und die, die nur eine Stunde lang im Weinberg waren. Die übrigen werden nicht mehr erwähnt. Kann ich mich mit einer der Gruppen identifizieren? Sehe ich mich eher bei den Fleißigen, denen es nach getaner Arbeit um einen angemessenen Lohn geht? Oder erkenne ich mich bei den Arbeitern wieder, deren Einsatz kaum der Rede wert zu sein scheint, und die doch genauso behandelt werden wie alle anderen? Vielleicht sind mir auch die mittleren Gruppen näher, die womöglich unauffällig beobachten, wie die anderen die Situation lösen werden.
Gott als Arbeitgeber: »gerecht« und »gut«
Fast automatisch nehmen wir als Zuhörerin oder Zuhörer eine bestimmte Rolle ein. Dabei sehen wohl die meisten von uns Gott in der Rolle des Gutsherrn und sich selbst in den Reihen der Tagelöhner. Es mag uns dabei beruhigen und erfreuen, dass der Einsatz eines jeden von Gott gleichermaßen gewürdigt wird. Dieses »Göttliche Grundeinkommen« ist zwar nicht vollkommen bedingungslos, denn alle haben ja im Weinberg gearbeitet. Aber es stellt doch alle Arbeiter auf dieselbe Stufe. Dabei ist die überfließende Güte Gottes nur ein Teilthema des Gleichnisses. Denn es wird durchaus deutlich, dass das Miteinander der Arbeiter, trotz ihrer Gleichstellung, konfliktgeladen ist. Das Gleichnis stellt nicht nur ausdrücklich fest, dass die Männer der ersten Stunde »murren«, sondern erzählt auch noch einen längeren Wortwechsel dieser Männer mit dem Gutsherrn. Dieser jedoch formuliert am Ende eine Frage, die sich letztlich an uns alle richtet: »Ist dein Auge böse, weil ich gut bin?« Tatsächlich wird der Gutsherr im Gleichnis als gleichermaßen »gerecht« und »gut« charakterisiert. Dass beides aus menschlicher Sicht gar nicht so einfach zusammengeht, macht der Verlauf der Gleichnis-Erzählung deutlich. Denn die neue Welt Gottes, die Jesus mit der Geschichte veranschaulichen will, bringt auch eine Herausforderung mit sich: In Gottes Reich nämlich gilt die weltliche Logik des Leistungsprinzips nicht mehr! Ein Prinzip, das die Rivalität befördert und Solidarität begrenzt. Das mag für alle, die viel leisten und womöglich auch nach mehr streben, gar nicht leicht anzunehmen sein. Doch an die Stelle des »Immer mehr!« stellt Gott schlicht sein »Immer genug!« – und zwar für alle. Stille
15 Antwort der Gemeinde: Glaubensbekenntnis
Sprechen wir jetzt gemeinsam das Bekenntnis zu unserem Gott, der nicht nach individueller Leistung belohnt und Schwächere ausgrenzt, sondern die Gemeinschaft aller Menschen möchte. Gemeinde: Ich glaube an Gott …
16 Friedenszeichen
Der Friedensgruß ist ein Erkennungszeichen des Auferstandenen. Gerade in einer Welt, die mit Konflikten belastet ist, scheint er nötiger denn je. Wenn wir uns an Jesus orientieren, können auch wir selbst schon ein Stück Frieden schaffen. Geben wir nun einander ein Zeichen dieses Friedens.
17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt. »Ich werde euch geben, was Recht ist.« Dieses Wort aus dem Evangelium ruft uns auf, auch selbst mit anderen zu teilen. Orgelspiel oder GL 470/EH 154 / Unterwegs 130 »Wenn das Brot, das wir teilen« oder EH 162/Unterwegs 109 »Wo Menschen sich vergessen« oder Unterwegs 113/EH 165 »Unfriede herrscht auf der Erde«
18 Sonntäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Wir wollen nun gemeinsam in den Lobpreis Gottes einstimmen. Siehe Werkbuch S. 57–60 . Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden. Gemeinde: GL 168,2 (nur Kv) »Ehre Gott in der Höhe, Friede den Menschen auf Erden.«
Gepriesen bist du, Schöpfer der Welt: Am Sonntag gedenken wir deiner Güte, mit der du Himmel und Erde erschaffen hast. Du bist die Quelle und der Ursprung allen Lebens. Du hast am siebten Tag geruht von deinem Werk; Du lädst auch uns nach den Tagen der Arbeit ein, an deiner schöpferischen Ruhe teilzuhaben. Du willst, dass wir das Leben feiern, das du uns immerfort schenkst. Du lässt uns ausruhen von Mühe und Hast und aufatmen im Blick auf deine Treue zu uns und allen Geschöpfen. Gemeinde: GL 168,2 »Ehre Gott in der Höhe, Friede den Menschen auf Erden.«
Gepriesen bist du, Gott, für den Tag, an dem du Christus, deinen Sohn, aus dem Tod erweckt und zur Sonne des Heils gemacht hast. Am Sonntag sammelst du deine Gemeinde um ihn und stellst sie in das Licht seiner Liebe. Am Sonntag erneuerst du den Bund der Treue, den du mit uns geschlossen hast in Christi Tod und Auferstehung. Christus, dein Sohn, tritt in unsere Mitte: Er bringt uns deine Versöhnung und deinen Frieden. Er schenkt uns immer neu seinen Heiligen Geist, der uns das Herz aufschließt für das Geheimnis deiner Liebe und uns den Mund auftut zum Lob deiner großen Taten, die du für uns und alle Welt vollbracht hast. Gemeinde: GL 168,2 »Ehre Gott in der Höhe, Friede den Menschen auf Erden.«
Gepriesen bist du, Vater, für den Tag, an dem wir die lebendige Hoffnung feiern, zu der du die Welt berufen hast durch die Auferweckung deines Sohnes. Sie ist uns Unterpfand der kommenden Vollendung, die wir mit der ganzen Schöpfung (voll Sehnsucht) erwarten. Dein Sohn hat Sünde, Leid und Tod besiegt. Er lässt uns in dieser Feier den Geschmack der Hoffnung verkosten: dass deine Liebe stärker ist als alle Mächte des Todes und deine Herrschaft des Erbarmens sich durchsetzt in dieser Welt voll Unrecht und Gewalt. Gemeinde: GL 168,2 »Ehre Gott in der Höhe, Friede den Menschen auf Erden.«
Gepriesen bist du, Freund unseres Lebens, für das Geschenk dieses Sonntags. Wir heißen ihn an diesem Morgen (Abend) dankbar willkommen. Befreie uns aus aller Enge und Hast, und lass uns aufatmen in deiner Liebe. Wir preisen dich mit deinem Sohn im Heiligen Geist und stimmen freudig ein in das Lied der himmlischen Chöre, die das Lob deiner Herrlichkeit singen:
19 Hymnus
GL 167 »Dir Gott im Himmel« oder EH 15 »Ehre sei Gott« oder Unterwegs 162 »Ehre sei Gott in der Höhe«
20 Fürbitten
Im Vertrauen auf Gottes Fürsorge wenden wir uns mit unseren Bitten an ihn:
• Für alle, die auf der Suche nach Arbeit sind: Dass ihre Fähigkeiten gesehen werden und sie die Möglichkeit bekommen, diese für guten Lohn einzusetzen. Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
• Für alle, die sich ständig mit anderen vergleichen und deswegen verunsichert und benachteiligt fühlen: Dass sie die Offenheit haben, sich auch für andere freuen zu können. • Für alle, die sich abmühen und doch das Gefühl von Vergeblichkeit haben. Dass sie den Wert ihrer Arbeit erkennen können. • Für die Kirche und unsere Gemeinde: Dass wir uns nicht im Leistungsdenken verlieren, sondern deiner gütigen Zuwendung trauen. • Für unsere Verstorbenen: Dass sie Freude und Gerechtigkeit in deiner Gegenwart erfahren dürfen.
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen. Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27
21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Legen wir nun alle unsere Bitten in das Gebet, das Jesus uns geschenkt hat. Gemeinde: Vater unser im Himmel …
22 Danklied
Die Gemeinde sitzt. GL 385 »Nun saget Dank und lobt den Herren« oder EH 101 »Danke für diesen guten Morgen« oder Unterwegs 70 »Singet, danket unserm Gott«
23 Mitteilungen
24 Segensbitte
Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Gott, du gütiger Vater, segne uns an diesem Tag und in der kommenden Woche. Sei uns nahe mit deiner Kraft und deinem guten Geist. Erfülle uns mit der Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Frieden. Lass uns in Dankbarkeit annehmen, was du uns schenkst. Denn du bist unser Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Gemeinde: Amen.
25 Entlassung
Singet Lob und Preis. Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn. Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.
26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel. Gestaltungsvorschlag siehe 28 27 Kommunionfeier
Abschluß der Fürbitten
Gott, du kennst unsere Schwächen und unsere Sehnsucht nach Gerechtigkeit. Nimm uns an und stärke uns. Dir sei Ehre, heute und in Ewigkeit. Gemeinde: Amen.
Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier … Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde) Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.
Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder GL 402 »Danket Gott, denn er ist gut« oder EH 270 »Vergiss nicht zu danken« oder Unterwegs 74/GL 386/EH 68 »Laudate omnes gentes«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.
Stille Anbetung
Herr Jesus Christus, du bist gegenwärtig unter uns. Dich beten wir an und sprechen gemeinsam: Ehre sei dir. Gemeinde: Ehre sei dir.
Du König der Welt. Gemeinde: Ehre sei dir.
Du Fürst des Friedens. Gemeinde: Ehre sei dir.
Du Heiland der Schwachen. Gemeinde: Ehre sei dir. Angemessene Zeit des stillen Gebets.
Vaterunser
Alle stehen. Sprechen wir nun gemeinsam das Gebet, das Jesus uns geschenkt hat. Gemeinde: Vater unser im Himmel …
Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten. Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt. Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …
Kommunionempfang
Orgelspiel Der Leib Christi. Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.
Danklied
GL 385 »Nun saget Dank und lobt den Herren« oder EH 101 »Danke für diesen guten Morgen« oder Unterwegs 70 »Singet, danket unserm Gott«
Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Lasset uns beten. Kurze Stille.
Gott, unser Vater, wir sagen dir Dank für das Brot des Lebens, mit dem du uns gestärkt hast. Es gebe uns Kraft, um an unserem Platz in der Welt zu wirken und uns für das Gute einzusetzen. Wir loben dich und danken dir, heute und alle Tage. Gemeinde: Amen. Weiter mit den Mitteilungen 23
28 Gestaltungsvorschlag
Zum Auszug (vgl. 26 ) erhalten alle Gottesdienstteilnehmer/innen, auch die Leitung, die Ministranten usw. einen Schokoladentaler (Mt 20,2: »einen Denar«). Dieser soll an die Gleichnis-Erzählung und den Gottesdienst an diesem Sonntag erinnern. Dazu kann folgende kurze Erläuterung gegeben werden: Im Gleichnis haben wir gehört, dass alle Arbeiter unabhängig von der Länge ihrer Arbeitszeit als Lohn einen Denar erhaltenn haben. Auch jede und jeder von uns erhält nun eine Schoko-Münze. Sie ist ein Zeichen der Wertschätzung Gottes für uns und auch dafür, dass wir alle in unserer Verschiedenheit gleich wertvoll sind. Nehmen wir dieses Zeichen mit in die kommende Woche – als Zusage eines »Göttlichen Grundeinkommens«, das jedem zugesprochen wird.
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Christoph Schaefer |
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