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Die Inhalte
der Zeitschrift
WortGottesFeiern
Der Aufbau
einer Wort-Gottes-Feier
Die Herausgeber
Leseprobe 1
16. Sonntag im Jahreskreis
Der Kraft des Guten vertrauen
Lesejahr A
Im 13. Kapitel des Matthäus-Evangeliums sind sieben Gleichnisse vom Himmelreich wie kostbare Perlen an einer Kette aneinandergereiht. Jesus verwendet dafür Bilder aus dem bäuerlichen Lebensumfeld. Sie sollen den Zuhörenden das Unbeschreibliche aufschließen: den Anbruch des Reiches Gottes mitten im Heute. Auch wenn manchmal Spuren des Gottesreiches in guten Erfahrungen zu erahnen sind, gedeiht dennoch das Unrecht. Viele Menschen leiden unter der ungerechten Verteilung der Güter dieser Erde und den damit verbundenen Einschränkungen der Lebenschancen. Mehr denn je mehren sich die lauten Stimmen derer, die mit ihrer vermeintlichen Wahrheit oder auch ihren Lügen andere manipulieren, ausgrenzen und unterdrücken. Das ist die Erfahrung dieser Welt: dass der Himmel bisweilen ein wenig offen steht und dass er uns zugleich verschlossen ist. In diese Ungleichzeitigkeit hinein entlasten die biblischen Texte, denn bei Gott, der seine Sonne aufgehen lässt über Gerechte und Ungerechte (Mt 5,45) ist alles gut aufgehoben.

1 Einzug

Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze. Gestaltungsvorschlag siehe 28

2 Gesang zur Eröffnung


GL 423 »Wer unterm Schutz des Höchsten steht« oder 
EH 74 »Du bist da, wo Menschen leben« oder
Unterwegs 79/EH 271/GL 411 »Erde singe, dass es klinge«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Jesus Christus ist unsere Mitte. Er verbindet uns im Glauben und durch sein Leben spendendes Wort. Ihm sei Ehre und Preis, jetzt und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung

Sonnenschein, Regen oder bewölkter Himmel. Sie gehören zu diesen hochsommerlichen Tagen. Aber auch im übertragenen Sinne beschreiben sie Erfahrungen unseres Lebens. Mit all dem, was uns in dieser Woche an Freude, Überraschungen und Gutem zugefallen ist, mit dem, was hoffen und was leben lässt, sind wir hier versammelt. Und ebenso mit Sorgen, Schmerzen, Trauer und manchem Ungelösten, welches die Lebenstage bisweilen durchzieht. Bei Gott hat Platz, was bedrückt und was aufatmen lässt.

5 Christusrufe

Herr Jesus Christus,
du schenkst uns den guten Samen deines Wortes.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Du trägst für uns Sorge.
Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Unter deinen Augen darf alles wachsen und gedeihen.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Gesungen:
GL 156/EH 8/Unterwegs 153 »Kyrie, Kyrie eleison«

6 Eröffnungsgebet


Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 122 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.

Guter Gott,
wir haben uns zu deinem Lob zu dieser Feier versammelt.
Du legst dein Wort in unser Herz, damit es aufgeht und reiche
Frucht bringt.
Lass es in aller Vielfalt zum Leben kommen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, der mit dir lebt in der
Einheit der Heiligen Geistkraft, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Weish 12,13.16-19


Besonnenheit und Geduld werden bisweilen mit Schwäche gleichgesetzt. Dies gilt gerade dann, wenn man hofft, dass endlich jemand durchgreift, weil das Böse überhandnimmt.
Doch Gott ist ganz anders, als wir erwarten.

8 Erste Lesung

Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch der Weisheit.

Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang


GL 31,1 »Selig der Mensch, der seine Freude hat« mit Versen aus Psalm 1 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: Röm 8,26-27

Ungeduldig erwarten die Christen in Rom, dass das Evangelium – dass ihre Erlösung – sichtbar und erfahrbar wird. Das Trostwort des Apostels Paulus an die Gemeinde gilt auch uns allen – und durch alle Zeit.

11 Zweite Lesung


Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom.

Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium

Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 174,1 oder EH 24 oder Unterwegs 168
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mt 13,24-30 (Kurzfassung)

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.

Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache


Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Liebe Schwestern und Brüder,
»Lasst beides wachsen bis zur Ernte!«
Welche Gärtnerin, welcher Bauer, welche Winzerin würde angesichts dieses Hinweises Jesu nicht die Hände über dem Kopf zusammenschlagen?
Das Unkraut unbehelligt wachsen lassen und damit womöglich den Ertrag der Frucht gefährden? Was denkt Jesus sich dabei, für so etwas zu werben?

Der Taumelloch

Jesus ist kein Naturromantiker. Er ist sehr wohl mit den Gegebenheiten von Aussaat und Wachstum auf den Feldern seiner Heimat vertraut. Deshalb weiß er beispielsweise auch, dass das giftige Gewächs des sogenannten »Taumelloch« mit seinen spitzen Ähren denen des Weizens sehr ähnlich ist. Er wächst in Büscheln und verschränkt seine Wurzeln mit denen des Weizens. Der Unterschied ist oft bis zur Ernte nicht zu erkennen. Wird der Taumelloch in der Phase des Wachsens bereits entfernt, kommt in jedem Fall auch der Weizen zu Schaden. Wer also zu Zeiten des Heranreifens zu viel Säuberungseifer an den Tag legt, bringt sich womöglich um das gute Ergebnis der Aussaat.

Die Ausreißer

Die Adressaten dieses Gleichnisses sind sicher nicht die Bauern in Galiläa. Jesus will mit diesem Gleichnis etwas über das Reich Gottes und damit auch über unser Miteinander sagen. Seine Rede richtet sich vermutlich am ehesten an diejenigen, die allzu genau wissen, was richtig ist. Die nicht mit Fragen leben können, sondern für alles bereits eine Antwort parat haben. Damit hat das Gleichnis mehr denn je große Aktualität. Im Blick sind die 120-Prozentigen, die religiösen und politischen Fundamentalisten, die sich mit Radikalität und Unduldsamkeit für die Reinheit irgendeiner Lehre oder einer ausschließlichen Richtung stark machen. Das sind die unbarmherzigen »Säuberer dieser Welt« oder auch in der Kirche, die einzig allein nur ihre Sicht für die richtige halten und als solche dulden.

Dem guten Samen vertrauen

Auch Jesus hatte unter seinen Jüngern mehrere, die im Zweifelsfall zum Durchgreifen neigten: Jakobus und Johannes, die nicht ohne Grund »Donnersöhne« genannt wurden. Ebenso Simon, der zur Gruppe der Zeloten gehörte. Auch gegen diese drei und deren Denkhaltung setzt Jesus wohl seine Parabel des Unkrautes unter dem Weizen. Und der Evangelist hat vermutlich auch die frühen christlichen Gemeinden im Blick, in denen es solche Tendenzen gab. Jesus weist deutlich darauf hin: Wer ausreißt, merzt nicht nur das Böse aus. Er schadet immer auch dem Guten.
Gott aber handelt anders. Gott vertraut der Kraft des guten Samens. Deshalb kann er es getrost zulassen, dass erst einmal alles wächst. Alles wächst auf demselben Boden und zieht seine Kraft aus denselben Nährstoffen. Nichts braucht vorschnell eliminiert zu werden. Denn es geht darum, dem Guten nicht zu schaden. Die Erfahrung zeigt: Allzu oft zerstört nicht das Unkraut die gute Saat, sondern der Übereifer der Ausreißer.
Es ist wohl so gedacht: Im werdenden Gottesreich ist Vielfalt angesagt. Kunterbunt, in gegenseitiger Achtung und Toleranz, darf es also bei uns zugehen: Kraut und Rüben, Kind und Kegel, Weizen und Unkraut. Alles darf sein, darf gedeihen und wachsen. Was dann am Ende in der Vielfalt der Meinungen und der Buntheit der Einstellungen die gute Frucht ist, das entscheidet Gott selbst. Da hat sonst niemand zu urteilen oder Hand anzulegen.

Gottes behutsame Gelassenheit

Gott steht in diesem Gleichnis für behutsame Gelassenheit. Das kann alle entlasten, die sich bisweilen auf das Unkraut im eigenen Leben oder auch bei den Kindern, beim Partner, der Partnerin, am Arbeitsplatz oder im Freundeskreis fixieren.
Wo einem das eigene Unkraut nicht gut tut, spürt man ja meist. Aber es braucht nicht zu ängstigen. Jede und jeder darf unter den Augen Gottes wachsen, gedeihen und ausreifen. Gottes Wohlwollen umfasst allen »Weizen« samt dem mitwachsenden »Unkraut«, sowohl die Sonnen- als auch die Schattenseiten. Das mag nicht immer gut auszuhalten sein. Das Gleichnis sagt: Gott ist für den Ernte-Ertrag zuständig, nicht wir. Vorläufig wächst alles gemeinsam, und jetzt ist erst einmal die Zeit, die uns für das Werden und Wachsen geschenkt wird.
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Predigtlied

Der sanfte Hauch des Gottesreiches, das durch Jesus unter uns angebrochen ist, steht immer im Gegenwind zu anderen lebensfeindlichen Kräften. Wir bestärken unsere Hoffnung auf Gott, indem wir singen:
GL 427 »Herr, deine Güt ist unbegrenzt« oder
GL 365/EH 273/Unterwegs 103 »Meine Hoffnung und meine Freude«

16 Friedenszeichen

Wir bitten den, von dem aller Frieden ausgeht: Herr Jesus Christus, schau nicht auf unsere Schwachheit. Schau vielmehr auf den Glauben deiner Kirche und schenke uns und der zerrissenen Welt nach deinem Willen Einheit und Frieden. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte

Die Gemeinde sitzt.
Die Kollekte am heutigen Sonntag ist für … bestimmt.
Wir zeigen unsere Zusammengehörigkeit mit unseren Mitmenschen durch unseren Beitrag zum Ganzen.
Orgelspiel oder
GL 425 »Solang es Menschen gibt auf Erden« oder
EH 171 »Herr, weil wir den Frieden brauchen« oder
Unterwegs 60 »Nimm mein Leben, es zu halten«

18 Sonntäglicher Lobpreis

Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Brüder und Schwestern, lasst uns den lebendigen Gott loben und preisen.
Siehe »Sonntäglicher Lobpreis. Ergänzung zum Werkbuch für die Sonn- und Festtage«, S. 22 (Lobpreis 10, Lobpreis und Dank für Jesus Christus).
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: nach GL 402,2 »Preiset Gott und gebt ihm Ehr; er ist aller Herren Herr.«

Gott, unser Vater,
wir preisen dich für Jesus Christus, deinen Sohn.
In ihm bis du uns Menschen nahegekommen,
bist selbst ein Mensch geworden, einer wie wir.
Gemeinde: GL 402,2 »Preiset Gott und gebt ihm Ehr; er ist aller Herren Herr.«

In Jesus hast du zu uns gesprochen.
Er hat uns von dir erzählt,
er hat uns gelehrt, dass wir dich Vater nennen dürfen.
Gemeinde: GL 402,2 »Preiset Gott und gebt ihm Ehr; er ist aller Herren Herr.«

In Jesus hast du uns gezeigt, wie groß deine Liebe ist.
Er hat niemanden ausgegrenzt.
Er hat der Not der Menschen nicht tatenlos zugesehen.
Gemeinde: GL 402,2 »Preiset Gott und gebt ihm Ehr; er ist aller Herren Herr.«

In Jesus hast du uns den Weg zu dir gezeigt.
Er lädt uns ein, ihm nachzufolgen,
wir dürfen seine Freunde sein.
Gemeinde: GL 402,2 »Preiset Gott und gebt ihm Ehr; er ist aller Herren Herr.«

Gott, unser Vater, wir preisen dich für Jesus Christus,
deinen Sohn, und stimmen ein in das Loblied:

19 Hymnus

GL 172 »Gott in der Höh sei Preis und Ehr« oder
EH 10 »Ehre sei dir, unser’m Gott« oder
Unterwegs 252 »Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen«

20 Fürbitte

Gott ist gerecht und geduldig. Von ihm dürfen wir lernen, uns selbst und andere Menschen anzunehmen. Voll Vertrauen tragen wir unsere Bitten zu ihm hin:

• Wir bringen zu Gott alle Menschen, die von Berufs wegen richten und urteilen und für alle, zu deren täglicher Aufgabe das rechte Abwägen zwischen Gerechtigkeit und Barmherzigkeit zählt. Gott, nahe bei uns:
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
• Wir bringen zu Gott alle, die ihre Ansichten und Überzeugungen für die einzig mögliche Wahrheit halten und dadurch Druck ausüben, Angst erzeugen und Schrecken verbreiten. Gott, nahe bei uns:
• Wir bringen zu Gott alle Menschen, die aufgrund der ungerechten Verteilung der Güter in unserer Welt unter Hunger, Not und Entbehrung leiden müssen. Gott, nahe bei uns:
• Wir bringen zu Gott alle Menschen, die für Fairness im politischen Meinungsstreit eintreten; für alle, die in der Öffentlichkeit stehen und dabei auch persönlich angefeindet werden; für alle, die trotz Meinungsverschiedenheiten Wege zueinander suchen und finden. Gott, nahe bei uns:
• Wir bringen zu Gott alle, die am Unkraut in ihrem eigenen Leben leiden und alle, die hart geworden sind und denen es an Weite und Menschenfreundlichkeit fehlt. Gott, nahe bei uns:
• Wir bringen in Stille unsere persönlichen Anliegen zu Gott.
Stille Gott, nahe bei uns:

Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen. Gestaltungsvorschlag siehe 28
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser


Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Gott ist uns Vater und Mutter. Zu ihm dürfen wir beten, wie Jesus selbst es uns gelehrt hat.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied

Die Gemeinde sitzt.
GL 468/EH 181/Unterwegs 49 »Gott gab uns Atem, damit wir leben« oder
EH 271/GL 411/Unterwegs 79 »Erde singe, dass es klinge« oder
Unterwegs 250 »Herr, du bist die Hoffnung«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Der allmächtige und gütige Gott stärke unseren Glauben durch sein Wort. Er begleite uns in unserem Alltag auf all unseren Wegen in dunklen und hellen Tagen, in Wort und Tat. Er mache uns beharrlich im Guten und vollende uns in der Liebe. Es segne uns der dreieine Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung

Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug


Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier

Abschluß der Fürbitten

Du bist die Güte und Menschenfreundlichkeit. Wir danken dir für deine Nähe und Treue, jetzt und alle Zeit bis in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft

Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars - Übertragung des Allerheiligsten

Orgelspiel oder
GL 377 »O Jesu, all mein Leben bist du« oder
GL 378/EH 233 »Brot, das die Hoffnung nährt« oder
Unterwegs 195,2 »Jesus, du mein Leben«

Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Jesus Christus, gegenwärtig im Zeichen des Brotes: Ihm sagen wir Lob und Dank.
Herr Jesus Christus, du Liebhaber der Vielfalt. Wir loben dich.
Gemeinde: Wir loben dich.
Du Freund des Lebens.
Gemeinde: Wir loben dich.
Du unsere Hoffnung.
Gemeinde: Wir loben dich.
Du nährendes Brot.
Gemeinde: Wir loben dich.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser

Alle stehen.
Gott ist uns Vater und Mutter. Zu ihm dürfen wir beten, wie Jesus selbst es uns gelehrt hat.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 468/EH 181/Unterwegs 49 »Gott gab uns Atem, damit wir leben« oder
EH 271/GL 411/Unterwegs 79 »Erde singe, dass es klinge« oder
Unterwegs 250 »Herr, du bist die Hoffnung«

Schlußgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.

Guter Gott,
du hast uns am Tisch des Wortes und des Brotes mit neuer Kraft gestärkt.
Dein Wort schlage Wurzeln in uns. Es helfe uns in der Vielfalt des Lebens den rechten Weg zu finden und das Gute zu tun.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.

Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungsvorschlag

Wo es sich ermöglichen lässt, kann gut sichtbar vor dem Altar (angelehnt an eine Stufe oder auf einem Hocker) in einem Korb ein Stück Aushub aus einem Getreidefeld aufgestellt werden. Gut wäre, wenn sich etwas »Unkraut« darunter befinden könnte. Eine einfacher zu handhabende Alternative ist ein Foto von einem Weizenfeld, das mit Mohn oder Kornblumen durchwachsen ist. Zu den Fürbitten kann durch die Ministranten oder Kinder aus der Gemeinde mit jeder Bitte je ein Teelicht angezündet und vor den Korb gestellt werden. Gestaltungsvorschlag siehe 20.

Anna Hennersperger

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