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WortGottesFeiern
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einer Wort-Gottes-Feier
Die Herausgeber
Leseprobe 1
Palmsonntag
Tage der Entscheidung
Lesejahr A
Mit dem Palmsonntag beginnt die Heilige Woche. Die Liturgie dieses Tages bietet eine Vorausschau auf diese. So hören wir bereits heute die Passion.
In der Karwoche und an Ostern gedenken und feiern wir das Ereignis, das das Zentrum unseres Glaubens ausmacht: Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi. So ist das Vorgehen in der Liturgie klug: Sie führt uns in einer Art Zusammenfassung bereits am ersten Tag das ganze Geschehen vor Augen. Zugleich ist Palmsonntag der Tag, an dem wir Jesu Einzug in Jerusalem gedenken. Da Sie zu diesem Schwerpunkt in dieser Ausgabe eine eigene Feier finden, wird der Einzug in dieser Ausführung in Form einer Statio als Gestaltungselement angeboten.
Die Liturgie der Karwoche lebt von der Vergegenwärtigung. Das, was sich damals in Jerusalem zutrug, soll in unserem Leben heute die gleiche Relevanz haben, wie für Christinnen und Christen zu allen Zeiten.
Die Ansprache bezieht sich auf Personen, die in der Passion vorkommen. Dazu ist das Vortragen der Langfassung der Passion nötig. Noch ein Hinweis: In der Ansprache wird die Frau des Pontius Pilatus Claudia genannt. Dies entspricht der Überlieferung in der Ostkirche.

1 Einzug

Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

Gestaltungsvorschlag siehe 28

2 Gesang zur Eröffnung

GL 280 »Singt dem König Freudenpsalmen« oder
EH 162/Unterwegs 109 »Wo Menschen sich vergessen« oder
Unterwegs 63 »Friede und Licht auf dem vergessnen Gesicht«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Wir sind versammelt in der Gemeinschaft mit Jesus Christus. Er ist in unserer Mitte.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung

Die meisten Menschen können einen Tag in ihrem Leben benennen, nachdem es kein Zurück mehr gab. Ein Tag, an dem sie eine wichtige Entscheidung getroffen haben, die ihr Leben danach maßgeblich bestimmt hat. Ein solcher Tag der Entscheidung ist heute: Palmsonntag. Jesus ist in Jerusalem eingezogen. Danach gab es für ihn kein Zurück mehr. Er wird noch als König gefeiert, doch sein Thron wird bereits in fünf Tagen das Kreuz sein, seine Krone die Dornenkrone.
Wollen wir an seiner Seite bleiben und zulassen, dass seine Passion auch unser Leben wandelt?
Begrüßen wir Jesus Christus, in unserer Mitte, unseren König, der den Weg des Leidens gegangen ist.

5 Christusrufe

Jesus Christus, König des Friedens. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

Jesus Christus, König voller Demut. Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus, erbarme dich.

Jesus Christus, König der Wahrheit. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet

Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 86 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.

Barmherziger Vater,
dein Sohn Jesus Christus ist den Weg bis nach Golgotha gegangen. Viele Menschen gehen ihre Leidenswege. Er ist einer von ihnen, einer von uns, und hat doch durch sein Leid und seine Auferstehung das Heil gebracht. Hilf uns, in dieser Stunde und in der nun vor uns liegenden Woche mit unseren Gedanken und in unseren Herzen den Weg deines Sohnes mitzugehen, der mit dir, Vater, im Heiligen Geist lebt und wirkt in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Jes 50,4-7

Seit jeher haben Christinnen und Christen die Worte aus dem Buch des Propheten Jesaja auf Jesus bezogen. Er ist der gehorsame Gottesknecht. So wie der Prophet es bekennt, hat auch Jesus auf Gottes Hilfe angesichts von Schmach und Leid vertraut.

8 Erste Lesung

Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Jesaja.

Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang


GL 293 »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen« mit
Versen aus Psalm 22 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: Phil 2, 6-11


Der Christus-Hymnus des Apostels Paulus bekennt: In Jesus ist Gott mit aller Konsequenz ein Mensch – bis hin zum Tod am Kreuz. Weil Jesus aber seinen Weg in aller Treue gegangen ist, wird er von Gott erhöht. Jesus allein ist Gott gleich. Er ist der Herr.

11 Zweite Lesung

Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philippi.

Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium


Zum Ruf vor der Passion steht die Gemeinde.
GL629,5 Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Ruf findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mt 26,14-27,66

Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach Matthäus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium: Stille

14 Ansprache


Die Gemeinde sitzt. Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Die Menge

Die Menschen waren begeistert. Aufgeregt rissen sie grüne Zweige von den Bäumen und winkten damit. Manche zogen sogar ihre Obergewänder aus und legten sie auf den Weg, den Jesus auf dem Esel zum Stadttor heraufgeritten kam.
»Hosanna, dem Sohne Davids!« Ja, in dieser Stunde waren sie sich einig, waren wie eine große, feiernde Gemeinschaft. Voller Harmonie und Freude. Sie fühlten sich stark. Selbst die Römer konnten ihnen an jenem Tag nichts anhaben.
Sie glaubten es wirklich. Der Messias, den bereits Jesaja verheißen und von dem ihr König David gesungen hatte, war nun endlich gekommen. Er zog in die Heilige Stadt, ihrer Hauptstadt Jerusalem ein. Er würde das Reich Davids wieder aufrichten. Er würde Israel befreien.

Eine Magd


Fünf Tage später. Es ist Nacht. Eine junge Frau wacht im Hof des Hohenpriesters Kajaphas. Sie ist eine Magd und tut ihren Dienst.
Da hört sie Stimmengewirr. Soldaten nähern sich. Sie führen jenen Mann mit sich, den die Leute vor wenigen Tagen erst gefeiert hatten. Die Magd war nicht dabei gewesen. Ihr Herr hätte es ihr nie erlaubt, und sie hält sich auch lieber aus der Politik heraus. Sie ist eine einfache Frau, die ihren Dienst tut. Die Männer sind in das Haus des Hohenpriesters eingetreten. Im Hof aber bleibt ein Fremder stehen. Er gehört bestimmt zu diesem Jesus. Die Magd spricht ihn an. Er leugnet.

Eine Frau namens Claudia


Wenige Stunden später im Palast des Statthalters Pilatus.
Claudia, die Frau des Statthalters Pilatus, schreckt auf. Sie hatte einen schlimmen Traum. Er hatte mit dem Mann zu tun, der in den letzten Tagen in der Stadt für Unruhe gesorgt hatte. Ein Galiläer, der zum jüdischen Pascha-Fest angereist war. Claudia geht zu ihrem Mann. Sie will ihn warnen. Mit diesem Jesus stimmt etwas nicht. Claudia hat das eindeutige Gefühl: Seine Hinrichtung könnte auf Pilatus und sie wie ein Fluch zurückfallen.

Ein Mann namens Simon


Auf dem Weg nach Golgotha. Simon ist auf dem Weg von seinem Feld, da hört er sie kommen, die Soldaten zusammen mit einem geschundenen Mann, der, wie üblich, den Querbalken des Kreuzes trägt. Wieder eine Hinrichtung. Hat es denn nie ein Ende? Simon sieht, wie entkräftet der Verurteilte bereits ist.
Da treten die Soldaten an den Bauern heran. Sie drängen ihn, den Querbalken die letzten Meter den Hügel hinauf zu tragen. Simon bleibt nichts anderes übrig. Den Römern widersetzt man sich besser nicht.

Die Entscheidung

Die Magd, die Frau des Pontius Pilatus, Simon von Kyrene. Drei Menschen am Rande der Passion.
Es sind Menschen, die eher zufällig Zeugen des bekanntesten und wie wir als Christinnen und Christen glauben, wichtigsten Ereignisses der Weltgeschichte wurden.
Sie konnten die Bedeutung der Geschichte noch nicht ermessen. Wahrscheinlich machten sie sich ihre eigenen Gedanken, interpretierten das Geschehen auf ihre Weise.
Vielleicht wäre jede und jeder von ihnen viel lieber an einem anderen Ort. Dort wo er oder sie Ruhe gehabt hätte. Wo sie davon verschont geblieben wären, sich gegenüber dem Geschehen verhalten zu müssen.
Wie die Geschichten der drei wohl weitergegangen sind? Hatte die Magd die Leugnung des Petrus durchschaut? Sah sie ihn weinen?
Hatte Claudia in den nächsten Tagen weitere Alpträume, nachdem sie erfahren musste, dass Jesus durch den Urteilsspruch ihres Mannes hingerichtet worden war?
Konnte Simon an jenem Tag noch seiner Arbeit nachgehen? Vielleicht ließ er sie liegen und ging nach Hause und suchte Trost im Schutz seiner Familie. Oder er blieb mit Abstand stehen und beobachtete wie das Kreuz aufgerichtet wurde, sah den sterbenden jungen Mann und erlebte mit, wie er schließlich vor Einbruch der Dunkelheit vom Kreuz abgenommen wurde.
Drei Menschen und mit ihnen viele andere haben auf unterschiedliche Weise Anteil an der Passion Jesu genommen. Wir wissen nicht, ob und wie dieser Tag ihr weiteres Leben prägte. Wir wissen nicht, ob sie ihn verdrängten und schließlich vergaßen, oder ob sie immer wieder über das Erlebte nachdachten, ob es sie formte und veränderte.
Vielleicht haben sie von den Jüngerinnen und Jüngern später erfahren, dass Jesus auferstanden sein soll. Vielleicht konnten sie es glauben.
Und wir? Wir stehen wie diese Menschen am Rande der Passion, am Rande des Osterereignisses. Es ist heute an uns zu entscheiden, ob das, was wir uns in dieser Woche vergegenwärtigen, zur prägenden Kraft für unser Leben wird und ob es uns wandelt. Stille.

15 Antwort der Gemeinde: Glaubensbekenntnis

Bekennen wir uns zu Jesus Christus, der sich ganz hingegeben hat: Gemeinde: Ich glaube an Gott …

16 Friedenszeichen

Angesichts von Kriegen und Gewalt in unserer Zeit, angesichts der vielen Menschen, die heute leiden müssen, bitten wir Gott um Versöhnung der Menschen untereinander und um seinen Frieden. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte

Die Gemeinde sitzt.
Jesus selbst steht an der Seite der Leidtragenden und der Bedürftigen. Durch unsere Gabe zeigen auch wir uns solidarisch mit den Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Die heutige Kollekte ist bestimmt für …
Orgelspiel oder
GL 272/Unterwegs 45 »Zeige uns Herr, deine Allmacht und Güte« oder
EH 164»Dein Friede kommt nicht durch Gewalt« oder
GL 437/EH 147/Unterwegs 93 »Meine engen Grenzen«

18 Sonntäglicher Lobpreis

Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Danken wir Gott für Jesus Christus, der Mensch geworden ist und den Weg gegangen ist bis zum Tod am Kreuz.
Siehe Werkbuch S. 178–179.
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit«

Menschenfreundlicher Gott,
Vater unseres Herrn Jesus Christus,
so sehr hast du die Welt geliebt,
dass du uns deinen einzigen Sohn gabst,
damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht zugrunde geht,
sondern das ewige Leben hat.
Gemeinde: »Christus Sieger, Christus …«

Wir preisen dich, Vater,
für die Menschwerdung deines Sohnes,
für seine Geburt aus der Jungfrau Maria,
für sein Leben in unserer Mitte.
Gemeinde: »Christus Sieger, Christus …«

Wir preisen dich, Vater,
für Jesu Leben in Nazaret,
für die Offenbarung deines Sohnes am Jordan,
für seinen Sieg über den Versucher in der Wüste.
Gemeinde: »Christus Sieger, Christus …«

Wir preisen dich, Vater,
für jedes Wort aus dem Munde Jesu,
für sein heilendes Wirken,
für die Zeichen seiner Herrlichkeit.
Gemeinde: »Christus Sieger, Christus …«

Wir preisen dich, Vater,
für das Abendmahl deines Sohnes,
für sein Leiden und Sterben,
für seine Grabesruhe
und seine Auferstehung.
Gemeinde: »Christus Sieger, Christus …«

Wir preisen dich, Vater,
für alle Macht,
die du Christus gegeben hast,
im Himmel und auf Erden,
für seine Auffahrt zu dir,
für die Sendung des Heiligen Geistes.
Gemeinde: »Christus Sieger, Christus …«

Wir preisen dich, Vater,
dass dein Sohn uns nicht allein lässt;
dass er gegenwärtig ist,
wo zwei oder drei
in seinem Namen versammelt sind;
dass er alle Tage bei uns ist
bis zum Ende der Welt.
Gemeinde: »Christus Sieger, Christus …«

Wir preisen dich, Vater,
Herr des Himmels und der Erde,
in Dankbarkeit, in Ehrfurcht und in Liebe
durch deinen Sohn im Heiligen Geist
und stimmen ein in das Loblied der himmlischen Chöre:

19 Hymnus


GL 393,3 »Lob sei dem Vater und dem Sohn« oder
GL 407/EH 105/Unterwegs 71 »Te deum laudamus«

20 Fürbitten


Rufen wir in den Fürbitten mit Jesus zu Gott, dem Vater, angesichts der Not in unseren Tagen.

• Für die christlichen Gemeinden weltweit, die in diesen Tagen des Leidens und Todes Jesu gedenken. Wir beten vor allem für die Gläubigen, die selbst aufgrund ihres Bekenntnisses zu Jesus Christus bedroht oder verfolgt werden. Gott und Vater aller Menschen.
Gemeinde: Höre unsere Bitten, Herr erbarme dich.
• Für die Menschen, die ungerechter Strafverfolgung und Haft ausgesetzt sind. Für alle, die sich für faire Rechtsprechungen einsetzen. Gott und Vater aller Menschen.
• Für die Menschen, die ahnen, dass ihr Leben bald zu Ende gehen wird und für diejenigen, die ihnen in ihrer letzten Lebensspanne zur Seite stehen. Gott und Vater aller Menschen.
• Für alle Hinterbliebenen, die um einen geliebten Angehörigen trauern.
• Für die Verstorbenen unserer Gemeinde. Vor allem beten wir für diejenigen, an die niemand mehr denkt. Gott und Vater aller Menschen.

Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser

Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.

Jesus hat Gott, seinem Vater, in allem vertraut. Voll Vertrauen beten auch wir mit seinen Worten.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied

Die Gemeinde sitzt.
GL 399 »Gott loben in der Stille« oder
EH 262 »Herr, in deine Hände« oder
Unterwegs 255 »In das Dunkel deiner Vergangenheit«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Gott segne uns, wenn wir nun in die heilige Woche gehen.
Gott segne uns, wenn wir unserem Alltag nachgehen, und immer wieder in Gedanken beim Geheimnis dieser Tage verweilen.
Gott segne uns, wenn wir in Gottesdiensten und Gebeten dem Geheimnis dieser Tage nachspüren.
Und so segne uns der uns unendlich liebende Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung

Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug


Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier

Abschluss der Fürbitten
Gott und Vater aller Menschen, du liebst uns so sehr, dass du deinen Sohn für uns gegeben hast. Dir sei Lob und Dank in Ewigkeit. Amen.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 365/EH 273/Unterwegs 103 »Meine Hoffnung und meine Freude«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung

Schaut her, der Niedrigste der Menschen. Er ist auf einem Esel, dem Lasttier der Armen, in die Stadt Jerusalem geritten.
Jesus Christus, unser König, du bist in unserer Mitte.
Schaut her, der Erbärmlichste der Menschen. Sein Tod ist schändlich. Er hängt am Kreuz.
Jesus Christus, unser König, du bist in unserer Mitte.
Schaut her, der Friedvollste der Menschen. Er hat denen vergeben, die ihn hassten.
Jesus Christus, unser König, du bist in unserer Mitte.
Schaut her, sein Leib für uns gegeben. Er ist für uns zur Speise des Lebens geworden.
Jesus Christus, unser König, du bist in unserer Mitte.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser

Alle stehen.
Jesus hat Gott, seinem Vater in allem vertraut. Voll Vertrauen beten auch wir mit seinen Worten.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 399 »Gott loben in der Stille« oder
EH 262 »Herr, in deine Hände« oder
Unterwegs 255 »In das Dunkel deiner Vergangenheit«

Schlussgebet

Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.

Lebendiger Gott,
Wir danken dir, dass wir als deine Kirche, als Leib Christi, mit deinem Sohn und untereinander verbunden sind. Hilf uns, dass diese Kraft, die du uns durch ihn schenkst, in unserem Leben Tag für Tag wirkt. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.

Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungsvorschlag

Dort wo keine eigene Liturgie des Einzuges in Jerusalem gefeiert wird, kann folgende Statio stattfinden. Dafür entfällt 2 bis 4. Die Statio kann auch, wie in vielen Gemeinde üblich, vor der Kirche stattfinden.
Dann entfällt 2 bis 5.
An die Gemeinde werden Palmzweige verteilt. Ggf. wird diese im Vorfeld aufgefordert, eigene Palmzweige mitzubringen. Mit den Kindern können im Vorfeld geschmückte Palmstecken gebastelt werden. Es steht Weihwasser zum Segnen der Palmzweige bereit.
Eröffnungslied:
GL 280 »Singt dem König Freudenpsalmen« oder
GL 386/EH 68/Unterwegs 74 »Laudate omnes gentes«

Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Wir sind versammelt in der Gemeinschaft mit Jesus Christus. Er ist in unserer Mitte.
Gemeinde: Amen.

Einführung

Liebe Gemeinde,
wie damals die Menschen von Jerusalem, so wollen auch wir heute Jesus als unseren König willkommen heißen und verehren.
Hören wir nun, was sich an jenem Tag vor den Toren der heiligen Stadt zugetragen hat.

Evangelium: Mt 21,1–11

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

Überleitung zur Segnung der Palmzweige

Als Zeichen dafür, dass auch wir Jesus verehren, halten wir wie die Menschen damals Palmzweige in unseren Händen.
Wir wollen die Zweige nun segnen, damit sie uns auch später in unseren Häusern und an unseren Kreuzen daran erinnern, wer Jesus für uns ist: Er ist ein König, doch sein Reich ist keines von dieser Welt.

Segnen der Palmzweige
Lebendiger Gott, wir bitten dich, segne diese grünen Zweige.
Sie sind ein Zeichen des Lebens und ein Zeichen dafür, dass wir deinen Sohn Jesus Christus als unseren wahren König verehren. So wie damals die Menschen vor den Toren Jerusalems.
Im Namen des Vaters + und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Die Palmzweige werden mit Weihwasser gesegnet.
Wenn die Station vor der Kirche stattfindet, ziehen alle in die Kirche ein.
Dazu kann gesungen werden:
GL 302,3 »Hosanna, hosanna, hosanna in der Höhe« oder nochmals
GL 386/EH 68/Unterwegs 74 »Laudate omnes gentes«
weiter mit 5 , bzw. 6 .

Marion Bexten

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