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| Leseprobe 1 |
| Hochfest der Erscheinung des Herrn |
| Zwischen Alltagslichtern und entscheidenden
Wegweisern |
| Lesejahr A |
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Das Hochfest Erscheinung des Herrn ist eines der ältesten kalendarisch festgelegten Feste und wird bereits seit der Spätantike gefeiert. In vielen Gemeinden ist es der Tag, an dem die Kinder und Jugendlichen, die als Sternsingerinnen und Sternsinger durch die Straßen ziehen und den Segen des Christkindes in die Häuser tragen, im Mittelpunkt stehen. Diese jungen Menschen folgen dem Stern, sind offen für Gottes Wirken in dieser Welt und laden alle ein, sich auf die Suche nach dem Sternenglanz im Alltag zu machen. Der Fokus liegt in diesem Gottesdienst nicht auf den Sternsingerinnen und Sternsingern. Dennoch schwingt ihre Botschaft zu diesem Hochfest mit, wenn die Fragen im Mittelpunkt stehen: Woran richte ich mich aus? Welche Konsequenz hat mein Blick in den Sternenhimmel?
1 Einzug Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.
2 Gesang zur Eröffnung GL 295 »Gottes Stern, leuchte uns« oder EH 137 »In mir leuchtet ein Stern« oder Unterwegs 266 »Strahlen brechen viele«
3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Gemeinde: Amen. Christus, der in unserer Welt hineingeboren wurde, ist bei uns heute und alle Tage bis in Ewigkeit. Gemeinde: Amen.
4 Einführung Die Geburt Jesu liegt erst wenige Tage zurück und schon überschlagen sich die Ereignisse. Die Texte, die uns heute geschenkt sind, erzählen davon. Da wird in einem vielleicht kleinen, eher unscheinbaren Licht, das am Nachhimmel scheint, eine Verheißung zur Realität: Die Herrlichkeit Gottes leuchtet auf. Deshalb machen sich Sterndeuter auf den Weg, ihren Blick gen Himmel und ihr Herz offen für das, was sie erwartet.
5 Christusrufe Herr Jesus Christus, du bist das Licht, das auch in der größten Dunkelheit leuchtet. Herr, erbarme dich. Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Du bist der König aller Könige. Christus, erbarme dich. Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Du bist der, der den göttlichen Frieden bringt, der alle Menschen versöhnen kann. Herr, erbarme dich. Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Gesungen: GL 159 »Licht, das uns erschien«
6 Eröffnungsgebet Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 81 oder Lasset uns beten. Kurze Stille.
Liebender Gott, du hast den Stern ans Himmelzelt gesetzt und den Sterndeutern den Weg gezeigt. Mit ihnen hast du allen Menschen deine Botschaft offenbart. Führe uns durch dein Licht durch die Zeiten, dass wir deine Liebe immer wieder strahlend entdecken können. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und liebt in alle Ewigkeit. Gemeinde: Amen.
7 Hinführung zur ersten Lesung: Jes 60, 1-6 Der Prophet Jesaja beschreibt den Beginn der Heilszeit für das Volk Israel. Erkennbar wird sie durch das Licht Gottes, das über der Stadt Jerusalem aufstrahlt. Dieses Licht hat eine Sogwirkung, alle Völker ziehen zu ihm hin.
8 Erste Lesung Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt. Lesung aus dem Buch Jesaja. Nach der Lesung: Wort des lebendigen Gottes. Gemeinde: Dank sei Gott.
9 Antwortgesang GL 260 »Werde licht, Jerusalem« mit Versen aus Psalm 72 (siehe Lektionar)
10 Hinführung zur zweiten Lesung: Eph 3, 2-3 a.5-6 Paulus bewegte die Frage, wem Herrlichkeit und Rettung durch Christus verheißen ist. Seine Antwort ist eindeutig: Das Evangelium ist allen Menschen verkündet, unabhängig von ihrem Geburtsort oder der Religion ihrer Herkunftsfamilie. Gottes Heil gilt wahrhaftig allen Menschen.
11 Zweite Lesung Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Ephesus. Nach der Lesung: Wort des lebendigen Gottes. Gemeinde: Dank sei Gott.
12 Ruf vor dem Evangelium Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde. GL 244 oder EH 26 oder Unterwegs 167 Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt. Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.
13 Evangelium: Mt 2, 1-12 Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus. Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr. Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust. Nach dem Evangelium: Evangelium unseres Herrn Jesus Christus. Gemeinde: Lob sei dir, Christus.
14 Ansprache Die Gemeinde sitzt. Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.
Liebe Geschwister im Glauben, immer wieder kommt es vor, gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit: Da geht ein Mensch abends nach Hause, schaut nach oben und muss feststellen: Der Himmel ist zwar dunkel, aber es sind keine Sterne zu sehen. Für die Menschen, die in den Städten leben, ist das völlig normal, denn da hängt überall ein Netz aus Straßenlaternen, Leuchtreklame, Ampeln und Displays. Natürlich sind die Sterne da, aber ihr Licht kommt kaum auf der Erde an. Diese Erfahrung kann Unterschiedliches auslösen: Vielleicht ist es dem einen ganz egal, denn die Existenz der Sterne hat in seinem Leben keinen Raum. Bei jemand anderem löst es eine nostalgische Erinnerung aus, Gedanken daran, wie schön es damals war, als die Sterne noch zu sehen waren. Vielleicht löst es auch eine Art von Fernweh aus. Die Lust, einen Ort zu entdecken, an dem nichts das Sternenlicht verdrängt und die Lichter klar und hell leuchten können.
Alltagslicht
So kann es wohl auch mit dem Glauben sein. Er ist da, nur geht er im Alltagslicht leicht unter. Da sind E-Mails, die dringend beantwortet werden müssen. Nachrichten, die ständig piepen. Einkaufszettel, die im Kopf durchgegangen werden. Verpflichtungen und Deadlines, die den Alltag füllen. All das ist wie ein heller Scheinwerfer, der das Blickfeld füllt – und das sanfte Licht Gottes wirkt daneben fast unsichtbar. Die Sterndeuter aus dem Osten haben diesen einen Stern entdeckt. Vielleicht war er nicht einmal heller als alle anderen, aber er fiel ihnen auf, weil sie hingeschaut haben. Vielleicht an einem Abend, an dem sie beisammensaßen, Tee getrunken haben, und einer dann sagt: »Schaut mal da oben! Seht ihr das?«
Da macht einer eine kleine Entdeckung, die der Anfang einer lebensverändernden Reise markieren wird.
Lichtmomente
Manchmal passiert das auch bei uns. Vielleicht seltener mit einem Stern am Himmel, wohl aber mit einem Gedanken, der hängenbleibt. Oder durch ein Gespräch, das länger nachklingt als erwartet. Vielleicht auch mit einer Frage, die wir nicht mehr loswerden. Solche Momente sind wie kleine Lichtpunkte, die uns aus dem Alltag herauslocken.
Auf den Spuren der Sterndeuter
Die Reise der Sterndeuter war nicht geradlinig. Sie mussten Umwege nehmen, wurden fehlgeleitet, mussten sich mit den Mächtigen auseinandersetzen und kamen nicht sofort ans Ziel. Und trotzdem gaben sie nicht auf. Ihre Geschichte kann Mut machen: Auch wenn der Weg mit Gott nicht immer ersichtlich ist, so manchen Umweg nimmt und schwierige Abschnitte beinhaltet. Wir können getrost unterwegs bleiben, das Ziel, den hellen Stern, den wir Glauben nennen, immer vor Augen. Es gibt im Alltag viele dieser kleinen Sterne. Ein Anruf, der genau im richtigen Moment kommt. Ein Satz, der uns plötzlich Ruhe gibt. Vielleicht ist es eine unerwartete Hilfsbereitschaft oder ein Lächeln, das uns den Tag rettet. Wir könnten sagen: »Ach, Zufall.« Oder wir könnten denken: »Vielleicht ein Stern, den Gott mir heute geschickt hat.« Die Sterndeuter haben nicht nur geschaut und gedeutet. Sie sind aufgestanden und losgegangen. Das ist der Unterschied: Man kann einen Stern sehen und sagen: »Schön.« Oder man kann sagen: »Ich folge ihm.« Heute, am Fest der Erscheinung des Herrn, könnte die Frage stehen: Welche Sterne sehe ich gerade? Und welcher davon ist vielleicht mehr als nur ein schöner Anblick? Wie könnte ich in all dem künstlichen Licht unserer Zeit immer wieder Momente finden, in denen der Himmel aufleuchtet? Nicht grell, nicht überwältigend, sondern so, dass ich spüren kann: Da ist etwas, das mich ruft. Stille
15 Antwort der Gemeinde: Großes Glaubensbekenntnis Die Sterndeuter aus dem Osten sind vielleicht die ersten Zeugen dafür, dass der Glaube an den dreieinen Gott kein exklusiver Glaube für wenige ist, sondern ein Angebot an alle Menschen. Diesen Glauben wollen wir gemeinsam bekennen: Gemeinde: Wir glauben an den einen Gott (GL 586,2)
16 Friedenszeichen Uns ist in Jesus der Friedensfürst geboren. Als kleines, unscheinbares und wehrloses Kind kann er Großes vollbringen. Er führt die Welt zusammen in gegenseitiger Achtung und Frieden. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.
17 Kollekte Die Gemeinde sitzt. Die Botschaft Jesu verbindet die Welt, Himmel und Erde. Diese Verbundenheit wollen wir heute auch in der Kollekte ausdrücken (, die für … bestimmt ist). Orgelspiel oder GL 261/EH 193 »Stern über Betlehem« oder Unterwegs 261 »Meine Augen finden deine Himmel nicht«
18 Festtäglicher Lobpreis Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht. Stimmen wir mit offenen Herzen und ausgerichtet auf das Licht, in dem unser Glaube strahlt, in den Lobpreis Gottes ein. Siehe Werkbuch S. 182–183. Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden. V/A: GL 630/4 (nur Responsum) »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.« Oder: V/A: EH 22/Unterwegs 41 »Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht«
Gott, unser Vater, wir leben nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort aus deinem Munde. Denn durch dein Wort hast du die Welt erschaffen; durch dein Wort hast du alles ins Leben gerufen. Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«
Auf dein Wort hast du den Bund mit Israel gegründet. Du hast Mose das Wort deiner Treue anvertraut als Halt und Weisung für dein Volk, als Kraft und Stärke für dein Erbe. Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«
Du hast die Propheten berufen als Künder deiner Liebe. Durch dein Wort mahnten sie das Volk zu Umkehr und Buße, sagten an dein Gericht, spendeten Trost in Not und Bedrängnis. Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«
Dein Wort hat Israels Sänger bewegt und sie erfüllt mit dem Geist des Gebetes. Deine Weisheit haben sie bekundet, uns gelehrt, deinen Namen zu preisen. Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«
In der Fülle der Zeiten hast du deinen Sohn gesandt: das ewige Wort am Herzen des Vaters. Gnade und Wahrheit kamen durch ihn. Geist und Leben sind seine Worte. Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«
Um das Werk deines Sohnes zu vollenden, hast du den Heiligen Geist ausgegossen, damit er uns alles lehre und uns stärke zum Zeugnis des Glaubens. Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«
Wir preisen dich für dein Wort und danken dir für dein Wirken. Ja, dir gebührt unser Lob, dir unser rühmendes Lied:
19 Hymnus GL 262 »Seht ihr unseren Stern dort stehen« oder EH 15 »Ehre sei Gott und Frieden« oder Unterwegs 164 »Ehre sei Gott in der Höhe«
20 Fürbitten Gott hat seinen Sohn in diese Welt geschickt. Er ist Mensch geworden und nichts Menschliches ist ihm fremd. So dürfen wir ihn bitten: • Für alle Menschen, die sich nach Liebe und Geborgenheit sehnen. Gemeinde: Friedenstiftender Gott, wir bitten dich, erhöre uns. • Für alle Menschen, die Orientierung suchen und sich verloren fühlen. • Für alle Kinder und Jugendlichen, die sich als Sternsingerinnen und Sternsinger für andere Kinder auf den Weg gemacht und den Segen Gottes in die Häuser gebracht haben. • Für alle, die sich für die Weltgemeinschaft einsetzen. Für alle, die sich für ein gerechtes Miteinander und nachhaltige Ressourcenverteilung engagieren. • Für alle Verstorbenen. Für alle Menschen, die wir heute vermissen und für alle, die mit schwerem Herzen in dieses neue Jahr gehen müssen.
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen. Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27
21 Vaterunser Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Unsere ausgesprochenen Bitten, aber auch all das, was heute unausgesprochen bleibt, dürfen wir vertrauensvoll in das Gebet legen, das Jesus selbst uns mit auf den Weg gegeben hat. Beten wir gemeinsam: Gemeinde: Vater unser im Himmel …
22 Danklied Die Gemeinde sitzt. GL 245 »Menschen, die ihr wart verloren« oder EH 265/Unterwegs 252 »Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen« Gestaltungsvorschlag siehe 28 23 Mitteilungen
24 Segensbitte Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Gott segne uns durch seinen Sohn Jesus Christus, zu dem die Sterndeuter aus weiter Ferne gekommen sind. Gott segne uns durch seinen Sohn Jesus Christus, der als Kind in der Krippe in unserer Mitte ist. Gott segne uns durch seinen Sohn Jesus Christus, der uns und alle, die an ihn glauben, zu Königinnen und Königen macht. Gott segne uns durch seinen Sohn Jesus Christus, der uns Leben und Frieden in Fülle verheißt. So segne, begleite und behüte uns der dreieine Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Gemeinde: Amen.
25 Entlassung Singet Lob und Preis. Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn. Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.
26 Auszug Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.
27 Kommunionfeier Abschluß der Fürbitten Darum bitten wir dich, Gott, der du Licht auch ins größte Dunkel scheinen lässt, heute und alle Tage unseres Lebens. Gemeinde: Amen.
Hinweis auf die eucharisitische Gemeinschaft Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier … Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde) Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.
Bereitung des Altars - Übertragung des Allerheiligsten Orgelspiel oder GL 241 »Nun freut euch, ihr Christen« oder EH 273/Unterwegs 103 »Meine Hoffnung und meine Freude«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.
Stille Anbetung Herr Jesus Christus, als Kind in unserer Mitte. Gemeinde: Ehre sei dir. Geboren in diese Welt, ganz Mensch und ganz Gott. Gemeinde: Ehre sei dir. Die Hoffnung aller, die ausgestoßen sind. Gemeinde: Ehre sei dir. Angemessene Zeit des stillen Gebets.
Vaterunser Alle stehen. All das, was uns bewegt, dürfen wir in die Worte hineinlegen, die seit 2.000 Jahren die Menschen rund um die Welt und über alle Zeiten hinweg verbinden. Beten wir gemeinsam: Gemeinde: Vater unser im Himmel …
Einladung zur Kommunion Eine Hostie wird über der Schale gehalten. Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt. Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …
Kommunionempfang Orgelspiel Der Leib Christi. Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.
Danklied GL 245 »Menschen, die ihr wart verloren« oder EH 265/Unterwegs 252 »Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen« Gestaltungsvorschlag siehe 28
Schlußgebet Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Lasset uns beten. Kurze Stille.
Wir danken dir, allmächtiger Gott, für die heilige Gabe des eucharistischen Brotes und bitten dich: Erhelle unsere Wege mit deinem Licht, damit wir deine Liebe immer wieder erfahren und im Glauben wachsen können, in hellen und in dunklen Zeiten. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Gemeinde: Amen. Weiter mit den Mitteilungen 23
28 Gestaltungsvorschlag In manchen Gemeinden sind keine Sternsingerinnen und Sternsinger unterwegs und/oder die Segensaufkleber des Kindermissionswerkes liegen gemeinsam mit Hinweisen auf die Spendenmöglichkeiten in der Kirche aus. Wenn dem so ist, könnten im Anschluss an das Danklied die Aufkleber durch die Leitungsperson mit Weihwasser und folgendem Segensgebet gesegnet werden:
Gütiger Gott, segne diese Segensaufkleber, mit denen wir das Zeichen des Kreuzes und die Bitte um deinen Segen über den Eingang unserer Häuser und Wohnungen setzen. Sei gegenwärtig in unserem Alltag und in unseren Häusern. Lass uns nicht vergessen, dass unser ganzes Leben dem gehört, der uns Zeichen des Kreuzes erlöst hat. Das gewähre uns durch Christus, unseren Herrn.
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Sophie Brand |
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