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WortGottesFeiern
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einer Wort-Gottes-Feier
Die Herausgeber
Leseprobe 2
Erntedank
Alles Gute kommt vom Schöpfer
Lesejahr A
Im Mai 2025 hat Papst Leo XIV. ein neues Messformular in Kraft gesetzt: die »Missa pro custodia creationis«, auf Deutsch vielleicht am besten zu übersetzen als »Messe zur Bewahrung der Schöpfung«. In einer Zeit, in der sich der Mensch wie nie zuvor die Natur unterworfen hat und immer mehr spürbar wird, wie sehr menschliches Eingreifen der Natur schaden kann, lässt sich Erntedank kaum trennen von der eigenen Verantwortung für die Schöpfung.
Daher sind die Lesungen dieser Wort-Gottes-Feier der neuen »Messe zur Bewahrung der Schöpfung« entnommen. Alle Lesungen lassen sich auch in den Bänden des Lektionars finden: die alttestamentliche Lesung am Freitag der 32. Woche im Jahreskreis (Jahr I), der Psalm am Montag der 5. Woche im Jahreskreis (Jahr I), die neutestamentliche Lesung am 15. Sonntag im Jahreskreis (Jahr C), das Evangelium am 8. Sonntag im Jahreskreis (Jahr A).

1 Einzug

Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung

GL 463,1–3 »Wenn ich, o Schöpfer, deine Macht« oder
EH 180,1–2 »Aus Liebe zum Menschen« oder
Unterwegs 49/GL 468 »Gott gab uns Atem«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
Gemeinde: Der Himmel und Erde erschaffen hat.

4 Einführung

Wir Menschen sind Teil einer Welt, die viel größer ist als wir selbst. Diese Welt ernährt uns.
Alle großen Kulturen und Religionen kennen Erntedank, auch das Christentum. Ja, manches an unserer Existenz und an der Welt gibt uns Rätsel auf. Doch wer auf der Grundlage der biblischen Überlieferung ann einen Schöpfergott glaubt, kann angesichts der Ernte nicht anders, als dem Schöpfer danken.

5 Christusrufe

Herr Jesus, vor aller Schöpfung hervorgegangen aus dem Vater. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

Du verkündest uns die Frohe Botschaft. Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus, erbarme dich. Du gehst aller Schöpfung voraus in die ewige Herrlichkeit. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

Die Rufe können auch nach GL 163 gesungen werden (mit »Kyrie/Christe eleison« statt »Herr/Christus, erbarme dich«).

6 Eröffnungsgebet


Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.

Gott, Schöpfer der Welt,
du hast uns unser Leben geschenkt. Du sättigst uns mit den Gaben der Natur und zeigst uns in der Schönheit der Welt ein Abbild deiner Herrlichkeit.
Erfülle uns mit Dankbarkeit für unsere Ernte und für unser Dasein. Mache uns zu glaubwürdigen Zeuginnen und Zeugen deiner Liebe.
Darum bitten wir im Heiligen Geist durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.

Alternativ kann auch das Tagesgebet aus der Messe »zum Erntedank« oder
der Messe »für die Bewahrung der Schöpfung« verwendet werden.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Weish 13,1–9

Die Lesung, die wir gleich hören, mag respektlos gegenüber denen klingen, die nicht an Gott glauben. Aber der Text setzt den Glauben voraus und ist in der Gemeinschaft von Glaubenden verfasst. Wer an den Schöpfer glaubt, kann nicht begreifen, wie man in der Schönheit der Schöpfung den Schöpfer nicht erkennen kann.

8 Erste Lesung

Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch der Weisheit.

Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang

GL 58,1 »Lobe den Herrn, meine Seele« mit Versen aus Psalm 104 (siehe Lektionar).

10 Hinführung zur zweiten Lesung: Kol 1,15–20

Wie die Schöpfung das Abbild des Schöpfers ist, so ist Jesus Christus das Abbild des Vaters. Alles steht zu Gott in Beziehung.
Wenn Christus der Erste unter den Erlösten ist, dann ist er das Urbild der erlösten Schöpfung.

11 Zweite Lesung

Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Kolossä.

Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium


Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 176,1 oder EH 26 oder Unterwegs 175

Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt. Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mt 6,24–34

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.

Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache

Die Gemeinde sitzt. Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Dank und Auftrag

Im vergangenen Jahr hat Papst Leo für die katholische Kirche eine neue Messe eingerichtet. So wie es eine Messe »für die Einheit der Christen« gibt oder eine Messe »für Flüchtlinge und Heimatvertriebene«, gibt es nun auch eine Messe »für die Bewahrung der Schöpfung«. Die biblischen Lesungen, die wir gehört haben, stammen aus dieser Messvorlage.
Wenn wir Erntedank feiern, können wir das kaum noch tun, ohne unseren eigenen Platz in unserer hochentwickelten, technologisierten und digitalisierten Kultur in den Blick zu nehmen. Der Dank für die Gaben der Natur erinnert uns daran, welche Macht wir mittlerweile über die Natur ausüben, obwohl wir doch von ihr abhängig sind. Ohne sie können wir nicht leben. Betrachten wir die biblischen Texte im Licht von Erntedank.

Die Schöpfung offenbart den Schöpfer

Die alttestamentliche Lesung aus dem Buch der Weisheit greift einen uralten Gedanken auf: Die Welt kann sich nicht selbst erschaffen haben, also muss es einen Schöpfer geben. Doch der Text geht noch weiter: Die Schöpfung ist groß und schön, also muss auch ihr Schöpfer groß und schön sein, sogar größer und schöner als alle Schöpfung.
Dieser Gedanke wird nicht jeden Menschen überzeugen, auch wir selbst dürfen ins Grübeln kommen: Was ist mit dem Hässlichen in der Welt, was ist mit Zerstörung, Gewalt, Schmerz und Tod? Auch die Bibel weiß keine endgültige Antwort, und dennoch bleibt sie bei ihrem Bekenntnis. Es gibt einen Gott, und er ist groß und schön. – Was heißt das zum Erntedank? In den Früchten der Erde, in allem, was unser Leben nährt und schön macht, können wir Gott erkennen, der das Leben liebt.

Die Schöpfung preist den Schöpfer

Psalm 104 macht aus diesem Bekenntnis ein Loblied. Wir haben nur einen kleinen Ausschnitt dieses langen Psalms gehört. Er besingt nicht nur die Schönheit, sondern auch die Ordnung der Schöpfung. Alles ist in Gottes Weisheit eingerichtet: vom Morgen bis zum Abend, vom Meer bis in die Lüfte, von der Geburt bis zum Tod. – Was heißt das zum Erntedank? Wir können nur leben, wenn wir unseren Platz in der Welt einnehmen, ohne sie zu zerstören. Gott hat uns Verantwortung gegeben, die Welt zu bewahren.

Christus ist Urbild der Schöpfung

Das Neue Testament sieht in Jesus Christus alle Hoffnung erfüllt. Der kurze, hymnische Abschnitt aus dem Kolosserbrief stellt uns Christus als Abbild des göttlichen Vaters und als Urbild unserer Erlösung vor Augen. Jesus Christus wurde inmitten der Schöpfung Mensch und wurde inmitten der Schöpfung erlöst. – Was heißt das zum Erntedank? Wer an Christus glaubt, sieht die Schöpfung mit anderen Augen, nämlich in ihrer Beziehung zu Gott. In Gott hat alles Bestand, auch Christus selbst wäre ohne Gott nichts.

Sorgt euch nicht!

»Macht euch keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken?«, so die Worte Jesu im Evangelium. Ist das nicht naiv? Ohne Landwirtschaft würden wir nicht überleben, ohne sinnvolle Planung auch nicht. Aber so kann das nicht gemeint sein, denn an anderen Stellen in der Bibel gibt Jesus durchaus Regeln und ganz praktische Verhaltenstipps. Aber die Spitzenaussage im heutigen Evangelium heißt: »Sucht zuerst das Reich Gottes!«. Wir sollen unser Leben nicht als Produkt unserer eigenen Macht und unseres eigenen Willens sehen, sondern danach fragen, was Gott mit uns vorhat und wie wir ihn in der Welt glaubwürdig bezeugen können. – Was heißt das zum Erntedank? Alles Gute kommt von Gott. Sogar das Gute, das wir selber tun, kommt letztlich von Gott. Das Erntedankfest ist eine Schule der Dankbarkeit gegenüber dem Schöpfer. Ohne ihn wäre alles nichts: die Welt, die Früchte der Erde und unser eigenes Dasein.
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Segnung der Erntegaben

Die Segnung folgt dem Benediktionale, S. 68–69 (Psalm, Segensgebet und Oration aus der »Segnung der Erntegaben«).
Die Leiterin/Der Leiter der Feier tritt vor die Erntegaben. Eine Ministrantin/ Ein Ministrant begleitet sie/ihn mit Weihwasser und Aspergill. Die im Benediktionale vorgesehenen Elemente können auch durch die folgenden ersetzt werden.

Psalm: Ps 147B (GL 645,6B) mit dem Kehrvers »Kostet, kostet und seht: Gut ist der Herr« (GL 39,1)

Segensgebet und Oration:
Das Land gab seinen Ertrag. Es segne uns Gott, unser Gott! Lasset uns beten.
(gemeinsame Gebetsstille)

Allmächtiger Gott, Schöpfer der Welt,
du hast uns die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit geschenkt.
Nun stehen wir vor dir und bitten dich:
Segne diese Gaben, die wir von dir empfangen haben,
segne die Menschen, durch deren Arbeit sie gedeihen konnten,
segne die Menschen, die nicht genug zum Leben haben,
erfülle uns mit Dankbarkeit und gib uns die Gnade, unseren Reichtum mit denen zu teilen, die Not leiden.
Darum bitten wir dich im Heiligen Geist durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.

Die Leiterin/Der Leiter der Feier besprengt die Erntegaben mit Weihwasser.
Es kann auch die Gemeinde mit Weihwasser besprengt werden, dazu erklingt Orgel-/Instrumentalmusik oder GL 618,2 »Confitemini Domino«.

16 Friedenszeichen

Wir sind in Dankbarkeit vor Gott versammelt und wir sind berufen, den Frieden Jesu Christi zu empfangen und weiterzugeben.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte

Die Gemeinde sitzt.
Als Zeichen unserer Verbundenheit mit allen Menschen und der ganzen Schöpfung lasst uns nun die Kollekte des heutigen Tages sammeln. (Sie ist bestimmt für …)
Orgelspiel oder
GL 467 »Erfreue dich, Himmel« oder
EH 107/Unterwegs 66 »Jubilate Deo«

18 Sonntäglicher Lobpreis

Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Lasst uns nun Gott loben und preisen.
Siehe Werkbuch S. 180–181.
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: GL 401 »Lobet den Herrn, preist seine Huld und Treue.«

Gepriesen bist du, Herr, unser Gott.
Alles, was du geschaffen hast, ist gut.
Gemeinde: GL 401 »Lobet den Herrn, preist seine Huld und Treue.«

Die Welt kündet deine Weisheit und Größe.
Der Mensch kann dich erkennen und dir dienen.
Gemeinde: GL 401 »Lobet den Herrn, preist seine Huld und Treue.«

Du lässt uns in der Sorge um die Welt nicht allein.
In Jesus Christus ist uns deine Liebe erschienen.
Gemeinde: GL 401 »Lobet den Herrn, preist seine Huld und Treue.«

Auf ihn hin ist alles geschaffen;
er schenkt uns die Fülle des Lebens.
Gemeinde: GL 401 »Lobet den Herrn, preist seine Huld und Treue.«

Er heilt die Wunden der Schöpfung
und gibt uns unzerstörbare Hoffnung.
Gemeinde: GL 401 »Lobet den Herrn, preist seine Huld und Treue.«

Er ist der Anfang einer neuen Schöpfung;
durch ihn willst du die Welt vollenden.
Gemeinde: GL 401 »Lobet den Herrn, preist seine Huld und Treue.«

Gepriesen bist du, Herr, unser Gott,
durch ihn, Jesus Christus, deinen Sohn.
Im Heiligen Geist versammelt, stimmen wir ein in den Lobgesang der himmlischen Chöre:

19 Hymnus


GL 168,2/EH 11/Unterwegs 164 »Ehre Gott in der Höhe« oder
EH 15 »Ehre sei Gott und Friede« oder
Unterwegs 165 »Gloria, gloria«

20 Fürbitten

Lasst uns Fürbitte halten in den Anliegen von Kirche und Welt.

• Lasst uns beten für alle, von deren Arbeit wir leben.
Gemeinde: Herr, erbarme dich. (gesprochen oder gesungen z. B. nach GL 157)

• Lasst uns beten für alle, die nicht genug zum Leben haben.
• Lasst uns beten für alle, die krank und schwach sind, die unterdrückt und bedroht werden.
• Lasst uns beten für uns selbst und unsere Angehörigen.
• Lasst uns beten für die Schöpfung, die uns umgibt.
• Lasst uns beten für alle, die uns aus diesem Leben vorausgegangen sind.

Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser


Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Beten wir mit den Worten, die Jesus Christus uns gelehrt hat.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied

Die Gemeinde sitzt.
GL 463,4–6 »Dich predigt Sonnenschein und Sturm« oder
EH 105/Unterwegs 71/GL 407 »Te Deum laudamus« oder
Unterwegs 243,1/GL 619,1 »Alles, was Odem hat«

23 Mitteilungen

Gestaltungsvorschlag siehe 28

24 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.

Es segne uns in dieser Stunde und bei allem, was wir tun, der Gott, von dem wir alles empfangen: der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung

Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel
zugewandt,
wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug

Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier

Abschluss der Fürbitten

Dir vertrauen wir unsere Bitten an, du guter Gott, die ausgesprochenen und die unausgesprochenen, denn du liebst uns und du liebst deine ganze Schöpfung. Dafür loben wir dich und preisen dich im Heiligen Geist durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft

Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten


Orgelspiel oder
GL 464 »Gott liebt diese Welt« oder
EH 75/Unterwegs 196 »Du bist das Brot, das den Hunger stillt«

Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung

Lasst uns auf Christus schauen, der unter uns gegenwärtig ist im Zeichen des Brotes. Herr Jesus Christus, sei gepriesen.
Gemeinde: Herr Jesus Christus, sei gepriesen.

Du bist vor aller Schöpfung.
Gemeinde: Herr Jesus Christus, sei gepriesen.

Du bist in unserer Mitte.
Gemeinde: Herr Jesus Christus, sei gepriesen.

Du bist das Brot des Lebens.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser

Alle stehen.

Beten wir mit den Worten, die Jesus Christus uns gelehrt hat.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion


Eine Hostie wird über der Schale gehalten.

Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang


Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied

GL 463,4–6 »Dich predigt Sonnenschein und Sturm« oder
EH 105/Unterwegs 71/GL 407 »Te Deum laudamus« oder
Unterwegs 243,1/GL 619,1 »Alles, was Odem hat«

Schlussgebet

übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.

Gott, Schöpfer der Welt,
du erfüllst uns mit deinem Wort und allen deinen guten Gaben.
Stärke uns durch die Begegnung mit dir und deinem Sohn Jesus Christus,
und führe uns und deine ganze Schöpfung zu Frieden und Erlösung.
Darum bitten wir im Heiligen Geist durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.

Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungsvorschlag

Das besondere symbolische Element dieser Wort-Gottes-Feier ist die Segnung der Erntegaben (siehe 15 ). Wenn noch ein weiteres Gestaltungselement hinzugefügt werden soll, so kann dies der Hinweis auf die neu eingeführte Messe für die Bewahrung der Schöpfung sein. Die vier Lesungen können auf einzelne Karten (in Postkartengröße) gedruckt werden, mit einem Schöpfungs- oder Erntemotiv auf der Rückseite. Im Rahmen der Mitteilungen (23 ) kann mit folgenden Worten darauf hingewiesen werden:

Die heutige Feier war neben dem Erntedank auch der von Papst Leo neu eingeführten Messe für die Bewahrung der Schöpfung gewidmet. Am Ausgang können Sie sich Karten mitnehmen, auf denen die biblischen Lesungstexte abgedruckt sind. Lassen Sie sich überraschen, welchen der Texte Sie erwischen, und nehmen Sie ihn dann gerne in die kommenden Tage mit.

Ministrantinnen/Ministranten oder andere Gemeindemitglieder gehen an dieser Stelle an die Kirchenausgänge. Sie nehmen Körbe mit, in denen sich die Karten befinden. Jede und jeder Mitfeiernde bekommt die Möglichkeit, eine Karte zu ziehen.

Liborius Olaf Lumma

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