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der Zeitschrift
WortGottesFeiern
Der Aufbau
einer Wort-Gottes-Feier
Die Herausgeber
Leseprobe 2
Karfreitag
Seht das Holz des Kreuzes!
Lesejahr A
Am Karfreitag findet tagsüber ein Gottesdienst statt, welcher zum einen der Erinnerung an die Passion Jesu und damit der Trauer und der Solidarität mit Opfern von Unrecht und Gewalt gewidmet ist. Zum anderen findet nur in diesem Gottesdienst eine besondere Verehrung des Kreuzes statt, die darauf hinweist, wie sich am Kreuz die Herrschaft Gottes gerade in Umkehrung irdischer Machtverhältnisse zeigt. Dieser Ritus und auch die Lesungen zeigen, dass der Karfreitag nicht in Trauer versinkt, sondern das österliche Geheimnis der Überwindung von Tod und Sünde bereits in sich aufgenommen hat.
Eine Eucharistiefeier, wie sie noch am Vorabend in Erinnerung des letzten Mahles gefeiert werden konnte, findet am Karfreitag selbst seit frühester Zeit nicht statt. Daher ist auch die Kommunionfeier kein substanzieller Teil dieses Gottesdienstes, wenngleich die Austeilung der Kommunion am Karfreitag im Sinne einer Wegzehrung lange Zeit wie selbstverständlich praktiziert wurde. Da der Karfreitagsgottesdienst viele starke eigene Elemente hat, wird hier eine Wortgottesfeier ohne Kommunion vorgestellt, die ganz auf diesen besonderen Tag ausgerichtet ist und einer inneren Logik folgt: Nach einer kurzen Eröffnung nehmen die Schriftlesungen breiten Raum ein und gipfeln im Vortrag der Passion nach Johannes. Es folgt eine Auslegung sowie – als Antwort der Gemeinde auf die soeben gehörte Passion und als Zentrum dieses Gottesdienstes – die Verehrung des Kreuzes. Zum Abschluss des Gottesdienstes werden Fürbitten gehalten, die in ein gemeinsames Vaterunser münden.
Am Karfreitag gibt es keinen Schmuck (Blumen, Kerzen) im Altarraum, der Altar selbst ist leer (ohne Tücher, Decken oder Kerzen). Je nach den Gepflogenheiten vor Ort sind ein großes Kreuz (verhüllt oder unverhüllt) sowie zwei Leuchter für die Kreuzverehrung vorzubereiten.

1 Einzug und stilles Gebet

Stiller Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste (kein Anläuten, keine Glocken, keine Musik). Verneigung vor dem Altar (bei leerem Tabernakel keine Kniebeuge). Danach knien sich alle zum stillen Gebet nieder, auch kann das Gebet – etwa von dem/der Leiter/in der Feier – auf dem Boden ausgestreckt (Prostratio) verrichtet werden.
Nach einer gemeinsamen Zeit des stillen Gebets gehen alle an ihre Plätze.

2 Einführung


Der Tod Jesu am Kreuz stellt unseren Glauben auf die Probe.
Er kann uns ratlos machen oder wütend, wenn wir auf das Leid und Unrecht sehen. Er kann aber auch unsere Solidarität mit allen Opfern von Gewalt wachrufen. Bereits in der Bibel wird Jesu Sterben als verborgenes Heilsgeschehen gedeutet, das die Regeln irdischer Machthaber auf den Kopf stellt. So wollen wir in diesem Gottesdienst neben dem Gedächtnis der Passion vor allem diesem Geheimnis unseres Glaubens nachspüren: Im Tod ist das Leben!

3 Eröffnungsgebet

Verborgener Gott,
wir glauben, dass unsere Welt von deiner Weisheit und Güte gelenkt wird.
Im Tod Jesu am Kreuz zeigst du uns diese Weisheit, auch wenn sie uns oft als Dummheit oder Ärgernis erscheinen mag.
Wecke in uns durch die Feier dieses Gottesdienstes eine Ahnung davon, wie du gerade das Schwache und Verworfene dieser Welt erwählt hast, damit es aufatme und zu neuem Leben gelange.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.

4 Hinführung zur ersten Lesung: Jes 52,13-53,12

Im Buch Jesaja hören wir von einem namenlos bleibenden Knecht Gottes, der in den Augen der Menschen gescheitert und verworfen erscheint, von Gott aber angenommen wird. Es spricht manches dafür, dass bereits Jesus selbst seinen Weg in diesem Text wiedererkannt hat.

5 Erste Lesung


Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Jesaja.

Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

6 Antwortgesang


GL 308,1 »Vater, in deine Hände« mit Versen aus Psalm 31 oder
EH 296/GL 292 »Fürwahr, er trug unsre Krankheit« oder
Unterwegs 52/GL 460 »Wer leben will wie Gott auf dieser Erde«

7 Hinführung zur zweiten Lesung: Hebr 4,14-16;5,7-9


Der Hebräerbrief deutet den Tod Jesu vor dem Hintergrund des Alten Testaments: Wie der Hohepriester jedes Jahr ins Allerheiligste des Tempels trat und bei Gott Versöhnung erbat, so ist Christus durch seinen Tod ins himmlische Heiligtum eingetreten und hat ein für alle Mal Versöhnung geschaffen.

8 Zweite Lesung

Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Hebräerbrief.

Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Ruf vor der Passion

Zum Ruf vor der Passion steht die Gemeinde.
GL 176,3 »Herr Jesus, dir sei Ruhm und Ehre« oder
EH 241,1 »Jesus, remember me« oder
Unterwegs 29/EH 284 »Herr Jesus, gedenke unser«

Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers findet sich im Lektionar vor der Passion.

10 Passion: Joh 18,1-19,42

Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach Johannes.
Es empfiehlt sich, die Passion nach Johannes mit mindestens drei Lektor(inn)en vorzutragen. Im Lektionar werden drei Rollen unterschieden: Worte des Evangelisten (E), Worte Jesu (+) und Worte sonstiger Personen (S). Es sind aber auch andere Aufteilungen möglich.
Die Gemeinde sitzt zu Beginn der Passion. An zwei Stellen sind im Lektionar Aufforderungen zum Aufstehen bzw. Hinknien für ein kurzes Gebet vorgesehen.
Darüber hinaus kann die Passion durch Gemeindegesänge ergänzt werden.
Geeignete Stellen sind: Nach Joh 18,27 (»…und gleich darauf krähte ein Hahn.«) und nach Joh 19,16a (»Da lieferte er ihnen Jesus aus, damit er gekreuzigt würde.«).

Liedvorschläge (ggf. Strophen aufteilen):
GL 289 »O Haupt voll Blut und Wunden« oder
GL 290 »Herzliebster Jesu« oder
GL 291/EH 200/Unterwegs 94 »Holz auf Jesu Schulter«
Die Passion endet ohne einen Antwortruf der Gemeinde mit einem Lied:
GL 297 »Wir danken dir, Herr Jesu Christ« oder
EH 68/GL 386/Unterwegs 74 »Laudate omnes gentes« oder
Unterwegs 151 »Hagios ho theos«/»Heiliger Herre Gott«

11 Ansprache

Die Gemeinde sitzt. Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Die letzten Worte Jesu am Kreuz

Sie haben oft einen ganz besonderen Charakter: Die letzten Worte, die Menschen kurz vor ihrem Tod sprechen, bevor sie unsere Welt verlassen. Häufig erinnert man sich an sie zurück und manchmal erscheinen sie geradezu wie das Testament oder Vermächtnis eines Menschen, das im Angesicht des Todes auf das Wesentliche reduziert ist. Und so steht auch das allerletzte Wort Jesu, das wir eben in der Johannespassion gehört haben, wie ein Ausrufezeichen hinter seinem gesamten Leben: »Es ist vollbracht.«
Wer aber die Passionserzählungen in den vier Evangelien liest, stellt fest, dass die Evangelisten recht verschiedene »letzte Worte« Jesu zu verkünden haben. Einzig in der Auffassung, dass Jesus am Kreuz die Psalmen rezitiert hat, sind sie sich einig.
Matthäus und Markus lassen ihn den Beginn von Psalm 22 sprechen: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?« Bei Lukas ist es ein Vers aus Psalm 31: »Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.« Ein Widerspruch?
Nicht unbedingt. Aber beide Psalmzitate lassen Jesu Tod in unterschiedlichem Licht erscheinen: Bei Markus und Matthäus wird die Erfahrung völliger Verlassenheit mit Jesus am Kreuz verbunden. Bei Lukas scheint das Vertrauen Jesu auf seinen Vater auch im Angesicht des Todes noch lebendig zu sein.

Der Vollendung des Weges Jesu bei Johannes


Bei Johannes liegen die Dinge noch einmal anders: Denn zunächst legt auch er Jesus in der Szene am Kreuz ein Psalmwort in den Mund: »Mich dürstet«. Diesmal ist es Psalm 69, in dem ein leidender und verfolgter Mensch seine Sorgen vor Gott bringt. Damit scheint Johannes an den Verlassenheitsruf aus Psalm 22 zu erinnern, den Markus und Matthäus überliefern. Doch ist die Kreuzigungsszene bei den beiden geprägt von dramatischen Szenen mit Finsternis und Erdbeben. Dies fehlt bei Johannes völlig. Seine Erzählung bleibt auch am Kreuz von einer anrührenden Würde und Ruhe geprägt. Während nach Markus einer der Umstehenden auf den Gedanken kommt, Jesus einen Schwamm mit Essig zu reichen, ergreift Jesus im Johannesevangelium selbst die Initiative. Mit seinem Ruf »Mich dürstet.« kommt es ihm selbst zu, das Psalmwort zu erfüllen. Damit wirkt Jesus jedoch nicht wie ein Leidender, der sich das Psalmwort zu eigen macht, sondern bleibt sogar am Kreuz noch ein selbstbestimmter und souveräner Akteur des Geschehens. Auf dieser Linie wird man auch das zweite letzte Wort Jesu am Kreuz verstehen: »Es ist vollbracht!« – Der Weg ist zu Ende, das Heilswerk getan. Dies ist kein Scheitern, sondern ein Sieg!
Ja, so will Johannes uns mit dieser Schilderung sagen, etwas wirklich Großes hat sich hier gerade getan: Jesus erfüllt mit seinem Tod nicht nur die heilige Schrift Israels. Er vollendet durch sein Sterben auch seinen Weg hier auf Erden und vollbringt damit zugleich das Wunder: Er schlägt in diesem Hingang zum Vater die Bresche aus dem Totenhaus dieser Welt ins ewige Leben – und dies nicht für sich allein, sondern für alle, die zu ihm gehören!

Das Kreuz als Zeichen der Freude

Wenn wir Johannes und seiner Deutung folgen, dann ist der heutige Karfreitag, obwohl er den Tod vor Augen hat und Trauer und Mitgefühl hervorruft, kein verzweifeltes Stehenbleiben vor dem Grab eines zu Unrecht Getöteten. Er kann uns vielmehr erahnen lassen, wie im Kreuz Jesu das Heil und – ja – sogar die Freude darüber gesehen werden kann, dass auch unser Tod nicht mehr das letzte Wort hat.
Ein solcher Blick auf den Tod Jesu wird auch in der stillen, und doch festlichen Kreuzverehrung erkennbar, die im heutigen Gottesdienst im Zentrum steht. Und so können auch wir heute einstimmen in den alten christlichen Ruf: »Dein Kreuz, o Herr, verehren wir, und deine heilige Auferstehung preisen und rühmen wir: Denn siehe, durch das Holz des Kreuzes kam Freude in alle Welt!«
Stille

12 Antwort der Gemeinde: Kreuzverehrung


Die Kreuzverehrung kann in zwei Varianten begangen werden:
1) Ein unverhülltes Kreuz wird hereingetragen und vorne für alle gut sichtbar aufgestellt, f lankiert von zwei Kerzen oder Leuchtern. Danach gehen zunächst die Ministrant/inn/en und der/die Vorsteher/in in Prozession zum Kreuz und verehren es durch eine Kniebeuge/Verneigung und eine kurze Gebetsstille. Darauf folgt die Gemeinde (Einladungswort s. unten).
2) Ein verhülltes Kreuz wird hereingetragen und in Prozession von den Ministrant/ inn/en und dem/der Vorsteher/in nach vorne gebracht. Auf dem Weg dorthin werden drei Stationen eingelegt, bei denen das Kreuz immer etwas mehr enthüllt wird. Zur Enthüllung wird jeweils ein Liedruf vorgetragen:
GL 308,2 »Ecce lignum crucis« oder
GL 308,3 »Seht, das Holz des Kreuzes«
Anschließend wird das Kreuz vor dem Altar aufgestellt, f lankiert von zwei Kerzen oder Leuchtern. Nun wird auch die Gemeinde zur Kreuzverehrung eingeladen:
Sie sind eingeladen, zur Kreuzverehrung nach vorne zu kommen und eine Kniebeuge oder eine Verneigung vor dem Kreuz zu machen.

Kreuzverehrung

GL 294 »O du hochheilig Kreuze« oder
EH 286/Unterwegs 31 »In der Mitte der Nacht« oder
Unterwegs 266/EH 76 »Strahlen brechen viele aus einem Licht«
Während der Kreuzverehrung der Gemeinde können sich Zeiten der Stille mit Gesängen abwechseln.

Gestaltungsvorschlag siehe 18.


13 Kollekte


Die Gemeinde sitzt.
Die Kollekte am Karfreitag ist für die Christen in Jerusalem und im Heiligen Land bestimmt. Sie sichert den Unterhalt der heiligen Stätten und die seelsorgliche Betreuung der Pilger.
Darüber hinaus fördert sie aber auch die dort lebenden Christen.
Während der Kollektensammlung: Stille oder Lied.
GL 445/EH 69/Unterwegs 131 »Ubi caritas et amor«

14 Fürbitten

Die folgenden Fürbitten sind angelehnt an die sog. »Großen Fürbitten« der Karfreitagsliturgie. Es empfiehlt sich, den Antwortruf der Gemeinde zu singen, z. B. GL 182 »Du sei bei uns«.
Alle stehen.

Die Welt, in der wir leben, ist vielfach gebrochen und oft kompliziert.
Doch viele Menschen mühen sich im Großen wie im Kleinen darum, sie zu einem besseren Ort zu machen. Wir Christen hoffen darauf, dass es einen Gott gibt, der uns bei diesem Bemühen begleitet und trägt. Richten wir an ihn unsere Bitten:
• Lasst uns (in Stille) beten für die Kirche auf der ganzen Erde:
Stille
• Allmächtiger, ewiger Gott!
Führe du sie auf den Weg des Friedens und der Sicherheit.
Hilf ihr, dass sie auch selbst als Friedensstifterin in dieser Welt tätig ist. Gott, unser Vater.
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns. (oder GL 182 »Du sei bei uns«)
• Lasst uns beten für unseren Papst N.N., unseren Bischof N.N. und alle, die leitende Verantwortung in der Kirche tragen:
Stille
• Allmächtiger, ewiger Gott!
Erleuchte und begleite sie, damit sie auf deinen Wegen gehen und durch ihren Einsatz Glaube und Liebe in der Kirche wachsen können. Gott, unser Vater.
Gemeinde: Wir bitten dich,erhöre uns.
• Lasst uns beten für alle Taufbewerberinnen und Taufbewerber, die neu in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen werden möchten und sich darauf vorbereiten:
Stille
• Allmächtiger, ewiger Gott!
Schenke ihnen Freude und Wachstum im Glauben auf dem Weg mit dir, den sie eingeschlagen haben. Gott, unser Vater.
Gemeinde: Wir bitten dich,erhöre uns.
• Lasst uns beten für alle, die an Christus glauben:
Stille
• Allmächtiger, ewiger Gott!
Lass alle, die wir uns Christen nennen, erkennen, dass wir nur in der Einheit untereinander dein Evangelium leben und verkünden können. Gott, unser Vater.
Gemeinde: Wir bitten dich,erhöre uns.
• Lasst uns beten für unsere jüdischen Schwestern und Brüder:
Stille
• Allmächtiger, ewiger Gott!
Bewahre sie in der Treue zu deinem Bund und in der Liebe zu deinem Namen, damit sie das Ziel erreichen, zu dem du sie führen willst. Gott, unser Vater.
Gemeinde: Wir bitten dich,erhöre uns.
• Lasst uns beten für alle Menschen, die nicht an Gott glauben:
Stille
• Allmächtiger, ewiger Gott!
Steh ihnen bei, dass sie mit redlichem Herzen ihren Lebensweg gehen. Wenn sie auf der Suche sind, lass sie bei dir Ruhe finden. Uns aber hilf, glaubwürdige Zeuginnen und Zeugen deiner Liebe zu sein. Gott, unser Vater.
Gemeinde: Wir bitten dich,erhöre uns.
• Lasst uns beten für die Regierenden:
Stille
• Allmächtiger, ewiger Gott!
Schenke du ihnen den Geist der Einsicht, des Rates und der Stärke, damit sie für Frieden und Freiheit einstehen und die Völker der Erde in eine gute Zukunft führen. Gott unser
Vater.
Gemeinde: Wir bitten dich,erhöre uns.
• Lasst uns beten für alle Menschen, die in Not sind und Hilfe
brauchen:
Stille
• Allmächtiger, ewiger Gott!
Sei du, o Gott, ihnen nah in allen Sorgen, bei Hunger und Gefangenschaft, Gewalt und Krieg, Naturkatastrophen und Tod. Öffne auch unsere Herzen und Augen, damit wir helfen, wo es uns möglich ist. Gott, unser Vater.

15 Vaterunser


Als Kinder Gottes richten wir unsere Bitten voll Vertrauen an Gott, den wir unseren Vater nennen. Beten wir in diesem Vertrauen nun gemeinsam das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

16 Segensbitte

Herr, unser Gott,
gemeinsam haben wir im Gedenken an den Tod deines Sohnes Jesus diesen Gottesdienst gefeiert.
Wir hoffen auf deinen Segen, auch in Zeiten von Trauer und Schmerz, denn wir sind gewiss, dass du uns niemals verlässt.
Schenke uns deinen Trost und stärke uns.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.

17 Auszug

Stiller Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste.

18 Gestaltungsvorschlag: Kreuzverehrung mit Blumen und Kerzen

Die Prozession der Gemeinde zur Verehrung des Kreuzes ist ein liturgisches Geschehen, das nur einmal im Jahr, am Karfreitag, stattfindet und daher besonders hervorgehoben werden kann.
Ein eindrucksvolles Zeichen und Symbol der Zuwendung zum Gekreuzigten ist es, wenn die Gläubigen Blumen in den Gottesdienst mitbringen und bei der Verehrung am Kreuz niederlegen, so dass das zunächst »nackte« Kreuz von einem Blumenmeer umgeben wird. In Gemeinden, die am Karfreitag auch einen besonderen Gottesdienst für Kinder anbieten, kann dieser so gelegt werden, dass die Kinder zum Ritus der Kreuzverehrung zum Hauptgottesdienst dazustoßen und dann bis zum Ende dort mitfeiern. Wo es möglich ist, können die Blumen auch nach dem Gottesdienst am Kreuz verbleiben.
Alternativ oder zusätzlich zu den Blumen können auch Teelichter bereitgestellt werden, die das Kreuz in ein Lichtermeer hüllen.

Christoph Schaefer

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