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| Leseprobe 1 |
| Christkönigssonntag |
| Jetzt ist die Zeit |
| Lesejahr A |
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Das Hochfest Christkönig beschließt (als der 34. Sonntag im Jahreskreis) das Kirchenjahr. Wir feiern Christus als König – nicht als einen Herrscher der Macht, sondern als den König der Liebe. Im Evangelium begegnet er uns in den Hungrigen, Kranken, Fremden und Einsamen. Das heutige Fest richtet unseren Blick nicht zuerst auf ein fernes Weltgericht, sondern auf die Gegenwart: Christus kommt uns heute entgegen. Jeder Tag bietet die Möglichkeit, ihm zu begegnen und ihm durch gelebte Barmherzigkeit Antwort zu geben. Darum lautet die Botschaft dieses Festes: Jetzt ist die Zeit.
1 Einzug Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.
2 Gesang zur Eröffnung GL 375 »Gelobt seist du, Herr Jesu Christ« oder EH 140 »Einer hat uns angesteckt« oder Unterwegs 256/GL 362 »Jesus Christ, you are my life«
3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Gemeinde: Amen. Christus, unser König in Ewigkeit, er ist mitten unter uns. Gemeinde: Amen.
4 Einführung Wir haben uns versammelt, um Christus, unseren König, zu feiern. Er begegnet uns nicht fern auf einem Thron, sondern mitten im Leben. Öffnen wir unsere Herzen für sein Wort und bitten wir ihn, uns Augen zu schenken, die ihn in unseren Mitmenschen erkennen.
5 Christusrufe Herr Jesus Christus, du kommst zu uns in den Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Herr, erbarme dich unser. Gemeinde: Herr, erbarme dich unser.
Du begegnest uns in den Armen, Kranken und Einsamen. Christus, erbarme dich unser. Gemeinde: Christus, erbarme dich unser.
Du rufst uns, deine Liebe in die Welt zu tragen. Herr, erbarme dich unser. Gemeinde: Herr, erbarme dich unser.
6 Eröffnungsgebet Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 158 oder Lasset uns beten. Kurze Stille. Guter Gott, du hast deinen Sohn als König der Liebe und des Friedens gesandt. Er zeigt uns dein Gesicht und begegnet uns in unseren Schwestern und Brüdern. Öffne unsere Augen für seine Gegenwart, stärke unsere Herzen, um Barmherzigkeit zu leben, und lass uns erkennen, dass jetzt die Zeit ist, deinem Ruf zu folgen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Gemeinde: Amen.
7 Hinführung zur ersten Lesung: Ez 34,11–12.15–17a Gott selbst sorgt als der wahre Hirte für seine verstreute Herde. Durch den Propheten Ezechiel verheißt er den Verlorenen Nähe, den Schwachen Schutz und den Bedürftigen Gerechtigkeit.
8 Erste Lesung Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt. Lesung aus dem Buch Ezechiel.
Nach der Lesung: Wort des lebendigen Gottes. Gemeinde: Dank sei Gott.
9 Antwortgesang GL 37 »Der Herr ist mein Hirt« und Verse aus Psalm 23 (siehe Lektionar)
10 Hinführung zur zweiten Lesung: 1 Kor 15,20–26.28 Paulus richtet unseren Blick auf Christus, den Auferstandenen. Seine königliche Herrschaft vollendet sich nicht durch Macht, sondern indem Leben, Liebe und Hoffnung den Tod überwinden.
11 Zweite Lesung Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth.
Nach der Lesung: Wort des lebendigen Gottes. Gemeinde: Dank sei Gott.
12 Ruf vor dem Evangelium Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde. GL 174,6 oder EH 24 oder Unterwegs 172 Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt. Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.
13 Evangelium: Mt 25,31–46 Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus. Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr. Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium: Evangelium unseres Herrn Jesus Christus. Gemeinde: Lob sei dir, Christus.
14 Ansprache Die Gemeinde sitzt. Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.
Der Menschenkönig
Wenn wir das Wort »Christkönig« hören, entstehen vor unserem inneren Auge vielleicht Bilder aus vergangenen Zeiten: ein König mit Krone und Zepter, Zeichen von Macht und Herrlichkeit, ein Thron über den Menschen. Auch das Evangelium zeichnet zunächst ein solches Bild. Christus sitzt als König auf dem Thron seiner Herrlichkeit und alle Völker werden vor ihm versammelt. Doch der König, von dem Jesus spricht, bleibt nicht auf seinem Thron sitzen. Er steigt herunter und lässt sich dort finden, wo wir ihn vielleicht am wenigsten vermuten: im Hungrigen, im Kranken, im Fremden, im Einsamen, im Gefangenen. Der König trägt keine goldene Krone, sondern das Gesicht eines Menschen, der unsere Hilfe braucht.
Jetzt ist die Zeit
Das verändert den Blick auf das heutige Evangelium. Es ist nicht zuerst eine Geschichte über das Ende der Welt. Es ist eine Geschichte über unser Leben heute. Vielleicht kennen Sie Situationen, in denen der Tag ganz anders verläuft als geplant. Man hat einen Termin nach dem anderen, möchte möglichst alles erledigen und plötzlich hält einen jemand auf. Ein Anruf. Ein unerwartetes Gespräch. Ein Nachbar, der Hilfe braucht. Ein Mensch, der einfach jemanden zum Zuhören sucht. Oft empfinden wir solche Unterbrechungen als Störung. Das Evangelium lädt uns heute ein, diese Situationen anders zu sehen: Vielleicht ist genau das der Augenblick, in dem der König an unsere Tür klopft. Das Evangelium spricht nämlich nicht von einem Christus, der erst irgendwann kommen wird. Es sagt: Sein Reich ist schon im Kommen, es ist Gegenwart. Er selbst kommt auf uns zu. Heute. Jetzt. Deshalb passt dieser kurze Satz so gut zum Christkönigsfest: Jetzt ist die Zeit. Jetzt ist die Zeit, aufmerksam zu sein. Jetzt ist die Zeit, zu entdecken: Gott ist da im ganz normalen Leben. Dabei verlangt Jesus nichts Außergewöhnliches. Er erwartet keine Heldinnen und Helden. Er spricht von den einfachsten Dingen des Lebens: essen geben, trinken geben, besuchen, aufnehmen, Zeit schenken. Darin liegt die befreiende Botschaft dieses Evangeliums. Gott begegnet uns nicht nur in den großen Sternstunden des Lebens. Er begegnet uns im Alltäglichen. Die kleinen Gesten der Liebe sind in seinen Augen niemals klein.
Unser Leben ist schon von Gott durchkreuzt
Bemerkenswert ist auch, dass die Gerechten verwundert fragen: »Herr, wann haben wir dich gesehen?« Sie haben gar nicht gemerkt, dass sie Christus begegnet sind. Sie haben nicht geholfen, um sich den Himmel zu verdienen. Sie haben geholfen, weil ein Mensch Hilfe gebraucht hat. Das nimmt dem heutigen Evangelium jede Angst. Es geht nicht um eine himmlische Punktewertung. Gott führt keine Strichliste. Er ermutigt uns, unser Leben mit seinen Augen zu sehen. Christus ist längst da. Er wartet nicht erst am Ende unseres Lebens auf uns. Er begleitet unseren Weg und kreuzt ihn immer wieder durch Begegnungen mit anderen Menschen.
Das Evangelium setzt sich fort
Das Hochfest Christkönig möchte deshalb unseren Blick verändern. Es lädt uns ein, den König dort zu suchen, wo man ihn vielleicht übersehen kann: am Rand, in jedem Menschen und im ganz normalen Leben. Wenn wir nachher auseinandergehen, beginnt genau dort die Fortsetzung dieses Evangeliums. Vielleicht begegnet uns Christus noch heute. Vielleicht braucht uns jemand. Und dann genügt ein kleiner Schritt der Aufmerksamkeit. Denn das Reich Christi beginnt nicht irgendwann. Es beginnt dort, wo seine Liebe durch unser Leben sichtbar wird. Deshalb wird schon heute wahr, wofür dieses Fest steht. Jesus ist nicht erst am Ende der Zeit unser König. Er ist es schon heute. Er ist es jetzt. Stille
15 Antwort der Gemeinde: Glaubensbekenntnis Bekennen wir nun gemeinsam unseren Glauben an Christus, den König des Lebens und der Liebe. Gemeinde: Ich glaube an Gott …
16 Friedenszeichen Christus will seinen Frieden in unserer Welt wachsen lassen. Dieser Friede beginnt in unseren Herzen und in unseren Begegnungen. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.
17 Kollekte Die Gemeinde sitzt. Mit unserer Gabe wollen wir Menschen unterstützen, die Hilfe und Solidarität brauchen. So wird unsere Feier auch zu einem konkreten Zeichen gelebter Nächstenliebe. Orgelspiel oder GL 470 »Wenn das Brot, das wir teilen als Rose blüht« oder EH 74 »Du bist da, wo Menschen leben« oder Unterwegs 50/GL 458/EH 85 »Selig seid ihr, wenn ihr einfach lebt«
18 Sonntäglicher Lobpreis Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht. Christus ist König durch seine Liebe. Ihm danken wir für seine Nähe zu allen Menschen und für die Hoffnung, die er uns schenkt. Siehe Werkbuch S. 178–179.
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden. V/A: GL 629,5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«
Menschenfreundlicher Gott, Vater unseres Herrn Jesus Christus, so sehr hast du die Welt geliebt, dass du uns deinen einzigen Sohn gabst, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Gemeinde: GL 629,5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«
Wir preisen dich, Vater, für die Menschwerdung deines Sohnes, für seine Geburt aus der Jungfrau Maria, für sein Leben in unserer Mitte. Gemeinde: GL 629,5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«
Wir preisen dich, Vater, für Jesu Leben in Nazaret, für die Offenbarung deines Sohnes am Jordan, für seinen Sieg über den Versucher in der Wüste. Gemeinde: GL 629,5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«
Wir preisen dich, Vater, für jedes Wort aus dem Munde Jesu, für sein heilendes Wirken, für die Zeichen seiner Herrlichkeit. Gemeinde: GL 629,5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«
Wir preisen dich, Vater, für das Abendmahl deines Sohnes, für sein Leiden und Sterben, für seine Grabesruhe und seine Auferstehung. Gemeinde: GL 629,5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«
Wir preisen dich, Vater, für alle Macht, die du Christus gegeben hast, im Himmel und auf Erden, für seine Auffahrt zu dir, für die Sendung des Heiligen Geistes. Gemeinde: GL 629,5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«
Wir preisen dich, Vater, dass dein Sohn uns nicht allein lässt; dass er gegenwärtig ist, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind; dass er alle Tage bei uns ist bis zum Ende der Welt. Gemeinde: GL 629,5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«
Wir preisen dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, in Dankbarkeit, in Ehrfurcht und in Liebe durch deinen Sohn im Heiligen Geist und stimmen ein in das Loblied der himmlischen Chöre:
19 Hymnus GL 167 »Dir Gott im Himmel Preis und Ehr« oder EH 10 »Ehre sei dir, unser’m Gott« oder Unterwegs 161/GL 383/EH 16 »Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt«
20 Fürbitten Christus, unser König, begegnet uns in den Menschen. Zu ihm rufen wir:
• Für die Kirche: dass sie immer mehr ein Zeichen der Barmherzigkeit und der Hoffnung werde. Christus, höre uns. Gemeinde: Christus, erhöre uns. • Für die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft: dass sie ihre Macht zum Wohl der Schwachen einsetzen. Christus, höre uns. • Für Menschen, die arm, krank, einsam oder auf der Flucht sind: dass sie Hilfe, Schutz und liebevolle Begleitung erfahren. Christus, höre uns. • Für alle, die sich beruflich oder ehrenamtlich für andere einsetzen: stärke sie in ihrem Dienst. Christus, höre uns. • Für unsere Gemeinde: dass wir Christus im Alltag erkennen und ihm mit offenen Herzen begegnen. Christus, höre uns. • Für unsere Verstorbenen: nimm sie auf in dein Reich des Friedens und der Freude. Christus, höre uns.
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen. Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27
21 Vaterunser Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Als Kinder des einen Vaters und als Schwestern und Brüder Jesu dürfen wir voll Vertrauen beten, wie er uns zu beten gelehrt hat. Gemeinde: Vater unser im Himmel …
22 Danklied Die Gemeinde sitzt. GL 370 »Christus, du Herrscher Himmels und der Erde« oder EH 281 »Wir haben Gottes Spuren festgestellt« oder Unterwegs 260/GL 392 »Lobe den Herren, den mächtigen König«
23 Mitteilungen
24 Segensbitte Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Der Herr segne uns mit offenen Augen für die Not der Menschen. Er segne uns mit einem hörenden Herzen und bereiten Händen. Er segne uns mit der Freude, Christus im Alltag zu begegnen. So begleite uns der gute und treue Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Gemeinde: Amen.
25 Entlassung Singet Lob und Preis. Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn. Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.
26 Auszug Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.
27 Kommunionfeier
Abschluß der Fürbitten Dich, Christkönig, preisen wir, dir danken wir – heute und in Ewigkeit. Gemeinde: Amen.
Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier … Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde) Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.
Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten Orgelspiel oder GL 364 »Schönster Herr Jesu« oder EH 213 »Let us break bread thogether« oder Unterwegs 195,2 »Jesus, du mein Leben«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.
Stille Anbetung Jesus Christus, du bist in unserer Mitte. Im Evangelium haben wir gehört, dass du uns in den Hungrigen, Kranken, Fremden und Einsamen begegnest. Nun bist du auch in diesem heiligen Brot gegenwärtig. Zu dir rufen wir: Herr Jesus Christus, du König der Liebe. Wir beten dich an. Gemeinde: Wir beten dich an.
Herr Jesus Christus, du Hoffnung der Armen und Bedrängten. Gemeinde: Wir beten dich an.
Herr Jesus Christus, du Bruder aller Menschen. Gemeinde: Wir beten dich an. Angemessene Zeit des stillen Gebets.
Vaterunser Alle stehen. Jesus Christus sammelt uns an seinem Tisch. Mit ihm und durch ihn dürfen wir Gott unseren Vater nennen. Darum beten wir gemeinsam: Gemeinde: Vater unser im Himmel …
Einladung zur Kommunion Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt. Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …
Kommunionempfang Orgelspiel Der Leib Christi. Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.
Danklied GL 370 »Christus, du Herrscher Himmels und der Erde« oder EH 281 »Wir haben Gottes Spuren festgestellt« oder Unterwegs 260/GL 392 »Lobe den Herren, den mächtigen König«
Schlußgebet Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Lasset uns beten. Kurze Stille.
Guter Gott, wir danken dir für das Brot des Lebens, das uns in dieser Feier gestärkt hat. In deinem Sohn hast du uns gezeigt, dass wahre Größe im Dienen und wahre Herrschaft in der Liebe besteht. Lass uns Christus erkennen in den Menschen, die unseren Weg kreuzen. Schenke uns offene Augen für die Not der Welt, ein waches Herz für die Bedürfnisse unserer Mitmenschen und die Bereitschaft, dort zu helfen, wo wir gebraucht werden. So lass uns Zeugen deines Reiches sein, heute und an allen Tagen unseres Lebens. Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23
28 Gestaltungsvorschlag Der Gestaltungsvorschlag für diese Feier ist eine Symbolhandlung zum Thema »Christus begegnet uns heute«. Diese Handlung kann statt der Ansprache (14) oder im Anschluss daran eingebaut werden. Mit der Symbolhandlung soll zum Ausdruck gebracht werden, dass mit jeder Geste, die die Not eines Menschen erstnimmt und lindert, es in der Welt heller wird. Dazu werden sieben Teelichter oder Kerzen vor dem Altar benötigt. Nach einer kurzen Einleitung werden nacheinander die sieben Werke der Barmherzigkeit genannt. Nach jeder Nennung entzündet ein Kind oder ein Gemeindemitglied eine Kerze. Im Anschluss spricht der/die Leiter/in das Abschlussgebet.
Liebe Schwestern und Brüder. Mit jeder Geste, die die Not eines Menschen erstnimmt und lindert, wird es in der Welt heller. Lassen wir uns nun die sieben Werke der Barmherzigkeit noch einmal zusagen, und begreifen wir dabei: durch uns kann das Evangelium lebendig werden. Wir selbst können zum königlichen Licht in dieser Welt werden:
• »Ich war hungrig …« Kerze entzünden • »Ich war durstig …« • »Ich war fremd …« • »Ich war nackt …« • »Ich war krank …« • »Ich war im Gefängnis …« • »Ich brauchte deine Nähe und dein Mitgefühl …«
Kurze Stille. Dann folgt das Abschlussgebet:
Herr Jesus Christus, du begegnest uns in den Menschen. Öffne unsere Augen für deine Gegenwart und lass dein Licht durch unser Leben leuchten. Gemeinde: Amen.
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Jakob Geier |
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