archivierte Ausgabe 6/2022 |
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Leseprobe 2 |
Heilige Nacht |
Fürchtet euch nicht! |
Lesejahr A - B – C |
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Weihnachten gehört, trotz schwindender Religiosität und Glaubenspraxis in der Gesellschaft, weiterhin zu den groß gefeierten Ereignissen des Jahres. Dabei stehen oft (Lichterketten-)Glanz, Funkeln und Glitzer, sowie die Frage nach Geschenken oder dem Weihnachtsmenü im Vordergrund. Das alles soll nicht schlechtgeredet werden. Und doch ist es für uns ChristInnen Ausdruck für ein Ereignis, das Gott uns Menschen geschenkt hat: Die Geburt als Jesus Christus; Gott und Mensch vereint im kleinen Kind. Dieses göttliche Kind ist das Zeichen dafür, wie sehr Gott uns nahe sein will; wie sehr er sich unserem Leben verschrieben hat. Das Glänzende, Wertvolle, Freude Bringende an Weihnachten entsteht also aus dem Kleinen, Unscheinbaren, Einfachen heraus. Das Fest der Geburt Jesu sorgt so dafür, dass diese tief empfundene Herzensfreude über Gottes Liebe an uns Menschen sich auch im Äußeren zeigen kann.
1 Einzug Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.
2 Gesang zur Eröffnung GL 251 »Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket, ihr Engel, in Chören« oder GL 261/EH 193 »Stern über Betlehem«
3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Gemeinde: Amen. Der Gott der Liebe, der als kleines Kind in unser Leben gekommen ist, ist nun in unserer Mitte. Gemeinde: Amen.
4 Einführung Es ist Nacht geworden. Die Christnacht, die Weih-Nacht. Und wir beginnen in diesen Tagen die alten Worte zu hören, die diese Tage seit langer Zeit erzählen. Es sind Weggeschichten: Die einer Maria, eines Josef, der Hirten, der Sterndeuter, … Alle sind sie aufgebrochen und haben etwas zurückgelassen. Alle sind sie angekommen, haben gesehen, gefunden. Aufbrechen, ankommen und finden. Und weiterziehen. Vielleicht auch jetzt?
5 Christusrufe Herr Jesus Christus, durch deine Geburt schenkst du uns große Freude. Herr, erbarme dich. Gemeinde: Herr, erbarme dich. Deine Liebe zu uns stärkt uns mit Hoffnung und Vertrauen. Christus, erbarme dich. Gemeinde: Christus, erbarme dich. Durch deine Ankunft strahlt dein helles Licht in unsere Dunkelheiten. Herr, erbarme dich. Gemeinde: Herr, erbarme dich.
6 Eröffnungsgebet Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 78 oder Lasset uns beten. Kurze Stille.
Herr, unser Gott, in dieser Nacht erhellt die Geburt deines Sohnes alle Dunkelheiten. Er ist uns geschenkt, um uns zu trösten, zu stärken und mit neuer Hoffnung zu erfüllen. Lass uns dieses wunderbare Ereignis in unseren Herzen bewahrenund weitergeben, um die Freude und das Licht in die Welt zu tragen. Darum bitten wir durch Jesus Christus im Heiligen Geist. Gemeinde: Amen.
7 Hinführung zur ersten Lesung: Jes 9,1-6 Zu allen Zeiten gibt es Leid, das Völkern von fremden Mächten angetan wird. Jesajas Verheißung eines Retters, der alle geschundenen Menschen ins Licht, in ein gutes Leben, führt, ist noch immer aktuell. Jesaja will durch seine Prophezeiung nichts verschönern oder billig vertrösten. Die Verheißung bedeutet bei ihm zugleich Herausforderung und Hoffnung, sich mit dem Ist-Zustand nicht abzufinden.
8 Erste Lesung Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt. Lesung aus dem Buch Jesaja. Nach der Lesung: Wort des lebendigen Gottes. Gemeinde: Dank sei Gott.
9 Antwortgesang GL 635,3 »Heute ist uns der Heiland geboren, Christus, der Herr« mit Versen aus Psalm 96 (siehe Lektionar)
10 Hinführung zur zweiten Lesung: Tit 2,11-14 Dieser Brief entstand in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts. Es war die Zeit der Verfolgung und auch des Zweifels der ChristInnen, wann und ob Jesus Christus wieder kommen würde, um alle zu retten. Der heutige Abschnitt ermutigt dazu, die Probleme und Sorgen des Alltags mit der Zuversicht auf ein erneutes Erscheinen Christi zu verbinden und persönlich in der Glaubenspraxis zu wachsen.
11 Zweite Lesung Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an Titus. Nach der Lesung: Wort des lebendigen Gottes. Gemeinde: Dank sei Gott.
12 Ruf vor dem Evangelium Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde. GL 244 oder EH 220 oder Unterwegs 175 Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt. Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.
13 Evangelium: Lk 2,1-14 Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas. Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr. Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust. Nach dem Evangelium: Evangelium unseres Herrn Jesus Christus. Gemeinde: Lob sei dir, Christus.
14 Ansprache Die Gemeinde sitzt. Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.
Die lukanische Erzählung ist leicht verständlich
Die Erzählung aus dem Lukasevangelium ist die bildlichste der vier Evangelien über die Geburt Jesu. Und tatsächlich ist diese Version, wie Jesus das Licht der Welt erblickt, auch für Kinder schon leicht zu verstehen. Fast märchenhaft mutet sie an: Ein Paar, die Frau schwanger, wird auf Befehl einer kaiserlichen Macht dazu gezwungen, sich auf eine beschwerliche Reise zu begeben. Ungünstigerweise kommt in der Fremde unter schlichten, widrigen Umständen das Kind zur Welt. Es ist ein göttliches Kind und soll Retter der Menschen werden. So wird es jedenfalls nichtsahnenden Hirten durch eine ganze Schar von Engeln verkündet. Erzählt Lukas von einer Krippenidylle? So weit, so gut. Die Begebenheit ließe und lässt sich wunderbar ausschmücken. Auch gängige Krippenszenen oder -darstellungen zeigen oftmals eine Idylle mit den ganzen Besuchern, Ochs und Esel, sowie anderen Tieren, die sehr ergriffen und glückselig über den Anblick des Jesuskindes scheinen. Wen diese Geschichte oder künstlerische Abbildungen gerade deshalb begeistern oder dessen weihnachtliche Stimmung dadurch ausgelöst wird – dem sei es von Herzen vergönnt. Dennoch sollen an dieser Stelle ein paar Kleinigkeiten beleuchtet werden, die die Bedeutung des weihnachtlichen Geschehens ein wenig weiten.
Die Umstände der Geburt: mehr als ungünstig
Bei genauerer Betrachtung ist gleich zu sehen, dass die Geburt bei Lukas keinesfalls prachtvoll und spektakulär ist: Der Kaiser befiehlt, sich in Steuerlisten eintragen zu lassen – und jeder muss an seinen Geburtsort gehen; egal, wie viele Umstände das bereitet. Zwang und Angst vor der kaiserlichen Macht hängen über dem jüdischen Volk. Auch Maria mit ihrem Verlobten Josef trifft es hart. Die Hochschwangere wird sicherlich den Weg nach Betlehem nur unter großer Anstrengung gemeistert haben. Dann muss sie noch das Kind in einer stallähnlichen Höhle zur Welt bringen. Nicht die besten Voraussetzungen für so ein Paar und eine Geburt.
Wer kann sich für das Kind begeistern und schenkt der Botschaft Glauben?
Und dazu auch noch das: Die ersten, die die Botschaft von der Geburt des Erlösers hören, sind, so scheint es, überforderte, verschreckte Hirten. Deshalb beruhigt sie ein Engel auch: »Fürchtet euch nicht. Freut euch, dieses Kind ist der Retter aller Menschen.« Was für eine Mitteilung! Die Hirten, einfache, hart arbeitende Menschen, die in der Nacht bei ihren Schafen ausharren; sie sollen es als erstes wissen und sehen. Weshalb? Vielleicht, weil diejenigen, die selber die Schattenseiten des Lebens kennen, sensibel dafür sind, wenn etwas vermeintlich Kleines, Unscheinbares Licht in die Welt bringt. Wer gesellschaftlich weit unten steht, verspürt möglicherweise eine tiefere Sehnsucht, Hoffnung zu erfahren. Wer nimmt die Zusage Gottes, dass er alle Menschen liebt und retten will, vertrauend auf; wer nimmt von ihr Notiz und lässt sich davon ergreifen? Möglicherweise die armen Hirten.
Ich bin bei euch, fürchtet euch nicht!
Die Engel machen klar, was Gott mit seiner Geburt den Menschen zeigen mag: Sie sind in ihrer Not, ihrem Elend und der Unterdrückung nicht allein gelassen. Gottes Botschaft heißt: Ich bin bei euch auch in den Nächten eures Lebens, ich möchte euch die Furcht nehmen, weil ich immer bei euch bin. Der hilflose Säugling wird unmissverständlich zum Sinnbild für Gottes ungewöhnliches Mittel dafür: Ein Kind kann sich nicht bewaffnen und kämpfen, kann nicht drohen oder unterdrücken wie andere Herrscher. Es mag sein, dass dieses Neugeborene auf viele Betrachter – damals wie heute – fragwürdig erscheint in seinem Wesen als göttliches Kind. Doch mit einem vertrauenden, offenen Herzen kann es dazu führen, der Botschaft Glauben zu schenken. In diesem Glauben kann wirklich Freude und Frieden einkehren, ein Aufatmen und Kraftschöpfen über den Umstand, dass Gott mit uns Menschen ist. Und wer in die Augen des Kindes schaut und sich über seinen Anblick freut, wer an der Krippe einen Moment des inneren Friedens verspürt, hat das Wichtigste der weihnachtlichen Botschaft schon verstanden. Nämlich den Wunsch Gottes, durch die Engel zur Sprache gebracht: Freut euch und fürchtet euch nicht! Stille
15 Antwort der Gemeinde: Glaubensbekenntnis Gott wird in einem kleinen Kind als Mensch uns Menschen gleich: Mit Jesus Christus strahlt das Licht Gottes in unsere Welt und soll den Menschen neue Hoffnung und Lebensfreude bringen. Dies wird auch im Großen Glaubensbekenntnis formuliert, das wir nun miteinander beten wollen. GL 586,2 Wir glauben an den einen Gott, …
16 Friedenszeichen Ein großer Engelschor bekräftigt die Geburt des Retters mit der Aussage: »Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden.« Was liegt nun näher, als dass wir diese Aufforderung weitergeben und weiterleben? Geben wir einander also ein Zeichen dieses Wunsches nach Frieden.
17 Kollekte Die Gemeinde sitzt. Es gibt viel Gutes, das in der Welt getan wird, um Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen. Unsere heutige Kollekte unterstützt dabei besonders … Orgelspiel oder GL 240 »Hört, es singt und klingt mit Schalle« oder EH 293 »Menschenkind, im Stall geboren«
18 Festtäglicher Lobpreis Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht. In dieser Nacht feiern wir die untrennbare Verbindung von Himmel und Erde: Gott wird in dem kleinen Kind einer von uns. Deshalb singen wir vor Freude: Siehe Werkbuch S. 178–179 .
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden. V/A: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«
Menschenfreundlicher Gott, Vater unseres Herrn Jesus Christus, so sehr hast du die Welt geliebt, dass du uns deinen einzigen Sohn gabst, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«
Wir preisen dich, Vater, für die Menschwerdung deines Sohnes, für seine Geburt aus der Jungfrau Maria, für sein Leben in unserer Mitte. Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«
Wir preisen dich, Vater, für Jesu Leben in Nazaret, für die Offenbarung deines Sohnes am Jordan, für seinen Sieg über den Versucher in der Wüste. Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«
Wir preisen dich, Vater, für jedes Wort aus dem Munde Jesu, für sein heilendes Wirken, für die Zeichen seiner Herrlichkeit. Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«
Wir preisen dich, Vater, für das Abendmahl deines Sohnes, für sein Leiden und Sterben, für seine Grabesruhe und seine Auferstehung. Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«
Wir preisen dich, Vater, für alle Macht, die du Christus gegeben hast, im Himmel und auf Erden, für seine Auffahrt zu dir, für die Sendung des Heiligen Geistes. Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«
Wir preisen dich, Vater, dass dein Sohn uns nicht allein lässt; dass er gegenwärtig ist, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind; dass er alle Tage bei uns ist bis zum Ende der Welt. Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«
Wir preisen dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, in Dankbarkeit, in Ehrfurcht und in Liebe durch deinen Sohn im Heiligen Geist und stimmen ein in das Loblied der himmlischen Chöre:
19 Hymnus GL 168/EH 14 »Gloria, gloria in excelsis Deo« (Taizé) oder GL 407/EH 105/Unterwegs 71 »Te Deum laudamus«
20 Fürbitten Voll Hoffnung und Freude bringen wir unsere Bitten vor Gott: - Für die vielen Menschen, denen Leid und Unrecht angetan wird. Gemeinde: Du menschgewordener Gott, sei mit uns. - Für die Menschen, die von deiner Menschwerdung in ihrem Innern berührt sind. - Für die Menschen, die sich mit ganzer Kraft dafür einsetzen,dass die Erde heller und friedvoller wird. - Für die Menschen, die sich vor einer ungewissen und herausfordernden Zukunft fürchten. - Für die Menschen, die deine Liebe in die Tat umsetzen, um Hoffnung und Zuversicht zu spenden.
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen. Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27
21 Vaterunser Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten. Wir sprechen nun miteinander das Gebet, das alle Christen auf der ganzen Welt miteinander verbindet. Gemeinde: Vater unser im Himmel …
22 Danklied Die Gemeinde sitzt. GL 238 »O du fröhliche« oder EH 194 »Weil Gott in tiefster Nacht erschienen« Unterwegs 255 »In das Dunkel«
23 Mitteilungen Gestaltungsvorschlag siehe 28
24 Segensbitte Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen. Gott, der sich uns in seinem Sohn schenkt, sei mitten unter uns. Er komme auch in unseren Herzen an und schenke uns Freude. Er mache unsere Dunkelheiten hell und überstrahle besonders die finsteren Tage. Er halte in uns die Hoffnung wach und gebe uns Kraft, Gutes zu tun. Das schenke uns der menschgewordene Gott. – Vater, Sohn und Heiliger Geist. Gemeinde: Amen.
25 Entlassung Singet Lob und Preis. Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn. Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.
26 Auszug Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.
27 Kommunionfeier
Abschluß der Fürbitten Gott, die Feier der Geburt Jesu zeigt uns, dass du uns Menschen liebst. Bleib du bei uns heute und alle Tage unseres Lebens. Amen. Gemeinde: Amen.
Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier … Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde) Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.
Bereitung des Altars - Übertragung des Allerheiligsten Orgelspiel oder GL 386/EH 68/Unterwegs 74 »Laudate omnes gentes« oder GL 414/Unterwegs 108 »Herr, unser Herr, wie bist du zugegen« Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.
Stille Anbetung In einer Zeit der Stille loben und danken wir Jesus, der uns zum Brot des Lebens wurde. Angemessene Zeit des stillen Gebets.
Herr Jesus Christus – Retter aus der Dunkelheit. Gemeinde: Du unser Weg zum Leben. Herr Jesus Christus – wahrer Gott und wahrer Mensch. Gemeinde: Du unser Weg zum Leben. Herr Jesus Christus – Brot unseres Lebens. Gemeinde: Du unser Weg zum Leben. Herr Jesus Christus – Geschenk zu Neuanfang und Freiheit. Gemeinde: Du unser Weg zum Leben.
Vaterunser Alle stehen. Wir sprechen nun miteinander das Gebet, das alle Christen auf der ganzen Welt miteinander verbindet. Gemeinde: Vater unser im Himmel …
Einladung zur Kommunion Eine Hostie wird über der Schale gehalten. Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt. Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …
Kommunionempfang Orgelspiel Der Leib Christi. Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.
Danklied GL 238 »O du fröhliche« oder EH 194 »Weil Gott in tiefster Nacht erschienen« oder Unterwegs 255 »In das Dunkel«
Schlußgebet Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Lasset uns beten. Kurze Stille.
Herr, unser Gott, in dieser Nacht, in der wir die Geburt Jesu feiern, bitten wir dich: Gib uns die Kraft und Motivation, dieses Licht der Freude und den Wunsch nach Frieden in die Welt zu tragen. Lass uns die Botschaft, dass etwas Kleines Großes bewirken kann, in die Tat umsetzen und so Zeugnis von deiner Liebe geben. Das bitten wir dich, Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist. Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23
28 Gestaltungsvorschlag Als Andenken an den Gottesdienst können einfache Strohsterne verteilt werden. Dazu sagen Sie während der Mitteilungen 23 Folgendes als Hinweis: Am Ende des Gottesdienstes verteilen wir an Sie Strohsterne: Stroh ist ein schlichtes Material. Durch die Geburt Jesu wird daraus etwas symbolisch Besonderes. Dieses kleine Kind, unter einfachen Umständen geboren, wird Retter und Lichtbringer für alle Menschen. Der Stern aus Stroh lässt zusätzlich die unendliche Weite des Universums anklingen. Dieser Strohstern soll für Sie ein Andenken dafür werden. Selbstverständlich können Sie die Worte auch umformulieren oder eigene dazu finden. Weiter mit Segensbitte 24 .
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Christina Angstenberger |
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