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WortGottesFeiern
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einer Wort-Gottes-Feier
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Leseprobe 2
25. Sonntag im Jahreskreis
Vertrauen statt Vorratsscheunen
Lesejahr B

Wenn sich das Kirchenjahr dem Ende neigt, kommt in den Schriftlesungen vermehrt die Endlichkeit des menschlichen Lebens und auch die Verheißung des ewigen Lebens in den Blick. Aber wie können wir in dieses ewige Leben gelangen? Schon die Zeitgenossen Jesu haben sich diese Frage gestellt. Denn wer möchte nicht auf Nummer sicher gehen, wenn es um so etwas wichtiges wie das Leben danach geht. Auf Nummer sicher gehen wollen wir aber auch schon im jetzigen Leben. Dass sich diese beiden Bedürfnisse in die Quere kommen können, zeigt das heutige Evangelium. Es gibt aber auch einen verheißungsvollen Weg, diesen scheinbaren Widerspruch aufzulösen. Dieser liegt im radikalen Vertrauen auf Gottes fürsorgliche Nähe, die uns genau das gibt, was wir täglich zum Leben brauchen. Jeden Tag neu.

1 Einzug

Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung

GL 143 »Mein ganzes Herz erhebe dich« oder
EH 281 »Wir haben Gottes Spuren festgestellt« oder
Unterwegs 95 »Wir wissen nicht«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Der Name des Herrn sei gepriesen.
Gemeinde: Von nun an bis in Ewigkeit.

4 Einführung

Eine Woche liegt hinter uns. Wir alle haben Unterschiedliches erlebt – Schönes und vielleicht auch schwere Dinge. Gerade in schweren Phasen lohnt es sich manchmal zurückzublicken und zu sehen, durch welche Zeit Gott uns bis hier her in unserem Leben schon getragen hat. Denn oft erkennen wir erst im Nachhinein, wie Gott gerade in dunklen Lebensphasen für uns gesorgt hat. Und das ist der Glaube, den wir heute wieder miteinander bekennen und feiern: Gott sorgt für uns, und zwar jeden Tag neu.

5 Christusrufe
Herr Jesus Christus, du bist das Licht, das uns in der Finsternis leuchtet.
Kyrie eleison.
Gemeinde: Kyrie eleison.
Du hast ganz auf Gott vertraut. Christe eleison.
Gemeinde: Christe eleison.
Dein Weg führt uns in die Fülle des Lebens. Kyrie eleison.
Gemeinde: Kyrie eleison.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott, unser Vater, von dir haben wir unser Leben empfangen und zu dir kehren wir zurück. Gib, dass wir auf diesem irdischen Weg immer wieder erkennen, was uns wirklich trägt und dass du der Fels bist, auf den wir unser Leben bauen können.
Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, unseren Herrn und Bruder, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und wirkt in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Hinführung zur ersten Lesung: Weish 7,7–11

Unter Weisheit versteht das Alte Testament all das, was zu einem erfüllten Leben beiträgt. Als Salomo einen Wunsch frei hat, wünscht er sich genau das: ein urteilsfähiges und weises Herz. Welche herausragende Bedeutung der Weisheit zukommt, wird im folgenden Abschnitt des Weisheitsbuches herausgestellt.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch der Weisheit.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 50,1 »Unsere Tage zu zählen, lehre uns« mit Versen aus Psalm 90 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: Hebr 4,12–13
Wir erfahren aus Gottes Wort Bestärkung und Ermutigung, aber es ist auch der Ort, an dem wir herausgefordert werden, genau hinzusehen auf unser Leben und zu entscheiden, ob wir bereit sind zur Nachfolge.

11 Zweite Lesung

Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Jakobusbrief.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 175,3 oder EH 27 oder Unterwegs 172
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mk 10,17-30

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt. Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Rundum abgesichert
Im heutigen Evangelium begegnet uns ein junger Mann, der sich glücklich schätzen kann. Er gehört zu den wenigen in seiner Gesellschaft, die sich keine Sorgen um ihr Auskommen machen müssen. Für das Leben im Hier und Jetzt hat er sich bestens abgesichert.

Aber der Mann hat ein Gespür dafür, dass das nicht alles sein kann. Dass es eine tiefere Erfüllung gibt als sein Wohlergehen im Hier und Jetzt. Ein Leben, das eine andere Erfüllung verheißt, nach der er sich zutiefst sehnt. Und er spürt, dass Jesus den Weg zu dieser Erfüllung bereithält.

Von ihm erhofft er sich Antwort auf die Frage, was er tun muss, um dieses ewige Leben zu gewinnen. »Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben. Dann komm und folge mir nach!« Eine radikale Antwort, die Jesus da gibt. Und eine Antwort, die den jungen Mann deutlich überfordert.

Alles verkaufen? Das ist zu viel! Im wahrsten Sinne des Wortes – denn der junge Mann ist sehr reich. Jesu Aufruf stellt all das in Frage, worauf dieser Mann sein Leben aufgebaut hat. Und sogar die Jünger erschrecken, denn auch sie selbst gehören nicht zu den Armen. Vom Vater des Johannes und Jakobus heißt es, dass er Angestellte hatte. Und trotzdem. Jesus spitzt seine Aussage sogar noch zu: Eher gelangt ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. Unwillkürlich stellt sich da die Frage:

Sollen wir wirklich all das weggeben, was unserem Leben Sicherheit gibt, um die »Sicherheit« auf ein ewiges Leben zu haben? Kann Gott wollen, dass wir im jetzigen Leben Mangel leiden, um uns so das ewige Leben zu verdienen?

Der fürsorgliche Gott
Das ist auf jeden Fall nicht der Gott, den Jesus uns verkündet hat. Unser Gott will das Wohl der Menschen. Er will, dass wir glücklich leben – und zwar schon im Hier und Jetzt. Er meint das so ernst, dass er sogar selbst dafür sorgt. Die Israeliten haben das erfahren. Als sie durch die Wüste zogen, sorgte Gott für sie mit dem Manna, dem Brot, das jede Nacht vom Himmel fiel. Und auch Jesus verkündet uns diesen fürsorglichen Gott: Im Matthäus-Evangelium weist er auf die Vögel im Himmel, die nicht ernten und nicht sähen. Und trotzdem sorgt Gott für sie. Um wie viel mehr sorgt er dann für uns Menschen, die ihm noch viel wichtiger sind als alle Vögel? Jesus lässt keinen Zweifel daran, dass Gott will, dass es uns an nichts mangelt und trotzdem sieht er Reichtum als Hindernis an. Wie geht das zusammen?

Vertrauen statt Vorratsscheunen

Hier lohnt sich ein zweiter Blick auf die Geschichte vom Himmelsbrot: Was Gott den Israeliten zusichert, ist, dass sie genug von dem haben, was sie zum Leben brauchen, und zwar jeden Tag neu. Was er allerdings nicht zusichert, ist, dass sie von dem Brot Vorräte anlegen können. Im Gegenteil all das Brot, das sie als Vorrat sammeln, ist am nächsten Tag verdorben. Wieso haben die Israeliten mehr Brot gesammelt, als sie gebraucht haben? Und das, obwohl es ausdrücklich verboten war?

Ich glaube, wir hätten es genauso gemacht. In uns steckt einfach das tiefe Bedürfnis, unsere Zukunft abzusichern. Gerade weil wir nicht wissen, was sie bringt, möchten wir alles uns Mögliche tun. Nur dabei laufen wir Gefahr, zwei wichtige Dinge aus dem Blick zu verlieren. Zum einen die Gegenwart mit all dem, was uns am heutigen Tag zum Leben geschenkt wird. Und zum anderen denjenigen, der zu uns sagt: Sorgt euch nicht. Jeder Tag wird für sich selber sorgen.

Da ist einer, der hat unser Leben im Blick. Einer, der weiß, was wir zum Leben brauchen, oft sogar besser als wir es selbst zu wissen meinen.

Das, wozu Jesus diesen jungen Mann im heutigen Evangelium auffordert, ist also nicht ein Verzicht, der in den Mangel führt, sondern ein Verzicht, der zu einem neuen Vertrauen in Gottes liebevolle Fürsorge befreit. Ein Vertrauen, das Gott auch wirklich etwas zutraut, nämlich dass er schon weiß, was ich am kommenden Tag brauchen werde. Und zwar jeden Tag neu.
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Schuldbekenntnis und Vergebungsbitte
Bekennen wir gemeinsam unseren Glauben.
Gemeinde: Ich glaube an Gott …
Oder Gestaltungsvorschlag 28

16 Friedenszeichen
Auf Gott zu vertrauen führt uns zur Quelle des tiefen Friedens, den Jesus uns verheißen hat.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte

Die Gemeinde sitzt.
Jeden Tag neu sorgt Gott für uns. Und so können auch wir mit unseren Gaben zum Wohle anderer beitragen. [Sie sind heute bestimmt für …]
Orgelspiel oder
GL 427 »Herr deine Güt ist unbegrenzt« oder
EH 148 »Mit dir, Herr, hat das Leben neuen Sinn« oder
GL 421/Unterwegs 106 »Mein Hirt ist Gott, der Herr«

18 Sonntäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Lasst uns Gott ehren, loben und preisen.
Siehe Werkbuch S. 182–183.
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: GL 630/4 (nur Responsum) »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«
Oder:
V/A: EH 22/Unterwegs 41 »Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht«

Gott, unser Vater,
wir leben nicht vom Brot allein,
sondern von jedem Wort
aus deinem Munde.
Denn durch dein Wort
hast du die Welt erschaffen;
durch dein Wort hast du alles ins Leben gerufen.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Auf dein Wort hast du den Bund
mit Israel gegründet.
Du hast Mose
das Wort deiner Treue anvertraut
als Halt und Weisung für dein Volk,
als Kraft und Stärke für dein Erbe.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Du hast die Propheten berufen
als Künder deiner Liebe.
Durch dein Wort mahnten sie das Volk
zu Umkehr und Buße,
sagten an dein Gericht,
spendeten Trost in Not und Bedrängnis.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Dein Wort hat Israels Sänger bewegt
und sie erfüllt mit dem Geist des Gebetes.
Deine Weisheit haben sie bekundet,
uns gelehrt, deinen Namen zu preisen.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

In der Fülle der Zeiten
hast du deinen Sohn gesandt:
das ewige Wort am Herzen des Vaters.
Gnade und Wahrheit kamen durch ihn.
Geist und Leben sind seine Worte.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Um das Werk deines Sohnes zu vollenden,
hast du den Heiligen Geist ausgegossen,
damit er uns alles lehre
und uns stärke zum Zeugnis des Glaubens.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Wir preisen dich für dein Wort
und danken dir für dein Wirken.
Ja, dir gebührt unser Lob,
dir unser rühmendes Lied:

19 Hymnus
GL 169,1–3/Unterwegs 166 »Gloria, Ehre sei Gott« oder
EH 14 »Gloria, gloria«

20 Fürbitten
Zu Gott, der für uns sorgt wie ein guter Vater und eine liebende Mutter, lasst uns voll Vertrauen beten.
- Für alle Menschen, die Mangel leiden an Leib oder Seele. Lass sie spüren, dass sie dir am Herzen liegen und gib ihnen das, was sie zum Leben brauchen.
Gemeinde: Du fürsorglicher Gott, wir bitten dich erhöre uns.
- Für alle Menschen, die sich entwurzelt fühlen, weil das, worauf sie ihr Leben aufgebaut haben, weggebrochen ist. Schenke du ihnen neuen Mut und lass sie erkennen, dass du der Fels bist, der ihrem Leben Halt gibt.
- Für unsere Gesellschaft, die in so vielen Bereichen dem Grundsatz »je mehr desto besser« folgt. Schenke uns allen den Blick für das, was unser Leben wirklich reich macht.
- Für uns alle. Lass uns immer wieder spüren, dass du für uns sorgst. Und schenke uns immer wieder Mut, uns ganz in dir zu verwurzeln.
- Für alle Verstorbenen. Nimm du sie bei dir auf in deine offenen Arme und schenke ihnen bei dir das Leben in Fülle.
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27  

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Das tägliche Brot steht für all das, was wir heute zum Leben brauchen. Und so können wir all unseren Hunger und unsere Sehnsucht, die uns heute umtreibt, mit hineinlegen, wenn wir nun das Vaterunser beten.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 400/EH 265/Unterwegs 252 »Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen« oder
GL 362/Unterwegs 256 »Jesus Christ, you are my life«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auflegen.
Gottes überfließender Segen komme über uns.
Er öffne uns den Blick für die täglichen Gaben und Wunder, mit denen er uns beschenkt.
Gemeinde: Amen
Gottes unerschöpfliche Liebe erfülle uns.
Sie mache unser Herz weit für die kleinen Zeichen, mit denen er uns immer wieder seine Nähe zeigt.
Gemeinde: Amen
Gottes belebender Atem beflügle uns.
Er trage uns über die nächste Biegung hinaus, wenn unser eigener Atem versagt.
Gemeinde: Amen
Gottes zärtliche Umarmung berge uns.
Sie lasse uns wachsen im Vertrauen darauf, dass er es gut mit uns meint und wir unser Leben mutig wagen können.
Und so segne uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung

Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt,
wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Du fürsorglicher Gott, du bist unser Fels. Du gibst unserem Leben halt. Im Vertrauen auf dich können wir unser Leben mutig wagen. Dafür danken wir dir jetzt und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft

Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 377 »O Jesu, all mein Leben bist du« oder
EH 75/Unterwegs 196 »Du bist das Brot, das den Hunger stillt«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Iesus, du bist gekommen, damit wir das Leben in Fülle haben.
In deiner Gegenwart können wir zur Ruhe kommen, dir alles abgeben, was uns belastet und uns von deinem liebevollen Blick heilen und verwandeln lassen.
Jesus Christus, du rufst uns in deine Nachfolge.
Gemeinde: Wir beten dich an.
Jesus Christus, du führst uns in die Weite.
Gemeinde: Wir beten dich an.
Jesus Christus, mit dir an unserer Seite müssen wir nichts fürchten.
Gemeinde: Wir beten dich an.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Das tägliche Brot steht für all das, was wir heute zum Leben brauchen. Und so können wir all unseren Hunger und unsere Sehnsucht, die uns heute umtreibt, mit hineinlegen, wenn wir nun das Vaterunser beten.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes,
das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 400/EH 265/Unterwegs 252 »Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen« oder
GL 362/Unterwegs 256 »Jesus Christ, you are my life«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott unseres Lebens, wird durften heute in deinem Wort und im gewandelten Brot deine Nähe erfahren. Du sorgst für uns und gibst uns jeden Tag neu, was wir zum Leben brauchen.
Lass unser Vertrauen in deine fürsorgliche Nähe immer tiefer wachsen.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungsvorschlag

Unser Vertrauen in Gottes fürsorgliche Nähe braucht immer wieder Bestärkung, die wir in den vielfältigen Zusagen finden, die uns in der Bibel überliefert sind. Deswegen kann es gut tun, so eine Zusage persönlich zugesprochen zu bekommen. Diese Zeichenhandlung schließt sich an die Ansprache 14 an. Mögliche Stellen sind zum Beispiel: »Sucht zuerst sein Reich und seine Gerechtigkeit; dann wird euch alles andere dazugegeben.« (Mt 6,33), »Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen.«(Mt 6,34), »Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.« (Mt 28,20)

Vor dem Altar liegt das Lektionar aufgeschlagen auf einem Schemel oder auf einem Tuch. Zwei Leuchter stehen daneben. Links und rechts davon stehen Vorsteher/in und Lektor/in. Die Gemeinde wird eingeladen nach vorne zu kommen, das Wort Gottes zu verehren und einen biblischen Zuspruch zu bekommen.

Die Einladung kann mit folgenden Worten erfolgen:

Schwestern und Brüder, Gottes Wort ist lebendig und eine nie versiegende Kraftquelle für unser Leben. In ihm ist Christus selbst gegenwärtig. Wenn wir die Heilige Schrift verehren, verehren wir Jesus selbst. Und so lade ich Sie ein, nach vorne zu kommen, sich vor der Schrift zu verneigen und sich dann ein Bibelwort persönlich zusprechen zu lassen, das Sie für die kommende Zeit stärken soll. Damit Sie es später noch einmal nachlesen können, werden Ihnen die Ministranten das Bibelwort auf einem kleinen Zettel mitgeben.

Die Mitfeiernden kommen nach vorne. Nachdem sie das Wort Gottes verehrt haben, treten sie vor die Vorsteher/in oder die Lektor/in, die links und rechts davon stehen. Diese sprechen das Bibelwort mit Blickkontakt jeder Person einzeln zu. Der Zuspruch wird eingeleitet mit »Jesus spricht:«

Danach überreichen die Ministranten, die mit etwas Abstand zur Vorsteher/in und zur Lektor/in stehen, den Zettel mit dem Schriftwort.
Weiter mit 16 Friedenszeichen

Hinweis:
Bei der Feier der Gottesdienste in Zeiten der Corona-Pandemie sind die jeweiligen behördlichen Regelungen und diözesanen Vorgaben zu beachten. Insbesondere sind die Abstands- und Hygiene Regeln sowie die Vorgaben zur Verwendung von Mund-Nase-Bedeckungen zu berücksichtigen. Solange Gemeinde- und Chorgesang nicht möglich sind, muss sich die musikalische Gestaltung der Gottesdienste auf Instrumentalmusik beschränken. Abhängig von lokalen Regelungen und räumlichen Möglichkeiten kann Kantoren- oder Scholagesang möglich sein.


Magdalena Henken-Viereck

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