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WortGottesFeiern
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Leseprobe 2
Aschermittwoch
Perspektivwechsel
Lesejahr B
Mit dem Aschermittwoch beginnt die österliche Bußzeit. Das Wort Buße verbinden wir oft mit Strafe. Die Fastenzeit ist aber keine Zeit der Selbstbestrafung. Dann würde sich das finstere Gesicht, von dem Matthäus im Evangelium spricht, ganz von selbst einstellen. Vielmehr sollen wir unser Leben aus einer neuen Perspektive anschauen. Sie kann uns zeigen, wie abhängig wir sind, vom allgemeinen Trend, vom Konsum, vom Besitz. Einfach einmal die Lebensgewohnheiten überprüfen. Die möglichen Erkenntnisse, die wir dabei gewinnen, geben uns die Freiheit, wieder selbst entscheiden zu können, wieviel wir wovon benötigen. Im heutigen Evangelium hat Matthäus uns drei Beispiele zu den großen Versuchungen von uns Menschen gegeben: Die Versuchung zur Macht, zur Selbstdarstellung und zum Besitz. Eine neue Sicht auf das Leben zu bekommen heißt umdenken.

Vorbemerkung und Hinweis zur Beachtung: Bei der Bereitung der Asche ist darauf zu achten, dass durch den Kontakt einer Mischung aus Asche und (Weih-)Wasser mit der menschlichen Haut erhebliche gesundheitsgefährdende Folgen (Verätzungen) entstehen können. Es darf – unbeschadet der Vorgaben des Segensritus – keine Vermischung von Asche und Weihwasser zu einer Art Paste stattfinden (Liturgischer Kalender für die Diözese Rottenburg-Stuttgart, Aschermittwoch). Das Bestreuen des Kopfes mit einem Aschekreuz ist unbedenklich.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 266 »Bekehre uns, vergib die Sünde« oder
EH 295 »Mit Asche auf der Stirn« oder
GL 457/EH 152/Unterwegs 43 »Suchen und fragen, hoffen und sehn«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Jesus Christus, der mit uns den Weg des Umdenkens gehen will, ist heute in unserer Mitte.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Herzlich begrüße ich alle zu unserem Aschermittwochsgottesdienst, mit dem wir die Österliche Bußzeit beginnen wollen. »Gedenke o Mensch, dass du Staub bist.«, wird uns heute zugerufen und uns mit Asche ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet. Den Älteren von uns ist dieses Ritual seit Jahren vertraut. Manchen von den Jüngeren kommt das vielleicht seltsam vor. Was soll das? Warum lassen wir uns heute ein Kreuz aus Asche auf den Kopf oder auf die Stirn zeichnen? Das Kreuz mit Asche erinnert uns an unsere Vergänglichkeit und daran, dass da Einer ist, der auch in den dunkelsten Stunden zu uns steht. Sein Zeichen ist das Kreuz.

5 Christusrufe
Jesus Christus, im Leben eines jeden Menschen gibt es Situationen, in denen es ihm dreckig geht. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr erbarme dich.
Jesus Christus, die Asche zeigt uns auch auf, wo wir Andere mit Schmutz beworfen haben. Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus erbarme dich.
Jesus Christus, du kannst den Funken in der Asche unseres Glaubens neu entzünden. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 83 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott des Lebens, du hast deinen Sohn zu uns gesandt als Zeuge deiner Menschlichkeit und Liebe. Er ist an unserer Seite, wenn wir uns in dieser Fastenzeit auf den Weg machen zu Dir und zu den Menschen in unserem Leben. So können wir dem Auftrag in der Welt gerecht werden, zu dem du uns berufen hast. Darum bitten wir in der Kraft des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Joel 2,12–18
»Hab Mitleid Herr, die Anderen spotten über uns. Sie sagen: Wo ist denn nun ihr Gott?« Kaum zu glauben, dass der Text zweieinhalbtausend Jahre alt ist. Im Angesicht von Hunger, Kriegen, Katastrophen und Machtmissbrauch fragen das auch heute viele Menschen.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Joel.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 639,1 »Erbarme dich meiner, o Gott, erbarme dich meiner«
mit Versen aus Psalm 51 (siehe Lektionar)

Hinführung zur zweiten Lesug: 2 Kor 5,20—6,2
Die wichtigste Zeit des Tages ist jetzt! Paulus mahnt: Lasst euch versöhnen mit Gott. Jetzt ist der Tag der Gnade und der Rettung. Nichts aufschieben, einfach anfangen!

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem zweiten Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium

Zum Christus Ruf steht die Gemeinde.
GL 176,3 »Herr Jesus, dir sei Ruhm und Ehre!«
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Christus Ruf findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mt 6,1—6.16—1 8
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht. Je nach Gottesdienstgemeinde kann auch durch das Bibel-Teilen anstelle der Ansprache das Wort Gottes vertieft und gefeiert werden (s. GL 1/4 oder WGF 2020/2).

Moralpredigt
Moralpredigten sind die schlechtesten Predigten, so sagt man. Und doch, so hat es den Anschein, holt Jesus hier im Evangelium zu einer gewaltigen Moralpredigt aus. Hütet euch! Macht es nicht wie die Heuchler! Plappert nicht wie die Heiden! Das sind starke Worte. So autoritär kommt heute selten jemand daher. Jesus hat damit offensichtlich kein Problem. Aber die Bibel will uns eigentlich nicht lehren, wie wir leben sollen, sondern sie will uns zeigen wer wir sind! Sie hält uns geradezu einen Spiegel vor, in dem wir uns erkennen können. Im Spiegel sieht man alles seitenverkehrt. Aus dieser Perspektive können wir uns in den handelnden Personen erkennen. Im heutigen Evangelium werden uns drei Lebensbereiche vorgestellt, die durchaus in unseren Alltag passen. Drei große Versuchungen der Menschheit: Macht, Besitz und Ruhm.

Selbstdarstellung
»Tu Gutes und sorge dafür, dass man es bemerkt«, so heißt ein gängiger Slogan. Bei einer Spendengala kommt es nicht so sehr auf die Spendenliste an, auch nicht auf den ansehnlichen Betrag, noch wichtiger ist es, dass man gesehen wird. Sonst könnte man das Geld ja auch gleich an die Hilfsorganisation überweisen, ohne Galadinner. Oder es wird ein übergroßer Scheck im Blitzlichtgewitter dem Bürgermeister überreicht. Auch das ginge leiser. Sind wir ehrlich: Wenn wir etwas Gutes tun, dann wollen wir auch gern dafür gelobt werden. Anerkennung brauchen wir alle, aber sie kann zur Geltungssucht umschlagen. Unser Spiegelbild könnte uns fragen: Wann hast Du das letzte Mal wirklich ganz uneigennützig geschenkt, geteilt, gegeben?

Beten und bitten
Die Gefahr, dass wir uns zum Beten an die Straßenecken stellen, um gesehen zu werden, ist heutzutage nicht sehr groß. Beten ist Privatsache geworden. Wer würde schon freiwillig im Büro, auf dem Fußballplatz oder an der Supermarktkasse erzählen, dass er betet? Im Stillen ist es einfacher. Braucht Gott eigentlich unsere Gebete? Lassen wir ihn auch einmal zu Wort kommen, wenn wir beten? Beten wird zunehmend mit bitten gleichgesetzt, in der Hoffnung, dass Gott auch funktioniert und unser Gebet erhört wird. »Hört auf zu plappern, Gott weiß was ihr braucht«, wird uns zugerufen. Diese Zeilen sind die Einleitung zum Vater unser, dem Gebet, welches uns Jesus ans Herz gelegt hat. Und da steht ganz eindeutig: Dein Wille geschehe. Unser Spiegelbild könnte uns fragen: Trauen wir Gott wirklich zu, dass er weiß was wir brauchen? Wagen wir es uns bewusst in die Gegenwart Gottes zu begeben, um zu hören?

Fasten ist »in«
Keine Frage: Fasten liegt im Trend! Es gibt Fastenkuren, da kann man ganz viel Geld dafür ausgeben, dass man nichts zu essen bekommt. Dafür aber viele Vorträge. Fasten verspricht, dass wir fit und schlank und gesund werden. Jeder, der etwas auf sich hält, muss das einmal gemacht haben. Beim Fasten aus der Motivation des Glaubens geht es um mehr. Der Lebensstil wird in Frage gestellt. Und das ist einmal im Jahr eine ziemlich gute Sache. Im Hamsterrad des Jahres schleicht sich so allerhand ein, was wir eigentlich gar nicht wollen. Durch so einen Perspektivwechsel kann sich die Sicht auf unser Leben ändern. Wir können unsere Abhängigkeiten erkennen: – im Konsumverhalten, – wo wir keine eigene Meinung mehr haben, – im Umgang mit Zeit und im Umgang mit unserem Besitz. Wieder eigene Entscheidungen zu treffen, das macht uns frei. Wenn wir dann unser Spiegelbild ansehen, werden wir kein finsteres Gesicht erblicken. Es wird uns anlächeln.
Stille

15 Segensgebet über die Asche
s.. Hinweis im einführenden Kapitel
Wir wollen nun Gott unseren Vater bitten, dass er die Asche segnet, die wir als Zeichen der Umkehr empfangen. Barmherziger Gott, du bist allen nahe, die sich zu dir auf den Weg machen. Segne diese Asche und alle die gekommen sind, um das Aschenkreuz zu empfangen. Hilf uns in den kommenden vierzig Tagen, dass unser Umdenken ein Umkehren wird und wir das heilige Osterfest als neue Menschen, im Licht der Auferstehung feiern können. Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn.
Gemeinde: Amen
Danach wird die Asche mit Weihwasser besprengt. Anschließend wird jedem Einzelnen mit Asche ein Kreuz auf den Kopf gestreut und dazu die Formel gesprochen:
Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium. Mk 1,15
Oder: Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst. Vgl. Gen 3,19

16 Friedenszeichen
Mit einer neuen Sicht auf die Menschen, die mit uns unterwegs sind, können auch sie neu werden und neu beginnen. Gott schenkt uns immer wieder seinen Frieden, damit wir ihn untereinander teilen.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Zum Fasten gehört in allen Religionen das Teilen des Besitzes mit den Armen. Geben wir mit frohem Herzen und wie es uns möglich ist.
Orgelspiel oder
GL 470/EH 154/Unterwegs 130 »Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht« oder
EH 95 »Bleib in unserer Mitte« oder
GL 474/EH 234/Unterwegs 47 »Wenn wir das Leben teilen wie das täglich Brot«
Wenn die Corona-Hygieneregeln noch in Kraft sind, erfolgt die Kollekte nicht an dieser Stelle, sondern durch bereitgestellte Körbchen beim Hinausgehen am Ende des Gottesdienstes.

18 Festtäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Gott, der uns jeden Tag eine Chance gibt, neu zu beginnen, wollen wir am Beginn der österlichen Bußzeit loben und uns seiner Liebe neu bewusst werden.
Siehe »Sonntäglicher Lobpreis. Ergänzung zum Werkbuch für die Sonn- und Festtage«, S. 34 (Lobpreis 17, Gottes Liebe währt ewig [Lobpreis in der Österlichen Bußzeit], Margret Schäfer-Krebs).
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt.
K/A: »Lobet den Herrn, denn ewig währt seine Liebe.« (nach GL 444)

Lobet den Herrn in Schuld und Versagen,
lobet den Herrn in aller Schwäche und Krankheit,
lobet den Herrn in aller Ohnmacht und Angst,
lobet den Herrn in Dunkelheit und Not,
lobet den Herrn in Traurigkeit und Einsamkeit.
Gemeinde: »Lobet den Herrn, denn ewig währt seine Liebe.« (nach GL 444)

Seine Liebe, die nach uns sucht,
seine Liebe, die uns herausholt aus Sünde und Tod,
seine Liebe, die uns aufrichtet,
seine Liebe, die uns Würde gibt,
seine Liebe, die uns leben lässt.
Gemeinde: »Lobet den Herrn, denn ewig währt seine Liebe.« (nach GL 444)

Lobet den Herrn durch Taten der Liebe,
lobet den Herrn durch Fasten und Gebet,
lobet den Herrn durch Loslassen und Verzeihen,
lobet den Herrn durch Helfen und Teilen,
lobet den Herrn, denn ewig währt seine Liebe.
Gemeinde: »Lobet den Herrn, denn ewig währt seine Liebe.« (nach GL 444)
Wir preisen dich, Herr, unser Gott durch Jesus Christus im Heiligen Geist

19 Hymnus
GL 269 »Du Sonne der Gerechtigkeit« oder
EH 251 »Menschen auf dem Weg durch die dunkle Nacht« oder
GL 386/EH 68/Unterwegs 74 »Laudate omnes gentes«

20 Fürbitten
Gott geht alle Wege mit uns, auch die Irrwege und Umwege.
Auf unserem Weg durch die Fastenzeit wollen wir ihn um den klaren Blick bitten, damit wir die Nöte in unserer Umgebung und in der Welt wahrnehmen.
- Wir beten für die Mächtigen in Politik und Wirtschaft, dass sie ihre Macht zum Wohl der Menschen einsetzen und sich nicht in der Selbstdarstellung verlieren.
VorsängerIn/Gemeinde: Der Herr ist nahe, allen die ihn rufen. (GL 76,1)
- Wir beten für die Mächtigen in unsere Kirche, dass sie sich bewusst sind, dass der Größte unter ihnen der Diener aller sein soll.
- Wir beten für die Menschen auf unserer Erde, denen es materiell gut geht, dass sie in ihren Möglichkeiten zum wirklichen Teilen bereit werden.
- Wir beten für unsere Kinder und Jugendlichen, dass sie nicht in dem Glauben aufwachsen, dass allein der Konsum glücklich macht.
- Wir beten für uns selbst, dass wir uns ehrlich in einer neuen Perspektive anschauen können und die Erfahrung der Freiheit von unseren Zwängen machen dürfen.
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser

Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Unmittelbar nach der Schriftstelle aus dem Matthäusevangelium, die wir heute gehört haben schließt sich das Vater unser an mit der Aufforderung: So sollt ihr beten:
Gemeinde: Vater unser im Himmel…

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 395/Unterwegs 145 Den Herren will ich loben« oder
EH 262 »Herr in deine Hände lege ich meinen Dank« oder
GL 382/Unterwegs 65 »Ein Danklied sei dem Herrn«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte
Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Gott segne uns mit der Liebe zur Wahrheit, und der Suche nach ihm.
Er bewahre uns vor Machtmissbrauch und Selbstdarstellung.
Er schenke uns in der Begegnung mit ihm, dass wir umdenken und neue Menschen werden.
Im Namen des Vaters und des Sohnes uns des Heiligen Geistes
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Guter Gott, du weißt, was wir wirklich brauchen. Nimm auch alle unsere unausgesprochenen Bitten und lass deinen Willen geschehen.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft

Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 497 »Gottheit tief verborgen« oder
EH 228 »Wir beten dich an« oder
Unterwegs 250 »Herr, du bist die Hoffnung«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Die Gegenwart Gottes ist uns in diesem Brot greifbar nahegekommen. Das Geheimnis Jesu Christi, das wir mit unseren Händen empfangen dürfen, will uns in unserem Herzen begegnen.
Jesus Christus, wir vertrauen Dir unser Leben an.
Gemeinde: Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
In deine Hände legen wir alles was uns bedrückt.
Gemeinde: Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Du willst in uns Menschen wohnen.
Gemeinde: Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben
Du willst, dass wir dich in die Welt tragen.
Gemeinde: Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Bevor wir reden hast du uns schon verstanden. So beten wir voll Vertrauen das Gebet, was du uns selbst gelehrt hast:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied

GL 395/Unterwegs 145 »Den Herren will ich loben« oder
EH 262 »Herr in deine Hände lege ich meinen Dank« oder
GL 382/Unterwegs 65 »Ein Danklied sei dem Herrn«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Barmherziger Gott, stärke uns durch dieses heilige Mahl auf unserem Weg durch die Fastenzeit, damit wir in der Begegnung mit deinem Sohn Freiheit und Heilung erfahren. Durch Christus unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

Monika Gunkel

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