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WortGottesFeiern
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Unsere Autoren
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Leseprobe 2
Allerheiligen
Selig seid ihr
Lesejahr A

»Es gibt nicht ein Reich der Lebenden und ein Reich der Toten. Es gibt nur das Reich Gottes, und wir alle, tot oder lebendig, sind in ihm.« Dieses Wort von Georges Bernanos mag in diesem Jahr der Corona-Pandemie tröstlich sein zu Beginn des Monats, der zu verschiedenen Anlässen der Verstorbenen gedenkt. Das Hochfest Allerheiligen lenkt den Blick in die Zukunft der Menschen bei Gott und zugleich zurück auf das irdische Leben der Menschen. Der Glaube, dass alle, die Lebenden und die Verstorbenen, in Gott vollendet sind oder sein werden, macht das Fest zu einem hellen, lichten Fest.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 479/Unterwegs 23 »Eine große Stadt ersteht« oder
EH 300 »Einmal werden wir erwachen«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Der Name des Herrn sei gepriesen.
Gemeinde: Von nun an bis in Ewigkeit.

4 Einführung
In diesem Jahr, das auf weite Strecken von der Corona-Pandemie geprägt ist/war, brauchen wir vielleicht mehr denn je solche Feste wie Allerheiligen. Unser Blick richtet sich heute darauf, was uns erwartet jenseits der Grenze des Todes, auf unser Leben bei Gott. Zugleich macht es jedoch auch deutlich, dass wir nicht heilig werden müssen, sondern es als Kinder Gottes bereits sind. Lebend oder tot, wir alle sind Bürger der heiligen Stadt.
Begrüßen wir Jesus Christus in unserer Mitte, der uns diesen Glauben geschenkt hat.

5 Christusrufe

Jesus Christus, du schenkst uns das Licht deiner Gegenwart.
Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Jesus Christus, du bist an unserer Seite im Leben und im Tod.
Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Jesus Christus, du bist das Bild Gottes in unserer Welt.
Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 167 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Allerbarmender Gott,
wir stehen vor dir mit allem, was uns bewegt, und wir gedenken aller Menschen, deren Leben bei dir vollendet ist. In deiner Gegenwart gehören wir alle zusammen, Lebende und Verstorbene.
Du machst uns heilig wie sie, die uns vorausgegangen sind, heilig sind. Wir danken dir für Trost und Zuversicht, die du uns im Glauben schenkst, heute und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Offb 7,2−4.9−14
Das Buch der Offenbarung will den Gläubigen Hoffnung und Zuversicht in Bedrängnis und Verfolgung schenken. Dabei bedient es sich der Bildsprache des hebräischen Denkens. Die erste Lesung stellt das Gottesvolk des Neuen Bundes in die Kontinuität mit dem Gottesvolk des Alten Bundes.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus der Offenbarung des Johannes.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 651/5 »Freut euch: Wir sind Gottes Volk« mit Versen aus Psalm 24 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: 1 Joh 3,1−3
Schon jetzt – noch mehr: Der erste Johannesbrief stärkt die Glaubenden in der Zuversicht, dass das Leben mit Gott schon jetzt, in der Gegenwart, seine Würde und seinen Wert hat.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem ersten Johannesbrief.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium

Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 176/1 oder EH 219 oder Unterwegs 169
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mt 5,1−12A

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht. Je nach Gottesdienstgemeinde kann auch durch das Bibel-Teilen anstelle der Ansprache das Wort Gottes vertieft und gefeiert werden (s. GL 1/4 oder WGF 2020/2).

Haben Sie einen Lieblingsheiligen oder eine Lieblingsheilige? Und: was ist es, das Sie an ihm oder ihr besonders anzieht?Für manche ist es Franz von Assisi mit seiner Liebe zu allem, was lebt; oder es ist Elisabeth von Thüringen mit ihrem Blick für Arme und Benachteiligte; Edith Stein könnte genannt werden mit ihrer beharrlichen Suche nach der letztgültigen Wahrheit; Christophorus, der im Dienst für die Menschen Jesus Christus findet; oder Teresa von Avila mit ihrem »Gott allein genügt«.

Was immer es sein mag, das uns fasziniert an den Gestalten der Heiligen: Es spricht in uns eine Sehnsucht an, einen Wunsch nach mehr, nach vertieftem Leben, nach mehr Gottesnähe, als wir sie normalerweise in unserem Alltag erfahren. Die Heiligen – sie haben etwas erreicht, wonach wir uns sehnen; sie haben gefunden, was wir in unserem Leben noch suchen und erhoffen, vielleicht aber auch nie zu erreichen glauben, denn wir sind ja keine Heiligen …

Wir sind Heilige

Doch Lesungen und Evangelium des Festes sprechen eine andere Sprache: Im ersten Johannesbrief ist die Rede davon, dass wir Kinder Gottes sind und es nicht erst werden müssen, und davon, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.

Dass der Mensch Abbild Gottes und ihm ähnlich ist, das steht am Anfang der Geschichte Gottes mit den Menschen, auch am Anfang seiner Geschichte mit jedem und jeder von uns – und ebenso wird am Ziel dieser Geschichte stehen, dass wir ihm ähnlich sind, dass wir selbst heilig sind.

Diese Ähnlichkeit mit Gott, die uns schon gegeben ist, kann sich entfalten in unserem Leben als Christen.

Doch was heißt ›ihm ähnlich werden‹/›ihm ähnlich sein‹, was heißt letztlich ›heilig sein‹?

Das Bild Gottes

Die orthodoxe Kirche kennt und schätzt die Tradition der Ikonen: Diese Bilder wollen eine Botschaft ausrichten; sie wollen den, der sie betrachtet, mit einer anderen Wirklichkeit in Verbindung bringen. Jesus Christus ist die Ikone, das Bild Gottes, das uns mit seiner Wirklichkeit verbindet: Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes und er kann von sich selbst sagen: »Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.« Er will uns in sein eigenes Bild, seine eigene Ikone verwandeln.

Das Bild, das Gott sich vom Menschen gemacht hat, der ihm ähnlich ist, dieses Bild hat Jesus Christus vollendet, und die Seligpreisungen des Evangeliums sind sozusagen eine Beschreibung dieses Bildes. Sie sind nicht zuerst Handlungsanweisungen, die unseren eigenen Weg festlegen und uns vor Augen führen, was wir noch erreichen müssen, um heilig zu sein, sondern sie sind eine Beschreibung Jesu:

Er selber ist der Arme vor Gott; er ist es, der trauert über die Realität der Welt; er ist der Sanftmütige und derjenige, der hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; er ist der Barmherzige und der Friede selbst. Wer sich einlässt auf ihn und seinen Weg, der wird erfahren, wie sich sein Leben im eigenen Leben entfaltet. Dass Jesus in uns Gestalt annimmt, dass er in uns lebt, das ist das Geheimnis unserer Heiligkeit und seine Gabe, die uns geschenkt ist.

Unterwegs zur neuen Stadt


Die Heiligen – große und kleine, bekannte und unbekannte – wollen ihrerseits nichts anderes sein als Bilder Jesu Christi, die auf ihn verweisen, auf seine Heiligkeit, die die Liebe selber ist.

So ist dieses Fest aller Heiligen nicht ein Tag, der uns den Abstand zwischen Himmel und Erde bewusst machen will, sondern es ist das Fest unseres eigenen geretteten und geliebten Lebens und eine Einladung an uns, uns einzulassen auf die Heiligkeit, die uns von Anfang an geschenkt ist und die jeden und jede von uns zum Bild der Liebe Gottes machen will. Wo dieses Bild Gottes immer lebendiger wird, wo wir als Einzelne und als Gemeinde ihm immer ähnlicher werden, da bauen wir schon hier mit an der neuen Stadt, die uns alle erwartet.

In diesem Jahr gehen nach (ggfs.: in) diesen wirren Zeiten die Gedanken noch mehr als sonst auch an diesem Fest zu den Menschen, die die Grenze des Todes überschritten haben.

Bedrängende Fragen stellen sich vielen; oft war es nicht möglich, Abschied zu nehmen wie üblich. Es mag trösten, dass – gerade im Blick auf die erste Lesung – auch unsere Verstorbenen ganz selbstverständlich hineingenommen sind in die große Vision von der heiligen Stadt, in der Gott geschaut werden kann, in der jede und jeder ihm ähnlich sein wird. Alle sind sie heilig, alle sind wir heilig!
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Großes Glaubensbekenntnis
Die alten Worte des Glaubensbekenntnisses haben Generationen vor uns getragen. Wir reihen uns ein in die große Gemeinschaft der Glaubenden vor uns und mit uns und sprechen das Große Glaubensbekenntnis:
Gemeinde: Wir glauben an den einen Gott (GL 180/2)
Gestaltungsvorschlag siehe 28

16 Friedenszeichen
Friede, den die Welt nicht geben kann – in Jesus Christus finden wir ihn.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt. Eventuell muss die Kollekte aufgrund der Hygienevorschriften an der Tür stattfinden. In diesem Fall entfällt 17.
Trotz eigener Nöte vergessen wir nicht, dass andere Menschen in großer Not sind. Mit ihnen teilen wir; die Kollekte ist bestimmt für …
Orgelspiel oder
GL 458/EH 85/Unterwegs 50 »Selig seid ihr, wenn ihr einfach lebt«

18 Festtäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Loben wir Gott, der uns die Sehnsucht nach seiner Nähe schenkt.
Siehe »Sonntäglicher Lobpreis. Ergänzung zum Werkbuch für die Sonn- und Festtage«, S. 14 (Lobpreis 4, Sehnsucht nach Gott, Margret Schäfer-Krebs).

Gott, du bist da, und wir sind um dich versammelt –
welch ein Gedanke, käme er nicht von dir.
Kein Maß kann dich messen –
kein Gedanke dich begreifen –
keine Grenze dich halten –
du bist das Maß, du bist der Sinn, du bist Anfang und Ende –
ewiger Gott.
K/A: Dir sei Preis und Dank und Ehre! (GL 670/8)

Du gibst Liebe und Leben auf die Erde
und so wird Schöpfung aus deiner Hand.
Du säst Hoffnung und Glauben in das Herz der Menschen
und es wird dein Volk aus deiner Hand –
Du begabst die Menschen mit Geist und Phantasie
und sie erfahren ihre Fähigkeiten und Talente aus deiner Hand –
Du heilst unsere Wunden. Narben bleiben
und wir spüren die Sehnsucht und suchen nach mehr.
Gemeinde: Dir sei Preis und Dank und Ehre! (GL 670.8)

Gott, deine Antwort heißt Jesus Christus.
Sein Wort geht uns zu Herzen –
sein Wort lässt uns nicht ruhen –
sein Wort fordert uns heraus –
sein Wort wirkt Wunder –
sein Wort lässt hoffen im Tod und durch den Tod hindurch –
sein Wort schafft Wege ins Leben.
Gemeinde: Dir sei Preis und Dank und Ehre! (GL 670.8)
Durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott singen wir das Lob deiner Herrlichkeit:

19 Hymnus
GL 170 »Allein Gott in der Höh sei Ehr« oder
GL 168/2 /EH 11/Unterwegs 164 »Ehre Gott in der Höhe«

20 Fürbitten

Sorgen und Nöte bedrängen und bedrücken viele Menschen, Dunkelheiten und Ängste drohen. Doch es ist auch ein Gespür dafür gewachsen, dass wir zusammengehören und aufeinander achten. Bringen wir alles in Gottes Licht und bitten ihn um sein Erbarmen für uns und für alle, denen wir verbunden sind.
- Beten wir für alle, die in den vergangenen Monaten in eine wirtschaftliche Krise geraten sind; für die Menschen, die sich fragen, wie es weitergehen soll, die keinen Ausweg sehen.
Gemeinde: Sende dein Licht und deine Wahrheit.
- Beten wir für alle, die in medizinischen Berufen, in der Pflege und in sozialen Einrichtungen für andere Menschen da sind, sich ihnen zuwenden, trösten und heilen.
- Beten wir für alle, die sich engagieren für eine friedliche, gerechte Gesellschaft hier und überall auf der Erde.
- Beten wir für diejenigen, die unter Gewalt, Krieg und Ungerechtigkeit leiden.
- Beten wir in unseren persönlichen Anliegen.
- Beten wir für alle Trauernden, denen ein geliebter Mensch fehlt, für die Sterbenden und die Verstorbenen.
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser

Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Alle unsere Bitten sind umfangen von den Worten, die Jesus uns geschenkt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 552 »Herr, mach uns stark im Mut, der dich bekennt« oder
EH 93 »Lied der Heiligen (In guter Gesellschaft)« oder
EH 88/Unterwegs 44 »Hoffen, wider alle Hoffnung«

23 Mitteilungen


24 Segensbitte
Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Guter Gott, leite uns auf Wegen der Gerechtigkeit und des Friedens. Lass dein Licht leuchten über uns und über unserer Welt. Dein Reich werde sichtbar unter uns, die heilige Stadt.
So segne uns, du Gott des Lebens, du, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auzug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.
Gestaltungsvorschlag siehe 28

27 Kommunionfeier

Abschluss der Fürbitten
Ja, Gott, sende dein Licht und deine Wahrheit. Stärke unser Vertrauen, dass wir alle geborgen sind in deinen gütigen Händen.
Wir danken dir heute und alle Tage unseres Lebens.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten

Orgelspiel oder
GL 425 »Solang es Menschen gibt auf Erden« oder
EH 67 »O Christe Domine Jesu« (mehrfach wiederholt) oder
GL 390/EH 97/Unterwegs 140 »Magnificat, magnificat«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung

Im Brot des Lebens glauben wir Jesus Christus, zerbrochen und gegeben für uns und für das Heil aller Menschen.
Gemeinde: GL 618/2 /EH 65 »Confitemini Domino« oder
EH 64/Unterwegs 96 »Bleib mit deiner Gnade bei uns«
Jesus, Licht und Leben.
Gemeinde: Liedruf
Jesus, Freude und Trost.
Gemeinde: Liedruf
Jesus, Nahrung und Stärkung.
Gemeinde: Liedruf
Jesus, Mensch und Gott.
Gemeinde: Liedruf
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser

Alle stehen.
Beten wir mit den Worten, die Jesus uns geschenkt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes,
das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang

Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 552 »Herr, mach uns stark im Mut, der dich bekennt« oder
EH 93 »Lied der Heiligen (In guter Gesellschaft)« oder
EH 88/Unterwegs 44 »Hoffen, wider alle Hoffnung«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Wir danken dir, Gott, für das Brot des Lebens, für Hoffnung und Zuversicht, die du uns schenkst in Jesus Christus.
Lass uns unsere Wege gehen als Zeugen für dein Reich der Gerechtigkeit und des Friedens, damit deine Liebe Raum und Heimat findet mitten unter uns.
So bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungsvorschlag
Möglichkeit 1
Als Alternative zum Glaubensbekenntnis kann als Predigtlied gesungen werden (wenn die Kollekte an den Türen gehalten wird):
GL 458/EH 85/Unterwegs 50 »Selig seid ihr, wenn ihr einfach lebt«
Die Verse können abwechselnd gesungen werden (Frauen/Männer oder rechte Seite/linke Seite).
Weiter mit Friedenszeichen 16

Möglichkeit 2
Eine weitere Gestaltungsmöglichkeit wäre, Karten im Postkartenformat vorzubereiten, auf die Spiegelfolie geklebt ist. Die Rückseite wird bedruckt mit dem Wort von Nathan Söderblom:
»Heilige sind Menschen, durch die es anderen leichter wird, an Gott zu glauben.«
Die Karten werden am Ausgang verteilt.


Annette Traber

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