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Leseprobe 2
Vierter Sonntag der Osterzeit
Der gute Hirte ist wieder modern
Lesejahr B
Das biblische Bild vom guten Hirten begegnet uns bereits im Alten Testament und bringt zum Ausdruck, wie sich Gottes Herrschaft von der Herrschaft anderer Machthaber unterscheidet. Im sprachlichen Bild des Hirten klingt zwar auch der Aspekt der Herrschaft an, aber vor allem die Aspekte Fürsorge und Verantwortung. Die Sorge für die Herde wird im Neuen Testament auf Jesus übertragen. Er ist der gute Hirte, der für die ihm anvertraute Herde sorgt, sie behütet und vor Schaden bewahrt. Auch in heidnisch-römischem Kontext taucht das Bild des guten Hirten auf, wenn besondere Verantwortung und Würde einer Aufgabe ausgedrückt werden sollen. Für moderne Menschen heute, die weit von der Landwirtschaft entfernt sind, ist das Bild des guten Hirten nicht mehr so sprechend, wie für die Menschen des biblischen Umfeldes. Menschen wollen ungern mit Schafen verglichen werden. Das Bild vom guten Hirten zielt aber eher darauf, die Eigenschaften des Hirten in den Blick zu nehmen.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 329 »Das ist der Tag, den Gott gemacht« oder
EH 112 »Durch das Dunkel hindurch« oder
Unterwegs 76 »Singt von der Güte, der Weisheit des Vaters«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Der auferstandene Herr, der als guter Hirte seine Herde leiten will, ist auch jetzt in unserer Mitte und bleibt bei uns bis in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung

Verschiedene Bilder bietet uns die Bibel an, wenn sie von der Beziehung Jesu zu den Menschen spricht. Heute stellt sie uns das Bild des guten Hirten vor Augen. Es ist kein romantisches Bild von einer Schäferidylle, nein, es kann auch heute zu uns sprechen und Bedeutung haben. Der gute Hirte ist der, dem die Schafe wichtig sind, der für ihre Sicherheit sorgt und sie zu guten Weiden führt.
Grüßen wir Jesus, den guten Hirten unseres Lebens im Kyrie in unserer Mitte und bitten wir ihn um sein Erbarmen.

5 Christusrufe

Herr, Jesus Christus, du bist der Eckstein im Haus unseres Lebens. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Herr, Jesus Christus, deine Liebe lässt uns leben. Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Herr, Jesus Christus, du bist unser guter Hirt, der uns zum Leben führt. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 88 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Guter Gott,
auf der Suche nach unserem Heil stehen wir als deinegeliebten Kinder vor dir.
Wir bitten dich: Führe uns durch deinen Sohn Jesus Christus, der uns als guter Hirte vorangeht zu den Weideplätzen, an denen wir Nahrung für unser Leben finden und darüber hinaus.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Apg 4,8-12

Ein starkes Bild ist das des Ecksteins. Jesus selbst ist der zunächst verworfene Baustein und wird zum wichtigen Eckstein im Gebäude des Lebens und Glaubens. Aus einer Rede, die der Verteidigung des Petrus dienen soll, wird eine überzeugte Predigt.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus der Apostelgeschichte.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang

GL 69/1 »Der Herr hat Großes an uns getan« mit Versen aus Psalm 118 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: 1 Joh 3,1-2
Was einmal kommt, wissen wir nicht genau. Aber wir wissen, dass wir Kinder Gottes sind, die von Gott geliebt und ihmähnlich sind. Das reicht über den Tod hinaus.

11 Zweite Lesung

Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem ersten Brief des Johannes.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 174/5 oder EH 24 oder Unterwegs 169
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Joh 10,11-18
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Schwestern und Brüder,
die wenigsten von uns wollen mit Schafen verglichen werden.
Beim Hören des heutigen Evangeliums sind wir oft so mit der Frage beschäftigt, ob unsere Rolle im Gleichnis die der Schafe ist, wenn Jesus der gute Hirte ist, dass wir gar nicht mehr richtig hinhören oder uns gar nicht mehr die Mühe machen dahinterzukommen, was uns das Evangelium heute eigentlich sagen möchte. Denn hier, in unserem Abschnitt aus dem Johannesevangelium, geht es zwar auch um Schafe, aber noch vielmehr um den Hirten.

Das Hirtenprinzip

Vor etwa zehn Jahren erschien in Deutschland ein aus dem Amerikanischen übersetztes Buch mit dem Titel: »Das Hirtenprinzip«. Untertitel: »Sieben Erfolgsrezepte guter Menschenführung.« Das Buch ist ein Berater für Manager und Personen, die im beruflichen Kontext Leitungsverantwortung haben. Ein Student will mehr wissen und wird auf die Hobbyfarm seines Professors eingeladen. Dort lernt er jede Woche durch aufmerksame Beobachtung der Schafherde, wie gute Leitung, Menschenführung und Management funktionieren. Der ehemalige Student wurde ein erfolgreicher Manager und hat die Erkenntnisse des Hirtenprinzips in einem Buch zusammengefasst.
»Schütze: Spring in die Bresche und kämpfe für deine Schafe.« Und: »Wenn deine Leute in Schwierigkeiten geraten, geh hin und hol sie heraus.« Und: »Vor allem anderen habe ein Herz für deine Schafe.«
Solche und andere Grundsätze stehen am Ende eines jeden Kapitels. Das Bild des guten Hirten wurde in neue Schlagworte übersetzt. Es ist doch bemerkenswert, dass dieses Hirtenbild in einem säkularen Kontext für das Management heute wiederentdeckt wird.
Genau betrachtet steckt in diesem Hinweisen nicht viel Neues, denn nichts anderes erzählt uns heute das Evangelium, wenn es uns das Bild des guten Hirten vor Augen stellt und dieses Bild für den »guten Hirten« auf Jesus anwendet.

Der gute Hirte
Weil Jesus an der Herde liegt, an jeder und jedem Einzelnen darin, ist Jesus kein Hirte, der nur seine Arbeit macht, kein angeheuerter Arbeiter. Jesus ist der gute Hirte, der für seine Herde in die Bresche springt, der sogar bereit ist, sein Leben für die ihm Anvertrauten einzusetzen, wenn er den Wolf kommen sieht.
Wir können uns fragen, wer mit »Wolf« gemeint ist. Sind es die großen und kleinen Bedrohungen des einzelnen Menschen oder der ganzen Gemeinschaft? Gefährdungen, die die Nachfolger Jesu zweifeln lassen, ob sie auf dem richtigen Weg sind? Welche Gefährdungen drohen uns denn heute auseinanderzubringen, uns angreifbar zu machen?

Stimmen, die wir hören

Vielleicht sind es die ewigen Bedenkenträger, die blockieren, die nicht hören, wohin der Herr als Hirte seine Gemeinde in dieser Zeit führen möchte. Oder vielleicht sind es die, die schon vor allen anderen genau wissen, wie Kirche funktionieren muss und was andere Menschen zu glauben haben. Vielleicht sind es aber auch die, die allzu leichtfertig über Bord werfen und abschaffen, was anderen wichtig geworden ist und ihnen zum Glauben hilft.

Ich in der Hirtenrolle
Wenn wir das Bild vom guten Hirten hören, denken wir oft an die anderen, die Hirten sind, und fühlen uns selbst in der Hirtenrolle vielleicht gar nicht angesprochen. Im kirchlichen Kontext sehen wir dort meistens die Bischöfe und Priester. Ja, es ist ein wichtiges Bild für sie. Aber spannend ist auch einmal zu überlegen, wie ich mich selbst verhalte, wenn ich in irgendeiner Form eine Leitungsaufgabe habe. Das kann ja schon zu Hause in der Familie sein oder wenn ich eine Leitungsaufgabe für eine Gruppe in der Gemeinde übernommen habe. Vielleicht ist es mir auch bekannt aus meinem Beruf, wenn ich für andere Verantwortung übernommen habe. Kenne ich die Menschen, die mir anvertraut sind? Kümmere ich mich um sie? Bin ich bereit, für sie in die Bresche zu springen und mich für sie einzusetzen? Mache ich mir Jesus zum Vorbild?

Wenn wir ernst nehmen, was im heutigen Evangelium steht, dann bleiben drei Erkenntnisse: Jesus will der gute Hirte meines Lebens sein – ich muss ihn kennen, um seine Stimme zu hören. Jesus will der gute Hirte aller sein – ich sollte keine Angst vor Unbekanntem haben. Jesus will mir als guter Hirte Vorbild für mein Leben sein. Geh und handele danach.
Stille
Gestaltungselement siehe 28

15 Antwort der Gemeinde: Predigtlied

Nehmen wir in unserem Singen das Bild des guten Hirten noch einmal auf und singen wir uns gemeinsam zu von dem guten Hirten, der für seine Herde sorgt.
GL 421,1–4 »Mein Hirt ist Gott, der Herr.«

16 Friedenszeichen
Die Zusage des Auferstandenen an seine Freunde heißt»Frieden«. Er sagt uns einen Frieden zu, den wir nicht machen, aber weiterschenken können.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Als Christinnen und Christen sind wir über die sichtbare Gemeinschaft hinaus mit unseren Brüdern und Schwestern auf der Welt verbunden. Nicht nur im Gebet, auch in der Kollekte bringen wir unsere Verbundenheit mit den Menschen in Not zum Ausdruck. Ich lade Sie ein zur Kollekte für …
Orgelspiel oder
GL 338 »Jerusalem, du neue Stadt« oder
EH 129 »Du hast keine Hände, Herr« oder
Unterwegs 238 »Du siehst uns an wie keiner«

18 Sonntäglicher Lobpreis

Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Wir sind zum Lobpreis Gottes mit unserem ganzen Leben eingeladen. Heute bringen wir unseren Lobpreis auch ins Wort und in unseren Gesang.
Siehe Werkbuch S. 172–173 .
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt.
V/A: GL 670/8 »Dir sei Preis und Dank und Ehre!«

Gepriesen bist du, Herr, unser Gott,
für das Leben, das du geschaffen hast.
Die ganze Welt hältst du in der Hand,
und wir dürfen dich unseren Vater nennen.
Gemeinde: GL 670/8 »Dir sei Preis und Dank und Ehre!«

Wir danken dir für deinen Sohn Jesus Christus,
unseren Herrn und Bruder.
Durch ihn wurde deine Güte in menschlicher Gestalt sichtbar.
In seinem Tod und seiner Auferstehung hast du uns erlöst
und bleibende Hoffnung geschenkt.
Er ist das Wort, das uns den Weg weist,
er ist die Wahrheit, die uns frei macht.
Gemeinde: GL 670/8 »Dir sei Preis und Dank und Ehre!«

Wir preisen dich für den Heiligen Geist,
der uns zusammenführt und als Kirche eint.
Aus seiner Fülle haben wir empfangen,
aus seiner Kraft dürfen wir leben.
Gemeinde: GL 670/8 »Dir sei Preis und Dank und Ehre!«

Wir danken dir für alle, die den Weg mit uns gemeinsam gehen
und ihr Leben mit uns teilen.
Für alle, die bei uns bleiben in Stunden der Freude,
aber auch in Stunden der Not und der Angst.
Gemeinde: GL 670/8 »Dir sei Preis und Dank und Ehre!«

Wir preisen dich, Herr, unseren Gott,
durch ihn, Jesus Christus, deinen Sohn, im Heiligen Geist
und stimmen ein in den Lobgesang der himmlischen Chöre:

19 Hymnus
GL 168/2 /EH 11/Unterwegs 164 »Ehre Gott in der Höhe« oder
GL 383/EH 16/Unterwegs 161 »Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt« oder
GL 169/Unterwegs 166 »Gloria, Ehre sei Gott«

20 Fürbitten
Wir bringen Gott, der wie ein guter Hirte für uns sorgt, unsere Anliegen und Bitten.
- Für alle, die unter Gewalt und Krieg leiden.
Für alle, die darauf hoffen, von Jesus, dem guten Hirten, aus den Leiden hinausgeführt zu werden. – Du guter Hirte:
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
- Für alle, um die sich niemand kümmert.
Für alle, die darauf warten, von Gott gesucht zu werden. – Du guter Hirte:
- Für alle, die in ihrem Leben die Erfahrung des Scheiterns
Für alle, die in schweren Zeiten einander Beistand leisten.– Du guter Hirte:
- Für unsere verstorbenen Angehörigen und Freunde. Für alle, denen wir wünschen, dass der gute Hirte ihnen entgegenkommt. – Du guter Hirte:
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Vertrauen wir uns im Gebet des Herrn dem guten Hirten an:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 336 »Jesus lebt, mit ihm auch ich« oder
EH 131 »Du sendest uns durch dein Wort« oder
GL 451/EH 61/Unterwegs 199 »Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte
Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Gott führe uns wie ein guter Hirt zu den Weiden des Lebens.
Er hat uns seine Zuwendung und Liebe geschenkt. Seine Freude soll in uns sein und vollkommen werden.
Gott segne, bewahre und stärke uns: Gott der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten

Alles, was wir ausgesprochen haben, und alles, was unausgesprochen blieb, legen wir voll Vertrauen in Gottes Hand.
Ihm sei die Ehre und der Lobpreis bis in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft

Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 414/Unterwegs 108 »Herr, unser Herr, wie bist du zugegen«oder
EH 263/Unterwegs 272 »Wäre Gesanges voll unser Mund« oder
Unterwegs 267/4 »Gott, lass meine Gedanken sich sammeln zu dir«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Grüßen wir in einem Augenblick der Stille unseren Herrn in der Eucharistie bei uns.
Jesus, im Zeichen des Brotes bist du bei uns.
Gemeinde: Wir danken dir und loben dich.
Jesus, du bist Stärkung und Kraft für unseren Weg.
Gemeinde: Wir danken dir und loben dich.
Jesus, du bist für nicht im Tod geblieben, sondern ins Leben auferstanden.
Gemeinde: Wir danken dir und loben dich.
Jesus, du behütest uns, wie ein guter Hirte seine Schafe behütet.
Gemeinde: Wir danken dir und loben dich.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Vertrauen wir uns im Gebet des Herrn unserem guten Hirten an:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied

GL 336 »Jesus lebt, mit ihm auch ich« oder
EH 131 »Du sendest uns durch dein Wort« oder
GL 451/EH 61/Unterwegs 199 »Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott,
du bist der Hirte deines Volkes.
Wir bitten dich, schaue auf diene Herde und bleibe bei ihr.
Führe sie auf fWegen des Friedens und der Gerechtigkeit zurWeide des ewigen Lebens.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement
Wo es möglich ist, kann man in der Nähe des Gottesdienstortes nach der Feier mit den Anwesenden einen Schäfer besuchen und sich von seiner Arbeit erzählen lassen.
Wo dies nicht möglich ist, könnte man einen Gegenstand als ein Symbol für die Tätigkeit eines Schäfers (z. B. Schäferschippe oder Hirtenstab) in die Mitte legen und im Rahmen der Ansprache 14 mit den Anwesenden gemeinsam überlegen, wie der Gegenstand eingesetzt werden kann.
Bsp.: Mit dem Haken kann der Schäfer ein Schaf am Hinterlauf festhalten, damit das Schaf nicht weglaufen kann, wenn er sich etwas genauer anschauen möchte.
Mit dem Stab kann der Hirte/Schäfer andere Tiere vom Schaf weghalten, um es zu schützen usw.

Christian Müller

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