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WortGottesFeiern
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einer Wort-Gottes-Feier
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Leseprobe 1
Allerheiligen
Feier der namenlosen Heiligen
Lesejahr A
Die Anfänge eines gemeinsamen Gedächtnistages für alle Märtyrer liegen im vierten Jahrhundert, als die Zahl der Gedenktage stark gewachsen war. Ephräm der Syrer bezeugt ein solches Fest in Ostsyrien für den 13. Mai, Johannes Chrysostomus für Antiochien und das byzantinische Reich am Sonntag nach Pfingsten. Der Ostersieg Christi spiegelt sich in der österlichen Vollendung der Heiligen. Rom übernimmt zunächst den Termin am 13. Mai, der an die Kirchweihe des Pantheons, zuvor ein Tempel zu Ehren aller Götter, erinnert. Ausgehend von Irland und England verlagert sich das Allerheiligengedächtnis zunehmend vom Osterfestkreis auf den 1. November, den einstigen Winteranfang im keltischen Kalender. An diesem Tag gedenkt die Kirche aller in Christus Vollendeten, nicht allein der kanonisierten Heiligen. Im angelsächsischen Bereich wird der Vorabend des Festes Halloween genannt; sein Brauchtum verbindet heidnische und christliche Elemente der Ahnen- und Heiligenverehrung miteinander.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 548,1–5 »Für alle Heilgen in der Herrlichkeit« oder
GL 443,1–3/EH 249,1–3 »Im Jubel ernten, die mit Tränen säen« oder
GL 477,1–3/Unterwegs 134,1–3 »Gott ruft sein Volk zusammen«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Jesus Christus ist verherrlicht in seinen Heiligen. Sein Name sei gepriesen.
Gemeinde: Von nun an bis in Ewigkeit.

4 Einführung
Heilige sind keine Superhelden. Heilige sind Menschen wie du und ich, mit Zweifeln und Fragen, mit Alltagssorgen und beruflichen Problemen, mit Krankheiten und Ängsten. Und sie leben oft unerkannt, mitten unter uns. Paulus nennt in seinen Briefen alle, die auf den Namen Christi getauft wurden, Heilige.
Heute feiern wir die vielen namenlosen Heiligen, die in ihrem Leben an Christus geglaubt und auf ihn vertraut haben und die ihre Vollendung schon erreicht haben. Sie dürfen Christus bereits schauen von Angesicht zu Angesicht. Wir sind noch auf dem Weg zu ihm und rufen:

5 Christusrufe

Herr Jesus Christus, Ziel unseres Lebens. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Herr Jesus Christus, verherrlicht in deinen Heiligen.
Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Herr Jesus Christus, Sehnsucht der ganzen Schöpfung.
Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 167 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Guter Gott,
zu allen Zeiten schenkst du deiner Kirche heilige Männer und Frauen, die durch ihr Leben aus dem Glauben ihre Mitmenschen aufrichten, stärken und trösten.
Wir danken dir für das Vorbild der vielen namenlosen Christen, die vor uns gelebt haben und deren Leben nun in deiner Hand geborgen ist.
Führe auch uns auf ihre Fürsprache zur ewigen Freude, die du allen bereiten willst, die auf dich vertrauen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, im Heiligen Geist.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Offb 7,2–4.9–14
Die alten Visionen erfüllen sich, beispielsweise Jesajas Vision einer Völkerwallfahrt zum Zion: Die Welt geht nicht der Vernichtung entgegen. Gott rettet – und zwar eine ungeheuer große Schar aus allen Völkern und Nationen. Uns eröffnet sich heute ein Blick in den Himmel auf die festliche Schar der Erlösten.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus der Offenbarung des Johannes.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 653/3 »Selig, die bei dir wohnen, Herr« mit Versen aus Psalm 24 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: 1 Joh 3,1–3
Die Heiligen sind von Gott angenommen, sind seine geliebten Kinder. Die Heiligen, die wir heute feiern, erfahren dies bereits in ganzer Fülle. Wir sind noch auf dem Weg zur Vollendung. Aber auch uns gilt schon jetzt die Zusage, dass wir von Gott geliebt sind, dass wir durch die Taufe seine Kinder sind.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem ersten Johannesbrief.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 174/4 oder EH 223 oder Unterwegs 170
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mt 5,1–12A
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Viele Heilige, derer im Laufe des Kirchenjahres gedacht wird, sind auch in einer zunehmend säkular gewordenen Kultur populär geblieben. Denken wir nur an Nikolaus oder Martin. Andere Heilige kennen wir, weil ihr Bild häufig zu sehen ist: Der heilige Johannes Nepomuk steht an zahlreichen Brücken, das Bild des heiligen Florian findet sich an vielen Feuerwehrhäusern. Andere Heilige wiederum sind als beliebte Namenspatrone im Gedächtnis: Peter und Markus, Georg oder Franz, Maria und Barbara, Anna oder Katharina etwa.

Feier der Namenlosen
Am heutigen Allerheiligentag feiert die Kirche aber gerade die vielen, die uns namentlich gar nicht oder nicht mehr bekannt sind. Das Fest rückt gerade das Vermächtnis der ungezählten Namenlosen in den Blick, die nicht im Rampenlicht der Geschichte standen, deren Erinnerung bereits für immer aus dem Gedächtnis der Lebenden gelöscht ist und deren Gräber schon längst von dieser Erde verschwunden sind. Doch bei Gott sind sie nicht vergessen. Wir wissen sie in der ewigen Gemeinschaft bei Gott.
Allerheiligen ist ein zutiefst solidarisches Fest. An diesem Tag gedenken wir als Christen besonders auch jener Gläubigen, deren Lebensentwurf quer zu gesellschaftlichen oder auch – vielleicht häufiger als vermutet – kirchlichen Vorstellungen ihrer Zeit lag, denen womöglich zu Lebzeiten sogar der Himmel abgesprochen wurde oder deren Leben nach menschlichen Maßstäben gescheitert ist. Und doch waren sie auf dem Weg zu Gott, sind sie letzten Endes von Gott bejaht und gerechtfertigt worden.

Heiligkeit in Alltäglichkeit
Es ist schade, dass die Feier des Allerheiligentages in vielen Gottesdiensten dann doch vom Gedächtnis an die »großen«, bedeutenden und bekannten Heiligen geprägt ist. Auch ist es bedauerlich, dass der Inhalt des Allerheiligentages allzuleicht vom nachfolgenden Allerseelengedächtnis für unsere Verstorbenen und den damit verbundenen Friedhofsgang verdrängt wird. Beides hat gewiss seinen Wert und soll nicht schlecht geredet werden.
Aber am Allerheiligenfest dürfen gerade jene Männer und Frauen einmal im Mittelpunkt stehen, die ihren christlichen Lebensentwurf in der schlichten Alltäglichkeit gelebt haben, in Familie und Beruf, in Routine und Unauffälligkeit, als Alleinstehende oder Vereinsamte, als Gescheiterte oder an den Rand Gedrängte, als Querköpfe oder Bescheidene, alsVerlachte oder Verkannte …

Heilige sind keine Ausnahmegestalten
Heilige sind keine Ausnahmegestalten. Sie sind überall dort zu finden, wo Christen ihren Glauben ernst nehmen und in der Spur Jesu ihr Leben gestalten. Allerheiligen ruft uns ins Gedächtnis, dass sich Heiligkeit nicht mit menschlichen Maßstäben messen lässt. Die Glückwunsche Jesu in den Seligpreisungen, die wir im Evangelium gehört haben, kehren die üblichen Maßstäbe um, nach denen Ansehen, Erfolg oder Wohlergehen gewichtet werden. Sehr häufig verwirklicht sich das Lebenszeugnis der Heiligkeit ganz unspektakulär, ohne viel Aufhebens oder Aufsehens – auch heute noch, mitten unter uns.
Und das Lebenszeugnis der Heiligen vermag die Welt zu verändern. Wer in sich die Sehnsucht nach Gottes Gerechtigkeit wachhält und diese Sehnsucht durch sein Leben spürbar macht, verändert diese Welt, der macht Gottes Liebe in dieser Welt sichtbar.
Der Weg zur Heiligkeit ist vielfältig, hier gibt es kein Einheitsmuster. Denn letztlich geht es um eine Liebesbeziehung zwischen Gott und Mensch. Und Liebe ist immer wieder von Neuem kreativ und überraschend. Oder wer könnte sagen, in der Liebe schon alles getan zu haben!?

Eine Einladung – an uns!
Letztlich sind wir alle zur Heiligkeit berufen, wie die beiden Lesungen des heutigen Tages verdeutlichen. Wenn Gott endgültig offenbar werden wird, werden wir ihn schauen, wie er ist. Der Abschnitt aus der Offenbarung des Johannes, den wir heute gehört haben, eröffnet uns bereits einen kleinen Blick auf eine große Hoffnungsvision. Wir sind eingeladen zur großen Versammlung der Geretteten. Und es ist gut, dass die Eintrittskarten für diese Versammlung nicht nach menschlichen Kriterien vergeben werden.
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Großes Glaubensbekenntnis
Der heutige Festtag vereint die Kirche auf Erden mit der Kirche des Himmels. Vereint mit den schon Geretteten bekennen wir unseren Glauben an Gott, der uns geschaffen hat, an Jesus Christus, der uns erlöst hat, und an den Heiligen Geist, der uns zur Vollendung führt – in das Leben der kommenden Welt und in die Gemeinschaft der Geretteten vor Gottes Thron.
So sprechen wir das Große Glaubensbekenntnis:
Gesungen: GL 180/1–2 »Credo in unum Deum« oder
Gesprochen: GL 586/2 »Wir glauben an den einen Gott«

16 Friedenszeichen
Jesus hat jene selig gepriesen, die Frieden stiften. Denn sie werden Kinder Gottes genannt werden. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Auch wir sind aufgerufen, ein Zeichen der Barmherzigkeit und Gerechtigkeit zu setzen. Mit unserer Kollekte unterstützen wir heute …
So klein unsere Gabe auch sein mag, kann sie doch diese Welt ein wenig verändern. Herzlichen Dank für alles.
Orgelspiel oder
GL 543,1–4 »Wohl denen, die da wandeln« oder
GL 458/EH 85/Unterwegs 50 »Selig seid ihr, wenn ihr einfach lebt« oder
GL 470,1–4/EH 154,1–4/Unterwegs 130,1–4 »Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht«

18 Festtäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Die Heiligen sind dem Ruf Gottes gefolgt. Sein Wort gab ihnen die Richtung vor. So konnten sie das Ziel ihres Lebens glücklich erreichen. Vereint mit allen Heiligen des Himmels wollen wir Gott preisen:
Siehe Werkbuch S. 182–183 .
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: GL 630/4 (nur Responsum) »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«
Oder:
V/A: EH 22/Unterwegs 41 »Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht«

Gott, unser Vater,
wir leben nicht vom Brot allein,
sondern von jedem Wort
aus deinem Munde.
Denn durch dein Wort
hast du die Welt erschaffen;
durch dein Wort hast du alles ins Leben gerufen.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Auf dein Wort hast du den Bund
mit Israel gegründet.
Du hast Mose
das Wort deiner Treue anvertraut
als Halt und Weisung für dein Volk,
als Kraft und Stärke für dein Erbe.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Du hast die Propheten berufen
als Künder deiner Liebe.
Durch dein Wort mahnten sie das Volk
zu Umkehr und Buße,
sagten an dein Gericht,
spendeten Trost in Not und Bedrängnis.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Dein Wort hat Israels Sänger bewegt
und sie erfüllt mit dem Geist des Gebetes.
Deine Weisheit haben sie bekundet,
uns gelehrt, deinen Namen zu preisen.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

In der Fülle der Zeiten
hast du deinen Sohn gesandt:
das ewige Wort am Herzen des Vaters.
Gnade und Wahrheit kamen durch ihn.
Geist und Leben sind seine Worte.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Um das Werk deines Sohnes zu vollenden,
hast du den Heiligen Geist ausgegossen,
damit er uns alles lehre
und uns stärke zum Zeugnis des Glaubens.
Gemeinde: GL 630/4 »Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.«

Wir preisen dich für dein Wort
und danken dir für dein Wirken.
Ja, dir gebührt unser Lob,
dir unser rühmendes Lied:

19 Hymnus
GL 170,1–3 »Allein Gott in der Höh sei Ehr« oder
GL 383/EH 16,1–3/Unterwegs 161,1–3 »Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt«

20 Fürbitten
Die Heiligen haben unsere irdischen Nöte mit uns geteilt, nun sind sie unsere Fürsprecher bei Gott. Im Vertrauen auf ihre Fürsprache bitten wir:
- Herr Jesus Christus, die Märtyrer haben Schmach und Verfolgung für dich ertragen. Gib den verfolgten Christen unserer Tage Mut und Standhaftigkeit.
Gemeinde: Auf die Fürsprache der Heiligen erhöre uns, o Herr.
- Herr Jesus Christus, zahlreiche Glaubensboten haben ihre Heimat verlassen, um unseren Vorfahren die frohe Botschaft zu bringen. Rate allen, die in Politik und Gesellschaft Verantwortung tragen, zu klugen Entscheidungen, damit die christliche Kultur bei uns lebendig bleibt.
- Herr Jesus Christus, für viele Heilige führte der Weg durch Krankheit und Leiden zur Vollendung. Stärke alle, die krank, mutlos oder ohne Zuversicht sind
- Herr Jesus Christus, viele Heilige haben dir in der Unscheinbarkeit des Alltags gedient. Hilf allen, die unter beruflichen oder familiären Sorgen leiden.
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten. All unsere Bitten fassen wir in dem Gebet zusammen, das alle,
die an Christus glauben, miteinander verbindet:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied

Die Gemeinde sitzt.
GL 553,1–5 »Jerusalem, du hochgebaute Stadt« oder
GL 389,1.3.6/EH 268,1.3.6 »Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel, o Herr« oder
GL 489,1–2/Unterwegs 136,1–2 »Lasst uns loben, freudig loben«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Gestaltungselement siehe 28
Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Auf die Fürsprache der ungezählten heiligen Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen segne uns der Herr, er bewahre uns vor Unheil und führe uns einst in die ewige Versammlung aller Erlösten.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Herr Jesus Christus, du bist der Freund deiner Freunde.
Lass uns deine Nähe spüren, wie du den Heiligen nahe warst, die vor uns gelebt und geglaubt haben. Dir sei Lob und Preis in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 549,1–3 »Es wird sein in den letzten Tagen« oder
GL 445/EH 69/Unterwegs 131 »Ubi caritas et amor«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Herr Jesus Christus, Freund deiner Freunde. Wir loben dich und preisen dich.
Gemeinde: Wir loben dich und preisen dich.
Herr Jesus Christus, Hoffnung aller, die auf dich vertrauen.
Wir loben dich und preisen dich.
Gemeinde: Wir loben dich und preisen dich.
Herr Jesus Christus, Lamm Gottes, das uns rettet.
Wir loben dich und preisen dich.
Gemeinde: Wir loben dich und preisen dich.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser

Alle stehen.
Unseren Lobpreis fassen wir in dem Gebet zusammen, das alle, die an Christus glauben, miteinander verbindet:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 553,1–5 »Jerusalem, du hochgebaute Stadt« oder
GL 389,1.3.6/EH 268,1.3.6 »Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel, o Herr« oder
GL 489,1–2/Unterwegs 136,1–2 »Lasst uns loben, freudig loben«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Guter Gott,
du hast uns durch dein Wort und den Leib deines Sohnes auf dem Weg unserer irdischen Pilgerschaft gestärkt.
Führe uns sicher zu dem Ziel, das du für uns bereit hältst: die Gemeinschaft mit dir und allen Heiligen im himmlischen Jerusalem.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.

Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement
Vor der Segensbitte 24
Am Allerheiligen- und nachfolgenden Allerseelentag gedenken wir unserer Brüder und Schwestern, die schon zur Vollendung gelangt sind oder noch der Läuterung bedürfen. Sie sind unsere Fürsprecher bei Gott. Gleichzeitig beten wir für unsere Verstorbenen. Wir besuchen ihre Gräber und entzünden auf ihnen Lichter – ein Symbol für das Licht der Auferstehung, das Christus an Ostern entzündet hat.
Die Osterkerze wird entzündet.
Dazu wird gesungen:
GL 334,1–3 »O Licht der wunderbaren Nacht«
Im Licht der Osterkerze und mit geweihtem Wasser, das uns an die Taufe erinnert, wollen wir nun die Grablichter segnen, die wir heute (Nachmittag) oder morgen auf den Gräbern unserer Angehörigen und Freunde entzünden werden.
Kurze Stille
Allmächtiger Gott,
durch die Auferweckung deines Sohnes hast du die Welt mit Licht und Freude erfüllt. Die Finsternis des Todes ist durchbrochen, das Leben hat den Sieg davon getragen.
Segne diese Kerzen, die wir auf den Gräbern unserer Lieben entzünden werden.
Lass alle, für die wir in diesen Tagen beten, teilhaben am Ostersieg deines Sohnes und das unvergängliche Licht schauen vor deinem Angesicht.
Darum bitten wir durch deinen auferstandenen Sohn, Jesus Christus, im Heiligen Geist.
Gemeinde: Amen.
Die Grablichter werden mit Weihwasser besprengt und ausgeteilt, anschließend auch die Gemeinde. Wo der Friedhof in Nähe der Kirche oder um die Kirche herum liegt, kann sich an die Feier eine Lichterprozession zu den Gräbern anschließen.
Weiter mit Entlassung 25

Axel Bernd Kunze

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