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WortGottesFeiern
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Leseprobe 2
Ostermontag
Emmaus ist überall
Lesejahr B
Der Ostermontag ist nicht nur der zweite Feiertag von Ostern, sondern der Tag, der eng mit der Emmauserzählung verbunden ist, die an diesem Tag in der Liturgie gelesen wird. Damit blickt der Ostermontag mit den biblischen Texten nach vorn, öffnet sich der Zukunft und versucht die Ostererfahrungen ins eigene Leben zu übersetzen.
Macht man sich im Heiligen Land auf die Suche nach dem historischen Ort Emmaus, wird man mehrere Orte finden, die für sich den Anspruch erheben, das wahre Emmaus zu sein. Das kann Hinweis darauf sein, was uns diese Erzählung zu sagen hat: Emmaus kann überall sein. Dort kann Emmaus sein, wo Menschen miteinander auf dem Weg sind, miteinander teilen, was sie bewegt und wo das Herz zu brennen beginnt, weil man spürt, dass der dritte (unsichtbare) Weggefährte der Auferstandene ist. Emmaus kann überall dort sein, wo Menschen Gottes Wort miteinander teilen, wo sie das Brot miteinander brechen und miteinander Gottesdienst feiern. Emmaus wird dort zu finden sein, wo sich Menschen von Gottes Geist verwandeln lassen und die Botschaft der Auferstehung in die Welt weitertragen.
Gestaltungselement siehe 28

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 326 »Wir wollen alle fröhlich sein« oder
EH 112 »Durch das Dunkel hindurch« oder
Unterwegs 128 »Unser Leben sei ein Fest«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Unser Herr, der auferstanden ist und unsere Herzen brennen lässt, ist mitten unter uns, heute und alle Tage bis in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Heute, am Ostermontag, haben wir uns wieder zum Gottesdienst versammelt. Wir haben uns auf den Weg gemacht, vielleicht zu zweit, vielleicht gemeinsam mit anderen, so wie die Jünger, die sich miteinander nach Emmaus aufgemacht haben. Die Jünger konnten die Auferstehung Jesu erst glauben, nachdem sie Jesus gesehen haben oder ihm begegnet sind. Auch unser Glaube braucht die Begegnung mit Jesus. Die Begegnung mit ihm lässt unsere Herzen brennen. Jesus geht als Auferstandener mit uns durchs Leben, durch Nacht und Dunkelheit. Von dieser österlichen Hoffnung und Freude wollen wir singen und ihn mit dem Kyrie-Lied in unserer Mitte begrüßen.

5 Christusrufe
GL 163/5 »Herr Jesus, auferstanden von den Toten«

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 87 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Lebendiger Gott,
wir feiern die Auferstehung deines Sohnes, die uns mit Leben erfüllt, brennende Herzen und bleibende Freude schenkt.
Wir bitten dich: Sei uns allezeit nahe in deinem Sohn, der mit uns auf dem Weg ist.
Erschließe uns den Sinn der Schrift und lass uns mutig weitergehen auf dem Weg in deine Herrlichkeit und dich im Heiligen Geist loben und preisen, jetzt und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Apg 2,14.22B−33
Die Auferstehung Jesu ist durch Zeugen verbürgt und weitergegeben. Petrus ist einer von ihnen. An Pfingsten tritt er auf und berichtet den Bewohnern Jerusalems von Jesu Auferstehung. Dabei zitiert er Psalm 16 und deutet ihn auf Christus hin.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus der Apostelgeschichte.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang

GL 401 »Lobet den Herrn, preist seine Huld und Treue«
mit Versen aus Psalm 89 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: 1 Kor 15,1−8.11
Das älteste schriftliche Zeugnis der Auferstehung finden wir im ersten Korintherbrief. An die frohe österliche Botschaft erinnert Paulus seine Gemeinde. Die Botschaft von der Auferstehung ist der Grund, auf dem auch unser Glaube steht.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium

Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 174/7
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Lk 24,13−35
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Schwestern und Brüder,
heute, am Ostermontag, gerade beim Hören der Emmauserzählung, wird dem einen oder anderen noch einmal und vielleicht schmerzlich bewusst, dass wir hier in der Wortgottesfeier keine Eucharistie feiern. Gerade das, woran die Jünger Jesus erkannt haben, nämlich am Brechen des Brotes, können wir jetzt hier nicht feiern. Aber heißt das auch, dass uns die Begegnung mit Jesus nicht möglich ist? Sind wir deshalb außen vor?

Jesus begegnet uns auf vielen Wegen

Es mag auch heute bei uns so sein, dass wir Jesus in der Feier der Eucharistie, beim Brechen des Brotes ganz deutlich spüren können und wir ihm begegnen können. Doch allzu leicht verengt sich unser Blick, denn es gibt auch unzählige andere Möglichkeiten, Jesus zu begegnen, Gott zu erfahren. Die Erzählung von Emmaus berichtet uns davon und sie spricht auch davon, dass wir die Gottesbegegnungen oft gar nicht richtig wahrnehmen.
Manchmal erkennen wir wichtige Dinge erst im Rückblick, so wie die beiden Jünger. Sie haben erst rückblickend gemerkt, dass sie Jesus nicht erst beim Brechen des Brotes hätten erkennen können, sondern eigentlich schon viel früher und an ganz anderen Dingen. »Brannte uns nicht das Herz, als er uns den Sinn der Schrift erschloss?«, fragen sie sich etwa. Wo Menschen der Sinn der Schrift aufgeht, da fängt das Herz zu brennen an vor Begeisterung und Liebe.
Hatte sich Jesus nicht schon zu ihnen gesellt, als sie einander erzählten auf dem Weg? War er nicht schon gerade dort bei ihnen, wo sie ihr Leid miteinander teilten und füreinander da waren? Das ist eine österliche Erfahrung für die Jünger und es ist auch eine österliche Erfahrung für uns, wenn es Menschen gibt, die uns in Trauer und Not, in Krankheit und in Tiefen unseres Lebens nicht alleine lassen, sondern mit uns gehen. Es tut uns gut, aber wir können anderen auch gut tun, wenn wir mit ihnen unterwegs sind. In unseren Mitmenschen können wir Jesus begegnen. Wo Menschen füreinander da sind, Sorgen und Nöte teilen, ist Jesus bei ihnen, dort ist Emmaus.

Anderen die Tür öffnen und einladen
»Herr, bleibe doch bei uns, denn es wird bald Abend.« Die Jünger möchten, dass der scheinbar Fremde nicht weitergeht, dass er bei ihnen bleibt, mit ihnen einkehrt. Sie öffnen ihm die Tür ihrer Herberge. Die Jünger merken: Der da mit uns unterwegs war, hat uns gut getan. Er hat sich Zeit für uns genommen, er hat uns ernst genommen, unsere Sorgen waren ihm nicht egal.
Emmaus ist auch dort, wo Menschen die Tür für andere öffnen. Im Gast begegnet uns Jesus. Im Menschen, für den ich mir Zeit nehme, den ich ernst nehme, der mir gut tut und dem ich gut tue, kann ich Jesus erkennen. Wo sich Menschen füreinander öffnen, die Türen ihrer Häuser und die ihrer Herzen öffnen, dort ist Emmaus. So kann auch die Unterkunft für Flüchtlinge zum Emmaus-Ort werden.
Und so gibt es viele Orte, auch bei uns, die Emmaus-Orte sind, an denen echte Begegnung stattfindet, wo wir plötzlich erkennen können, dass die Begegnung Gottesbegegnung ist.

Kein Halten mehr
Der französische Maler Arcabas hat einen Emmaus-Zyklus von fünf Bildern gemalt.
Das fünfte Bild zeigt einen Raum mit einem Tisch in der Mitte, einen umgefallenen Stuhl, über dem eine Serviette hängt, eine völlig verrutschte Tischdecke und im Hintergrund eine Tür, die sich zum Sternenhimmel öffnet. Es trägt den Titel »die Rückkehr «. Offensichtlich hatte es hier jemand sehr eilig aufzubrechen. Die Tür zum Himmel bleibt aber geöffnet. Er ist sternenklar.
Auch wenn wir uns vielleicht manchmal nach der Dauerhaftigkeit solcher Gottesbegegnungen sehnen, müssen wir doch zurückkehren, so wie die Jünger. Sie mussten zurück, um anderen davon zu erzählen.
Wem klar wird, dass er Jesus begegnet ist, wer von seiner Liebe erfüllt ist, den drängt es immer wieder neu, aufzubrechen, anderen zu erzählen und sie mitzunehmen auf Emmaus-Wegen, damit auch sie Jesus begegnen können.
Da, wo uns die Tür zum Himmel ein Stück offen steht, wo uns Menschen mit Liebe begegnen und wir ihnen, da ist Emmaus. Lassen wir uns die Tür zum Himmel immer wieder ein Stück öffnen und öffnen wir sie für andere.
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Glaubensbekenntnis

Bekennen wir unseren Glauben. Sprechen wir gemeinsam das Glaubensbekenntnis.
Gemeinde: Ich glaube an Gott …

16 Friedenszeichen
Friede ist das Geschenk des Auferstandenen. Es ist sein Gruß an die Menschen, denen er begegnet. Geben wir uns als Zeichen weiter, was auch uns vom Auferstandenen zugesagt ist. Geben wir einander ein Zeichen des Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Wir halten Kollekte, teilen mit anderen und denken dabei besonders an die Menschen, deren Osterfreude durch Not getrübt ist, die auf unsere Unterstützung und Hilfe angewiesen sind.
Orgelspiel oder
GL 322 »Halleluja … Ihr Christen, singet hocherfreut« oder
EH 264 »Halleluja! Lobet Gott in seinem Heiligtum« oder
Unterwegs 240 »Geborgen, geliebt und gesegnet«

18 Festtäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund. Loben und preisen wir Gott im Festtäglichen Lobpreis für seine großen Taten und für sein Geleit auf unseren Wegen.
Siehe Werkbuch S. 178–179.
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann vonallen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Menschenfreundlicher Gott,
Vater unseres Herrn Jesus Christus,
so sehr hast du die Welt geliebt,
dass du uns deinen einzigen Sohn gabst,
damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht zugrunde geht,
sondern das ewige Leben hat.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für die Menschwerdung deines Sohnes,
für seine Geburt aus der Jungfrau Maria,
für sein Leben in unserer Mitte.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für Jesu Leben in Nazaret,
für die Offenbarung deines Sohnes am Jordan,
für seinen Sieg über den Versucher in der Wüste.'
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für jedes Wort aus dem Munde Jesu,
für sein heilendes Wirken,
für die Zeichen seiner Herrlichkeit.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für das Abendmahl deines Sohnes,
für sein Leiden und Sterben,
für seine Grabesruhe
und seine Auferstehung.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für alle Macht,
die du Christus gegeben hast,
im Himmel und auf Erden,
für seine Auffahrt zu dir,
für die Sendung des Heiligen Geistes.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
dass dein Sohn uns nicht allein lässt;
dass er gegenwärtig ist,
wo zwei oder drei
in seinem Namen versammelt sind;
dass er alle Tage bei uns ist
bis zum Ende der Welt.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
Herr des Himmels und der Erde,
in Dankbarkeit, in Ehrfurcht und in Liebe
durch deinen Sohn im Heiligen Geist
und stimmen ein in das Loblied der himmlischen Chöre:

19 Hymnus

GL 168/2 »Ehre Gott in der Höhe« oder
EH 13 »Gloria« oder
Unterwegs 165 »Gloria«

20 Fürbitten
Gott hat seinen Sohn Jesus Christus auferweckt. Auch uns ruft er aus dem Tod zum Leben, aus dem Dunkel ins Licht. Wir bringen ihm unsere Anliegen.
- Wir beten für Christinnen und Christen, die miteinander auf dem Weg des Glaubens sind: um Gefährten, die mit ihnen teilen, was sie bewegt.
Gemeinde: EH 274 »Bonum est confidere in Domino« oder
EH 62 »Geh mit uns auf unserm Weg«
- Wir beten für die, die einen Dienst in der Kirche übernommen haben: um brennende Herzen und den Geist der Barmherzigkeit.
- Wir beten für Verfolgte und Geflüchtete, für diejenigen, die durch Hass und Gewalt anderer leiden: um neue Kraft und Hoffnung.
- Wir beten für Menschen, die voll Trauer und Traurigkeit sind: um Trost und aufrichtende Begegnungen.
- Wir beten für unsere Verstorbenen, die uns heute besonders in unseren Herzen und Gedanken sind: um das österliche Licht des ewigen Lebens.
Zu den Fürbitten kann Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Lasst uns gemeinsam das Gebet sprechen, das Jesus mit seinen Jüngern gebetet hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 336,1–4 »Jesus lebt, mit ihm auch ich« oder
EH 232 »Feuer, flammendes Feuer« oder
Unterwegs 232 »Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte
Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Gott, unser Vater, wir bitten dich:
Segne uns, wenn wir unterwegs sind, wie die Emmausjünger, wenn wir dir hier oder im Alltag, in deinem Wort, in den Sakramenten und in den Menschen begegnen.
Segne uns, wenn wir Brot und Wein, Sorgen und Nöte, Leben und Freude miteinander teilen.
Schenke uns ein brennendes Herz für dich und die Menschen.
Segne uns im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Auf dich vertrauen wir, guter Gott. Dir sei Ehre und Lobpreis heute und alle Tage bis in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 325 »Bleibe bei uns, du Wandrer durch die Zeit« oder
EH 154 »Wenn das Brot, das wir teilen« oder
Unterwegs 108 »Herr, unser Herr, wie bist du zugegen«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Halten wir einen Moment der Stille für die Begegnung mit Christus im Sakrament der Eucharistie.
Jesus, du bist da, wo sich Menschen nach Geborgenheit sehnen.
Gemeinde: Herr, bleibe bei uns.
Oder (gesungen:) GL 92 »Herr, bleibe bei uns, Hallejuja«
Jesus, du bist da, wo Menschen Angst haben und sich nach Licht im Dunkel sehnen.
Gemeinde: Herr, bleibe bei uns.
Oder (gesungen): GL 92 »Herr, bleibe bei uns, Halleluja«
Jesus, du bist da, wo Menschen nach dem Sinn ihres Lebens suchen.
Gemeinde: Herr, bleibe bei uns.
Oder (gesungen): GL 92 »Herr, bleibe bei uns, Halleluja«
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Lasst uns gemeinsam das Gebet sprechen, das Jesus mit seinen Jüngern gebetet hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 336,1–4 »Jesus lebt, mit ihm auch ich« oder
EH 232 »Feuer, flammendes Feuer« oder
Unterwegs 232 »Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott«

Schlussgebet

Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott des Lebens,
wir haben dein Wort gehört und wir haben Gemeinschaft erfahren. Du hast uns mit deiner Gegenwart beschenkt. Lass uns immer wieder neu aufmerksam sein für deine Nähe in unserem Leben, damit wir in Freude den Weg gehen können, den du uns führst.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement
Das Evangelium von Emmaus legt nahe, dass man sich auf einen gemeinsamen Weg macht.
Die Gemeinde könnte den Gottesdienst z. B. am Friedhof (in der Friedhofskapelle) beginnen und schon dort das Evangelium hören. Dann kann sich die Gemeinde in Zweiergruppen (oder Kleingruppen) auf den Weg zur Kirche machen, evtl. mit weiteren Zwischenstationen. Gibt es mehrere Kirchen oder Kapellen, die zu Fuß erreichbar sind, kann es auch mehrere Stationen geben, an denen der Gottesdienst gefeiert wird.
Für die gemeinsame Wegstrecke kann man über Fragen miteinander ins Gespräch kommen:
– Was macht deinen Glauben aus?
– Welche Hoffnung trägst du in dir?
– Wofür brennst du?
Kann der Gottesdienst nicht mit Wegen verbunden werden, kann man auch anstelle der Predigt im Kirchenraum in Kleingruppen Wege gehen und sich austauschen. Eine weitere ergänzende Möglichkeit, wenn man den Gottesdienst nicht an verschiedenen Stationen feiert: Am Ende des Gottesdienstes z. B. vor der Kirche oder in einem benachbarten Raum Brot und Wein miteinander teilen und ins Gespräch kommen.

Christian Müller

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