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WortGottesFeiern
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Leseprobe 2
Fünfter Sonntag im Jahreskreis
Anderswohin gehen
Lesejahr B
Der heutige Evangelienabschnitt berichtet von vielen verschiedenen Heilungen, die Jesus in Kafarnaum wirkt. Die Heilungswunder Jesu sind damals wie heute Zeichen seiner göttlichen Vollmacht und werden damals wie heute teils kritisch hinterfragt, teils dankbar glaubend angenommen. Die Heilungen sind aber zugleich ein Zeichen dafür, dass Jesus bereit ist, ganz auf uns Menschen einzugehen, mit uns in Kontakt zu kommen (im wahrsten Sinne des Wortes, denn oft heilte er ja durch Berührungen) und sich bedingungslos auf uns und unsere Lebensumstände einzulassen – auch das gilt damals wie heute. Die Erfahrungen von Not, Leid, Schmerz, Ausgestoßensein, Einsamkeit und Tod, die die Menschen, die ihn um Hilfe baten, mitgebracht haben, haben Jesus sicherlich geprägt. Sie haben ihn ermutigt, seinen Weg, auf dem er für genau solche Menschen eingestanden ist, konsequent weiter zu gehen. So konsequent, dass er selbst schließlich alle diese Erfahrungen für uns auf sich nahm.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 140,1–3.6 »Kommt herbei, singt dem Herrn« oder
EH 285/Unterwegs 231 »Eingeladen zum Fest des Glaubens«

3 Kreuzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Jesus Christus ist in unserer Mitte und schenkt uns seinen Frieden.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Liebe Mitfeiernde, die meisten von Ihnen sind heute Morgen wahrscheinlich auf einem vertrauten Weg hierher gekommen. Das ist typisch für uns Menschen. Wir schätzen das, was wir kennen und was sich bewährt hat. Das gilt für Wege und Orte, für Menschen und Institutionen. Und das ist meist gut und praktisch. Dennoch ist es manchmal auch wichtig, sich anderen Wirklichkeiten zu stellen und andere Orte aufzusuchen. So hat Jesus gelebt und so berichtet es uns das heutige Evangelium. Hier im Gottesdienst können wir dafür Kraft schöpfen und Mut fassen.

5 Christusrufe
Herr Jesus Christus, du suchst und findest Wege auf uns Menschen zu. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Wenn du uns Menschen berührst, können wir heil werden.
Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Du schöpfst deine Kraft aus der Begegnung mit dem Vater und verschenkst sie weiter. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 100 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.

Guter Gott,
wir sind gekommen mit dem, was unser Leben ausmacht: mit Freude, Glück, Hoffnung und Zuversicht, mit Langeweile, Müdigkeit, Krankheit und Skepsis, mit Angst, Trauer, Sorgen und Zweifeln.
Wir bitten: Komm du uns nahe, berühre unser Herz und lass uns spüren, dass du unser Leben wandeln kannst.
Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Bruder, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und wirkt, jetzt und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Ijob 7,14.67
Aus Ijobs Klageruf spricht Bitterkeit, Hadern und Enttäuschung. Zu viel musste er ertragen und erleiden. Doch trotz allem: Er hat die Verbindung zu Gott nicht gekappt. In seinen Klagen wendet er sich immer wieder an ihn.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Ijob.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 78/1 »Jerusalem rühme den Herrn« oder EH 69 »Ubi caritas et amor« oder
Unterwegs 242/3 »Selig der Mensch, der seine Freude hat« mit Versen aus Psalm 147 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: 1 Kor 9,16–19.22
23
So sehr sich Paulus zur Verkündigung des Evangeliums verpflichtet sieht, so sehr ist ihm seine Unabhängigkeit von Menschen und Meinungen wichtig. Nur so kann er frei und glaubwürdig mit allen Menschen »auf Augenhöhe« gehen und die Botschaft in ihre Wirklichkeit hineintragen.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther.
Nach der Lesung: Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 174/1 oder EH 24 oder Unterwegs 169
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mk 1,2939
Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.

Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Anderswohin gehen
Liebe Mitfeiernde, »Lasst uns anderswohin gehen«, ruft Jesus seinen Begleitern im heutigen Evangelium zu. Dieser Satz steht exemplarisch für das, was Jesus gelebt und gelehrt hat. Er hat sich nirgendwo bequem eingerichtet. Er ist selbst losgegangen und hat Kontakt gesucht und geschaffen – zu den Menschen und zu Gott.

Die Orte Jesu
Das Evangelium des Tages erzählt von verschiedenen Orten Jesu innerhalb Kafarnaums. Wenn wir versuchen wollten, sie auf unseren Wohnort zu übertragen, wird schnell klar, dass es Orte außerhalb der normalen Routen und oft auch außerhalb unseres normalen Alltags sind. Jesus geht nicht einkaufen, zur Schule oder arbeiten, er macht keine Behördengänge und Arztbesuche, er nimmt keine Termine wahr.
Unmittelbar vor dem heutigen Textabschnitt wird berichtet, dass er in der Synagoge war. Dann hält er sich lange im Haus der kranken Schwiegermutter des Petrus auf, vor dem sich nach und nach die ganze Stadt versammelt und es fast belagert. Früh am Morgen sucht er einen einsamen Ort auf um zu beten. Und schließlich nennt er die benachbarten Dörfer als seine nächsten Ziele.

Andersorte
Der französische Philosoph Michel Foucault, der im 20. Jahrhundert lebte, hat den Begriff der »Andersorte« geprägt. Das sind Orte, die abseits der Normalität des Lebens liegen und nach eigenen Regeln funktionieren. Typisch ist, dass sie in uns ein anderes Zeitgefühl auslösen. Oft sind sie zugleich anziehend und abstoßend.
Gefängnisse zählt Foucault beispielsweise dazu, aber auch Jahrmärkte, Krankenhäuser, Gärten, Psychiatrien, Klöster, Festwiesen, Altenheime, Museen, Friedhöfe, Kinos und Kultorte.
Wir alle kennen solche Andersorte – zum Beispiel die Kirche hier – und suchen sie gelegentlich teils geplant und teils gezwungenermaßen für begrenzte Zeiten auf.
Durch ihr Sich-Abheben von der Normalität helfen diese Andersorte uns dabei, unser Leben zu reflektieren. Sie lassen uns erfahren, wie Leben auch funktionieren könnte. So führen sie uns vor Augen, was wir in unserer Normalität wertschätzen und wo wir uns Änderungen wünschen.

Orte des Kontakts
Auch die Orte Jesu sind Andersorte. Jesus prägt sie durch seine Anwesenheit, durch sein heilendes Handeln, durch sein Beten. Aber mit Sicherheit haben diese Orte auch Jesus geprägt. Sie haben ihn angeregt zur Reflexion, sie haben ihn zur Veränderung herausgefordert und ermutigt, diesen Veränderungswillen in die Normalität der Gesellschaft hineinzutragen.
Genaugenommen sind es nicht die Orte allein. Es fällt auf, dass Jesus stets den Kontakt sucht. Mit Menschen, denen er auf Augenhöhe begegnet, mit sich selbst und seinen Bedürfnissen und mit Gott, an den er sich betend wendet.

Die Andersorte in uns
Und dann sind da noch die »Dämonen«, die der Text mehrfach nennt. Auch mit ihnen kommt Jesus in Kontakt. Vielleicht lassen sie sich deuten als Warnsensoren in uns, die Missstände in unserem Leben wahrnehmen, sich nach Änderungen sehnen und Alarm schlagen. Doch oft verstehen wir die innere Botschaft nicht: Anstatt unsere Normalität zu prüfen und zu verändern, weichen wir unbewusst in andere Realitäten aus, verzerren unsere Wahrnehmung und werden unfähig, Kontakte zu leben. Wir werden uns selbst und anderen fremd und richten uns innerlich in einem Andersort ein. Heute nennen wir das eine psychische Erkrankung. Auch an diesen inneren Andersorten vermag Jesus mit uns in Kontakt zu kommen und heilend zu wirken, sodass die »Dämonen« zur Ruhe kommen oder gar verschwinden können.

Lasst uns anderswohin gehen
»Lasst uns anderswohin gehen«, diese Aufforderung Jesu gilt uns allen. Denn heute sind wir es, die die heilende Botschaft Jesu zu den Menschen um uns herum bringen können. In so gut wie jeder Gemeinde gibt es Andersorte, die wir für gewöhnlich nicht aufsuchen und zu denen wir den Kontakt scheuen.
Vielleicht kann uns das heutige Evangelium ermutigen, einen ersten Schritt auf die Menschen dort zu zu machen. Eines ist dabei gewiss: Jesus geht mit!
Stille
Gestaltungselement siehe 28

15 Antwort der Gemeinde: Glaubensbekenntnis
Bekennen wir unseren Glauben an den Gott, der durch sein Leben hier auf Erden gezeigt hat, dass er bereit ist, für uns »anderswohin« zu gehen.
Gemeinde: Ich glaube an Gott …

16 Friedenszeichen

»Anderswohin« – das kann manchmal schon der Mensch neben uns sein, der andere Ansichten, eine andere Herkunft, eine andere Geschichte hat. In Jesus Christus dürfen wir alle Frieden schließen mit unserer Andersartigkeit. Er ermutigt uns, seinen Frieden miteinander zu leben.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Um Frieden umzusetzen, braucht es immer wieder greifbare Zeichen der Solidarität – hier vor Ort, aber auch über unsere Gemeinde hinaus. So ein Zeichen wollen wir in der Kollekte setzen, die heute bestimmt ist für …
Orgelspiel oder
GL 458 »Selig seid ihr, wenn ihr einfach lebt« oder
EH 162/Unterwegs 109 »Wo Menschen sich vergessen«

18 Sonntäglicher Lobpreis

Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Im Sonntäglichen Lobpreis lasst uns Gott, den Vater, preisen, der uns in seinem Sohn Jesus ganz nahe gekommen ist.
Siehe Werkbuch S. 178–179 .
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.«

Menschenfreundlicher Gott,
Vater unseres Herrn Jesus Christus,
so sehr hast du die Welt geliebt,
dass du uns deinen einzigen Sohn gabst,
damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht zugrunde geht,
sondern das ewige Leben hat.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus
Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für die Menschwerdung deines Sohnes,
für seine Geburt aus der Jungfrau Maria,
für sein Leben in unserer Mitte.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus
Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für Jesu Leben in Nazaret,
für die Offenbarung deines Sohnes am Jordan,
für seinen Sieg über den Versucher in der Wüste.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus
Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für jedes Wort aus dem Munde Jesu,
für sein heilendes Wirken,
für die Zeichen seiner Herrlichkeit.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus
Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für das Abendmahl deines Sohnes,
für sein Leiden und Sterben,
für seine Grabesruhe
und seine Auferstehung.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus
Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
für alle Macht,
die du Christus gegeben hast,
im Himmel und auf Erden,
für seine Auffahrt zu dir,
für die Sendung des Heiligen Geistes.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus
Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
dass dein Sohn uns nicht allein lässt;
dass er gegenwärtig ist,
wo zwei oder drei
in seinem Namen versammelt sind;
dass er alle Tage bei uns ist
bis zum Ende der Welt.
Gemeinde: GL 629/5 »Christus Sieger, Christus König, Christus
Herr in Ewigkeit.«

Wir preisen dich, Vater,
Herr des Himmels und der Erde,
in Dankbarkeit, in Ehrfurcht und in Liebe
durch deinen Sohn im Heiligen Geist
und stimmen ein in das Loblied der himmlischen Chöre:

19 Hymnus
GL 169 »Gloria, Ehre sei Gott« oder
EH 16/Unterwegs 161 »Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt«

20 Fürbitten
Im Vertrauen, dass Gott das Leben von uns allen zu wandeln vermag, bitten wir:
- Für alle, die an Orten außerhalb unseres normalen Alltags leben und leben müssen: in Gefängnissen, in Altenpflegeheimen, in Krankenhäusern und Psychiatrien. – Barmherziger Gott:
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
- Für alle, die anderen helfen und andere heilen und dabei oft an ihre Grenzen stoßen. – Barmherziger Gott:
- Für unsere Kirche und unsere Gemeinde. Um den Mut, andere Orte und andere Menschen aus der Perspektive Jesu zu betrachten. – Barmherziger Gott:
- Für alle, die in dieser Welt Verantwortung tragen. Um die Kraft, nötige Veränderungen zum Guten immer wieder anzumahnen und anzugehen. – Barmherziger Gott:
- Für alle, die nicht fähig sind, Orte und Zeiten zu finden, in denen sie auftanken und Gottes Nähe spüren dürfen. – Barmherziger Gott:
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Jesus hat selbst immer wieder das Gebet gesucht und er hat uns ermutigt, immer wieder Gott zu bitten. Beten wir mit den Worten, die Jesus uns geschenkt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 414/Unterwegs 108 »Herr, unser Herr, wie bist du zugegen« oder
EH 277/Unterwegs 257 »Keinen Tag soll es geben«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Gott schenke uns die Sehnsucht, anderes in Offenheit kennenzulernen.
Gott verleihe uns die Gelassenheit, anderes mit Geduld zu ertragen.
Gott schenke uns die Liebe, anderes aus Gottes Sicht heraus anzunehmen.
Dazu segne uns der Gott, der so anders und uns doch so nah ist: der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug

Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Guter Gott, du hörst unsere Bitten und du schenkst uns Zeichen deiner Nähe. Dafür danken wir dir jetzt und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 365/EH 273/Unterwegs 103 »Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en/ mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Jesus, in deinem Wort und in deinem Leib bist du uns heute nah. Wir werden still in deiner Gegenwart:
In deiner Liebe sind wir geborgen.
Gemeinde: Wir danken dir und beten dich an.
In deiner Gegenwart sind wir angenommen.
Gemeinde: Wir danken dir und beten dich an.
In deinen Worten berührst du uns.
Gemeinde: Wir danken dir und beten dich an.
In dem gewandelten Brot schenkst du dich uns.
Gemeinde: Wir danken dir und beten dich an.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Jesus hat selbst immer wieder das Gebet gesucht und er hat uns ermutigt, immer wieder Gott zu bitten. Beten wir mit den Worten, die Jesus uns geschenkt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 414/Unterwegs 108 »Herr, unser Herr, wie bist du zugegen« oder
EH 277/Unterwegs 257 »Keinen Tag soll es geben«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.

Guter Gott,
in deinem Wort und im gewandelten Brot hast uns berührt.
Wir haben deine Liebe gespürt.
Hilf uns, diese Liebe weiterzugeben an die Menschen, die sie brauchen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement im Anschluss an die Anprache
»Lasst uns anderswohin gehen«.
Ich möchte Sie einladen, diese Aufforderung Jesu einmal ganz wörtlich zu nehmen und sich für den weiteren Gottesdienstverlauf einen neuen Sitzplatz in der Kirche zu suchen. Sie haben noch nie ganz vorn oder ganz hinten gesessen? Sie haben schon lange nicht mehr die Seite gewechselt? Es gibt jemanden, den Sie noch gar nicht kennen und neben dem Sie Platz nehmen möchten?
(Es gibt eine Bilddarstellung oder eine Heiligenfigur, die sie aus der Nähe reizt? - Oder traut sich jemand hier nach vorn in den Altarraum?)
Während des Musikstücks/während des Orgelspiels haben Sie Gelegenheit dazu, einen anderen Ort für sich im Kirchenraum zu finden. Vielleicht wird die neue Perspektive dazu führen, Teile des Gottesdienstgeschehens anders als sonst wahrzunehmen. Und vielleicht führt der »Andersort« dazu, dass Sie darüber nachdenken, was Sie wertschätzen und wo Sie sich Änderungen wünschen.
Meditative Musik von CD oder Orgelspiel

Hanna Günther

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