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Leseprobe 2
Fest der Heiligen Familie
Wissen, wo man hingehört
Lesejahr A

Das Fest der Heiligen Familie hat seit der Liturgiereform durch das Zweite Vatikanische Konzil seinen Ort in der Weihnachtsoktav, der Zeit des festlichen Nachklangs der Feier der Menschwerdung Jesu Christi. Es wurde im Jahr 1920 durch Papst Benedikt XV. für die gesamte lateinische Kirche eingeführt und ursprünglich nach Erscheinung des Herrn gefeiert. Die sozialen Ungerechtigkeiten des 19. Jahrhunderts, Verstädterung und soziale Entwurzelung der Menschen durch die Industrialisierung waren der Auslöser für dieses Fest. Das Vorbild der Heiligen Familie sollte stärken und ermutigen.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 239 »Zu Betlehem geboren« oder
EH 251 »Menschen auf dem Weg« oder
Unterwegs 146 »Komm her, freu dich mit uns«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Gottes Sohn wurde Mensch. Er ist unser aller Bruder. Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Gott ist als Kind in die Welt und zur Welt gekommen. Das haben wir vor wenigen Tagen an Weihnachten gefeiert. Jesus kennt das Leben in einer Familie hautnah. Er weiß um Freuden und Sorgen und alle guten und schwierigen Erfahrungen, die das Zusammenleben von Familien prägen. Wir haben uns hier versammelt mit all dem, was uns bewegt. Mit all dem, was unser Leben in den vergangenen Tagen als Familie, als Paar oder allein lebend bestimmt hat. So, wie wir sind, wollen wir Gottes Wort hören, Gemeinschaft untereinander erfahren und uns bestärken lassen für das Leben.

5 Christusrufe
Herr Jesus Christus, du bist als hilfloses Kind in diese Welt gekommen. Herr, erbarme dich unser. Gemeinde: Herr, erbarme dich unser. Du weißt was es heißt, zu einer Familie zu gehören. Christus, erbarme dich unser. Gemeinde: Christus, erbarme dich unser. Du machst uns alle zur Familie Gottes, in dir sind wir Schwestern und Brüder. Herr, erbarme dich unser. Gemeinde: Herr, erbarme dich unser.
Gestaltungselement siehe 28

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 80 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Herr, unser Gott.
Du hast uns die nötigen Fähigkeiten geschenkt, füreinander Verantwortung zu übernehmen: in unseren Familien und in der großen Zusammengehörigkeit deiner Kirche.
Mach uns offen für dein Wort und gib uns Achtung und Wertschätzung füreinander. Erhalte in uns die Liebe, die uns miteinander und mit dir verbindet.
Darum bitten wir dich, unseren Vater, durch den Sohn im Heiligen Geist.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Sir 3,2–6.12–14

Das Miteinander und Zueinander der Generationen und der langfristige Ausgleich von Geben und Nehmen stehen im Mittelpunkt der Lesung.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Jesus Sirach.

Nach der Lesung: Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang

GL 653/3 »Selig, die bei dir wohnen, Herr« mit Versen aus Psalm 128 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: Kol 3,12–21
Die patriarchale Gesellschaftsordnung der Antike kennzeichnet den Kolosserbrief. Sie befremdet und zeigt, dass sich das Verständnis verändert hat und dies für uns kein Leitbild mehr ist. Wichtig ist jedoch, dass die Bezugsgröße für das Miteinander in der Gemeinde, in der Kirche und im Verhältnis der Geschlechter zueinander Jesus Christus ist. Er ist das Haupt, wir sind die Glieder am Leib Christi. Eine Über- und Unterordnung der Geschlechter gibt es in Christus nicht mehr.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Kolosser.

Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 244 »Halleluja«
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt. Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mt 2,13–15.19–23

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.

Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besserenÜbersicht.

Familienbilder verändern sich
Familie, das ist auch nicht mehr das, was sie einmal war.

Stimmen Sie diesem Satz zu?

Dann verbinden Sie damit vermutlich das traute Bild einer Kleinfamilie, wie es im vergangenen Jahrhundert als der »Normalfall« von Familie galt: Ein verheiratetes Paar mit einem oder mehreren Kindern. Das war jedoch zumeist ein idealisiertes Bild. Zwei große Weltkriege haben im 20. Jahrhundert die Familienstrukturen nachhaltig verändert. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es viele alleinerziehende Mütter. Vor dem Zweiten Weltkrieg dominierte auf dem Land die Großfamilie, zu der auch Großeltern sowie Onkel oder Tanten gehörten. In den Städten herrschte zum Teil katastrophale Wohnungsnot. Viele Familienmitglieder mussten auf engstem Raum zusammenleben. Hunger, Krankheiten und Armut bestimmten das Leben. Es gab wenig Stabilität. 1920 wurde deshalb das Fest der Heiligen Familie von Papst Benedikt XV. als weltweites Fest der Kirche eingeführt. Die Heilige Familie sollte den Katholiken gegen den wahrgenommenen gesellschaftlichen Verfall von Ehe und Familie Orientierung geben. Familie, das ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Die gesellschaftlichen Familienleitbilder sind in steter Veränderung. Neben der Normfamilie gibt es mit wachsender Tendenz die Patchworkfamilie. Es gibt Stief-, Adoptiv-, Regenbogen- und Pflegefamilien. Familien mit nur einem Elternteil, meist sind es die Mütter, sind ebenfalls vermehrt anzutreffen. Die Erscheinungsformen sind also vielfältiger geworden als vor Jahren. Die meisten Formen sind überdies zunehmend gesellschaftlich akzeptiert.

Über die Familie lassen die Menschen nichts kommen
Der Wert der Familie für die Menschen ist bei allen Umbauerscheinungen dennoch ungebrochen hoch. Für den Großteil der Bevölkerung stellt die Familie den zentralen Lebensbereich dar. Nach einer Umfrage des Allensbach-Instituts erklären 78 Prozent: »Meine Familie ist mir sehr wichtig.« Damit wird der Familie mehr Bedeutung zuerkannt als der Gesundheit, der finanziellen Sicherheit, der Beziehung zu Freunden und Bekannten oder auch der Arbeit.

Fast jeder Mensch hat eine Familie. Man kann sie sich nicht aussuchen und bleibt ein Leben lang in irgendeiner Weise mit ihr verbunden. Heile Welt gab und gibt es wohl in den wenigsten. Familien können Menschen viel Lebensförderliches mit auf den Weg geben. Sie können aber auch Entwicklungen behindern und beschneiden. Familie kann bergendes Nest sein, in das man gerne zurückkommt, auch wenn man bereits ausgeflogen ist. Familie kann aber auch Gefängnis oder Bremsklotz sein.

Familienerfahrungen Jesu und Lernerfahrungen der Familie Jesu

Jesus hat in einer ganz konkreten Familie seine prägenden Lebensjahre verbracht. Er ist nicht vom Himmel gefallen und hat auch nicht gleich alles gewusst und gekonnt. Er musste lernen wie wir alle. Seine wichtigsten Bezugspersonen waren Josef und Maria und wohl noch andere aus seiner Sippe, die in den Evangelien keine explizite Rolle spielen. Von ihnen hat er gelernt, was er zum Leben brauchte. Er hat als Kind seines Volkes mitbekommen, was es heißt, sein Leben auf Gott auszurichten, sich von Gott führen zu lassen, auf Gott zu vertrauen.

Josef, der in den Krippen meist eher im Hintergrund seinen Platz hat, steht im Evangelium dieses Sonntags im Mittelpunkt. Für die Flucht vor den Schergen des Herodes und für die Heimreise aus Ägypten vertraut er der Stimme des Engels in seinen Träumen. Dabei ist er beileibe kein Tagträumer. Bei der Predigt zu seiner Amtseinführung im März 2013 hat Papst Franziskus gesagt: »In den Evangelien erscheint Josef als ein starker, mutiger, arbeitsamer Mann, aber in seinem Innern zeigt sich eine große Zärtlichkeit, die nicht etwa die Tugend des Schwachen ist, nein, im Gegenteil: Sie deutet auf eine Seelenstärke hin und auf die Fähigkeit zu Aufmerksamkeit, zu Mitleid, zu wahrer Öffnung für den anderen, zu Liebe. Wir dürfen uns nicht fürchten vor Güte, vor Zärtlichkeit!« Man kann annehmen, dass Güte und Zärtlichkeit zu Jesu Familienerfahrungen gehört haben. Sie haben sein Vaterbild, sein Gottesbild und damit seine Verkündigung geprägt. Jesus hat in seiner Familie und wohl auch in der Dorfgemeinschaft gelernt, dass Glaube Gemeinschaft braucht.

Seine Familie hat dann später von ihm gelernt, dass die Zugehörigkeit zu Gott neue Bindungen schafft, die die Familienbindungen nicht selten hinter sich lassen: »Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? … Wer den Willen Gottes erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.« So findet es sich im Markusevangelium.

Familie, das ist nach Jesu Verständnis nicht mehr das, was sie einmal war. Denn wer Jesu Wort hört und sein Leben auf Gott ausrichtet, gehört zur großen Menschheitsfamilie Gottes, die alle Grenzen entgrenzt.
Stille

15 Antwortgesang der Gemeinde: Predigtlied
Gott ist Mensch geworden. Wir spüren dieser Botschaft nach und geben unserer Freude im Lied Ausdruck.
GL 251 »Jauchzet, ihr Himmel«

16 Friedenszeichen
Der Friede Christi, den die Engel den Hirten verkündet haben, soll in unseren Herzen wohnen.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Durch die Taufe sind wir als Brüder und Schwestern miteinander verbunden. Wir teilen mit offenen Händen und zeigen unsere Solidarität denen, die in Not sind.
Orgelspiel oder
GL 253 »In dulci jubilo« oder
EH 293 »Menschenkind, im Stall geboren« oder
Unterwegs 100 »Sind wir nicht alle Kinder des einen Vaters«

18 Sonntäglicher Lobpreis

Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Wir loben und preisen Gott, dem wir verdanken, dass wir sind:
Siehe Werkbuch S. 174–177 .
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: Wir loben dich, wir preisen dich, wir beten dich an. (nach GL alt 426)

Gepriesen bist du, Herr, unser Gott,
für die Gabe des ersten Tages der Woche.
Dies ist der Tag,
an dem du das Werk der Schöpfung begonnen hast,
indem du Licht und Finsternis trenntest.
Dies ist der Tag,
an dem du durch die Auferweckung deines Sohnes
mitten in der alten Schöpfung
die neue Schöpfung schon begonnen hast.
Dies ist unser Tag
der Ruhe und Unterbrechung,
den du uns allen am Berg Sinai
durch dein Sabbatgebot geschenkt hast.
Denn du hast uns deinem geliebten Volk Israel
im Neuen Bunde zugesellt.

So halten auch wir einen Tag der Woche für dich frei.
Wie dein Volk Israel
sehnen wir uns nach der Erfüllung deiner Verheißungen.
Wir vereinen uns mit allen, die deinen Namen kennen,
und rufen:
V/A: Wir loben dich, wir preisen dich, wir beten dich an.

Als die Zeit ihre Fülle erreicht hatte,
hast du uns Jesus, den Christus, geschenkt,
dein ewiges, nun sichtbares und Leben schaffendes Wort.
Seiner vor allem gedenken wir am Sonntag.
Es ist der Tag,
an dem er den Geist auf die im Saal Versammelten sandte
und so deine Kirche schuf.
Als deine Gemeinde (von …)
sind wir versammelt (in der Ortskirche/im Bistum von …),
um auf deinen Sohn zu hören
und ihm im Glauben zu folgen.

Er ist Mensch geworden
und hat der Welt Rettung und Licht gebracht.
Er heilt die Wunden der Schöpfung,
richtet auf, was gebeugt ist und darniederliegt,
er ruft die Menschen ins Reich deines Friedens.
V/A: Wir loben dich, wir preisen dich, wir beten dich an.

Als die Gemeinde Jesu Christi,
die er aus der Zerstreuung und Vereinzelung sammelt,
folgen wir ihm auf seinem Weg durch die Zeit.
In ihm geschwisterlich verbunden,
teilen wir die Sorgen und Nöte,
die Hoffnungen und Freuden aller Menschen guten Willens.
Sie stehen vor uns an diesem Tag,
und im Geist Christi beten wir.

Wir bitten dich, Gott, um den Heiligen Geist,
den Tröster und Befreier,
den Atem und Wind.
Als deine heilige Versammlung rufen wir:
V/A: Sende aus deinen Geist, und das Antlitz der Erde wird neu.
(GL 312/2)

Wir feiern (diesen …) Sonntag.
Du hast uns heute zusammengerufen,
dass wir dein Wort hören
und dir das Lob singen konnten.
(Das Brot zu brechen, ist uns nicht gegeben,
doch deine Nähe ist uns zugesagt.)
Herr, es ist die Kirche,
die Jesus als dein Volk aus allen Völkern gesammelt hat.
Als seine Kirche halten wir Ausschau
nach seinem endgültigen Kommen.
Mit allen, die den Weg auf dein Reich hin gehen,
geben wir dir, Gott, die Ehre.

19 Hymnus
GL 169/Unterwegs 166 »Gloria, Ehre sei Gott« oder
EH 107 »Jubilate Deo« oder
Unterwegs 67 »Singt dem Herrn, alle Völker und Rassen«

20 Fürbitten
Im Vertrauen auf Gottes liebende Zuwendung zu uns Menschen bitten wir:
- Für die Kinder, die vieles vermissen,
  für die Kinder die sich selbst überlassen sind,
  für die Kinder, die körperlich oder seelisch ums Überleben kämpfen.
Gemeinde: GL 156 Kyrie (Taizé)
- Für die Jugendlichen ohne Arbeitsplatz,
  für die Jugendlichen, die nach guten Vorbildern und Orientierung suchen,
  für die Jugendlichen, die unter schulischem oder beruflichem Leistungsdruck stehen.
- Für die Paare, die es schwer miteinander haben,
  für die Familien die sich auseinandergelebt haben,
  für die Menschen, die sich einsam fühlen und nach Heimat suchen.
- Für die Menschen in Alten- und Pflegeheimen,
  für die, denen das Leben mit den Jahren schwer geworden ist,
  für die unheilbar Kranken und die Sterbenden.
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Alles, was ist und war, kommt von Gott.
Wir dürfen zu ihm beten, wie Jesus es uns gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 241 »Nun freut euch, ihr Christen« 1–2.4 oder
EH 278 »Ein Licht in dir geborgen« oder
Unterwegs 118 »Tochter Zion, freue dich«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Gott segne unsere Familien und Ehen,
Beziehungen, Partnerschaften
und alle familiären Räume, in denen Menschen aufwachsen:
Gott segne sie mit seinem Schutz.
Gott segne die Väter und die Mütter,
die die sorgen, erziehen, lehren und pflegen:
Gott segne sie mit Kraft und Energie.
Gott segne die Kinder
die uns brauchen und auf uns angewiesen sind:
Segne sie mit einem Zuhause der Liebe,
mit Zärtlichkeit und Geborgenheit
du, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.
Gestaltungselement siehe 28

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Atarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier

Abschluss der Fürbitten
Du bist in der Menschwerdung deines Sohnes einer von uns geworden. Dich preisen wir heute und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot
verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 256 »Ich steh an deiner Krippe hier« oder
EH 153 »Unser Leben sei ein Fest« oder
Unterwegs 88 »Aller Augen warten auf dich, Herre«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/ in und Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Gott ist uns nahe in Jesus Christus. Er schenkt sich uns im Brot. Wir neigen uns dankbar vor ihm und bitten ihn: »Stärke uns.«
Du zärtlicher Gott.
Gemeinde: Stärke uns.
Du berührbarer Gott.
Gemeinde: Stärke uns.
Du gütiger Gott.
Gemeinde: Stärke uns.
Du menschenfreundlicher Gott.
Gemeinde: Stärke uns.
Du Geheimnis unseres Lebens.
Gemeinde: Stärke uns.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Alles, was ist und war, kommt von Gott. Wir dürfen zu ihm beten, wie Jesus es uns gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 241 »Nun freut euch, ihr Christen« 1–2.4 oder
EH 278 »Ein Licht in dir geborgen« oder
Unterwegs 118 »Tochter Zion, freue dich«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott, unser Vater,
du hast uns in der Feier dieses Gottesdienstes gestärkt.
Wir gehören zur großen Gemeinschaft derer,
die an dich glauben und auf dich vertrauen.
Du gibst uns durch dein Wort und den Leib Christi immer wieder die Kraft, uns auf das Leben einzulassen: in den vielfältigen Bezügen und in der Zusammengehörigkeit in den Familien.
Bleibe bei uns mit deiner Gnade, und lass uns glaubwürdige Botinnen und Boten deiner Liebe sein, wo immer wir leben. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Bruder, im Heiligen Geist.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement
Die Christusrufe können von Kindern bzw. Jugendlichen unterschiedlichen Alters vorgetragen werden (Erstkommunionkinder, FirmandInnen und Mitglieder der Ministranten- oder Jugendgruppe). Als Zeichen, dass man einander Gutes zusagt, können zum Segen die Eltern den Kindern ein Kreuz auf die Stirn machen und anschließend die Kinder den Eltern.

Anna Hennersperger

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