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WortGottesFeiern
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Leseprobe 1
Mariä Aufnahme in den Himmel
Aufgenommen in den Himmel
Lesejahr C


Der Marienfesttag von der »Aufnahme Marias in den Himmel« am 15. August – volkstümlich als »Mariä Himmelfahrt« bezeichnet – feiert den christlichen Auferstehungsglauben im Hinblick auf Maria. Auch wenn in der Bibel keine Aussagen zur »Himmelfahrt« der Mutter Jesu zu finden sind, so bringt das liturgische Fest eine Glaubenssicht zum Ausdruck, die schon seit dem 5. Jahrhundert bezeugt ist und von Papst Pius XII. 1950 zum Dogma, zur verbindlichen Glaubenslehre der Katholischen Kirche, erhoben wurde. Demnach wurde »Maria nach der Vollendung ihres irdischen Lebenslaufes mit Leib und Seele zur himmlischen Herrlichkeit aufgenommen«. Was für alle Menschen zu hoffen ist, das glaubt die Kirche im Blick auf Maria als bereits geschehen: Maria ist ganz aufgenommen in die heilvolle Gemeinschaft mit Gott. In der liturgischen Verkündigung lässt sich Maria als exemplarisches Hoffnungszeichen deuten, welches darauf verweist, wie Gott an jenen liebevoll handeln wird, die sich mit ganzem Herzen seiner Botschaft öffnen.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 289 »Herr, deine Güt ist unbegrenzt« oder
EH 285 »Eingeladen zum Fest des Glaubens« oder
Unterwegs 39 »Der Himmel geht über allen auf«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Bei Gott sind wir geborgen, gestern, heute und morgen.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Die Kirche feiert heute das liturgische Fest »Mariä Aufnahme in den Himmel«, das wir meist als »Mariä Himmelfahrt« bezeichnen. Ein Marienfest mit einer langen Tradition. Sogar ein Dogma wurde 1950 hierzu formuliert, welches uns Glaubende dazu anhält, Maria als mit Leib und Seele im Himmel Aufgenommene zu verstehen.
Fühlen Sie sich eingeladen, über den Glaubenssinn dieses Marienfestes nachzudenken und Gott für sein Handeln an uns Menschen zu loben. Zu Jesus Christus, dem Sohn Mariens, lasst uns rufen.

5 Christusrufe
GL 495/3 »Herr Jesus, du Sohn des ewigen Vaters«

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 166 oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott, du hast Maria in die himmlische Gemeinschaft mit dir aufgenommen. So ist sie für uns ein Zeichen der Hoffnung und des Trostes auf unserem eigenen Weg hin zu dir. Stärke unseren Glauben und sei du lebendig in unserer Mitte.
Dies erbitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Offb 11,19A; 12,1−6A.10AB
Die Bildersprache der Offenbarung lässt sich nicht leicht verstehen. Das Buch der Offenbarung ist an eine Christengemeinde gerichtet, die in großer Bedrängnis von außen ihren Glauben zu leben versucht. Das spiegelt sich im Text der Lesung.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus der Offenbarung des Johannes.

Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 600/1 »Sei gegrüßt, Maria« mit Versen aus Psalm 45 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: 1 Kor 15,20−27A
In der Gemeinde in Korinth kommt die Frage auf, was es mit der Auferstehung von den Toten auf sich hat. Hören wir hierzu den Apostel Paulus.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther.

Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 530/1 oder EH 24 oder Unterwegs 172
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Lk, 39−56
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.

Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Lebensfreude und Todesleid
Zwei schwangere Frauen, zwei Kinder im Mutterleib und nichts als Freude. Elisabets Kind hüpft freudig im Bauch seiner Mutter und Maria jubelt über Gott, der so Großes an ihr getan hat. Wie viel Hoffnung und frohe Erwartung steckt in dieser Begegnungsgeschichte.

Und dann, viele Jahre später, zwei Söhne, die gewaltsam zu Tode kommen. Johannes der Täufer, dem man den Kopf abschlägt, Jesus von Nazaret, der elendig am Kreuz stirbt. Ich denke an Maria und spüre, wie viel Lebensfreude und Todesleid sie in ihrem Leben erfahren haben muss. Weil Maria gerade das Leid nicht nur vom Hörensagen her kennt, ist sie für viele Menschen ansprechbar geworden, in ihren eigenen Grenzerfahrungen und Leidensgeschichten. Denken wir an die Marienwallfahrtsorte und die Pilger, die es dorthin zieht.

Obwohl die Bibel nur an sehr wenigen Stellen etwas von Maria berichtet, hat diese im Glauben und in der Frömmigkeit der Menschen ihren Platz gefunden. Man hat sie zur Himmelskönigin, Jungfrau und Gottesmutter gemacht. Maria, die Frau aus Nazaret, die so klar und entschieden Gott als ihren Retter preist, der machtvolle Taten vollbringt und die Mächtigen vom Thron stürzt.

Aufnahme in den Himmel

Maria, so lautet die zentrale Aussage des heutigen Marienfestes, ist mit Leib und Seele, mit ihrer ganzen Lebensgeschichte, in den Himmel aufgenommen worden. Gott hat sich für Maria tatsächlich als Retter erwiesen, der machtvoll aus dem Tod ins unverlierbare Leben ruft. Die Kirche glaubt, dass das, was wir Christen für alle Menschen glaubend erhoffen, an Maria bereits geschehen ist. Somit kann uns Maria ein Hoffnungszeichen sein, das aufzeigt, was denen bevorsteht, die sich wie Maria auf Gottes Botschaft einlassen.

Glaube an die Auferstehung
Das Fest »Mariä Himmelfahrt« feiert den christlichen Auferstehungsglauben im Blick auf Maria, wie wir ihn auch im Credo bekennen: Ich glaube an die Auferstehung der Toten. Jedoch: Was machen wir mit unserem Zweifel, der in uns nagt und der immer wieder fragt: Ist mit dem Tod nicht doch alles aus?

Wie soll das gehen, Auferstehung? Wie begegne ich dem Zweifel, der mich hin- und herreißt und mich an Gott und seinen Verheißungen zweifeln lässt? Dieser Zweifel, der alles Vertrauen unterwandert und mich von Gott wegtreibt.

Jesus fragt die Jünger einmal, warum sie in ihrem Herzen solche Zweifel aufkommen lassen. Eine Antwort hierauf mag lauten: Wir erleben uns sterblich. Wir müssen das Loslassen lernen, und es macht uns Angst. Der Glaube, dass wir für Gott unsterblich sind, egal, ob unser Dasein auf Erden zwei Tage oder 80 Jahre währt, ist immer wieder dem Zweifel ausgesetzt.

Uns wird der Glaube abverlangt
Uns wird der Glaube abverlangt. Kein Dogma, das die verbindliche Glaubenslehre für uns Katholiken bestimmt, nimmt uns die Auseinandersetzung mit unserem Zweifel ab. Zu fragen bleibt: Welche Erfahrungen können hilfreich sein, um zum Glauben an die Auferstehung zu finden?

Einmal das Verhalten der Jüngerinnen und Jünger nach dem Kreuzestod Jesu. Was ließ sie den Anblick des Gekreuzigten vergessen? Wie kam es, dass ihre tiefe Enttäuschung in Begeisterung umschlägt? Sie haben ihre Zweifel überwunden und wurden zu Verkündern der Osterbotschaft: Jesus lebt! Selbst persönliche Nachteile, Verfolgung und Tod konnten die Jüngerinnen und Jünger Jesu nicht davon abhalten, ihren Osterglauben zu leben und weiterzusagen.

Dann die Erfahrung, die Maria gemacht hat und die viele glaubende Menschen mit ihr machen. Wer sich auf Gott einlässt und auf ihn vertraut, wer die Fingerzeige Gottes in seinem Herzen bewahrt, der geht mehr und mehr über in die Welt Gottes. Der kann erfahren, wie Erstarrung in Lebendigkeit übergeht, wie Liebe den Hass überwindet und wie Trauer sich in Freude verwandelt. Denn: Wer an Gott glaubt, der ist schon jetzt vom Tod zum Leben hinübergegangen.
Stille

15 Antwortgesang der Gemeinde: Predigtlied
Maria preist die Größe des Herrn, und auch wir stimmen ein in den Lobgesang Mariens:
GL 261 »Den Herren will ich loben«

16 Friedenszeichen
Gott verheißt uns den himmlischen Frieden.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Wir bitten um eine Gabe für ….
Orgelspiel oder
GL 618 »Brich dem Hungrigen dein Brot« oder
EH 69/Unterwegs 131 »Ubi caritas«

18 Festtäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Maria jubelt über Gott ihren Retter. Auch wir wollen in den Lobpreis Gottes einstimmen.
Siehe Werkbuch S. 172–173 .
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt.
V/A: Dir sei Preis und Dank und Ehre!

Gepriesen bist du, Herr, unser Gott,
für das Leben, das du geschaffen hast.
Die ganze Welt hältst du in der Hand,
und wir dürfen dich unseren Vater nennen.
V/A: Dir sei Preis ...

Wir danken dir für deinen Sohn Jesus Christus,
unseren Herrn und Bruder.
Durch ihn wurde deine Güte in menschlicher Gestalt sichtbar.
In seinem Tod und seiner Auferstehung hast du uns erlöst
und bleibende Hoffnung geschenkt.
Er ist das Wort, das uns den Weg weist,
er ist die Wahrheit, die uns frei macht.
V/A: Dir sei Preis …

Wir preisen dich für den Heiligen Geist,
der uns zusammenführt und als Kirche eint.
Aus seiner Fülle haben wir empfangen,
aus seiner Kraft dürfen wir leben.
V/A: Dir sei Preis …

Wir danken dir für alle, die den Weg mit uns gemeinsam gehen
und ihr Leben mit uns teilen.
Für alle, die bei uns bleiben in Stunden der Freude,
aber auch in Stunden der Not und der Angst.
V/A: Dir sei Preis …

Wir preisen dich, Herr, unseren Gott,
durch ihn, Jesus Christus, deinen Sohn, im Heiligen Geist
und stimmen ein in den Lobgesang der himmlischen Chöre:

19 Hymnus
GL 457,1–3 »Allein Gott in der Höh sei Ehr« oder
EH 11/Unterwegs 165 »Ehre Gott in der Höhe«

20 Fürbitte
An Gott wenden wir uns und vertrauen uns ihm an:
- Hilf, dass wir Menschen die Erde nicht ausbeuten durch unseren verschwenderischen Lebensstil, sondern die Gaben der Schöpfung gerecht und verantwortungsvoll miteinander teilen. Gott, unser Vater.
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
- Schenke allen Menschen einen wachen Blick füreinander und die Kraft, sich für ein gutes Miteinander einzusetzen. Gott, unser Vater.
- Lass uns unsere eigenen Schwächen und Fehler nicht übersehen und mit dem Finger auf andere zeigen. Hilf, dass wir Menschen barmherzig miteinander umgehen und einander verzeihen können. Gott, unser Vater.
- Hilf, dass wir dem Tod nicht mehr Glauben schenken als dem Leben. Sei unseren Verstorbenen die Fülle des Lebens und schenke den Trauernden Trost und Hoffnung. Gott, unser Vater.
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Jesus schenkt uns das Vaterunser. Beten wir es voll Vertrauen.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 291 »Wer unterm Schutz des Höchsten steht« oder
EH 273 »Meine Hoffnung und meine Freude« oder
Unterwegs 65 »Ein Danklied sei dem Herrn«

23 Mitteilungen
Gestaltungselement siehe 28

24 Segensbitte
Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Gott segne uns mit einem hörenden Herzen.
Gott segne uns mit einem mutigen Ja zum Glauben.
Gott segne uns mit der Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod.
So segne uns alle der gute und barmherzige Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung

Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Gott lenke unsere Herzen, unsere Gedanken und unser Handeln zu ihm hin. Er höre unsere Bitten und sei uns nahe in Jesus Christus, unserem Herrn.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 298 »Herr, unser Herr« oder
EH 263 »Wäre Gesanges voll unser Mund« oder
Unterwegs 196 »Du bist das Brot«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung

Brot des Lebens, inmitten unserer Gemeinschaft. Wir rufen zu Jesus Christus, unserem Herrn: Bleibe bei uns.
Jesus, unser Leben.
Gemeinde: Bleibe bei uns.
Jesus, unsere Freude.
Gemeinde: Bleibe bei uns.
Jesus, unsere Hoffnung.
Gemeinde: Bleibe bei uns.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Jesus schenkt uns das Vaterunser. Beten wir es voll Vertrauen.
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion

Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied

GL 291 »Wer unterm Schutz des Höchsten steht« oder
EH 273 »Meine Hoffnung und meine Freude« oder
Unterwegs 65 »Ein Danklied sei dem Herrn«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott, wir danken dir für alles Gute, das du uns schenkst.
Wie du Maria in die Freude des Himmels aufgenommen hast, so wirst du auch uns einmal die Fülle des Lebens schenken. Lass uns aus dieser Hoffnung leben und zum Segen für die Menschen werden.
Dies erbitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23


28 Gestaltungselement
Am Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel ist an manchen Orten die Kräutersegnung eine lebendige Tradition. Auch in der Wort-Gottes-Feier kann diese Tradition einen Ort haben. Dazu sollten die Menschen in der Gottesdienstordnung auf die Kräutersegnung aufmerksam gemacht werden, so dass sie die Kräutersträuße mit in die Kirche bringen. Die Segnung kann am Ende der Feier, vor der Segensbitte 24 sein.

Hierzu können Sie das Benediktionale, das Buch, in dem die verschiedenen Segnungen enthalten sind, verwenden. Sicherlich ist dieses Buch in der Sakristei zu finden.
(Benediktionale. Studienausgabe für die katholischen Bistümer des deutschen Sprachgebiets. Hrsg. von den Liturgischen Instituten Salzburg – Trier – Zürich)

Diese Segnung kann mit folgenden Worten eingeleitet werden:

Seit langer Zeit werden an diesem Tag Kräuter und Blumen gesegnet. Kräuter haben heilende Wirkung, Blumen lassen uns den Reichtum und die Schönheit der Schöpfung erkennen. Sie haben Kräuter und Blumen mitgebracht. Lasst uns miteinander beten und Gott um seinen Segen dafür bitten.

Segensgebet siehe Benediktionale Seite 65


Thomas Hußmann

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