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WortGottesFeiern
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Leseprobe 1
Christkönigssonntag
Lesejahr C
Das ist ein Fest wert: Gott legt sich in Jesus Christus fest

Das Christkönigsfest ist ein sehr junges Fest: 1925 wurde es von Papst Pius XI eingeführt. Getragen ist es von dem Gedanken, dass die Anerkennung der Königsherrschaft Christi eine hilfreiche Haltung sei, um der Orientierungslosigkeit und den Ängsten in einer Zeit wirtschaftlicher Unruhen und gesellschaftlicher Umbrüche zu begegnen.
Vor dem Hintergrund des Machtzuwachses der Nationalsozialisten gewann der Christkönigsgedanke in weiten Teilen der katholischen Jugend Deutschlands die Bedeutung eines Gegengewichtes zum totalitären Anspruch des Nationalsozialismus und seines Führerkultes.
Der Festtermin, der letzte Sonntag im Kirchenjahr, bündelt, was Mitte des Kirchenjahres ist: das Bekenntnis zur »Herrschaft« Jesu Christi, das im Leben Jesu, seiner Frohbotschaft, seinem Leiden und Auferstehen begründet ist.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

2 Gesang zur Eröffnung

GL 560 »Gelobt seist du, Herr Jesus Christ« oder
EH 90 »Kennst du das alte Lied« oder
Unterwegs 108,1-3 »Herr, unser Herr«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruss

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Jesus Christus ist in unserer Mitte und schenkt uns seinen Frieden.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Am Christkönigsfest bekennen wir uns dazu, dass für uns in Jesus Christus Gott König und Herrscher der Welt ist. Wir drücken diesen Glauben in einem Bild aus, das ein wenig Staub angesetzt hat. Wichtig aber ist – und da lohnt ein zweiter Blick auf dieses Fest -, dass wir uns von der Idee getragen fühlen, dass Gott hinter allem steht, was unser Leben ausmacht. Seiner Zusage, dass er zu uns Menschen steht, wollen wir uns wieder neu öffnen.
Rufen wir den an, dem wir unser Leben anvertrauen können:

5 Christusrufe
Gesungen nach der Melodie von GL 495
Herr Jesus, du König aller Menschen.
Kyrie eleison.
Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Kyrie eleison.

Herr Jesus, du Sohn des lebendigen Gottes.
Christe eleison.
Du birgst uns in Gottes Treue.
Christe eleison.

Herr Jesus, du Herr unsrer Kirche.
Kyrie eleison.
Du rufst uns auf, dir zu folgen.
Kyrie eleison.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 158 f. oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott, du Herrscher der Welt,
in deinem Sohn ist uns deine Lebensordnung und dein Reich neu geschenkt worden: ein Reich der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens.
Mache uns bereit, auf dein Wort zu hören und dazu beizutragen, dass dieses Reich wachse in unserer Welt.
Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und König, der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes, heute und alle Tage und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur Ersten Lesung: 2 Sam 5,1–3

Die Samuelbücher erzählen einen Teil der Geschichte des Volkes Israel. Beschrieben ist die Erfahrung, dass Israel sich nach einem menschlichen König sehnt, der für Recht und Ordnung sorgt. Zugleich wird bewusst gemacht, dass – im Unterschied zu den anderen Völkern – nicht ein Mensch, sondern Gott der Herrscher des Volkes Israel ist.

8 Erste Lesung

Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem zweiten Buch Samuel.

Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 727/1 »Herr, du bist König über alle Welt« mit GL 727/2 (Psalm 47)

10 Hinführung zur Zweiten Lesung: Kol 1,12–20
Die Christen in Kolossä sehen ihr Leben von unterschiedlichsten Mächten bestimmt. In ihrer Vorstellung stehen den Mächtigen dieser Welt dämonische Gewalten und Engelmächte der himmlischen Welt gegenüber. Wer hat letztlich das Sagen? Reicht es tatsächlich, allein Gott in Christus anzubeten? Der Hymnus gibt wort- und bildgewaltig Antwort auf diese Frage.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Kolosser.

Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 530/6 »Halleluja«
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Lk 23,35–43
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.

Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Wer legt sich schon gerne fest?

»U.A.w.g. – Um Antwort wird gebeten.« »Um besser planen zu können, bitten wir um verbindliche Anmeldung bis zum …« Sie alle kennen die unterschiedlichsten Formen, mit denen Sie dazu aufgefordert werden, sich zu entscheiden, ob Sie an einer Veranstaltung teilnehmen oder nicht. Sie müssen sich festlegen! Die Einladenden möchten sich auf sie verlassen können. Schon diese Art von Festlegung empfinden wir manches Mal als Zumutung: »Es kann sein, dass an diesem Tag auch noch dies und das stattfindet, womöglich bin ich doch anderweitig gebunden …« Gerne halten wir uns viele Türen offen, um kurzfristig, vielleicht auch nach Lust und Laune zu entscheiden. Sich nicht festlegen – damit bleibt ein wenig das Gefühl über Spiel- und Freiräume im Leben zu verfügen.
Auch wenn es um inhaltliche Positionen geht, legen sich viele nicht gerne fest. Wer sagt klar seine Meinung zu gesellschafts- und kirchenpolitischen Thema? Wer spricht offen – und nicht hinter vorgehaltener Hand – aus, was er über diese und jene Aktivität, auch innerhalb unserer Kirchengemeinde, denkt? Wer lässt sich auch in Konfliktsituationen in die sprichwörtlichen Karten schauen? Wer legt sich fest auf eine Position?
Wer Position bezieht, gewinnt Gestalt, ist klar erkennbar, bürgt gewissermaßen mit seinem Namen für eine Sache. Er wird aber auch angreifbar und muss mit dem Risiko leben, angefeindet, ja sogar ausgegrenzt zu werden. Wer nach allen Seiten hin offen ist, kann tatsächlich häufig mit deutlich weniger Reibung rechnen.

Ein menschliches Phänomen – David

Das ist kein modernes Phänomen, sondern, so scheint es, ein menschliches. In der alttestamentlichen Lesung begegnet uns heute David. David, der einerseits zur Lichtgestalt wurde, weil er als König Israels die Zeit symbolisiert, in der Israel voller Macht, Einfluss und Größe war. Im Blick auf ihn blieb die Sehnsucht, auf diese Weise anerkannt zu sein, im Volk Israel wach. Andererseits schildert ihn die Bibel auch als jemanden, den wir heute wohl als Machtmenschen bezeichnen würden: David war nach allen Seiten offen, wechselte Rollen und Positionen, um immer am Ball des politischen Geschehens zu bleiben und das Beste zu erreichen – für sich selbst. Seinem Volk ist er vieles schuldig geblieben.

Es geht auch anders – Jesus von Nazaret

Jesus ist nicht in die Fußstapfen des Machtmenschen David getreten. Sein Ziel war es nicht, Israel wieder zu einem Großreich zu machen, als dessen König er über die Menschen herrscht. Damit enttäuschte er so manchen, der mit ihm die Hoffnung auf Größe und Macht verband.
Jesus hat von Anfang an Stellung bezogen und deutlich gemacht, wofür er steht, welche Position er in der Geschichte Gottes mit uns Menschen vertritt:
Er erneuert die Vorstellung Israels, dass, wer auf Gott schaut und sich an ihn und seine Weisung hält, weit mehr dazu beitragen kann, dass Menschen mit Würde, mit Recht und Ordnung leben können, als es von Menschen geschaffene Systeme je ermöglichen werden. Gerade mit diesem Vertrauen, mit dieser Festlegung auf den Menschen gerät Jesus allerdings in eine Situation der absoluten Hilflosigkeit, er provoziert Hohn und Spott. Jesus endet am Kreuz.
Das, was an Jesu Festlegung auf den Menschen in die Zukunft zeigt, ist die Konsequenz, mit der er das getan hat. Mit seiner Botschaft und seinem Tun eckte er an, da er Denk-, Handlungs- und Glaubensmuster neu entwarf:
Die Ersten sollen diejenigen sein, die anderen Menschen dienen. Wer Gewinn machen will, muss mit möglichst vielen teilen. Die größten Taten geschehen dort, wo sich Menschen füreinander einsetzen.

Gott sei Dank

Das Kreuz ist die Folge jener Konflikte, die Jesus herauf beschwor, ja herauf beschwören musste, wenn er dieser Ordnung Gültigkeit verschaffen wollte. Er hat sich festgelegt und wurde im wortwörtlichen Sinne auf seine Position festgenagelt.
Das ist ein Fest wert, so paradox das klingen mag: Da gibt es einen, der sich für uns Menschen einsetzt. Da steht einer ein für alle, die bei uns Menschen keine Lobby haben. Da lässt es einer zu, dass sich die Schwachen an ihn hängen. Da setzt sich einer dafür ein, dass Gott und die Menschen einander begegnen können – Gott sei Dank.
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Glaubensbekenntnis
Bekennen wir unseren Glauben – legen wir uns damit auf ihn fest, der uns wahrhaftig Menschen sein lässt.
Gemeinde: Ich glaube an Gott ...

16 Friedenszeichen
Jesus Christus ist der, der uns Frieden schenkt. Lassen wir uns von ihm anstecken. Legen wir uns auf seinen Frieden fest, der uns die Nähe Gottes spüren lässt.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Unsere gemeinsame Feier ist ein Zeichen unseres Glaubens, das auch nach außen wirkt. Dazu gehört, dass wir Menschen, die unsere Hilfe brauchen, mit finanziellen Mitteln tatkräftig unterstützen. Die heutige Kollekte ist bestimmt für …
Orgelspiel oder
GL 638,1.3 »Nun singe Lob, du Christenheit« oder
EH 252/Unterwegs 34 »Wir erwarten einen neuen Himmel«

18 Sonntäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Lasst uns den Herrn, den Herrscher der Welt und des Lebens lobpreisen:
Siehe Werkbuch S. 178 f.
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes des Vaters.
(GL 174)

Menschenfreundlicher Gott,
Vater unseres Herrn Jesus Christus,
so sehr hast du die Welt geliebt,
dass du uns deinen einzigen Sohn gabst,
damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht zugrunde geht,
sondern das ewige Leben hat.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
für die Menschwerdung deines Sohnes,
für seine Geburt aus der Jungfrau Maria,
für sein Leben in unserer Mitte.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
für Jesu Leben in Nazaret,
für die Offenbarung deines Sohnes am Jordan,
für seinen Sieg über den Versucher in der Wüste.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
für jedes Wort aus dem Munde Jesu,
für sein heilendes Wirken,
für die Zeichen seiner Herrlichkeit.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
für das Abendmahl deines Sohnes,
für sein Leiden und Sterben,
für seine Grabesruhe
und seine Auferstehung.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
für alle Macht,
die du Christus gegeben hast,
im Himmel und auf Erden,
für seine Auffahrt zu dir,
für die Sendung des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
dass dein Sohn uns nicht allein lässt;
dass er gegenwärtig ist,
wo zwei oder drei
in seinem Namen versammelt sind;
dass er alle Tage bei uns ist
bis zum Ende der Welt.
Gemeinde: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes des Vaters.

Wir preisen dich, Vater,
Herr des Himmels und der Erde,
in Dankbarkeit, in Ehrfurcht und in Liebe
durch deinen Sohn im Heiligen Geist
und stimmen ein in das Loblied der himmlischen Chöre:

19 Hymnus
GL 457 »Allein Gott in der Höh sei Ehr« oder
EH 11 »Ehre Gott in der Höhe«« oder
Unterwegs 71 »Te deum laudamus«

20 Fürbitten
Lasst uns beten zu Gott, der uns Menschen auf immer die Treue hält:

- Für alle, die Unglück haben in ihrem Leben; für alle, denen ein Fehltritt ein Leben lang nachgeht; für alle von Krankheit und Leid Gezeichneten; für alle Verlassenen und Vergessenen: dass ihre Not ein Ende hat.
Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
- Für alle, die still und bescheiden ihren Mitmenschen zur Seite stehen; für alle, die sich schwer damit tun, ihre tägliche Arbeit zu verrichten; für alle, die über ihre Kräfte beansprucht werden: dass du ihnen beistehst und sie nicht alleine lässt.
- Für uns alle: Lass uns deine Nähe erfahren, die uns die Sicherheit gibt, dass du an unserer Seite gehst.
- Für alle, die auf unser Gebet angewiesen sind und für die wir nun in der Stille beten wollen. (Stille)

Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Sprechen wir aus diesem Vertrauen heraus das Gebet, das Jesus uns geschenkt hat.
Gemeinde: Vater unser im Himmel ...

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 564,1.3–4 »Christus Sieger, Christus König« oder
EH 273/Unterwegs 103 »Meine Hoffnung und meine Freude«

23 Mitteilungen
Gestaltungselement siehe 28

24 Segensbitte
Der Segen des lebendigen Gottes umfasse unser Dasein.
Die Gegenwart Jesu Christi erfülle unser Leben.
Sein Geist verleihe unseren Schritten Richtung und Zukunft.
So segne uns Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Diese Bitten sprechen wir im Vertrauen darauf aus, dass du, lebendiger Gott, Herrscher der Welt, uns Menschen zugewandt bist. Dafür sei dir Lob und Dank erwiesen.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier ...
Möglichkeit 1: in ... (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen ... hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
Orgelspiel oder
GL 551,1.5 »Schönster Herr Jesu« oder
EH 70 »Du bist das Brot« oder
Unterwegs 195/2 »Jesus, du mein Leben«
Während des Orgelspiels oder des Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Wir wollen Jesus Christus anbeten, der in der Gestalt des Brotes unter uns gegenwärtig ist.
Herr Jesus, du bist im Brot unter uns. Du schenkst dich uns, damit wir deine Nähe spüren.
Gemeinde: GL 280,1 (V/A) »Preiset den Herrn, denn er ist gut. Danket dem Herrn, denn er ist gut«
Herr Jesus Christus, deine Gegenwart lässt uns die Menschenfreundlichkeit unseres Gottes mit Händen greifen.
Gemeinde: GL 280,1 (V/A)
Herr Jesus, weil wir dich in uns tragen dürfen, begeleitest du uns auf unserem Lebensweg.
Gemeinde: GL 280,1 (V/A)
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Sprechen wir aus diesem Vertrauen heraus das Gebet, das Jesus uns geschenkt hat.
Gemeinde: Vater unser im Himmel ...

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig ...

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 564,1.3–4 »Christus Sieger, Christus König« oder
EH 273/Unterwegs 103 »Meine Hoffnung und meine Freude«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott,
Urgrund unseres Seins, in dieser Feier hast du uns Anteil an deinem göttlichen Leben geschenkt.
Bewahre uns in der Gemeinschaft mit dir und lass uns in dieser Verbindung mit dir leben und handeln.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.

Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement
Da mit dem Christkönigssonntag das Kirchenjahr schließt, bietet es sich an, am Ende des Gottesdienstes das Lied »Ausgang und Eingang« zu singen.
Der Text und die einfachen Gebärden drücken den Glauben aus, dass der Herr Anfang und Ende unserer Welt und unseres persönlichen Lebens ist.

Nach den Mitteilungen 23  spricht der/die Leiter/in:
Wir feiern heute, dass Gott sich ein für alle Mal darauf festgelegt hat, für uns Leben zu sein, Anfang und Ziel, Ausgang und Eingang. Zugleich endet heute das Kirchenjahr, und wir dürfen mit unserem Gott ein neues Jahr beginnen.
So lade ich Sie ein, dass wir uns und unser Leben am Ende dieser Feier bewusst in Gottes Hand legen, und zwar mit dem Lied:
EH 239/Unterwegs 99 »Ausgang und Eingang«
Bei der Anleitung ist darauf zu achten, dass der Kanon zunächst eingeübt wird, so dass die Liederbücher aus der Hand gelegt werden können und dass die Person, die die Gebärden zeigt, von der Seite zu sehen ist.

Ausgang und Eingang
Mit dem rechten Arm vor dem Körper einen Kreis beschreiben: dazu den Arm am Körper nach links, nach oben und auf der rechten Seite wieder nach unten führen.
Anfang und Ende
Mit dem linken Arm vor dem Körper einen Kreis beschreiben: dazu den Arm am Körper nach rechts, nach oben und auf der linken Seite wieder nach unten führen.
liegen bei dir, Herr,
Beide Arme gehen mit den Händen, die wie eine Schale geöffnet sind, nach oben.
füll du uns die Hände!
Beide Arme werden vor dem Körper ausgestreckt; die Hände bleiben als Schale geformt.

Danach weiter mit der Segensbitte 24

Dorothee Hampe

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