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WortGottesFeiern
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Leseprobe 2
28. Sonntag im Jahreskreis
Lesejahr C
Lebendig glauben – Grenzen überschreiten

Jede Religion steht in Gefahr, zu einem System von Glaubenssätzen und Regeln, Geboten und Verboten zu werden, dem möglichst genau zu folgen ist. Und jede Religion neigt dazu, die Kriterien der Zugehörigkeit nur aus diesen Glaubenssätzen und Regeln, Geboten und Verboten abzuleiten. Juden und Christen finden in der Bibel viele Texte, die eine solche Auffassung korrigieren. So bestimmen die alttestamentliche Lesung und das Evangelium dieses Sonntags die Zugehörigkeit anders. Beide Texte schildern eine lebendige – und deshalb ergebnisoffene – Begegnung mit Menschen, die außerhalb des Judentums leben. Gerade deren »defizitärer« Glaube wird zum Vorbild für gläubige Christen und erinnert sie daran: Die Grenzen der Kirchen und der Kirche sind fließend.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 220 »Dies ist der Tag, den Gott gemacht« oder
EH 104 »Singt dem Herrn, alle Völker und Rassen« oder
Unterwegs 71 »Te Deum laudamus«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruss
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Jesus Christus, unser Heiland, ist in unserer Mitte gegenwärtig. Er schenkt uns sein Licht und sein Leben.
Gemeinde: Amen.

4 Einführung
Liebe Gemeinde! Wir feiern auch heute wieder miteinander Ostern. Wir erinnern uns an Gottes schöpferische Macht. Wir kommen zusammen, weil wir alleine in Gefahr sind, im Grau unseres Alltags die österlichen Lichtspuren Gottes zu übersehen. Angesichts vieler schrecklicher Ereignisse und deprimierender Lebenssituationen übersehen wir allzu leicht, dass Gott Tag für Tag Dunkelheit in Licht verwandelt, Unheil in Heil, Tod in neues Leben.
Diese Lichtspuren in unserem Leben und in der Welt sind auf den ersten Blick oft unscheinbar. Doch gerade an sie erinnern wir uns heute.

5 Christusrufe
Herr Jesus, du Gesalbter Gottes: Kyrie eleison.
Gemeinde: Kyrie eleison.
Herr Jesus, du Heiland der Heiden: Christe eleison.
Gemeinde: Christe eleison.
Herr Jesus, du Licht unseres Lebens: Kyrie eleison.
Gemeinde: Christe eleison.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 146 f. oder
Lasset uns beten:
Kurze Stille.
Gott,
du bist die Liebe. Aus reiner Liebe schenkst du uns täglich deine Gnade.
Wir bitten dich: Lass deine Gnade in uns wirken, damit wir dein Wort im Herzen bewahren und bereit sind, das Gute zu tun.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur Ersten Lesung: 2 Kön 5,14–17
Ein verschlepptes jüdisches Dienstmädchen empfiehlt seiner heidnischen Herrin, ihr schwerkranker Mann Náaman könne durch jüdische Propheten geheilt werden. Náaman macht sich auf den Weg und landet vor dem Haus des Gottesmannes Elischa. Er rechnet mit einem spektakulären Wunder, aber Elischa begrüßt ihn nicht einmal, sondern lässt ihm nur ausrichten, er solle sich im Jordan waschen.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem zweiten Buch der Könige.

Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 484/1 »Jubelt, ihr Lande, dem Herrn« mit GL 484/2 (Psalm 98)

10 Hinführung zur Zweiten Lesung: 2 Tim 2,8–13

Die zweite Lesung singt das Hohelied der Treue des Auferstandenen. Auch dort, wo wir versagen und treulos handeln, bleibt Jesus sich selbst treu – und rettet uns aus unserer ausweglosen Lage.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem zweiten Brief an Timotheus.

Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium

Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 531/2
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Lk 17,11–19
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.

Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Liebe Schwestern und Brüder in Christus!
Das Evangelium, das wir gerade gehört haben, kennen viele von uns. Und auch eine moralische Nutzanwendung fällt uns vielleicht dazu ein.
Gerade das, was wir so gut zu kennen meinen, hält aber manchmal einige Überraschungen für uns bereit. Wir sollten also diese Jesus-Geschichte heute einmal genauer anschauen.

Gottvertrauen kommt vor der Heilung

Da begegnen dem Wanderprediger Jesus zehn Aussätzige. Sie befolgen die Regeln der Gesundheitsbehörde und halten wegen ihrer ansteckenden Krankheit Distanz. Aber weil sie Jesus offenbar kennen, schreien sie von fern: »Jesus, Meister, erbarme dich unser!« Sie erwarten sich etwas von ihm – vielleicht sogar die Heilung. Denn damals traute man vor allem prophetisch begabten Menschen Krankenheilungen zu. Doch Jesus enttäuscht die Männer: Er spricht kein prophetisches Machtwort. Er heilt sie nicht, wie er sonst oft genug Kranke geheilt hat. Jesus bleibt stattdessen selbst auf Distanz und ruft lediglich: »Geht! Zeigt euch den Priestern!« Vielleicht wohnten zufällig einige Priesterfamilien in der Nähe. Die Priester stellten damals als Religionsbehörde den Erfolg einer Heilung amtlich fest. Erst dann durfte ein Aussätziger wieder normale Sozialkontakte pflegen.
Der Befehl Jesu irritiert die kranken Männer. Sie sind ja weiterhin aussätzig. Wieso sollen sie sich den Priestern zeigen? Doch sie gehen trotzdem los.
Die zehn Männer tun, was Jesus sagt – ohne triftigen Grund. Irgendwie scheinen sie trotz allem Jesus zu vertrauen. Ist dieses Verhalten nicht ein schönes Beispiel für Glauben? Und tatsächlich: auf dem Weg, schreibt der Evangelist, werden sie rein.

Umkehr zur Dankbarkeit


Hier könnte die Geschichte zu Ende sein. Ihr happy end zeigt: Es lohnt sich, auf Jesus zu vertrauen. Jetzt aber geschieht etwas Überraschendes: Einer der Männer, ein Ausländer, der noch dazu die falsche Religion hat, sieht, dass er geheilt ist. Und er kehrt um.
Keine Rede mehr von dem Auftrag, den Jesus gegeben hat. Während die anderen neun vermutlich folgsam zu den Priestern gehen, tut dieser Ausländer etwas ganz anderes: Er folgt seiner Intuition. Er trifft eine eigene Entscheidung und verlässt seine Kollegen, mit denen er vielleicht schon lange unterwegs war. Er verändert die gewohnte Richtung seines Lebens um 180 Grad. Ganz alleine ist er jetzt, aber er ist selbst-ständig. Er folgt seinem Herzen: dort wohnt die Fähigkeit zum Loben und Danken, die ein ganzes Leben verwandeln können.
Der fremdgläubige Ausländer lobt Gott lauthals für seine Heilung und wirft sich vor Jesus dankbar zu Boden. Er kehrt um zu Gott – und zu dem Menschen, der ihm geholfen hat.

Was heißt Glauben?

Diese doppelte Umkehr kann auch uns zu denken geben. Denn Jesus sagt diesem Fremdgläubigen ein erstaunliches Wort: »Dein Glaube hat dir geholfen!«
Nach amtlichen Maßstäben hat dieser Samariter einen falschen Glauben, der ihm gar nichts hilft. Das würde sich erst ändern, wenn er sich formell bekehrt hat. »Ein Muslim ist ein Muslim und kein Christ«, sagen wir und haben natürlich Recht – nach den Maßstäben des Kirchenrechtes und des islamischen Rechtes. Für Jesus aber sind andere Maßstäbe bedeutsam und lebenswichtig: dankbare Beziehungen zu Gott und zu den Menschen.

Damit es Ostern wird

Für uns Christen hält diese Geschichte allerdings noch eine ganz besondere Herausforderung bereit: Sie mutet uns nämlich zu, nicht nur moralisch korrekt den Willen Gottes zu erfüllen – so wie er in der Bibel steht und wie ihn die Kirche verkündet. Ähnlich wie der Samariter damals können und sollen auch wir heute zu Jesus, unserem Heiland, eine lebendige, dankbare Beziehung aufbauen und pflegen. Dann wird es Ostern auch in unserem Leben, schon hier und heute.
Ja, Sie haben richtig gehört, liebe Gemeinde: Diese Geschichte ist eine Ostergeschichte. Denn Jesus sagt zum Samariter und zu uns: »Steh auf und geh!« Jetzt ist Zeit nicht nur für Gottvertrauen und Heilung, Umkehr und Dankbarkeit. Sondern jetzt ist die Zeit für die Auferstehung!
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Glaubensbekenntnis
Für uns Christen ist Jesus Christus das Bild des unsichtbaren Gottes. Sein guter Geist wirkt in unserer Welt. In diesem Bewusstsein bekennen wir gemeinsam unseren österlichen Glauben:
Gemeinde: GL 356 »Wir glauben an den einen Gott«

16 Friedenszeichen
Jesus Christus ist unser Friede und unsere Versöhnung. Sein guter Geist will auch in uns wirksam werden. Der Friede Gottes ist schon da – hier und heute. Öffnen wir uns für dieses Geschenk, das unser Leben und unsere Welt verwandeln kann. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Wir bitten Sie heute um Ihre Gabe für … (Kollektenzweck nennen).
GL 294 »Was Gott tut, das ist wohlgetan« oder
EH 112,1–3 »Durch das Dunkel hindurch« oder
Unterwegs 129 »Wo zwei oder drei«

18 Sonntäglicher Lobpreis

Der/die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Loben wir jetzt miteinander den dreieinigen Gott. Aus der Kraft des Vaters hat Jesus gelebt und geheilt. Aus dieser Kraft dürfen auch wir leben, wenn wir Jesus nachfolgen in unserem alltäglichen Leben.
Siehe Werkbuch S. 172 f.
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt.

Gepriesen bist du, Herr, unser Gott,
für das Leben, das du geschaffen hast.
Die ganze Welt hältst du in der Hand,
und wir dürfen dich unseren Vater nennen.
V/A: Dir sei Preis …

Wir danken dir für deinen Sohn Jesus Christus,
unseren Herrn und Bruder.
Durch ihn wurde deine Güte in menschlicher Gestalt sichtbar.
In seinem Tod und seiner Auferstehung hast du uns erlöst
und bleibende Hoffnung geschenkt.
Er ist das Wort, das uns den Weg weist,
er ist die Wahrheit, die uns frei macht.
V/A: Dir sei Preis …

Wir preisen dich für den Heiligen Geist,
der uns zusammenführt und als Kirche eint.
Aus seiner Fülle haben wir empfangen,
aus seiner Kraft dürfen wir leben.
V/A: Dir sei Preis …

Wir danken dir für alle, die den Weg mit uns gemeinsam gehen
und ihr Leben mit uns teilen.
Für alle, die bei uns bleiben in Stunden der Freude,
aber auch in Stunden der Not und der Angst.
V/A: Dir sei Preis …

Wir preisen dich, Herr, unseren Gott,
durch ihn, Jesus Christus, deinen Sohn, im Heiligen Geist
und stimmen ein in den Lobgesang der himmlischen Chöre:

19 Hymnus
GL 458 »Herr, Gott im Himmel« oder
EH 11/Unterwegs 165 »Ehre Gott in der Höhe«

20 Fürbitten
Gestaltungselement siehe 28
Miteinander stehen wir vor Gott – als sein priesterliches und königliches Volk. Im Bewusstsein unserer Würde bringen wir unsere Bitten vor ihn.
Lebendiger Gott, wir bitten dich für … (eine Bitte im Blick auf die aktuellen Nachrichten des Wochenendes):
Gemeinde: GL 253/1 »Sende aus deinen Geist, und das Antlitz der Erde wird neu«

- Lebendiger Gott, wir bitten dich für die eine Kirche Jesu Christi, die bis heute getrennt ist in verschiedene Konfessionen:
- Lebendiger Gott, wir bitten dich für die mächtigen und einflussreichen Menschen in Politik und Wirtschaft, in den Wissenschaften und Medien:
- Lebendiger Gott, wir bitten dich für die Kranken und für alle, die ihnen beistehen:
- Lebendiger Gott, in einem Augenblick der Stille bringen wir unsere persönlichen Bitten zu dir: (Kurze Stille.)

Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Jesus Christus ist unser Meister. Er hat uns gezeigt, wie wir beten können. Mit seinen Worten beten wir gemeinsam das Gebet, das er selbst uns gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 266 »Nun danket alle Gott« oder
EH 239 »Ausgang und Eingang« oder
Unterwegs 108 »Herr, unser Herr, wie bist du zugegen«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte
Der Herr segne uns und behüte uns.
Er lasse sein Angesicht über uns leuchten und sei uns gnädig.
Der Herr wende uns sein Angesicht zu und schenke uns Frieden.
So segne uns der barmherzige Gott: der Vater durch den Sohn im Heiligen Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Du, Gott, schenkst uns und der Welt deine Gnade. Dafür danken wir dir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten
GL 262 »Nun singt ein neues Lied dem Herren« oder
EH 75 »Du bist das Brot« oder
Unterwegs 74 »Laudate, omnes gentes«
Während das Lied gesungen wird, gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Jesus Christus ist der Heiland der Welt. Miteinander rufen wir ihm zu: Wir loben dich.
Gemeinde: Wir preisen dich.
Herr Jesus Christus: Du bist das Brot auf unserem Weg.
Wir loben dich.
Gemeinde: Wir preisen dich.
Du bist das Heil in unserer Not. Wir loben dich.
Gemeinde: Wir preisen dich.
Du bist das Leben für die Welt. Wir loben dich.
Gemeinde: Wir preisen dich.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Jesus Christus ist unser Meister. Er hat uns gezeigt, wie wir beten können. Mit seinen Worten beten wir gemeinsam das Gebet, das er selbst uns gelehrt hat:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 266 »Nun danket alle Gott« oder
EH 239 »Ausgang und Eingang« oder
Unterwegs 108 »Herr, unser Herr, wie bist du zugegen«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten:
Kurze Stille.
Lebendiger Gott!
Du hast uns heute mit deinem Wort genährt. Dafür danken wir dir.
Lass dein Wort zum Lebensmittel in unserem Alltag werden und schenke uns dadurch Anteil an deinem göttlichen Leben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.

Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement
An Stelle der laut vorgetragenen Fürbitten 20 wird – nach der folgenden Einleitung – eine längere Zeit der Gebetsstille für die persönlichen Fürbitten der Anwesenden gehalten. Diese Stille ist mit einem zeichenhaften Weihrauch-Ritual verbunden.

Einleitung:
Miteinander sind wir versammelt als königliches und priesterliches Volk Gottes. In der folgenden Gebetsstille bringen wir unsere Bitten und Herzensanliegen zu Gott. Wie der Weihrauch, den wir dazu verwenden, sollen unsere Herzensgebete schweigend aufsteigen zu Gott.

Je nach Situation der Kirche (ein Mittelgang oder mehrere Gänge) trägt ein Erwachsener oder tragen mehrere Erwachsene während der Gebetsstille sehr langsam eine oder mehrere größere Schale(n) von ganz hinten durch den Gang nach vorne. Jede Schale ist mit Sand gefüllt; darauf liegen Weihrauchkohlen. Zu Beginn des Rituals (während oder nach der Einleitung) wird genügend Weihrauch auf die Kohlen gestreut, so dass der Weihrauch während der gesamten Zeit deutlich sichtbar aufsteigt. Jede Schale wird schweigend auf den Altar gestellt.
Dann folgt der Fürbittruf, der dreimal gesungen wird (V/A), jeweils mit einer kurzen Pause dazwischen.
GL 253/1 »Sende aus deinen Geist, und das Antlitz der Erde wird neu«

Danach weiter mit dem Vaterunser 21

Max-Josef Schuster

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