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Leseprobe 2
Erntedank
Vom Bitten und Danken

Am Fest Erntedank stehen traditionell die Erntegaben aus Feld und Garten im Mittelpunkt – meist anschaulich dargestellt im Erntealtar. Diese Ernte ist uns im Bewusstsein, auch im kirchlichen Leben, um sie wurde in den Wettersegen der vorausgegangenen Monaten immer wieder gebeten.
Oft trifft diese Art zu ernten aber nur noch die Lebenswirklichkeit eines kleinen Gemeindeteils. Die meisten von uns »ernten« auf anderen Lebensfeldern: zum Beispiel Erfolge im Beruf oder Rückhalt im Familienleben. Doch gerade diese »Ernten« werden eher selten mit Gott in Verbindung gebracht – er wird weder als Ursache davon noch als Dankadressat dafür angesehen. Folgerichtig wird er auch selten um ein Gelingen auf diesen Lebensfeldern gebeten.
Die für heute ausgewählten Bibeltexte beschäftigen sich bewusst mit dem Bitten. Denn Bitten und Danken hängen zusammen, beides ist wichtig und beides schärft unser Bewusstsein dafür, wo und wie Gott in unserem Leben wirkt.
Für die Segnung der Erntegaben 15 ist Weihwasser bereitzustellen.

1 Einzug

Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

2 Gesang zur Eröffnung

GL 300,1–3.5 »Solang es Menschen gibt auf Erden« oder
EH 101 »Danke für diesen guten Morgen« oder
Unterwegs 70,1–2.4 »Singet, danket unserm Gott«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruss
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
Gemeinde: Der Himmel und Erde erschaffen hat.

4 Einführung
Wir feiern heute Erntedank. Wir danken Gott, dass in den Gärten und Feldern Früchte gereift sind, die wir zum Leben brauchen und nutzen. (Deshalb haben wir sie hier zum Altar gebracht.)
Doch unsere Ernte des Jahres umfasst mehr als die Früchte, die uns zur Nahrung dienen. Wenn wir unsere verschiedenen Lebens-Felder betrachten, so werden wir feststellen, dass wir alle ernten durften – auch ohne Feld oder Garten: Freude, Erfolg, Kraft und Liebe zum Beispiel. Wir werden aber vielleicht auch merken, welches der Lebens-Felder brach liegt, auf welchem die Ernte ausgefallen ist und wo wir vergessen haben, sie einzuholen.
Kurze Stille

5 Christusrufe
Jesus Christus, du begleitest uns in Zeiten des Erfolges und des Misserfolges. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.
Jesus Christus, dir können wir all unseren Dank, aber auch all unsere Bitten sagen. Christus, erbarme dich.
Gemeinde: Christus, erbarme dich.
Jesus Christus, du schenkst uns ein Leben in Fülle. Herr, erbarme dich.
Gemeinde: Herr, erbarme dich.

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten:
Kurze Stille.
Guter Gott,
du hast die Welt erschaffen. In Liebe sorgst du für uns und schenkst uns all das, was wir zum Leben brauchen.
Lass uns verantwortungsvoll mit deiner Schöpfung umgehen, damit alle Menschen und all deine anderen Geschöpfe an deiner geschenkten Fülle teilhaben können.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn und unseren Bruder, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und Leben schenkt in alle Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur Ersten Lesung: Dtn 26,5–11

Die Erste Lesung ist ein Kurz-Glaubensbekenntnis, das vom Volk Israel beim Erntedankfest gebetet wurde. Die Betenden vertrauen darauf, dass Gott seinem Volk, das ihn um Hilfe bittet, zur Hilfe kommt. Beispielhaft wird das im Exodusgeschehen deutlich. Als Dank bringen sie ihm Feldfrüchte dar.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Deuteronomium.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 753/1 »Der Herr hat Großes an mir getan« mit GL 753/2 (Psalm 126)

10 Hinführung zur Zweiten Lesung: Phil 4,4–9
Ausdrücklich ruft Paulus die Gemeinde in Philippi zur Freude auf – jederzeit! Erstaunlich für einen, der diese Zeilen im Gefängnis schreibt. Ob ihm seine Gebetspraxis gegen die Verzweiflung hilft? Er fordert die Gemeinde auf, Bitten mit Dank vor Gott zu bringen. Dank lenkt den Blick auf das Positive.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philippi.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 530,2 oder EH 26 oder Unterwegs 168
Der/die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Lk 11,5–13
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Bitten kostet Überwindung

Können Sie sich daran erinnern, wann Sie das letzte Mal eine große Bitte ausgesprochen haben?
Nicht, dass jemand den Müll mit hinunter nimmt oder ein Brot aus der Stadt mitbringt. Eine richtig große Bitte, bei der klar ist, dass der Gebetene dafür Zeit opfern, Pläne verändern, Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen muss? Solche Bitten sind selten. Denn wer sie äußert, gibt sich eine Blöße. Er muss dazu stehen, keine ausreichenden Fähigkeiten und Möglichkeiten für eine Aufgabe zu haben. Und er muss damit leben, einem anderen etwas schuldig zu bleiben.

Vom Risiko, Gott um etwas zu bitten

Der Mann, der im heutigen Evangelium seinen Freund samt Familie aus dem Schlaf klopft, traut sich zu bitten. Und Jesus fordert uns eindringlich auf, dies auch Gott gegenüber zu pflegen – wiederholt und mit Nachdruck.
Gott ernsthaft um etwas zu bitten ist nicht leicht. Es setzt voraus, dass wir unsere Grenzen kennen – uns ihrer vielleicht schmerzlich bewusst wurden – und dass wir vertrauen. Vertrauen darauf, dass Gott in unser Leben hinein wirkt – auch dann, wenn das Leben ganz andere Wege geht als von uns vorgesehen.
Dass Gott Hilfe und Beistand, nämlich seinen Geist, schickt, sagt uns Jesus im Evangelium fest zu. Nur lässt sich dieser bekanntlich nicht in vorgegebenen Bahnen lenken. Bitten an Gott sind mit einem gewissen Risiko verbunden: Wir müssen uns darauf einstellen, seine Hilfe nicht sofort als solche zu erkennen, weil sie nicht zwingend unseren Plänen und zeitlichen Vorstellungen entspricht. Manchmal müssen wir uns sogar von diesen verabschieden.

Im Jubel ernten, die mit Tränen säen

Es gehört viel Gottvertrauen dazu, Gott um etwas zu bitten. Leichter geht es, wenn man auf gute Erfahrungen zurückblicken kann, die das Vertrauen stärken. Im Psalm 126, den wir vorhin miteinander gesungen (gebetet) haben, kommt ein Gottvertrauen zum Ausdruck, das sich aus Dankbarkeit speist.
An zentraler Stelle jedoch steht eine Bitte: »Wende doch, Herr, unser Geschick!« Wer so etwas betet, dem geht es nicht gut, der sieht sich in einer unerträglichen Lage. Dennoch beginnt das Psalmgebet nicht mit einer Klage, sondern mit der Erinnerung an eine Heilstat Gottes: die Befreiung des Volkes Israel aus der babylonischen Gefangenschaft. Die Dankbarkeit dafür ist aus den Zeilen deutlich herauszulesen.
Diese dankbare Erinnerung gibt Kraft, das Beten erneut zu wagen. Sie wird zum Saatgut der Hoffnung. Und dieses wird ausgesät, mit Tränen in den Augen, Bitten auf den Lippen und dem Gottvertrauen im Herzen, dass »die mit Tränen säen mit Jubel ernten« werden.

Dankbarkeit hilft zu bitten

Das Fest Erntedank kann uns helfen, dieses Gottvertrauen zu stärken. Es fordert uns auf, unser Leben ganz bewusst auf das gute Wirken Gottes darin zu untersuchen und es unter dem Vorzeichen der Dankbarkeit zu betrachten.
Sicher, bei uns allen gab es im vergangenen Jahr Missernten, zerplatzte Träume, unerfüllte Wünsche, durchkreuzte Hoffnungen. Erntedank ist Anlass, dem etwas entgegen zu setzen, ohne es zu verleugnen. Das Fest lenkt den Blick auf die Ernten; sowohl auf die reichen Erträge, die Erfolgserlebnisse, die Glücksmomente, die Höhepunkte als auch auf die »zarten Halme«, die gewachsen sind und vielleicht schon erste Früchte tragen: die Entlastung bei einer schweren Aufgabe, das Finden unverhofft neuer Lösungsansätze, der Aufbruch aus einer scheinbar auswegslosen Situation, die Augenblicke der Gelassenheit im Zeitdruck, der befreiende Mut zum Abschied von Unerreichbarem und vieles mehr.
Mühsam müssen wir diese Erträge zusammen klauben, mit innerem Widerwillen und dem Zweifel, ob sich das Ernten überhaupt lohnt. Es ist nicht viel, nicht genießbar, wir werden davon nicht satt – nicht jetzt. Aber unter dem Vorzeichen der Dankbarkeit betrachtet, können wir darin Gottes Wirken sehen. Und dann können diese kläglichen und oft bitteren Früchte zur Saat für eine neue Ernte werden. Es liegt an uns, ob wir ein Saatgut der Hoffnung daraus machen. Es liegt an uns, auch für diese Ernte zu danken. Es liegt an uns, ob uns die Dankbarkeit Vertrauen schenkt, Gott um Hilfe zu bitten.
Stille
Gestaltungselement siehe 28

15 Antwort der Gemeinde: Segnung der Erntegaben
Erbitten wir nun Gottes Segen über die Ernte dieses Jahres:
Kurze Stille.
Gepriesen bist du, Herr, unser Gott. Du hast unser Land und unser Leben mit einer reichen Ernte gesegnet. Wir loben dich.
Gemeinde: Wir preisen dich.
Du lässt uns in unserer Sorge um das Lebensnotwendige, um Nahrung und Absicherung, um Liebe und Anerkennung, um Rückhalt und Stärkung nicht allein. Wir loben dich.
Gemeinde: Wir preisen dich.
Du schenkst uns in jeder Ernte neues Saatgut, das wir hoffnungsvoll aussäen dürfen. Wir loben dich.
Gemeinde: Wir preisen dich.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Gemeinde: Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Lasset uns beten:
Allmächtiger Gott,
du hast Himmel und Erde in wunderbarer Weise erschaffen und unserer Verantwortung anvertraut. Du hast uns die Fähigkeiten und Möglichkeiten gegeben, den Reichtum deiner Schöpfung für unser Leben zu nutzen.
Wir freuen uns heute über die Ernte dieses Jahres.
Segne diese Feldfrüchte, die wir dankbar von dir empfangen haben. Segne die Früchte, die auf unseren verschiedenen Lebensfeldern mit deiner Hilfe herangereift sind. Segne das Saatgut, das wir für die kommenden Zeiten voll Gottvertrauen aussäen.
Schärfe unseren Blick dafür, dass alle Menschen das erhalten, was sie zum Leben benötigen.
Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn.
Gemeinde: Amen.
Der Leiter/Die Leiterin besprengt die Erntegaben mit Weihwasser.

16 Friedenszeichen
In vielen Worten und Zeichen hat Jesus unter uns den Frieden ausgesät. Er ist eine Frucht, die sehr anfällig ist, um die wir immer wieder bangen müssen. Doch wenn wir uns alle darum mühen, dann können wir Zeichen dieses Friedens Gottes ernten.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Wer viel empfangen hat, kann davon auch weiter geben. Am heutigen Tag danken wir für die reichhaltige Ernte unserer Gärten und Felder. Wir danken für unser Einkommen und all das, was uns das letzte Jahr schenkte. Wir sind aufgefordert, an all die Menschen – bei uns und anderswo – zu denken, denen Lebensnotwendiges fehlt, sei es Nahrung, Sicherheit oder Zuwendung. Mit ihnen wollen wir teilen. (Der Ertrag der heutigen Kollekte ist bestimmt für: …)
GL 297 »Gott liebt diese Welt« oder
EH 113/Unterwegs 39 (Kanon) »Der Himmel geht über allen auf«

18 Festtäglicher Lobpreis
Der/die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Kommt, lasst uns den Herrn loben und preisen:
Siehe Werkbuch S. 180–181
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt. Anstelle der gesungenen Akklamation kann der folgende Ruf auch jeweils gesprochen werden.
V/A: Lobet den Herrn, preist seine Huld und Treue. (GL 496)

Gepriesen bist du, Herr, unser Gott.
Alles, was du geschaffen hast, ist gut.
Gemeinde: Lobet den Herrn, preist seine Huld und Treue.

Die Welt kündet deine Weisheit und Größe.
Der Mensch kann dich erkennen und dir dienen.
Gemeinde: Lobet den Herrn, preist seine Huld und Treue.

Du lässt uns in der Sorge um die Welt nicht allein.
In Jesus Christus ist uns deine Liebe erschienen.
Gemeinde: Lobet den Herrn, preist seine Huld und Treue.

Auf ihn hin ist alles geschaffen;
er schenkt uns die Fülle des Lebens.
Gemeinde: Lobet den Herrn, preist seine Huld und Treue.

Er heilt die Wunden der Schöpfung
und gibt uns unzerstörbare Hoffnung.
Gemeinde: Lobet den Herrn, preist seine Huld und Treue.

Er ist der Anfang einer neuen Schöpfung;
durch ihn willst du die Welt vollenden.
Gemeinde: Lobet den Herrn, preist seine Huld und Treue.

Gepriesen bist du, Herr, unser Gott,
durch ihn, Jesus Christus, deinen Sohn.
Im Heiligen Geist versammelt, stimmen wir ein
in den Lobgesang der himmlischen Chöre:

19 Hymnus
GL 426 »Ehre sei Gott in der Höhe« oder
EH 16/Unterwegs 161 »Ich lobe meinen Gott«

20 Fürbitten
»Bittet, dann wird euch gegeben.« Bestärkt durch die Worte Jesu tragen wir Gott unsere Bitten vor:

- Wir beten für alle, die sich in der Landwirtschaft, im Handwerk und in der Industrie darum mühen, dass für alle Menschen das Lebensnotwendige vorhanden ist. Gott, lass sie deine Hilfe erfahren.
Gemeinde: Gott, lass sie deine Hilfe erfahren.
- Wir beten für alle, die sich für die Bewahrung der Schöpfung engagieren, so dass auch zukünftige Generationen ernten und leben können.
- Wir beten für alle, die nicht danken können, weil sie im Moment in ihrem Leben nur Missernten und Scheitern sehen und keinen Ansatzpunkt der Hoffnung entdecken.
- Wir beten für alle, die nicht bitten können, weil es ihnen schwer fällt, eigenes Unvermögen einzugestehen und fremde Hilfe anzunehmen.
- Wir beten für alle, deren Leben zu Ende geht.

Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
»Bittet, dann wird euch gegeben.« Im Vertrauen auf Gott hat Jesus uns das Vaterunser gelehrt, das wir nun gemeinsam beten.
Gemeinde: Vater unser im Himmel ...

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 261 »Den Herren will ich loben« oder
EH 249 »Im Jubel ernten« oder
Unterwegs 65,1.4–5 »Ein Danklied sei dem Herrn«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Der Vater lasse uns teilhaben an seiner reichen Fülle.
Gemeinde: Amen.
Der Sohn schenke uns Vertrauen in sein befreiendes Wirken.
Gemeinde: Amen.
Der Heilige Geist erweise sich uns als hilfreicher Beistand.
Gemeinde: Amen.
Und der Segen des allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes komme auf uns herab und bleibe bei uns allezeit.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Gott, du weißt, was wir zum Leben brauchen. Du sorgst für uns. Dafür danken wir dir in alle Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten

GL 283/Unterwegs 73 (Kanon) »Danket, danket dem Herrn« oder
EH 233,1.3 »Brot, das die Hoffnung nährt«
Während das Lied gesungen wird, gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Jesus, wir schauen auf dich und beten:
Du lässt uns nicht alleine. Jesus, wir danken dir.
Gemeinde: Jesus, wir danken dir.
Unser Leben ist durchwirkt von deiner Hilfe.
Jesus, wir danken dir.
Gemeinde: Jesus, wir danken dir.
Im gewandelten Brot bist du uns ganz nahe.
Jesus, wir danken dir.
Gemeinde: Jesus, wir danken dir.
In Stille verweilen wir bei dir:
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
»Bittet, dann wird euch gegeben.« Im Vertrauen auf Gott hat Jesus uns das Vaterunser gelehrt, das wir nun gemeinsam beten:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel verschließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 261 »Den Herren will ich loben« oder
EH 249 »Im Jubel ernten« oder
Unterwegs 65,1.4–5, »Ein Danklied sei dem Herrn«

Schlussgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Guter Gott,
du hast uns gestärkt mit dem Brot des Lebens. Unser ganzer Alltag ist durchdrungen von deinem Wirken und deiner Sorge für uns.
Lass uns aus diesem Mahl Kraft gewinnen für unsere verschiedenen Lebensfelder und schenke uns die Bereitschaft das zu teilen, was wir aus deiner Fülle empfangen haben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn und unseren Bruder, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und Leben schenkt in alle Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement
Im Anschluss an die Predigt erhalten die Anwesenden die Gelegenheit, sich an ihre eigenen »Ernten« des vergangenen Jahres zu erinnern.
Material: Samenkörner (möglichst groß, z. B. von Sonnenblumen).

Ministranten verteilen jetzt Samenkörner. Sie sollen für unser eigenes »Saatgut der Hoffnung« stehen. Bitte nehmen Sie ein paar Körner zur Hand.

Mit jeder Ernte ist immer auch neues Saatgut gegeben. Es birgt die Chance, das, was gewachsen ist, weiter zu mehren und zu stärken. Das gilt nicht nur für die ertragreichen Ernten, sondern auch für die kleinen, manchmal ungenießbaren Früchte. Auch sie können – mit Gottes Hilfe – wachsen und nährende Frucht bringen.
In unserem Leben gibt es hoffnungsvolle große Ernteereignisse genauso wie mühsame Kleinsternten. Sicher fallen Ihnen Ereignisse aus dem letzten Jahr ein. Heute an Erntedank lade ich Sie ein, sich an diese Erlebnisse noch einmal zu erinnern und sich zu überlegen, was davon Ihr persönliches Saatgut der Hoffnung werden kann.
Stille

Im Segen über die Gaben wollen wir Gott voll Vertrauen auch für dieses Saatgut der Hoffnung bitten. Deshalb bitte ich Sie, nun aufzustehen und als Zeichen dafür die Samenkörner nach vorne zum Altar zu bringen – wie bei einem Kommuniongang. Gerne können Sie es nach dem Gottesdienst mit nach Hause nehmen.
Alle bringen ihre Samenkörner zum Altar und legen sie in eine Schale. Dazu erklingt instrumentale Musik.
Weiter mit der Segnung der Erntegaben 15

Hanna Günther

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