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WortGottesFeiern
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Leseprobe 2
Dreifaltigkeitssonntag
Lesejahr C
Die ganze Wahrheit

Das Hochfest der Heiligen Dreifaltigkeit wurde 1334 durch Papst Johannes XXII. für die ganze Kirche eingeführt und ist das älteste der so genannten »Ideenfeste« im Kirchenjahr, an denen nicht konkrete Ereignisse der Heilsgeschichte, sondern eher abstrakte Wahrheiten gefeiert werden. Die Einheit der drei göttlichen Personen in der einen Wesenheit Gottes lässt sich zwar dogmatisch-begrifflich fassen, bleibt aber im Letzten ein Geheimnis, das sich wohl eher den Betern als den Denkern offenbart.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.
Gestaltungselement siehe 28

2 Gesang zur Eröffnung
GL 279 »Dreifaltiger verborgner Gott« oder
EH 30 »Ich glaube an den einen Gott« oder
Unterwegs 76 »Singt von der Güte«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruss

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Der Name des dreifaltigen Gottes sei gepriesen.
Gemeinde: Von nun an bis in Ewigkeit.

4 Einführung
Ganz selbstverständlich haben wir diesen Gottesdienst im Zeichen des dreieinigen Gottes eröffnet.
Wir feiern heute am Dreifaltigkeitsfest in besonderer Weise das Geheimnis von Vater, Sohn und Geist. Es ist das Geheimnis einer Liebe, die sich nicht selbst genügt, sondern sich nach der Liebe des Gegenübers sehnt. In Gott selbst ist diese Liebe, und wir alle dürfen immer mehr in die Liebensgemeinschaft von Vater, Sohn und Geist hineinwachsen, auch jetzt in diesem Gottesdienst – betend, singend, Gemeinschaft feiernd.

5 Christusruf
GL 522 »Jesus Christus, für uns als Mensch geboren« oder
EH 240 »Sei gegrüßt, Herr Jesus« oder
gesprochene Anrufung mit gesungenem Kyrieruf:
GL 401 »Kyrie eleison« oder
EH 8 »Kyrie, Kyrie eleison« oder
Unterwegs 157 »Kyrie eleison«
Herr Jesus Christus, du zeigst uns die Liebe des Vaters. Kyrie eleison.
Gemeinde: Kyrie eleison.
Du bist für uns Bruder und Freund. Christe eleison.
Gemeinde: Christe eleison.
Du sendest uns den Heiligen Geist. Kyrie eleison.
Gemeinde: Kyrie eleison.

6 Eröffnungsgebet
Werkbuch S. 92 oder
Lasset uns beten:
Kurze Stille.
Gott, himmlischer Vater,
in dir ist Gemeinschaft, Beziehung und Liebe.
Um uns Menschen in deine Göttlichkeit hineinzunehmen, hast du deinen Sohn und den Heiligen Geist zu uns gesandt. Wir neigen uns vor dem Geheimnis deiner Dreifaltigkeit und bitten dich:
Lass in unseren Gemeinschaften, in unseren Beziehungen und in unserer Liebe etwas aufscheinen von diesem Geheimnis.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und Leben spendet in alle Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Spr 8,22–31
Der kunstvoll komponierte Text lässt die Weisheit in »Ich-Form« erzählen. Fast wie eine Person beschreibt sie ihr kindliches Verhältnis zu Gott und ihr Wirken unter den Menschen. Weil die Weisheit in ihrer Rede bis vor die Schöpfung zurückgreift, hat diese Stelle viel später die christliche Vorstellung über die Beziehung zwischen den göttlichen Personen mitgeprägt.

8 Erste Lesung
Vortrag vom Ambo aus. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch der Sprichwörter.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 710/1 »Herr unser Herrscher« mit GL 710/2 (Psalm 8)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: Röm 5,1–5

»Gerecht gemacht aus Glauben« – dieser Satz steht gleichsam als Überschrift über dem Denken des Apostels Paulus. Nicht unsere Leistungen sind es, auf die wir in schweren Zeiten vertrauen dürfen, sondern allein die Gnade Gottes gibt uns Grund zur Hoffnung. Konkret wird die Liebe Gottes zu uns Menschen im Heiligen Geist, der uns (in der Taufe) gegeben ist.

11 Zweite Lesung
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium

Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 500 oder
EH 222 oder
Unterwegs 172
Der/die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Joh 16,12–15
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Suche nach »Spiritualität«

»Ich suche irgendwas Spirituelles« äußert der Kunde in der gut sortierten Buchhandlung, worauf er von der aufmerksamen Verkäuferin zu einem Regal mit einer kaum übersehbaren Fülle unterschiedlichster Literatur geleitet wird: Von »A« wie »Aura« bis »Z« wie »Zen-Meditation« reicht das Angebot, weil das halt alles irgendwie »spirituell« ist.
Offensichtlich ist »Spiritualität« heute nicht nur in kirchlichen Kreisen ein gängiger, zugleich aber auch verschwommener Begriff für eine Vielzahl von Lebenshaltungen und religiösen Praktiken.
Hinter diesem Trend zur Spiritualität stehen sicher vielfältige Motive, aber wohl nicht zuletzt ist er eine Art Gegenbewegung zu unserer immer komplexer, schneller und technisierter werdenden Welt. Vordergründig ist es die Suche nach Stille und innerer Ausgeglichenheit, im Hintergrund aber steht die Sehsucht nach einer tieferen und bleibenden Wahrheit.

Der Geist führt in die Wahrheit

Damit sind wir bei einem zentralen Begriff des heutigen Evangeliums: Wahrheit. »Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen«, lesen wir bei Johannes. Das ist so etwas wie ein Vermächtnis Jesu an seine Jünger in der Stunde des Abschieds. Zugleich können wir die Worte als Zusage an seine Jüngerinnen und Jünger heute in der noch immer andauernden »Zeit des Geistes« hören.
Was eine »christliche Spiritualität« im Kern ausmacht, bringt Jesus so auf den Punkt: sich vom Geist Gottes immer tiefer in die Wahrheit führen zu lassen.
»Geistlich« oder »spirituell« zu leben, hieße also zunächst nicht, einer bestimmten Praxis oder Methode oder einem bestimmten Lehrer zu folgen, sondern sich vom Geist »führen« zu lassen. Das klingt etwas angestaubt in einer Gesellschaft, die als Leitbild den selbstbestimmten und ständig aktiven Menschen propagiert, der sein Leben in die Hand nimmt.
Jede Form christlicher Spiritualität würde mit solchen Fragen beginnen: Halte ich es aus, einmal nichts zu tun, als nur zu achten auf die Signale des Heiligen Geistes in meinem Leben? Schaffe ich es, auf mein Inneres zu hören und zu schauen, dem Geist Raum in mir zu geben? Bin ich bereit, mich von diesem Geist vielleicht auf ganz neue und ungeahnte Wege »führen« zu lassen?

»Achtsames« Leben

Sich der Führung des Gottesgeistes anzuvertrauen würde dann lediglich voraussetzen, dass ich »achtsam« lebe. Das wäre die »Grundübung« jedes Christen und jeder Christin. Hierfür können Meditation, Stille, verschiedene Gebetsformen, der Umgang mit der Heiligen Schrift, ein bewusster Lebensstil, die Freude an der Schöpfung und nicht zuletzt die aufmerksame zwischenmenschliche Begegnung eine wertvolle Hilfe sein. Noch einmal: Die Art und Weise ist nicht das Entscheidende, sondern dass ich dem Geist überhaupt Raum in meinem Leben gebe.

Keine »halben Sachen«

Denen, welchen das gelingt, wird von Jesus nichts weniger versprochen als die »ganze Wahrheit«. Nicht mit Wahrheiten, schon gar nicht mit Halbwahrheiten sollen wir uns begnügen, auch Dogmen und Lehren sind nicht gemeint – wenngleich die Stelle aus dem Johannesevangelium oft genug in diesem Sinne gedeutet wurde. Nein, der Heilige Geist macht keine »halben Sachen«: Es geht letztlich um die eine, entscheidende, ganze Wahrheit unseres Lebens. Es ist die Wahrheit, für die Jesus gelebt hat, gestorben und auferstanden ist. Es ist die Wahrheit, die tief aus dem inneren Gottes kommt und die uns zugleich ganz tief in unser Menschsein führt. Wer bei dieser Wahrheit angekommen ist, der ist ganz bei sich und ganz bei Gott.

Immer noch unterwegs

Wer von uns könnte behaupten, dass er schon so weit gekommen wäre? Es braucht wohl ein ganzes Menschenleben dazu und es geht wohl nicht ohne Rückschläge, Momente des Zweifels, der Enttäuschung, ja der Gottesferne. Auch die ersten Jünger waren noch nicht am Ziel, als Jesus ihnen mit auf den Weg gab: »Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen!«
Solange ich unterwegs bin, muss ich noch nicht alles tragen und verstehen können. Wenn ich mich von Gottes Geist führen lasse, wird er zu seiner Zeit das Nötige tun.
Amen.
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Predigtlied
Die Wahrheit suchend finden wir immer nur Wahrheiten. Viele versprechen Antworten, viele glauben, sie hätten die Weisheit gepachtet, viele bieten scheinbar schnelle Lösungen für alle Probleme des Lebens. Wir aber glauben ihnen nicht und suchen weiter und fragen weiter und glauben weiter:
GL 623 »Worauf sollen wir hören« oder
EH 23 »Suchende sind wir« oder
Unterwegs 43 »Suchen und fragen«

16 Friedenszeichen
Jesus Christus, der uns den Geist der Wahrheit gesandt hat, er ist unser Friede und unsere Versöhnung.
Geben wir einander ein Zeichen seines Friedens.

17 Kollekte
Die heutige Kollekte ist bestimmt für … Danke für Ihre Gabe.
GL 624 »Auf dein Wort, Herr, lass uns vertrauen« oder
EH 178 »Wenn einer zu reden beginnt« oder
Unterwegs 47 »Wenn wir das Leben teilen«

18 Sonntäglicher Lobpreis
Der/die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Gott hat uns sein Wort und seinen Geist gesandt. Wir dürfen als geistliche Menschen Antwort geben im Lobpreis der göttlichen Dreieinigkeit:
Werkbuch S. 172 oder
Die folgende Akklamation wird beim ersten Mal vorgesungen und dann von allen wiederholt.

Gepriesen bist du, Herr, unser Gott,
für das Leben, das du geschaffen hast.
Die ganze Welt hältst du in der Hand,
und wir dürfen dich unseren Vater nennen.
V/A: Dir sei Preis …
Wir danken dir für deinen Sohn Jesus Christus,
unseren Herrn und Bruder.
Durch ihn wurde deine Güte in menschlicher Gestalt sichtbar.
In seinem Tod und seiner Auferstehung hast du uns erlöst
und bleibende Hoffnung geschenkt.
Er ist das Wort, das uns den Weg weist,
er ist die Wahrheit, die uns frei macht.
V/A: Dir sei Preis …

Wir preisen dich für den Heiligen Geist,
der uns zusammenführt und als Kirche eint.
Aus seiner Fülle haben wir empfangen,
aus seiner Kraft dürfen wir leben.
V/A: Dir sei Preis …
Wir danken dir für alle, die den Weg mit uns gemeinsam gehen
und ihr Leben mit uns teilen.
Für alle, die bei uns bleiben in Stunden der Freude,
aber auch in Stunden der Not und der Angst.
V/A: Dir sei Preis …
Wir preisen dich, Herr, unseren Gott,
durch ihn, Jesus Christus, deinen Sohn, im Heiligen Geist
und stimmen ein in den Lobgesang der himmlischen Chöre:

19 Hymnus
GL 464 »Gott in der Höh sei Preis und Ehr« oder
EH 15 »Ehre sei Gott und Friede« oder
Unterwegs 165 »Ehre Gott in der Höhe«

20 Fürbitten
Jesus hat seinen Jüngern den Beistand, den Heiligen Geist versprochen. So bitten wir jetzt um diesen Geist Gottes für alle, deren Herz beunruhigt und verzagt ist:

- Wir bitten um den Geist Gottes für alle, die auf der Suche nach Sinn und Wahrheit sind, und für alle, die das Suchen aufgegeben haben.
Gemeinde: Komm, du Geist der Wahrheit.
- Wir bitten um den Geist Gottes für alle, die gehetzt sind vom Leben, und für alle, die vor ausweglosen Situationen stehen.
- Wir bitten um den Geist Gottes für alle, die sich innerlich leer und ausgebrannt fühlen, und für alle, denen die Freude fehlt.
- Wir bitten um den Geist Jesu für alle, die an Körper oder Seele krank sind, und für alle, die unter Schmerzen leiden.
- Wir bitten um den Geist Gottes für alle, die Trost und Zuspruch brauchen und für alle die um Liebgewordenes trauern.

Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Wir haben den Geist empfangen, der uns in die Wahrheit führt. In diesem Geist sprechen wir mit den Worten Jesu:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

22 Danklied
GL 266 »Nun danket alle Gott« oder
EH 103 »Herr, ich danke dir« oder
Unterwegs 65 »Ein Danklied sei dem Herrn«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Gott lege uns Frieden ins Herz, schenke uns Kraft auf unserem Weg und spende uns Segen in Fülle.
Und der Segen des dreieinigen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes komme auf uns herab und bleibe bei uns allezeit.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligter Dienste. Orgelnachspiel.

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Dreifaltiger Gott, du bist so fern und doch uns Menschen ganz nah, in jedem von uns willst du wohnen. Dich loben wir in deiner Größe und Menschenfreundlichkeit, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft
Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier …
Möglichkeit 1: in … (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen … hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten

GL 558,1.5 »Ich will dich lieben, meine Stärke« oder
EH 273/Unterwegs 103 »Meine Hoffnung und meine Freude«
Während das Lied gesungen wird, gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministranten/Ministrantinnen mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung
Jesus Christus, Herrlichkeit Gottes in unserer Mitte.
Gemeinde: Kommt, lasset uns anbeten.
Sichtbar im Zeichen des Brotes.
Gemeinde: Kommt, lasset uns anbeten.
Hingegeben für die Welt.
Gemeinde: Kommt, lasset uns anbeten.
Verschenkt an die Menschheit.
Gemeinde: Kommt, lasset uns anbeten.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Wir haben den Geist empfangen, der uns in die Wahrheit führt. In diesem Geist sprechen wir mit den Worten Jesu:
Gemeinde: Vater unser im Himmel …

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht Christus, das Lamm Gottes, er ist das Brot des Lebens.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig …

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel verschließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 266 »Nun danket alle Gott« oder
EH 103 »Herr, ich danke dir« oder
Unterwegs 65 »Ein Danklied sei dem Herrn«

Schlussgebet
Gott der Wahrheit,
wir haben gehört und wir haben empfangen Worte des Lebens, Brot der Hoffnung.
Stärke uns immer neu auf unserem Weg zu dir, damit wir der Wahrheit, die wir suchen, immer ähnlicher werden.
Darum bitten wir durch Jesus Christus im Heiligen Geist.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement
Lichtdanksagung
Der Einzug der liturgischen Dienste wird mit Orgelspiel/Instrumentalspiel begleitet. Angekommen an der Stelle, an der sie gewöhnlich eine Verneigung oder Kniebeuge machen, bleiben sie stehen. Im Chorraum ist eine größere Kerze auf einen Leuchter gestellt, die nun von einem Ministranten/einer Ministrantin würdevoll entzündet wird.
Die Leiterin/der Leiter spricht die folgende Lichtdanksagung.
Die Danksagung soll das erste Wort sein, das in der Liturgie gesprochen wird. Nach dem Amen der Gemeinde wird der Gesang zur Eröffnung gesungen, machen alle die gewohnte Geste der Verehrung und gehen an ihren Platz. Nach dem Kreuzzeichen sollte in der Begrüßung der erste Satz entfallen und gleich mit »Wir feiern heute am Dreifaltigkeitsfest in besonderer Weise« begonnen werden.
Wir preisen dich, ewiger Gott.
Du wohnst in unzugänglichem Lichte,
Du bist der Ursprung allen Seins,
Du bist die Wahrheit unseres Lebens.
Um uns in dein Licht zu holen,
wurde dein ewiggezeugter Sohn Mensch,
Jesus Christus
Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott.
Um die Welt zu erleuchten,
erniedrigte er sich und wurde einer von uns.
Er teilte unser Leben, er teilte unsere Dunkelheiten,
er teilte unser Sterben.
Doch du hast ihn zurückgeführt in dein Licht und Leben
und uns denselben Weg eröffnet.
Als Beistand und göttliche Kraft hat Jesus uns den Heiligen Geist gesandt,
der in uns wirkt und lebt,
der in uns vollendet, was wir begonnen,
der uns in die ganze Wahrheit führen wird.
Im Glanze des Lichtes loben wir dich,
den dreieinen Gott jetzt und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit dem Gesang zur Eröffnung 2

Robert Schilk

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